Im Rahmen der Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst haben die Gewerkschaften und das Land schrittweise Erhöhung vereinbart. Nach nun einem Jahr seit Inkrafttreten ziehen vor allem die kleinen Einrichtungen eine schlechte Bilanz. Die Gehaltsaufstockungen müssen nämlich oft aus eigener Tasche finanziert werden (siehe auch www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/elterninitiativen-in-not-100.html). Somit kommt es zu betriebsbedingten Entlassungen der Erzieherinnen, Kürzung der Öffnungszeiten oder sogar KiTa-Schließungen drohen. Diese zusätzlichen finanziellen Belastungen, die nur bedingt durch die kommunalen Zuschüssen aufgefangen werden können, treffen nicht nur kleine Einrichtungen. Große Träger können allerdings anders haushalten als kleine Einrichtungen und sind nicht so schnell von Existenzsorgen betroffen.

Begründung

Zur Erhaltung einer Trägervielfalt und ausreichender Plätze, auch im Ü3 Bereich, sehen wir hier politischen Handlungsbedarf: Es muss mit Hilfe der politischen Vertreter eine langfristige Lösung zum Erhalt möglichst vieler Einrichtungen ohne Abstriche in der Betreuungsqualität gefunden werden, die weder auf dem Rücken der Kinder, noch der Erzieherinnen und Erzieher oder der Eltern ausgetragen wird.

Wir bitten Euch nun um folgende Unterstützung: Schließt euch mit Eurer Unterschrift unserer schriftlichen Beschwerde an, die wir Herrn Eiskirch als kommunalem Vertreter überreichen wollen. Tragt die Problematik weiter - eine Schließung der (kleinen) KiTas kann und will sich keiner leisten! Gemeinsam können wir was bewegen!

Vielen Dank für Eure Unterstützung, der Elternrat der KiTa Minimum e.V.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Anja Riepelmeyer aus Bochum
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  • be Unterstützer,
    vor Ostern ergab sich nun endlich die Gelegenheit Herrn Eiskirch bei einem persönlichen Termin die Unterschriften zu übergeben.
    Herr Eiskirch war unserem Anliegen gegenüber aufgeschlossen und ist sich auch der Bedeutung der kleinen Einrichtungen in Bochum bewusst. Mit Blick auf die Haushaltslage in Bochum sieht er aber wenig Spielraum für eine lokale Lösung. Eine Überarbeitung der momentanen Regelungen​ hält er, so wie wir, ebenfalls für wichtig. Vor dem Hintergrund der Landtagswahlen wird sicher Bewegung in das Thema kommen, welche Art der neuen Finanzierung aber dann tatsächlich umgesetzt wird, bleibt auch für Herrn Eiskirch abzuwarten. Insgesamt empfand er unser Engagement als sehr positiv und unterschätzt die prekäre Situation der Kita-Finanzierung nicht.

    Wir können uns nun an dieser Stelle nur noch bei allen Unterstützer für die zahlreichen Unterschriften bedanken und hoffen, dass sich nach der Landtagswahl die Lage durch eine neue Gesetzgebung ändern wird. In diesem Zusammenhang ist es sicher wichtig, weiterhin auf die finanziellen Engpässe der KiTas aufmerksam zu machen und sich für eine Verbesserung zu engagieren. In diesem Sinne sollte vor allen Dingen Zusammenhalt angestrebt werden. Deswegen möchten wir diesen Kanal nutzen, um auf eine Veranstaltung des ev. Kirchenkreises hinzuweisen:
    01.Juli 2017 ab 10.45 Uhr "Menschenkette für bessere Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen". Mehr Informationen unter: www.kibizneindanke.de

  • Die Hochschule Niederrhein hat heute eine Studie zum Thema KiTa Finanzierung veröffentlicht, die unser Anliegen und die vorhandene Problematik deutlich untermauert.

    www.hs-niederrhein.de/news/news-detailseite/wissenschaftlerteam-der-hochschule-niederrhein-kritisiert-kita-finanzierung-15239/

    Wir hoffen, dass diese Darstellung unseren Unterzeichnern beim Verständnis unseres Anliegens helfen kann.

Pro

Es geht bei der Aktion darum, dass es nicht okay ist, dass bei Tariferhöhungen die Zuschüsse nicht entsprechend angepasst werden! Kitas mit einem größeren Träger können es anders ausgleichen. Es betrifft sie nur indirekt, wenn kein Geld mehr für Extras etc. vorhanden ist.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.