Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Wir, die hier unterzeichnenden Bürger, Wähler, zweifeln gelegentlich nicht nur an einzelnen Regierungen, sondern auch an der Leistungsfähigkeit unseres demokratischen Systems in Deutschland insgesamt. Karin Prien sagt: „glaube, dass wir einen erheblichen Vertrauensverlust erleben. Viele Menschen zweifeln nicht nur an einzelnen Regierungen, sondern an der Leistungsfähigkeit unseres demokratischen Systems insgesamt.“ Mit möglichen Folgen aus dem sogenannten „Peter-Prinzip“ „aufsteigen bis zur Unfähigkeit“ und bei anerkannten Risiken nach den Erfahrungen mit „Murphys Gesetz“.
Begründung
Wir Bürger bräuchten vielleicht methodisch neue und damit wirksamere Instrumente um etablierte, sich demokratisch bezeichnende Parteien und konkret die sie im Hintergrund wirkungsvoll steuernden Führungskräfte zwingend dem Souverän zu verpflichten. Wir sind ja noch immer und das jeder für sich, relativ freie und noch frei wählende Bürger.
Mit der Erkenntnissen von Robert Havemann stehen wir demokratisch denkenden Bürger vor folgender Konsequenz. In der 8. Vorlesung 06.12.1963 „die Unvollständigkeit der Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik“, dort unter dem Abschnitt „Möglichkeit, Wirklichkeit und Kausalität“ benutzt er folgendes anschauliche Beispiel:
„Körper, die eine eigene Ruhemasse haben, haben wenigstens die Möglichkeit, eine Weile in ihrer eigenen Zeit zu existieren, auch ohne zu wirken. Aber eigentlich wirklich - dies schöne Wort bringt es ja zum Ausdruck - wirklich sind sie erst, indem sie wirken. Aber dann sind sie auch schon andere, unter Umständen gar nicht mehr vorhanden.“
Diese aus der Physik stammende Betrachtung kann in beide Richtungen verstanden werden:
Funktioniert für einige durch ihre Taten immer wieder eigentlich vermeidbare Alternativen provozierende Listenplatzmandate, und Politiker. Es beschreibt aber auch für uns, die hier noch immer frei wählen könnenden Bürger zukünftig mögliche Entwicklungen. Mögliches Beispiel: eine endgültig zumindest hier abgeschlossenen Debatte über diese Petition.
Warum hören wir Deutschen nicht endlich mal auf uns gegenseitig "fertig" zu machen? Nicht der "Ossi", auch kein "Wessi" macht Probleme. Unser gemeinsames Problem könnte in einer alt bekannten Erfahrung mit der 40 Jahre lang erfolgreichen, aber vergessenen "Nationale-Front"-Methode zusammen hängen. Wir haben Wahllisten in denen ungeliebte ewig präsente Abgeordnete, Politiker über Jahrzehnte aber auch wirklich jede gute Stimmung im Land permanent wirkungsvoll verderben. Die Rotation bei den Grünen wurde 1981 abgeschafft. Hat gute Politiker durch "Nachrücker" den Parlamenten, uns Wählern entzogen. Hat geschadet! Aber war der Grund für diese an sich "revolutionäre" Idee deshalb auch grundsätzlich falsch? Wie werden wir diese massiv auftretenden wiederholt öffentlich Frustration verursachenden Personen auf demokratisch legitime Weise schnellst möglich los? Wir brauchen wohl eventuell keine neuen Parteien. Eine vom Wähler permanent kontrolliert durchgehaltene "Auslese" bei der Funktionsvergabe, Listenplatzvergabe würde vielleicht bis sicher Ost und West wie 1989 wieder friedlich vereinen. Wie wäre es mit einem für alle unzensiert zugänglichen, gestaltbaren, mit einer Archivierung nachvollziehbar arbeitenden "Runden Tisch online26" Also von mir aus auch "Lindenbaum" genannt, oder "Stammtisch".
Würde eine AKKREDITIERT arbeitende ERGÄNZUNG und Bereicherung der Demokratie in Deutschland und Europa gerade heute allen helfen?
Ist ein wichtiges Thema.