Nehmen wir die Babette als Symbol: Als Symbol für eine Stadt. Als Symbol für die Stadt, die für Vielfalt, Kreativität und Kultur steht.

Der Mietvertrag der Bar Babette läuft aus und der Vermieter - die Berggruen Holdings GmbH - hat entschieden, den Mietvertrag nicht zu verlängern. Rechtlich ist das völlig in Ordnung. Mietverträge laufen aus und es werden Entscheidungen getroffen. Doch stellt sich die Frage - und diese Frage muss sich stellen -, ob diese Entscheidungen immer richtig sind.

Es muss die Frage gestellt werden, welche Verantwortung - moralisch wie wirtschaftlich, aber auch gesellschaftlich - Milliardäre, die als Investoren das Bild einer Stadt gestalten und prägen, haben. Es muss aber vor allem gefragt werden, welches Mitbestimmungsrecht uns, den Bürgern dieser Stadt, zugesprochen wird, wenn es um öffentliche Orte geht.

Wenn es um Orte geht, die das kulturelle und gesellschaftliche Bild einer Stadt ausmachen. Und gerade diese besonderen Orte machen Berlin zu dem, was es ist. Menschen strömen in diese Stadt, nicht des Geldes wegen, sondern weil es hier Möglichkeiten gibt. Dieser Drang nach Möglichkeiten wird ausgenutzt.

Wir fordern den Berliner Senat auf, diese Spirale der Privatisierung nicht mitzutragen und der Babette so wie sie ist, die Möglichkeit zu bieten, als demokratisches Symbol kultureller Räume weiterhin fortbestehen zu können, Wir fordern außerdem die Nicolas Berggruen Holdings GmbH freundlichst auf, den Mietvertrag zu Gunsten der kulturellen Vielfalt weiterhin bestehen zu lassen.

Raison

Mieten steigen schamlos und ungebremst, Investoren machen, was sie wollen, vertreiben Menschen aus ihren Häusern und Wohnungen, nehmen sich Jahrelang bestehende Leerflächen, die als kulturelle Orte genutzt werden und bauen einfach Häuser drauf, die für irrsinnig viel Geld an die verkauft werden, die irrsinnig viel Geld besitzen. Aus einer kulturell bunten und vielfältigen Stadt wird nur noch kalter Privatbesitz. Das Konzept der Karl-Marx-Allee war jahrzehntelang die Gestaltung einer belebten Straße, die für alle zugänglich ist. Dieses Konzept darf nicht dem Gutdünken eines weiteren Investors zum Opfer fallen.

Nehmen wir die Babette als Symbol: Als Symbol für einen kulturellen Ort. Als Symbol für Raum der Möglichkeiten in einer Stadt voller Möglichkeiten. Nehmen wir die Babette als Symbol für eine Stadt, die immer mehr ihre kreativen Räume verliert. Als Symbol einer Stadt, die immer mehr in die Fängen von Geld gerät und damit ihren enormen Raum für Möglichkeiten einbüßt.

Merci pour votre soutien, Leyla Erfani-Boujar de Berlin
Question à l'initiateur

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Actualités

  • Liebe Unterstützer*innen der Petition,

    nach dem Einreichen der Petition an die Stadtentwicklungssenatorin Frau Katrin Lompscher, dem Senator für Kultur Hernn Dr. Klaus Lederer und dem Stellvertretenden Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat Herrn Ephraim Gothe wurde mir von Herrn Lederer ein Brief zugesandt, in dem er mir ein weiteres Gespräch mit Nicolas Berggruen zusicherte, um die Schließung der Bar zu erötern. Auch Herr Gothe zeigte sich Gesprächsbereit. Leider kam es nie zu einem Gespräch. Trotz der Petition und der Bemühungen auf allen Seiten konnte die Schließung der Bar nicht verhindert werden. Ab dem 01.10.2018 wird es die Bar, so wie wir sie kannten und schätzten somit mit (und auch liebten,) nicht mehr geben. Wir bedauern dies sehr.
    Die Petition kämpfte zwar für die Erhaltung der Bar als kulturellen Ort, dennoch ist und war ein großes Anliegen, dass die Politik, aber auch Investor*innen, sich für eine offene und soziale Stadtentwicklung stark machen. Wir hoffen sehr, dass wir mit der Petition und der Unterstützung der Unterzeichner*innen ein Zeichen setzen konnten. Für eine offene und demokratische Stadt.
    Einen großen Dank an alle Beteiligten und an alle Unterzeichner*innen. Ohne Euch hätten wir kein Zeichen setzen können. Und auch einen riesen Dank an Open Petition, uns die Möglichkeit gegeben zu haben, eine Plattform nutzen zu können, die ein Sprachrohr zur Politik darstellt. Vielen Dank!

    Herzlichst

    Leyla Erfani

  • Liebe Unterstützer*innen der Petition,

    wir bedanken uns ganz herzlich für die tolle Mitwirkung.

    Obwohl wir das Quorum von 11. 000 nicht erreicht haben, sind dennoch unglaubliche 7.489 Unterschriften zusammengekommen. Diese wurden eingetütet und als Pakete an die genannten Adressaten geschickt worden.
    In den kommenden Wochen erwarten wir eine Antwort bzw. eine Reaktion und halten Euch, sobald wir etwas Neus hören, auf dem Laufenden.

    Bis dahin...
    Leyla

  • Liebe Unterstützenden,

    die Petition wächst und gedeiht weiter, bald haben wir 3.000 Unterschriften erreicht. Wir brauchen aber mehr!

    11.000 sind unser Ziel! Deshalb haben wir ein Video zusammengeschnitten, um noch mehr Menschen zu erreichen.

    Das Video findest Du auf

    Facebook: www.facebook.com/openPetition/videos/1606833406081536/

    YouTube: youtu.be/-9J_X0RMhoc

    Zum Verbreiten brauchen wir Dich: wenn jede/r, die/der bereits unterschrieben hat, das Video auf Facebook oder YouTube liked und die Petition oder das Video an zwei weitere Person verschickt, könnten wir unsere Unterschriftenanzahl verdreifachen und übers Wochenende 9.000 Unterschriften erreichen...! So werden auch die Berliner Medien aufmerksam.

    Bitte liken und weiterversenden oder bei Facebook teilen. Das Teilen auf Facebook ist der beste Weg, um viele Menschen zu erreichen.

    Vielen Dank für Deine Unterstützung und liebe Grüße!!!

Pour

Ich bin auch dafür, die Bar zu erhalten, sie ist hier einmalig in der Ostwüste, wo es sonst fast nichts gibt. Frage mich allerdings, warum ihr nicht rechtzeitig euch selbst darum bemüht, habt, den Laden zu kaufen. Meine Hamburger Stammkneipe, der Silbersack, wurde nach dem Tod der Gründerin und Wirtin an eine Genossenschaft, die größten Teils aus Stammgästen besteht, verkauft - wie die Babette steht der Laden auf einem Millionengrundstück.

Contre

Pas encore un argument CONTRA.