• Von: Björn Specht mehr
  • An: Bundestag, Drogenbeauftragte, Bundesopiumstelle ...
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 133 Unterstützer
    131 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Einführung eines "Drogenführerscheins" und von "Drogenfachgeschäften"

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"Drogen" sind Kulturgut !
Sie wurden schon immer konsumiert und werden es auch immer - egal ob aus Genuss, aus Sucht, zur medizischen Zwecken, als Katalysator (für Kunst, Musik, Philosophie bzw Kreativität) oder aus "spirituellen"/ „religiösen " Gründen.
Drogen werden in allen Schichten konsumiert, ob von Arbeitslosen, Studenten, in der Mittelschicht , von Akademikern, oder von Politikern.
Leider hat man sich in der BRD entschieden, den Fokus ehr auf welche der physisch und psychisch schädlichsten und (therapeutisch, spirituell) "nutzlosesten" Drogen zu legen, nämlich Tabak und Alkohol !
Diese, dürfen, trotz ihres “Missbrauchs und Abhängigkeitspotentials” frei verkauft werden (ab 16 bzw 18) und unterliegen nicht dem BTMG !,
und es darf zT Werbung dafür gemacht werden ! (Was eine gewisse harmlsogkeit suggeriert).
Diese beiden Substanzen stehen auf dem Ranking der "gefährlichsten" Drogen, ganz weit oben und fordern mehr Totesopfer, als alle illegalen Drogen zusammen.
Sie haben keinen medizinischen Nutzen und dienen nur als "Genussmittel" und als "Suchtmittel".
Sie unterliegen staatlichen Kontrollen bzw es gibt sogar ein "Reinheitsgebot.
Sie sind extrem leicht zugänglich und in fast jedem Supermarkt, Kiosk oder Tankstelle, zu fast jeder Uhrzeit zu bekommen.
Es sind die “wahren” Einstiegsdrogen.
Von staatllicher Seite werden für diese Substanzen sogar noch Steuern kassiert und regelrechte “Exzesse” werden geduldet, wie zB Karneval und das Oktoberfest (eine der größten legalen Drogenorgien!.... ja sogar Politiker trifft man da!).

Damit wird einer Gruppe von Menschen ein hemmungsloser, exzessiver, zT destruktiver Umgang mit Drogen gewährt, während Besitzer anderer Substanzen kriminalisiert und in ihren Grundrechten beschränkt werden.
Die Zusammensetzung dieser Substanzen ist oft unbekannt, da es keine staatlichen Kontrollen (bzw nicht mal richtiges "Drugchecking) gibt !
Viele der BTMG-Substanzen, wurden und werden aber auch aus spirituellen/religiösen Gründen genutzt (zB Zauberpilze, Meskalin, Ayahuasca, Cannabis) und besitzen ein gewisses medizinisches Potential!
Psychodelika (wie zB LSD, Zauberpilze und DMT) machen nicht abhängig bzw können sogar genutzt werden, um eine Abhängigkeit (zB von Alkohol) zu "therapieren".

Die momentane Gesetzeslage ist scheinheilig, unwissenschaftlich, fahrlässig , verstößt gegen die Menschenrechte und verursacht mehr Schaden, als sie nutzt !

Droge ist nicht gleich Droge –auch wenn es das BTMG gern so hätte !
Man kann nicht alle Substanzen in einen Topf schmeißen, so einfach funktioniert das Gehirn nicht !
Mal abgesehen davon ist es unmöglich alles zu verbieten, was unser Bewußtsein verändert bzw unsere Wahrnehmung beeinflußt.
Fliegenpilze und psilocybinhaltige Pilze wachsen wild,
Hochpotente Nachtschattengewächse stehen in etlichen Gärten.
Bei der Spaltung von Getreide, Milch usw entstehen Exorphine.
Zucker greift in den Serotoninstoffwechsel ein.
Sonnenlicht kurbelt die Serotoninproduktion an.
Und beim Sex wird ein ganzer „Drogen“-Cocktail ausgeschüttet.
Dazu kommen dann noch nicht-stoffgebundene Süchte, wie Computersucht, Spielsucht usw

Drogen sind aber auch Erfahrungen, durch diewir wachsen und lernen können!
Wie diese Erfahrungen für uns werden, hängt aber auch maßgeblich davon ab, wie gut wir über den Umgang mit bewußtsseinsverändernden Substanzen aufgeklärt sind und wie verständnisvoll und offen unsere Mitmenschen, Eltern und der Staat sind !!!

Eine „Therapie“ in Eigenregie sollte man nicht als „Missbrauch“ abstempeln, nur weil weder ein Arzt anwesend ist, noch die Pharmaindustrie daran verdient.
Es gibt durchaus viele Menschen, die selber genug Kompetenz aufweisen, um mit diesen Substanzen richtig umzugehen und durch gute Aufklärung würde es sogar noch mehr geben !

„Anhängigkeit“ ist meistens nur ein Symptom und zwar meistens von psychischen Problemen(zB Traumata, ADHS, Depressionen, zu viel Leistungsdruck usw) und der Konsum dient nur der Selbstmedikation oder der Kompensation von schlechten „Lebensumständen“.
Es ist konterproduktiv diese (oft verzweifelten) Menschen auch noch zu kriminalisieren.
Es wird nicht jeder sofort “Abhängig” !
Eine genetische Disposition hat erhebliche Auswirkungen dadrauf, ob und wie schnell jemand Abhängig wird.
Oft ist eine komplette Abstinenz auch gar nicht nötig, sondern viel ehr das Erlernen eines vernünftigen Umgangs mit der Substanz.

Begründung:

Jemand der konsumieren möchte, tut dies auch, trotz Verbot ! (und das auch in Ländern, in denen es noch die Todesstrafe gibt!)

Eine Prohibition hat aber Folgen, an denen der Staat eine erhebliche Mitschuld hat.
zB Beschaffungskriminalität / Prostitution,
Drogentote (zB durch Überdosierung),
Finanzierung, des organisierten Verbrechens,
(zT sehr schädliche) Verunreinigungen der Susbtanzen (durch unsaubere Synthesen und Streckmittel),
Ausweichen auf noch schädlichere Drogen (synth. Cannabinoide, Research Chemikals),
usw.

Durch das BTMG werden Karrieren zerstört, zB wegen Einträgen im Führungszeugnis.

Stark abhängig machende Substanzen sind als Medikamente zugelassen, und nur wenige erfordern ein BTM-Rezept !

Die “Nebenwirkungen” von den meisten Psychopharmakan sind zT sehr viel heftiger, als die von vielen illegalen Substanzen !

Viele Drogen werden erst richtig gesundheitsschädlich, durch die Kriminalisierung (Verunreinigungen und Streckmittel).

Aber hier verbietet man einfach (fast willkürlich) irgendwelche “Wirkstoffe” und Lebewesen (zB Cannabis, Coca, Schlafmohn)!

Jeder (aufgeklärte, mündige) Mensch hat das Recht selbst zu bestimmen, was gut für ihn ist und was er seinem Körper und Geist zumuten möchte – der Staat entmündigt uns aber !

Natürlich sollte man jetzt nicht einfach alles legalisieren und gucken, wie die Menschen damit "klarkommen".
In anderen Kulturen, in denen diese „BTMs“ Konsumiert werden, hat man zB einen „Schamanen“, der die Substanz sehr gut kennt.
Bei uns ist zB die Einführung eines “Führerscheins” denkbar und von “Fachgeschäften”, in denen Inhaber des “Führerscheins” saubere Substanzen (natürlich staalich versteuert !) kaufen können, beraten werden und Substanzen testen lassen können (Drugchecking).

Dieser „Drogenführerschein“ könnte zB so aussehen:
Besuch eines “Unterrichts”,
indem man alles über Dosierung, Konsumformen, Umgang, Mischkonsum, Risiken, Nebenwirkungen(kurzzeitig, langfristig) lernt.
Wie sie auf den Körper und Geist wirkt.
Welche „Gegengifte“ es gibt, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen im schlimmsten Fall nötig sind.
Wie man sich vor/während/nach dem Konsum richtig ernährt.
Wie eine Sucht bzw Abhängigkeit entsteht und was man dagegen tun kann.
Wie man anderen Menschen hilft, die Probleme mit der Substanz haben usw
Außerdem währen eventuell Elemente aus den Bereichen Anthropologie(Schamanismus), Psychologie und Psychiatrie sehr Vorteilhaft.
Anschließend muß man eine Prüfung bestehen.

Dieser „Führerschein“ würde zusätzlich das Bewusstsein im Umgang mit diesen Substanzen stärken.
Aufklärung und Information sind die effektivsten Maßnahmen, zur Vermeidung der „Nebenwirkungen“, die der Konsum von bewusstseinsverändernden Substanzen mit sich bringen kann.

Damit wären die Vorraussetzungen für den Besitzt von zB Cannabis, LSD, Zauberpilzen usw strenger, als für den Besitzt von Alkohol und Tabak !

Die Einführung eines “Führerscheins” und von “Fachgeschäften” würde zudem Arbeitsplätze schaffen, die Polizei entlasten und mit den Steuereinnahmen könnte man zB “abhängigen” Menschen helfen, mehr Aufklärung (an Schulen) betreiben oder Therapieangebote (psycholytische Psychotherapie) fördern.

Bitte lesen !:
drogenfuehrerschein.npage.de
(Verzeihung für die Werbung ! Aber die Links haben hier leider nicht mehr reingepasst, da der HTML-Code mit auf die 5000 Zeichen angerechnet wird (; )

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Köln, 01.08.2015 (aktiv bis 31.01.2016)


Debatte zur Petition

PRO: Durch das Verbot von BTMs und durch das Grundstoffüberwachungsgesetzt, lassen sich die "Köche" immer wieder neue "Syntheserouten" einfallen oder stellen die Grundstoffe selbst her. Das Resultat sind noch viel mehr Verunreinigungen im Ausgangsprodukt. ...

PRO: www.sueddeutsche.de/leben/2.220/tripsitter-fuer-halluzinogene-drogen-die-leute-denken-sie-sterben-jetzt-1.2725323

CONTRA: Die Sache ist dann ganz einfach: Wer aufgrund seines Drogenkonsums für eine Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ausfällt, dem sollten alle Sozialleistungen aberkannt werden. Also: Kein Harz 4 keine Krankenversicherung und basta. Wer Drogen konsumiert ...

CONTRA: www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&frm=1&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0CCEQFjAAahUKEwi8uof5nJrHAhWBrCwKHT6gBWQ&url=http%3A%2F%2Fwww.suedkurier.de%2Fregion%2Fschwarzwald-baar-heuberg%2Ftuttlingen%2FMann-35-toetet-im-Drogenrausch-seine-Mutter-mit-20-Messerstichen%3Bart372539%2C8049554&ei=PFnGVbysGIHZsgG-wJagBg&usg=AFQjCNF2Y0Apmyoy6ORkYX1uzlA_ataorQ&bvm=bv.99804247,d.bGg ...

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Woher kamen Unterstützer

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