Region: Sachsen
Uddannelse

Einheitliches Konzept für den digitalen Unterricht an sächsischen Schulen

Petitionen behandles
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
7.889 Støtter 7.632 i Sachsen
64% af 12.000 for beslutningsdygtighed
  1. Startede januar 2021
  2. Samling stadig > 4 Wochen
  3. Indsendelse
  4. Dialog med modtageren
  5. Beslutning

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Mit dem Wegfall des Präsenzunterrichts kommen die Schulen derzeit ihrem Erziehungsauftrag gar nicht mehr und ihrem Bildungsauftrag nur noch mangelhaft nach. Derzeit ist das Lernniveau der Schüler*innen noch mehr als sonst abhängig von den Unterstützungsmöglichkeiten der Eltern und dem persönlichen Engagement der jeweiligen Lehrer*innen. Bildungs- und Chancengleichheit sind damit aktuell nicht gegeben.

Doch das Problem sind nicht die Schulschließungen an sich. Die Aussetzung des Präsenzunterrichts entlässt die Schulen jedoch nicht aus ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag. Deshalb fordern wir vom sächsischen Kultusministerium:

  • Erziehungsauftrag: Die Schulen sollen ihren Erziehungsauftrag gegenüber den Schüler*innen wieder aufnehmen und auch unter Bedingungen des digitalen Unterrichts erfüllen.
  • Bildungsauftrag: Der Bildungsauftrag der Schulen soll auf den digitalen Unterricht angepasst werden.
  • Personelle Voraussetzungen: Lehrer*innen sollen im Umgang mit digitalen Unterricht fort- und weitergebildet werden. Zudem sollen Fachinformatiker*innen an Schulen eingestellt werden.
  • Technische Voraussetzungen: Es soll eine einheitliche und stabile technischen Infrastruktur für den digitalen Unterricht bereitgestellt werden.

Im Detail bedeutet das:

Erziehungsauftrag

  • Für den digitalen Schulalltag in Sachsen ist eine einheitliche und verlässliche Struktur zu schaffen. Es braucht auch beim digitalen Unterricht verbindliche Stundenpläne mit Online-Präsenzzeiten, damit Schüler*innen gleichermaßen mitkommen und einen strukturierten Alltag haben.
  • Am Anfang und Ende einer Schulwoche sollte es einen festen Video-Termin von Klassenleiter*innen und Schüler*innen geben. Insgesamt ist von den bereits vorhandenen Video-Konferenz-Möglichkeiten im digitalen Schulalltag konsequent Gebrauch zu machen.
  • Elterngespräche sind digital zu ermöglichen und durchzuführen. Es braucht verbindliche Vorgaben, um während der Schließzeiten den partnerschaftlichen Erziehungsauftrag zwischen Lehrerschaft und Eltern zu erfüllen.

Bildungsauftrag

  • Es müssen Lehrpläne inhaltlich und didaktisch an die neue Situation angepasst werden, um Wissen digital zu vermitteln.
  • Die Benotung und Einschätzung von schulischen Leistungen darf nicht nur an den Präsenzunterricht geknüpft bleiben. Es braucht im digitalen Unterricht regelmäßige Kontrollen mit transparenten Bewertungskriterien.
  • Für einen gerechten und qualitativ gleichwertigen digitalen Unterricht in ganz Sachsen bedarf es einheitlicher Qualitätsanforderungen, an denen sich alle Schulen verbindlich orientieren.
  • Die Methodenkompetenz für digitales Lernen muss sowohl für Lehrer*innen als auch für Schüler*innen gefördert werden.

Personelle Voraussetzungen

  • Alle Lehrkräfte müssen umfassend für die Arbeit mit digitalen Lernmedien fortgebildet und gecoacht werden, damit digitaler Unterricht nicht vom individuellen Engagement und der persönlichen Vorbildung einzelner Lehrer*innen abhängig ist.
  • Zur Einrichtung und Wartung der neuen Technologien sowie zur Schulung der Lehrkräfte und Schüler*innen im Umgang damit sind IT-Fachkräfte nötig. Lehrer*innen können dies nicht neben der pädagogischen und didaktischen Arbeit leisten.

Technische Voraussetzungen

  • Es müssen für den digitalen Unterricht geeignete Online-Plattformen zur Verfügung gestellt werden (wie z. B. Lernsax). Die Plattformen müssen so ausgestaltet sein, dass sie einen reibungslosen digitalen Schulalltag gewährleisten.

Begrundelse

Die corona-bedingten Schulschließungen sind keine kurzen Phasen, sie bestimmen den Schulalltag unserer Schüler*innen. Daran wird sich voraussichtlich auch 2021 wenig ändern. Selbst wenn die Schulen im Wechselmodell (Mix aus Präsenz- und Fernunterricht) wieder öffnen, sind einheitliche und umfassende Vorgaben für einen qualitativ gleichwertigen digitalen Unterricht unumgänglich.

Auch für die Zukunft werden digitale Lernformen immer wichtiger. Sachsen ist dafür aktuell nicht gut aufgestellt. Derzeit organisiert jede Schule und jede*r Lehrer*in den Fernunterricht individuell – dies führt zu einem unstrukturierten und ungerechten Schulalltag, bei dem viel auf das Engagement, die technische Ausstattung und die digitalen Kenntnisse der Eltern abgewälzt wird.

Es braucht Klarheit darüber, wie digitaler Unterricht in Sachsen aufgebaut sein soll. Deshalb fordern wir das sächsische Kultusministerium auf, endlich ein einheitlich verbindliches Konzept zu erarbeiten, mit dem alle sächsischen Schulen arbeiten müssen.

Tak for din støtte , Isabel Geyer Fra Leipzig
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Nyheder

  • Liebe Unterstützer*innen,

    Inzidenzen weit über 1.000, mehr als 200 Schulen teilweise oder komplett geschlossen – die sich derzeit zuspitzende Situation schreit nach einem Zwischen-Update. Wir kämpfen weiter! Bitte schickt uns eure aktuellen Erfahrungen aus der vierten Welle – am besten per Mail an petition.digitaler.unterricht@gmail.com, es geht aber auch über Instagram (@isabel.bildung) und Facebook (@isabel.geyer.14). Wir wollen sie sammeln und dem Kultusministerium zeigen, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt. Es reichen kurze Beschreibungen aus dem Schulalltag eurer Kinder, bitte gebt auch eure Schule und den Ort mit an.

    Bei allem Erfolg, den wir bisher mit der Petition hatten: Wir sind immer noch zu wenig, die laut aufbegehren.... mere

  • Liebe Unterstützer*innen,

    die Corona-Zahlen in Sachsen sind alarmierend, es ist Zeit für ein Update zu unserer Online-Petition. Denn: Saßen vor einem Jahr noch alle Eltern und Kinder im gleichen Boot, war was Ausmaß der fehlenden Digitalisierung an sächsischen Schulen überdeutlich und in Sachsen unmittelbar spürbar. Und zwar für alle Eltern und Familien.

    Was nun passiert, ist ein schlauer Schachzug des sächsischen Bildungsministeriums. Wir sind auch gegen generelle Schulschließungen und pauschal verordnetes Homeschooling. Doch etwas sollte klar erkannt und benannt werden: Immer mehr Kinder, Schulklassen, Lehrer*innen und Pädagog*innen verschwinden punktuell in Quarantänen. Pro Schule sind es eben nur eine oder zwei Klassen, die nicht im Präsenzunterricht... mere

  • Liebe Unterstützer*innen,

    das neue Schuljahr ist angelaufen, die ersten Elternabende liegen hinter uns und es wurden neue Elternvertreter*innen gewählt. Vielleicht habt ihr euch selbst aufstellen lassen oder habt einen guten Kontakt zu eurem Elternrat. Dann ist genau jetzt der perfekte Zeitpunkt, euch als die Lobby unserer Kinder auf den Weg zu machen und eure persönlichen Kontakte zum Elternrat und deren Vertreter*innen zu nutzen, um auf die Petition aufmerksam zu machen. Jede weitere Unterschrift hilft – denn das Thema bleibt aktuell. Es muss einen besseren digitalen Unterricht, eine moderne Infrastruktur und mehr innovative digitale Lernformate an Sachsens Schulen geben!

    Leider ist in dieser Hinsicht in den Sommerferien nicht viel passiert.... mere

Das Argument, warum sich die Petition nicht direkt an die Stellen wendet, ist einfach zu entkräften. Viele Eltern haben die Erfahrung gemacht, dass Ihre Argumente nicht gehört werden. Auch nach dem x-ten Lockdown hat sich wenig am digitalen Unterricht getan. Es ist allein vom Lehrer und dessen "guten Willen" abhängig, ob Online Unterricht stattfindet. Es betrifft eine ganze Generation von Schülern in allen Schulformen +Eltern. Bildung ist Zukunft, denn nur gut ausgebildete Schüler können qualifizierte Berufe erlernen oder studieren, um die wirtschaftliche Stärke unseres Landes zu erhalten.

Ein wichtiger Punkt ist außer Acht gelassen: die geeignete Plattform für das wichtige angestrebte Ziel ist offensichtlich nicht Lernsax. Statt auf Landesebene etablierten quelloffenen Systemen wie z.B. moodle hinterher zu entwickeln, wäre es sinnvoller, die Gelder in ebendiese opensource-Projekte zu stecken. Moodle kann klassen- und jahrgangsübergreifend - sogar Schulstufen-übergreifend genutzt werden. Lernpläne und Kompetenzen lassen sich mit etwas Initiative von Klasse 1 bis in die Berufsschule oder Fachhochsschule abbilden und fortschreiben. Auch im Berufsleben ist das Weiternutzen möglich.

Hvorfor folk underskriver

for 4 dage

Steigende psychische Belastung der Kinder und Jugendlichen in der Pandemie.

for 5 dage

Ich habe 2 schulpflichtige Kinder. Durch die Pandemie zeigen sich auch für uns Eltern die Defizite im Bildungssystem, besonders in der Digitalisierung. Es war schon lange an der Zeit etwas zu ändern, leider geht es nur sehr langsam voran. Ein einheitliches Konzept finde ich dafür sehr sinnvoll.

Værktøjer til at sprede petitionen.

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