Region: Germany
Welfare

Einkommensgerechtigkeit und -transparenz für die DOMCURA-Beschäftigten

Petition is directed to
DOMCURA Vorstand
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  1. Launched April 2021
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Die Beschäftigten des Kieler Assekuradeurs DOMCURA leiden unter unzureichenden Einkommen, die sehr deutlich unter denen vergleichbarer Tätigkeiten in tarifgebundenen Unternehmen liegen. Das Management agiert in Lohnfragen intransparent und vielfach auch nicht gerecht. So erhalten Neueinsteiger oft – bei gleicher Tätigkeit – höhere Einstiegsgehälter als Beschäftigte, die seit Jahren im Unternehmen tätig sind.

Die insgesamt deutlich zu niedrigen Einkommen führen – insbesondere vor Corona - zu ungewollter und betriebswirtschaftlich unsinnig hoher Fluktuation und tragen zum sozialen Unfrieden bei, wenngleich die DOMCURA insgesamt auch von der petitionsführenden Neuen Assekuranz Gewerkschaft (NAG) als guter Arbeitgeber angesehen wird.

Die NAG - im Unternehmen mit rund 20% der Belegschaft als Mitglieder vertreten - hat den Vorstand der DOMCURA unter Vorlage konkreter Vorschläge zu Gesprächen mit dem Ziel aufgefordert, zu Vereinbarungen über eine größere Entgeltgerechtigkeit und –transparenz zu kommen. Der Wunsch nach solchen Gesprächen und Vereinbarungen ist auch in der Belegschaft breit getragen, wie eine Umfrage anlässlich der letzten virtuellen Betriebsversammlung Ende 2020 überdeutlich ergeben hat. Trotzdem verweigert sich der Vorstand den Gesprächen und bringt damit mangelnde Wertschätzung seiner Beschäftigten zum Ausdruck.

Diese Petition verfolgt das Ziel, den Vorstand von seiner gesprächsverweigernden Blockadehaltung abzubringen und in Gespräche mit der NAG einzutreten. Ziel der Gespräche ist die Herstellung einer größeren Entgeltgerechtigkeit und –transparenz in der DOMCURA. 

Reason

1.      Die DOMCURA zahlt als nicht tarifgebundener Arbeitgeber Gehälter sehr deutlich unter dem Tarifniveau bei vergleichbaren Tätigkeiten. Kolleginnen und Kollegen, die das Unternehmen verlassen, um eine weitgehend identische Tätigkeit bei einem tarifgebundenen Wettbewerber ausüben, berichten im Einzelfall sogar über sofortige Einkommenssteigerungen von bis zu 1.000 Euro monatlich.

2.      Die Gehaltsentwicklung bei der DOMCURA ist intransparent. So findet etwa langjährig treue Mitarbeit im Unternehmen keine gehaltliche Anerkennung wie etwa im Tarifbereich, wo sich die Einkommen nach Berufsjahren entwickeln.

3.      Viele Kolleginnen und Kollegen haben – insbesondere natürlich vor Corona – die DOMCURA verlassen, obwohl sie sich grundsätzlich im Unternehmen wohlfühlen. Unsere diesbezüglichen Gespräche haben ergeben, dass sehr häufig nahezu ausschließlich die unzureichende Bezahlung bei der DOMCURA hierfür ursächlich ist. Insoweit wird das Identifikationspotential der Belegschaft nicht ausgeschöpft.

4.      Infolge dessen bestehen auch größere Schwierigkeiten, neues Personal zu gewinnen. Das wäre in einigen überlasteten Bereichen der DOMCURA dringend nötig, die Kolleginnen und Kollegen gehen teilweise „auf dem Zahnfleisch“.

5.      Die Beschäftigten haben zu mehreren Anlässen ihre Unzufriedenheit mit den Einkommensbedingungen zum Ausdruck gebracht, derweil die DOMCURA mit ihren Jahresergebnissen von Rekord zu Rekord eilt und eifrig Gewinne der Konzernmutter zuführt. Die Beschäftigten haben einen Anspruch auf ein größeres Stück von diesem Kuchen, sie haben den Erfolg wesentlich mit erwirtschaftet!

6.      Auch die Kunden und Partner der DOMCURA wollen ganz sicher nicht, dass die hart und engagiert arbeitenden Beschäftigten an den steigenden Unternehmensgewinnen nicht angemessen beteiligt werden. Qualität auch von Arbeitskräften hat ihren Preis!

News

Not yet a PRO argument.

IT-Gehälter sind hier entweder nicht berücksichtigt oder zu niedrig angesetzt.

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