Das Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 verpflichtet die Staaten völkerrechtlich verbindlich, die globale Erwärmung deutlich unter 2 °C zu halten. Darüber hinaus haben alle Länder Anstrengungen versprochen, die Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen.

In allen deutschsprachigen Ländern werden diesbezüglich beim Umbau der Bereiche Energie, Ernährung, Landwirtschaft, Ressourcennutzung und Mobilität die notwendige Größenordnung und Geschwindigkeit nicht erreicht. Dies betrifft auch das Land Niedersachsen.

Deswegen fordern wir:

  • CO2-Emissionen: Nettonull bis 2035
  • Kohleausstieg bis 2030
  • 100 % erneuerbare Energieversorgung bis spätestens 2035 Entscheidend für die Einhaltung des 1,5°C-Ziels ist, die Treibhausgas Emissionen so schnell wie möglich stark zu reduzieren. Deshalb fordern wir bis Ende 2019:
  • Das Ende der Subventionen für fossile Energieträger
  • 1/4 der Kohlekraft abschalten
  • Eine CO2-Steuer auf alle Treibhausgas-Emissionen

Der Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen muss schnell so hoch werden, wie die Kosten, die langfristig durch den Ausstoß für uns und zukünftige Generationen entstehen. Wir folgen hier der Empfehlung des Umweltbundesamt für einen redu-zierten Kostensatz von 180 Euro pro Tonne CO2.

Die Verwirklichung dieser Forderungen muss sozial verträglich gestaltet werden und darf keinesfalls zu Lasten von Menschen mit geringem Einkommen gehen. Unterstützt werden wir von mehr als 26800 Wissenschaftler*innen.

Zudem fordern wir, dass die Klimakatastrophe als solche vom Land Niedersachsen anerkannt und ein Klimanotstand, aber nur in Verbindung mit den von uns geforderten Maßnahmen, ausgerufen wird. Es müssen alle Kräfte gebündelt werden, um eine unkontrollierte Erwärmung der Erde zu verhindern. Zukünftig muss bei jeder Entscheidung also betrachtet werden, in wie weit sie den Klimawandel beeinflusst. In der Entscheidungsfindung muss immer die für das Klima beste Variante gewählt werden, um die sechs Hauptforderungen erfüllen zu können. Ansonsten wird das 1,5°C-Ziel nicht gehalten.

Reason

Vor allem das Land Niedersachsen ist besonders von den Auswirkungen des Klimawandels bedroht. Neben den sieben Inseln und der 750 km langen Nord-seeküste, sind auch 103 300 Arbeitskräfte in landwirtschaftlichen Betrieben gefährdet. Das Land Niedersachsen ist ökonomisch auf die Landwirtschaft angewiesen und sollte auch deshalb ein großes Interesse haben gegen diesen Prozess anzukämpfen. Wir brauchen dabei auch einen Wandel in der Landwirtschaft, der mit 17 % der gesamten CO2-Emissionen einen entscheidenden Faktor beinhaltet und damit neben der Energiewirtschaft und dem Verkehr einer der Hauptverursacher für die CO2-Emissionen in Niedersachsen ist. Die Anstrengungen bis 2050 komplett auf erneuerbare Energien zu setzen, reichen bei weitem nicht aus.

Eine Umstrukturierung ist nur möglich, indem wir bis spätestens 2030 sämtliche Kohlekraftwerke abschalten und schon bis 2035 auf 100 % erneuerbare Energien setzen. Ein zentraler Punkt sollte dabei die Windenergie spielen. Im Niedersächsischen Umweltbericht steht: "Als kostengünstige, etablierte und klimafreundliche Technologie spielt die Windenergienutzung dabei eine Hauptrolle im Stromsektor". Diese Äußerung steht mit dem reellen Handeln im Konflikt, denn in den letzten Jahren ist der Ausbau um 60 % eingebrochen, ohne dass dieser Entwicklung politisch entgegengewirkt wurde.

Die gesamte Petition ist zu finden unter:

www.fridaysforfuture-uelzen.de/images/Petition%20Landtag%20Niedersachsen.pdf

Thank you for your support, Fridays for Future from Bohlsen
Question to the initiator

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pro

Die geplanten Ziele sind ohne weiteres erreichbar, wenn die Politik, BR. EU. mitmacht und nicht mehr ausbremst wie seit langem, sowie die Lobbyisten der Enwrgie Konzerne in ihre Schranken verweist. Siehe die Veröffentlichungen von Claudia Kempfert.

contra

Bei der Photosynthese produzieren Pflanzen aus Wasser, CO2 und mit Hilfe des Sonnenlichts Glucose und Sauerstoff. In den Chloroplasten der Blätter läuft die Photosynthese ab. Sauerstoff ist im Rahmen der Photosynthese ein Abfallprodukt, welches für Mensch und Tier aber überlebenswichtig ist.

Why people sign

  • 5 h. ago

    Wir haben keine andere Wahl, wenn wir unseren Planeten als Lebensraum für unsere Kinder und Enkel erhalten wollen. Ich liebe meine Kinder und möchte das Beste für ihre Zukunft. D.h. einen intakten und lebenswerten Planeten.

  • 5 h. ago

    Wir rennen unweigerlich ins Chaos wenn wir nicht SCHNELL handeln!

  • Peter Schröder Thedinghausen

    5 h. ago

    Wir müssen jetzt etwas unternehmen, um einen lebenswerten Planeten zu erhalten. Wir können nicht sehenden Auges auf den Abgrund zusteuern, nach dem Motto "nach mir die Sintflut".

  • Monika Rajput Griesheim

    6 h. ago

    Klimaschutz hat oberste Priorität Notfall!!!!

  • 6 h. ago

    Ich gehe jeden Freitag zum Klimastreik, weil ich keine Wahl habe. Die Bedrohung durch die beginnende Klimakatastrophe ist so exostentiell, dass ich vor der nachwachsenden Generation Verantwortung übernehmen muss! Die Freisetzung von Methan durch das Tauen des Permafrosts ist in die aktuellen Klimamodelle noch immer nicht einberechnet (Dr. Latif).

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