Ziel der Petition ist der Erhalt der Marienhaus Klinik in Dillingen, deren Schließung im Jahre 2015 vorgesehen ist.

Meldung Saarbrücker Zeitung: www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarlouis/Gebaeude-Krankenhaeuser-Schwestern-Stiftungen;art2807,5340566

Begründung

Die Marienhaus Klinik Dillingen trägt zur medizinischen Versorgung von über 20.000 Einwohnern der Stadt Dillingen und den Bewohnern der angrenzenden Gemeinden bei.

Die Dillinger Bürgerinnen und Bürger, die Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Gemeinden, sowie alle anderen, die sich gegen die Krankenhausschließung aussprechen, sollten ein Zeichen für den Erhalt des Krankenhauses setzen, das nach über einhundertjährigem Bestehen geschlossen werden soll.

Die medizinische Versorgung der Schul- und Hüttenstadt Dillingen muss vor Ort erhalten bleiben. Ein zu erarbeitendes Modell, welches dies gewährleistet, wäre unterstützenswert. Mit unserem öffentlichen Engagement wollen wir uns dafür in den kommenden Monaten einsetzen.

Die Gesundheit der Menschen darf keine Kostenfrage sein! Wenn alle Kliniken nur nach Rentabilitätskriterien bewertet werden, dann sind weitere Schließungen vorprogrammiert. Höhere Lebenserwartung ist nicht zuletzt ein Effekt von guter pflegerischer und ärztlicher Versorgung vor Ort. Zumal angesehene Studien ein deutlich höheres Sterblichkeitsrisiko von Patienten in Kliniken mit zu hoher Arbeitsbelastung von Ärzten und Krankenschwestern nachweisen.

Zeigen Sie ihre Solidarität mit dem Dillinger Krankenhaus durch Unterstützung der Petition. Damit setzen Sie ein wichtiges Zeichen für die weiteren Gespräche mit dem Träger über die Zukunft des Dillinger Krankenhaus.

Sehr geehrte Schwester M. Basina Kloos von der Marienhaus Stiftung, sorgen Sie dafür, dass sich die medizinische Versorgung der Dillinger Bürgerinnen und Bürger vor Ort nicht verschlechtert.

Im Namen aller Unterzeichner/innen. Dillingen, 14. Juli.2014

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sascha Sprötge aus Dillingen
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Neuigkeiten

  • LINKE Dillingen kämpft weiter für Dillinger Krankenhaus

    Sascha Sprötge, Vorsitzender DIE LINKE Dillingen, teilt die in der vergangenen Woche geäußerte Kritik der Krankenhausgesellschaft an der Unterfinanzierung der saarländischen Kliniken. Wie die SZ berichtete, steht auch das Dillinger Krankenhaus 2015 vor dem Aus. Sprötge: “Saarlandweit droht eine medizinische Unterversorgung, während nach Berechnungen der Gewerkschaft Verdi tausende Pflegkräfte in saarländischen Kliniken fehlen. “ Die LINKE Dillingen hat derweil für die Petition für den Erhalt der Marienhausklinik in Dillingen über 2000 Unterstützungsunterschriften zu verzeichnen. Nun soll eine Kundgebung gegen die komplette Schließung und für den Erhalt der vorhandenen Stationen in einem neuen Konzept folgen. Eine Schuldenbremse ohne ein Steuersystem, das dem Land ausreichende Einnahmen sichert, kann nicht funktionieren. Die fehlenden Investitionskosten-Zuschüsse gefährden bereits große Teile der bestehenden Krankenhausversorgung. Die Dillinger Klinik könnte mit guten Konzepten und vernünftiger Finanzierung erhalten werden!

  • Die Unterstützung der Petition zum Erhalt des Dillinger Krankenhauses nimmt weiter zu. Ein zweiter Infostand am vergangenen Samstag zeigte dies erneut sehr deutlich. Zwischenzeitlich hat die Petition über 800 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner. Sehr viele auch handschriftlich in Dillingen von den Betroffenen gezeichnet. Danke an die aktiven Mitstreiter, die am Infostand und auch während der Woche dazu Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern führten.

    Unterzeichner der Petition zeigten ihren Unmut und Unverständnis über die mögliche Schließung und protestierten dagegen. In zahlreichen Gesprächen wurde mehr städtisches Engagement für das Dillinger Krankenhaus gefordert, aber auch eine Gesundheitspolitik kritisiert, in der die Krankenhäuser unterfinanziert sind und die Zweiklassenmedizin weiter zunimmt. Die Marienhaus GmbH als Träger wurde wegen der Falschaussagen über das „ein Krankenhaus zwei Standorte“ Konzept und der schon länger anhaltenden Behandlung des Dillinger Krankenhauses als Auslaufmodell scharf kritisiert. Auch in der kommenden Woche gehen die Aktionen weiter.

  • Am Samstag, den 26. Juli 2014, informierten wir von 9-12 Uhr am Odilienplatz in Dillingen mit einem 1. Infostand zur Petition über die schwierige Situation des Dillinger Krankenhauses. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher unterzeichneten die vorliegende Petition. Insgesamt waren es 120 Unterzeichner an diesem Vormittag. Weitere Infostände werden folgen, dann mehrere zeitgleich an verschiedenen Orten im Stadtgebiet, um möglichst schnell viele weitere Unterstützerinnen und Unterstützer für die Petition zu erreichen.

Pro

Krankenhäuser ausbluten lassen und dann schließen ist falsch. Ein alternatives Konzept für das Dillinger Krankenhaus für eine medizinische Versorgung vor Ort ist machar. Umwandlungen von Kliniken in Gesundheitseinrichtungen für Ältere könnten aus Investitionsfonds gefördert werden. Das die Versorgung der Patienten mit weniger Krankenhäusern genauso gut sein wird bezweifle ich. Schon heute lange Wartezeiten. Die Mehrbelastung für das Personal wird zunehmen. Und ob die Kosten für die Krankenhauslandschaft insgesamt dann wirklich sinken ist höchst umstritten.

Contra

Krankenhaus Rating Report 2014 Fast der Hälfte der Kliniken fehlt die Kraft für Investitionen 5,4 Milliarden Euro müssten die Krankenhäuser im Jahr aufbringen, um ihre Substanz nur zu erhalten. Doch steigende Kosten, schlechte Erträge und das schleichende Ende der dualen Krankenhausfinanzierung hindern sie immer stärker daran , sich zukunftsfest aufzustellen. Zu diesem Schluss kommt der Krankenhaus Rating Report 2014. Überraschend war die Erkenntnis, dass Verbundbildung nicht automatisch als Allheilmittel zur wirtschaftlichen Gesundung angesehen werden kann. So sind im Grundsatz zwar die