Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das Instrument des Volksentscheids einzuführen und mittelfristig zur alleinigen Grundlage der politischen Willensbildung zu erheben.

Die Bundesbehörden sind aufgerufen, schnellstmöglich eine geeignete und manipulationsresistente Software-Plattform zu entwickeln und (z.B. auch in öff. Internetbüros) zur allgemeinen Verfügung zu stellen, um allen Wahlberechtigten gleichberechtigte Mitentscheidungen bei allen sie betreffenden Fragen zu ermöglichen.

Begründung

Die heutige Form der parlamentarischen Demokratie ist ein Überbleibsel aus dem Zeitalter der Postkutschen.

Der heutige Stand der Technik ermöglicht es, jederzeit einen öffentlichen und gleichberechtigten Diskurs zu führen und eine mehrheitliche Willensbildung zu allen anstehenden Entscheidungen und somit direkte Demokratie zu ermitteln.

Dieses "permanente Plebiszit" soll auf allen politischen Ebenen, kommunal, regional und bundesweit (und langfristig weltweit) das bisherige "Berufspolitikertum" ersetzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thomas Movtchaniouk aus Düsseldorf
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Pro

Direkte Demokratie – zwei Beispiele: Wenn es darum geht, ob in Krähwinkel eine Straße gebaut oder eine Grünfläche erhalten bleiben soll, geht das zuvörderst die Anwohner an und interessiert wahrscheinlich auch nur sie. Wenn es dagegen darum ginge, die maßlos Reichen und Mächtigen („das eine Prozent“) im Interesse und zum Wohle der Allgemeinheit sanft zu enteignen, müsste jede Stimme weltweit gleich zählen.

Contra

Grundsätzlich ist eine Direkte Demokratei, eine Volksmacht oder eine Jammahiriya positiv. Aber so lange private Medienkonzerne die Politik bestimmen, bestimmen sie auch die Köpfe der Massen. Nur wenn die Medien auch dem Volk gehören, können sie im Interesse eines selbst entscheidenden Volkes berichten. Den 4. Schritt vor dem 1. zu machen wird mehr neg. als pos. bewirken. Gaddafi hat die Jammahiriya erst nach 8 Jahren Übergangszeit ausgerufen.