openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: Für einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen Für einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen
  • Von: Dr. Frank Holzke mehr
  • An: Bundesregierung
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Migration mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 73 Tage verbleibend
  • 15 Unterstützende
    15 in Deutschland
    0% erreicht von
    50.000  für Quorum  (?)

Für einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen

-

Die Genfer Flüchtlingskonvention umgestalten: Schutz der Flüchtlinge in Anrainer­staa­ten statt in einem geographisch wie kulturell weit entfernten Land

Begründung:

Das deutsche Asylrecht hat sich nicht bewährt. Flüchtlinge werden zu einer beschwer­li­chen und gefahrenvollen Reise in unser Land gezwungen. Tausende ertrinken im Mittel­meer oder ersticken, in Lastwagen eingepfercht. Die Schlepperkriminalität grassiert.

Diejenigen, die es nach Deutschland schaffen, treffen hier auf ein völlig überfordertes Rechts­system, das oft selbst nach Monaten nicht imstande ist, sich auf ihr Schicksal ein­zulassen und den Asylantrag wenigstens entgegenzunehmen. Die Wartezeit müssen die Asylsuchenden nicht selten unter unwürdigen Bedingungen in Flüchtlingslagern fristen, wo sie ihre Tage ohne sinnvolle Tätigkeit zubringen. Dies in einem Land, dessen Sprache und Kultur ihnen fremd sind. Auch entstehen Konflikte unter Flücht­lingen verschiedener Herkunftsstaaten, die miteinander verfeindet sind.

Bei allem ist das auf individuelle politische Verfolgung abstellende System dysfunktional, da es den meisten Flüchtlingen den Asylstatus vorenthält. Sie werden auf "subsidiären Schutz" verwiesen oder gehen ganz leer aus. Trotz dieses vorhersagberen Ergebnisses werden sie in das Asylverfah­ren hineingezwungen und dazu angehalten, eine individuel­le politische Verfolgung zu behaupten, die in Wahrheit gar nicht vorliegt.

Viele der Flüchtlinge bleiben auch nach Integrations- und Qualifizierungsmaßnahmen ohne berufliche Perspektive. Sie fallen dauerhaft dem deutschen Sozialsystem anheim, das die erforderlichen Geldmittel aber nicht unbegrenzt zur Verfügung stellen kann. Die intensive Inanspruchnahme der Sozialleistungen führt auf Seiten der Flüchtlinge zu Fru­stration, auf Seiten der Einheimischen aber nicht selten zu Fremdenhaß. Beides ent­lädt sich in Wut und Gewalttätigkeit. Am Ende werden die Asylbewerber noch mit Ter­ror­an­schlägen in Verbindung gebracht, an denen die allermeisten von ihnen unschul­dig sind.

Die Opfer von Bürgerkriegen haben ein besseres Los verdient. Anstelle einer aufwendi­gen und letztlich nicht lohnenden, sondern zu schweren Enttäuschungen führenden Rei­se in ein kulturell anderes Land sollten sie eine Zufluchtmöglichkeit in Anrainerstaa­ten erhalten. Dort sind geeignete Anlaufstellen zu schaffen und zu unterhalten, die mit ver­gleichsweise bescheidenem Aufwand betrieben werden können. Entwicklungs­mi­ni­ster Müller hat angegeben, daß das Geld vor Ort dreißigmal effektiver eingesetzt wer­den kann (F.A.Z. vom 11. März 2016, S. 17). Nach neue­ren Untersuchungen ist der Un­terschied noch größer: Jeder Asylbewerber in Eu­ropa kostet den Steuerzahler 135 Dollar am Tag, in einer Auf­nah­meeinrichtung in einem An­rainerstaat schlägt nur 1 Dollar zu Buche (vgl. Cicero Nr. 5/2017, S. 117). Selbst wenn die Standards in solchen Einrich­tun­gen erhöht werden müssen, kann dort immer noch ei­nem Vielfachen der Menschen ge­holfen werden, die jetzt zu uns kommen.

Die Unterzeichnerstaaten der Genfer Flüchtlingskonvention, allen voran die Bundesre­publik Deutschland, werden daher ersucht, die Konvention in dem bezeichneten Sinne zu än­dern. Die Aufnahme der Flüchtlinge sollte nicht mehr in den Konventionsstaaten, son­dern in Anrainerstaaten erfolgen. Das im Grundgesetz (Art. 16a) noch vorgesehene Asyl sollte gestrichen werden, um Fehlanreize zu vermeiden. Die Änderungen sind in den Herkunftsländern in geeigneter Weise bekanntzugeben. Die Flüchtlinge müssen wissen, daß es vergeblich wäre, sich wie bisher auf den langen Weg nach Europa zu machen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Bergisch Gladbach, 09.06.2017 (aktiv bis 08.09.2017)


Neuigkeiten

Nur redaktioneller Fehler berichtigt (Wort "einer" passte nicht zum Plural) Neue Begründung: Das deutsche Asylrecht hat sich nicht bewährt. Flüchtlinge werden zu einer beschwer­li­chen und gefahrenvollen Reise in unser Land gezwungen. Tausende ertrinken ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

Noch kein PRO Argument.
>>> Schreiben Sie das erste PRO-Petition Argument

CONTRA: Was ich mir wirklich einmal wünschen würde, wäre eine Petition für deutsche Opfer. Warum sieht uns keiner??? Wir treffen ebenso auf ein völlig überfordertes Rechtssystem, ein korruptes Versicherungs- und Gutachtersystem noch dazu, verlieren unseren ganzen ...


Warum Menschen unterschreiben

Deutschlands sicherheit

Sicherheit für deutschland

Weil es ein dringendes allgemeines Problem darstellt, das bislang unbefriedigend gelöst ist.

Vernünftiges Anliegen.

Das gegenwärtige System des Asylrechts hat sich nicht bewährt und muß geändert werden. Gerade auch im Interesse der Flüchtlinge.

>>> Zu den Kommentaren


Formular auf der eigenen Webseite einbinden


Banner auf der eigenen Webseite einbinden

Code-Snippet Horizontal:      
Code-Snippet Vertikal:           
Code-Snippet Vertikal:           

Letzte Unterschriften

  • Nicht öffentlich Berlin vor 6 Tagen
  • Nicht öffentlich Bergisch Gladbach vor 7 Tagen
  • Daria H. Z. Mutterstadt vor 9 Tagen
  • Nicht öffentlich Bergisch Gladbach am 17.06.2017
  • Martin E. Dietersheim am 14.06.2017
  • Michael G. Lichtenfels am 13.06.2017
  • Nicht öffentlich Mönchengladbach am 13.06.2017
  • Asena S. Augsburg am 13.06.2017
  • Oliver L. Korschenbroich am 12.06.2017
  • Nicht öffentlich Köln am 12.06.2017
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

 E-Mail  

Unterstützer Betroffenheit