Region: Germany
Welfare

Gleiche Regeln bei gleichen Corona-Übertragungsrisiko

Petition is directed to
Bundesregierung, Ministerpräsidenten
36 Supporters 36 in Germany
0% from 50.000 for quorum
  1. Launched 19/04/2021
  2. Time remaining 5 Wochen
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
I agree to the storage and processing of my personal data. The petitioner can see name and place and forward this information to the recipient. I can withdraw my consent at any time.

Vor dem Virus sind alle gleich: Menschen, die sich selbst oder andere anstecken können. Kinder, Senioren, Jugendliche, Erwachsene, alle tragen in gleicher Weise zum Infektionsgeschehen bei. Die riskanten Situationen sind auch stets die gleichen: längere, engere Kontakte, in Innenräumen.

Je mehr alle von uns solche riskanten Begegnungen vermeiden, desto schneller wird die Inzidenz sinken und Gelegenheit für Normalität entstehen. Deshalb sollten die Regeln einheitlich sind und die Last der Kontaktreduktion auf allen Schultern gleichmäßig verteilt sein.

Die geltenden Regeln sind jedoch ganz unterschiedlich - nach Lebensbereichen und nicht nach Kontaktvermeidungskriterien. Sie verlangen von dem einen mehr und von dem anderen weniger. Manche Branchen sind seit November geschlossen, Schüler teilweise seit Weihnachten vollständig im Distanzunterricht, viele Arbeitnehmer dürfen aber noch jeden Tag zur Arbeit gehen.

Reason

Unterschiedliche Bereiche werden sehr unterschiedlich begründet. Im Folgenden werde ich das am Beispiel der Schul- und Arbeitswelt erläutern. Es ließen sich auch Beispiele in vielen anderen Bereichen finden.

Schule ist vielmehr als Wissensvermittlung und lässt sich nur unter großen Qualitätseinbußen ins Home-Office verlegen. Werden in der Arbeitswelt bei den Home-Office-Regeln ähnlich dramatische Auswirkungen im Kauf genommen?Während für Schüler Distanzlernen verpflichtend festgelegt wird, wird es für Arbeitnehmer nur empfohlen. Die Entscheidung darf der einzelne Arbeitnehmer treffen. Während für Schüler (z.B. in Bayern ab Inzidenz 100) eine Testpflicht zwei mal pro Woche gilt, gibt es für Arbeitnehmer (ab jetzt) lediglich ein Angebot einmal die Woche. Während Schüler (z.B. in Bayern ab Inzidenz 50) stets Masken tragen müssen, dürfen Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz bei Einhalten des Mindestabstands ihre Masken abnehmen. Zusammengefasst: Im Moment erfahren die Schüler deutlich härtere Einschränkungen als viele Arbeitnehmer. Warum?

Für die Virusübertragung ist es nämlich irrelevant, ob sich Menschen in einer Schule oder in einem Büro treffen, ob sie 10 oder 40 sind. Sind diese strengen Regeln für Schulen nötig und angemessen, müssten sie es für die Arbeitswelt auch sein. Sind sie in der Arbeitswelt nicht nötig, dürften wir auch unsere Schüler nicht damit belasten.

Wir brauchen Regeln, die gut begründet, klar und gerecht sind. Nur so können wir es unseren Kindern erklären, nur so entsteht Solidarität.

Thank you for your support, Katharina Wendler from München
Question to the initiator

Translate this petition now

new language version

Meldung gestern in den Medien: Alle Teilnehmer der UEFA Fussball-Europameisterschaft begeben sich freiwillig in eine harte Quarantäne - sie halten sich nur noch im häuslichen Umfeld und im Trainingslager auf. HALLO???? Die meisten Berufstätigen leben seit einem halben Jahr so, zuhause und am Arbeitsplatz. Und zwar mit einem Haushalt und 1 bis 2 Personen, je nach Vorschrift - ohne Trainingslager mit Kumpels treffen, sich auspowern, sich unterhalten, lachen, ohne reisen und mal was anderes sehen. Obwohl das Übertragungsrisiko gleich ist.

Und weil die Verantwortlichen diese aufgestellten Regeln nicht begründen und belegen können, sind diese abzuschaffen und einzustellen. Mittlerweile ist es ja offentsichtlich, dass es wieder einmal nur ums Geld geht. Impfstoffe, Masken und Tests - und das haben sie geschafft, die daran verdienen.

Why people sign

  • 8 days ago

    Kindern und Jugendlichen wird seit Pandemie beginn die härtesten Einschränkungen auferlegt mit gravierenden Auswirkungen auf ihre Bildungs- und Zukunftschancen. Die dabei entstehenden langfristigen Schäden sind noch nicht abzusehen. Eine Rückkehr zu evidenzbasierten rationalen Maßnahmen ist dringend erforderlich.

  • on 27 Apr 2021

    Für die effektive Eindämmung der Pandemie ist es unerlässlich, dass die Maßnahmen auf Evidenz basieren und insbesondere bei Kindern nicht nur die tagesaktuellen Kosten sondern auch die ungleich Kosten für die Zukunft dieser Kinder und damit der gesamten Gesellschaft in den Blick genommen werden.

  • Mirko Caspary Wuppertal

    on 26 Apr 2021

    ja und das sofort.

  • on 25 Apr 2021

    Weil die sozial-emotionalen Auswirkungen der Beschränkungen (distanzunterricht, kein Vereinssport z.b.) auf Kinder gravierend sind! Weil über Kinder verfügt wird, während für Arbeitnehmer nicht die gleichen Regeln gelten.

  • on 25 Apr 2021

    Gerechtigkeit u Solidarität

Tools for the spreading of the petition.

You have your own website, a blog or an entire web portal? Become an advocate and multiplier for this petition. We have the banners, widgets and API (interface) to integrate on your pages.

Signing widget for your own website

API (interface)

/petition/online/gleiche-regeln-bei-gleichen-corona-uebertragungsrisiko/votes
Description
Number of signatures on openPetition and, if applicable, external pages.
HTTP method
GET
Return format
JSON

More on the topic Welfare

Help us to strengthen citizen participation. We want your petition to get attention and stay independent.

Donate now

openPetition international