Region: Germany
Welfare

Gleiche Regeln bei gleichen Corona-Übertragungsrisiko

Petition is directed to
Bundesregierung, Ministerpräsidenten
38 Supporters 38 in Germany
Petitioner did not submit the petition.
  1. Launched April 2021
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Failed

Vor dem Virus sind alle gleich: Menschen, die sich selbst oder andere anstecken können. Kinder, Senioren, Jugendliche, Erwachsene, alle tragen in gleicher Weise zum Infektionsgeschehen bei. Die riskanten Situationen sind auch stets die gleichen: längere, engere Kontakte, in Innenräumen.

Je mehr alle von uns solche riskanten Begegnungen vermeiden, desto schneller wird die Inzidenz sinken und Gelegenheit für Normalität entstehen. Deshalb sollten die Regeln einheitlich sind und die Last der Kontaktreduktion auf allen Schultern gleichmäßig verteilt sein.

Die geltenden Regeln sind jedoch ganz unterschiedlich - nach Lebensbereichen und nicht nach Kontaktvermeidungskriterien. Sie verlangen von dem einen mehr und von dem anderen weniger. Manche Branchen sind seit November geschlossen, Schüler teilweise seit Weihnachten vollständig im Distanzunterricht, viele Arbeitnehmer dürfen aber noch jeden Tag zur Arbeit gehen.

Reason

Unterschiedliche Bereiche werden sehr unterschiedlich begründet. Im Folgenden werde ich das am Beispiel der Schul- und Arbeitswelt erläutern. Es ließen sich auch Beispiele in vielen anderen Bereichen finden.

Schule ist vielmehr als Wissensvermittlung und lässt sich nur unter großen Qualitätseinbußen ins Home-Office verlegen. Werden in der Arbeitswelt bei den Home-Office-Regeln ähnlich dramatische Auswirkungen im Kauf genommen?Während für Schüler Distanzlernen verpflichtend festgelegt wird, wird es für Arbeitnehmer nur empfohlen. Die Entscheidung darf der einzelne Arbeitnehmer treffen. Während für Schüler (z.B. in Bayern ab Inzidenz 100) eine Testpflicht zwei mal pro Woche gilt, gibt es für Arbeitnehmer (ab jetzt) lediglich ein Angebot einmal die Woche. Während Schüler (z.B. in Bayern ab Inzidenz 50) stets Masken tragen müssen, dürfen Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz bei Einhalten des Mindestabstands ihre Masken abnehmen. Zusammengefasst: Im Moment erfahren die Schüler deutlich härtere Einschränkungen als viele Arbeitnehmer. Warum?

Für die Virusübertragung ist es nämlich irrelevant, ob sich Menschen in einer Schule oder in einem Büro treffen, ob sie 10 oder 40 sind. Sind diese strengen Regeln für Schulen nötig und angemessen, müssten sie es für die Arbeitswelt auch sein. Sind sie in der Arbeitswelt nicht nötig, dürften wir auch unsere Schüler nicht damit belasten.

Wir brauchen Regeln, die gut begründet, klar und gerecht sind. Nur so können wir es unseren Kindern erklären, nur so entsteht Solidarität.

Thank you for your support, Katharina Wendler from München
Question to the initiator

News

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

Meldung gestern in den Medien: Alle Teilnehmer der UEFA Fussball-Europameisterschaft begeben sich freiwillig in eine harte Quarantäne - sie halten sich nur noch im häuslichen Umfeld und im Trainingslager auf. HALLO???? Die meisten Berufstätigen leben seit einem halben Jahr so, zuhause und am Arbeitsplatz. Und zwar mit einem Haushalt und 1 bis 2 Personen, je nach Vorschrift - ohne Trainingslager mit Kumpels treffen, sich auspowern, sich unterhalten, lachen, ohne reisen und mal was anderes sehen. Obwohl das Übertragungsrisiko gleich ist.

Und weil die Verantwortlichen diese aufgestellten Regeln nicht begründen und belegen können, sind diese abzuschaffen und einzustellen. Mittlerweile ist es ja offentsichtlich, dass es wieder einmal nur ums Geld geht. Impfstoffe, Masken und Tests - und das haben sie geschafft, die daran verdienen.

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