• Von: Annemarie Bauersfeld mehr
  • An: Oberbürgermeister Dr. Junk
  • Region: Goslar mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 37 Unterstützer
    5 in Goslar
    Sammlung abgeschlossen

Goslar muss die Baumschutzsatzung einführen! Nein- zur Auslichtungen des Stadtwalls!

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Wir wollen gegen die Neukonzipierung der Wallanlagen in Goslar Protest einlegen.
Im Zuge des Goslarer Realisierungswettbewerbs: Nationale Projekte des Städtebaus "Wallanlagen" sollen alte, erwürdige Bäume gefällt werden. Über 70 Bäume sind im Stadtwallgebiet markiert.
Der Vorentscheid für die Realisierung wurde bereits genehmigt. Für die Realisierung und Durchführung hat die Stadt Goslar vom Bund 1 Mio. erhalten. Die Beauftragte für das Weltkulturerbe will gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten ein historisches Band um die ehemalige Stadtmauer bepflastern lassen und im Zuge dessen Bäume, Sträucher- und Niedriggehölz auslichten. Der gesamte Park soll durchlässige, Ein- und Ausblicke schaffen!
Wir fordern die Rettung der alten, ehrwürdigen Bäume! Wir fordern die Wiedereinführung der Baumschutzsatzung in Goslar! Wir fordern BürgerInnen und Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung des Stadtparks! Wir wollen die Verbindung der verschiedenen Lebensräume der Bäume, Flora und Fauna mit den Menschen als eine gegenseitige Abhängigkeit anerkennen und deren Schutz fordern! Wir wollen keine Touristische Hochburg in Goslar werden.

Begründung:

Der Goslarer Stadtwall beherbergt alte, hundertjährige Eichen, Buchen, Linden, Eschen, Gehölze und Nischen an der alten Wallmauer für Vögel und andere Tiere. Es leben neben verschiedene Eulenarten auch Fledermäuse in den alten, ehrwürdigen Bäumen. Diese Lebensgemeinschaft von Flora und Fauna ist in Goslar einzigartig! Denn wir haben mitten in der Stadt diese alten Wallanlagen, d.h. es fließt noch immer genügend Wasser. Natürlich müssten der Judenteich und der Kahnteich entschlammt werden. Jedoch braucht es hierfür keine Neukonzipierung des Stadtwalls. Es braucht keine in die Zukunft geplante Wallband-Anlage, die zwar mit Natursteinen gepflastert werden soll und Touristen am historischen Wall einen Weg weisen sollen, aber auch über 70 alte, erwürdige Bäume ausetzen soll. Dieses Konzept übersieht den Naturschutz und fördert den Raubbau an Bäumen, Vögel, Tiere und Pflanzen des Stadtparks. Es fördert eine neoliberalistische Politik, die mit dem Kosten- Nutzen- Prinzip nur vereinzelten Menschen zugute kommen soll, aber keine Rücksicht auf die Goslarer Bürgerinnen und Bürger nimmt.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Goslar, 05.04.2016 (aktiv bis 04.06.2016)


Neuigkeiten

Der Entwurf (Konzept Wallband) für die Neugestaltung der Wallanlagen in Goslar ist genehmigt. Es geht jetzt um die Ausgestaltung dieses Entwurfes. Konkret muss jetzt daran gearbeitet werden, dass die Ein- und Ausblicke, bezw. Sichtachsen (Baumfällungen) ...

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