Wir wollen gegen die Neukonzipierung der Wallanlagen in Goslar Protest einlegen. Im Zuge des Goslarer Realisierungswettbewerbs: Nationale Projekte des Städtebaus "Wallanlagen" sollen alte, erwürdige Bäume gefällt werden. Über 70 Bäume sind im Stadtwallgebiet markiert. Der Vorentscheid für die Realisierung wurde bereits genehmigt. Für die Realisierung und Durchführung hat die Stadt Goslar vom Bund 1 Mio. erhalten. Die Beauftragte für das Weltkulturerbe will gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten ein historisches Band um die ehemalige Stadtmauer bepflastern lassen und im Zuge dessen Bäume, Sträucher- und Niedriggehölz auslichten. Der gesamte Park soll durchlässige, Ein- und Ausblicke schaffen! Wir fordern die Rettung der alten, ehrwürdigen Bäume! Wir fordern die Wiedereinführung der Baumschutzsatzung in Goslar! Wir fordern BürgerInnen und Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung des Stadtparks! Wir wollen die Verbindung der verschiedenen Lebensräume der Bäume, Flora und Fauna mit den Menschen als eine gegenseitige Abhängigkeit anerkennen und deren Schutz fordern! Wir wollen keine Touristische Hochburg in Goslar werden.

Begründung

Der Goslarer Stadtwall beherbergt alte, hundertjährige Eichen, Buchen, Linden, Eschen, Gehölze und Nischen an der alten Wallmauer für Vögel und andere Tiere. Es leben neben verschiedene Eulenarten auch Fledermäuse in den alten, ehrwürdigen Bäumen. Diese Lebensgemeinschaft von Flora und Fauna ist in Goslar einzigartig! Denn wir haben mitten in der Stadt diese alten Wallanlagen, d.h. es fließt noch immer genügend Wasser. Natürlich müssten der Judenteich und der Kahnteich entschlammt werden. Jedoch braucht es hierfür keine Neukonzipierung des Stadtwalls. Es braucht keine in die Zukunft geplante Wallband-Anlage, die zwar mit Natursteinen gepflastert werden soll und Touristen am historischen Wall einen Weg weisen sollen, aber auch über 70 alte, erwürdige Bäume ausetzen soll. Dieses Konzept übersieht den Naturschutz und fördert den Raubbau an Bäumen, Vögel, Tiere und Pflanzen des Stadtparks. Es fördert eine neoliberalistische Politik, die mit dem Kosten- Nutzen- Prinzip nur vereinzelten Menschen zugute kommen soll, aber keine Rücksicht auf die Goslarer Bürgerinnen und Bürger nimmt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Annemarie Bauersfeld aus Goslar
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Der Entwurf (Konzept Wallband) für die Neugestaltung der Wallanlagen in Goslar ist genehmigt.
    Es geht jetzt um die Ausgestaltung dieses Entwurfes. Konkret muss jetzt daran gearbeitet werden, dass die Ein- und Ausblicke, bezw. Sichtachsen (Baumfällungen) der alten ehrwürdigen Bäume verhindert werden können. Zunächst muss an den öffentlichen Sitzungen des Bauausschusses teilgenommen werden. Dort kann man allerdings nur Fragen stellen.
    Es verhält sich aber so, dasss ich gegen jeden Baum, der gefällt werden soll, schriftlich einen Widerspruch dagegen einlegen kann. Dies werde ich auch tun. Desweiteren muss mit dem Denkmalschutz und den unteren Naturschutzbehörden zusammengearbeitet werden.Etwas nebuläs ist die Tatsachen, dass in dieser Angelegenheit die Kreis- und die Stadtverwaltung involviert sind. Außerdem muss die Öffentlichkeit auf dem Laufenden gehalten werden.Das heisst, am Bewußtsein der Bürgerinnen und Bürger muss weiterhin gearbitet werden.
    Wir haben schon über 500 Unterschriften gesammelt- leider hat die Petition nicht sehr viele Unterschriften eingebracht. Die Neugestaltung des Stadtparks ist nicht nur ein lokales, aber auch ein regional übergreifendes Problem. Nach dem Baumschutzexperten Uwe Thomsen aus Pinneberg sind zurzeit sehr viele Stadtparks von unnützen Baumfällungen bedroht. Deshalb sind alle Leute in den Städten aufgefordert, sich gegen die Baumfällungen einzusetzen. Das Totschlagargument der Planer ist noch immer den gesicherten Verkehrsschutz der Spaziergänger gegen herabfallende Äste der Baäume zu gewährleisten. Aus diesem Grund müssen Baumschutzexperten eingesetzt werden, um die "Gesundheit" der Bäume zu gewährleiten. Natürlich arbeiten die Baumschutzexperten nicht umsonst.Hierfür muss Geld beantragt werden. Anträge mussen formuliert- und gestellt werden, etc.- und es braucht Menschen, die bereit sind, mitzuarbeiten.

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.