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Bild zur Petition mit dem Thema: Ich will abstimmen - Wählen und Nichtwählen reicht nicht Ich will abstimmen - Wählen und Nichtwählen reicht nicht
  • Von: Kurt Wilhelmi (OMNIBUS für Direkte Demokratie) mehr
  • An: Alle Menschen in Deutschland
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 3 Tage verbleibend
  • 6.851 Unterstützende
    6.634 in Deutschland
    13% erreicht von
    50.000  für Quorum  (?)

Ich will abstimmen - Wählen und Nichtwählen reicht nicht

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Wir wollen wichtige Zukunftsfragen direkt abstimmen - mit allen, durch alle, für alle.

Zum Beispiel: ökologische Landwirtschaft, gleiche Bezahlung von Mann und Frau, Verbot von Waffenexporten, Hartz IV versus Grundeinkommen, Finanzierung der Hebammen . . .

Wir wollen endlich die bundesweite Volksabstimmung. Seit vielen Jahren sind über 70 % der Menschen dafür.

So soll das Abstimmungsrecht geregelt sein:

  1. Volksinitiative Jeder Mensch hat das Recht eine Gesetzesinitiative zu starten. Wird die Initiative von 100.000 Menschen unterstützt, dann muss der Bundestag den Vorschlag behandeln.

  2. Volksbegehren Übernimmt der Bundestag den Vorschlag nicht, dann kann die Initiative ein Volksbegehren einleiten. Im Volksbegehren wird geklärt, ob über den Vorschlag ein Volksentscheid stattfinden wird.

  3. Volksentscheid Unterstützen eine Million Menschen das Volksbegehren, dann kommt es zum Volksentscheid. Wie bei einer Wahl entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Bitte unterstützen Sie diesen Aufruf mit Ihrer Unterschrift. Der OMNIBUS für Direkte Demokratie ist eine gemeinnützige Bürgeraktion. Wir setzen uns für die Verwirklichung von Souveränität und Selbstbestimmung ein. Direkte Demokratie ist das Instrument, die Schule und der Weg. Sie bietet die Möglichkeit, konstruktiv und gewaltlos unsere Fähigkeiten in die Gestaltung des Gemeinwesens einzubringen.

Hinweis: Die Unterschriften dieser Petition werden dem Aufruf "Ich will abstimmen" auf www.ich-will-abstimmen.de hinzugezählt und nach der Wahl zu den Koalitionsverhandlungen eingereicht. Bitte nur einmal unterschreiben.

Begründung:

Mit der Erklärung der Menschenrechte 1948 wurde das Grundprinzip der Demokratie, die Gleichberechtigung, zum ersten Mal als weltweite Norm anerkannt. Das war ein epochaler Schritt in der Menschheitsgeschichte. Es ist heute an uns, wie wir diese Souveränität ausüben wollen.

Mit der Demokratie erkennen die Menschen an, dass jeder Mensch frei und gleich an Würde und Rechten geboren ist und dass er mündig ist, d.h. mit Vernunft und Gewissen begabt. Sie erkennen an, dass jeder Mensch gleichberechtigt ist vor dem Recht und das Recht hat, an der Gestaltung öffentlicher Angelegenheiten unmittelbar (durch Wahlen und Abstimmungen) mitzuwirken. Jede Stimme zählt gleich viel - unabhängig von Bildung, Geschlecht, Herkunft, Besitz und Religion.

So wurde es auch 1949 in unserem Grundgesetz aufgenommen. Art. 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Art. 20.2.: “Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtssprechung ausgeübt.“

„Ich will abstimmen“ ist eine Aktion zur Verwirklichung und Einführung der Volksabstimmung auf Bundesebene. Ziel ist: - die Verwirklichung einer lebendigen Demokratie, - eine selbstbestimmte Gesellschaft auf der Grundlage der Menschen- und Bürgerrechte, - eine menschenwürdige Zusammenarbeit aller und damit die Heilung der Natur im Ganzen. Dafür will diese Aktion gemeinsam mit den Parlamenten sorgen.

Die Qualität des freien demokratischen Abstimmungsrechts:

Abstimmungen richten sich immer auf konkrete Sachfragen und gehen von „unten“ aus. Das Abstimmungsrecht ist eine konkrete Aufforderung und Einladung zur Mitarbeit an jeden.

Initiativen tragen die Fragen der Zeit aus der Mitte der Bevölkerung in die Gesellschaft. Wichtige Vorschläge kommen so frühzeitig in die öffentliche Diskussion und Abstimmung. Krisen werden früher erkannt und öffentlich gemacht. Die ganze Gesellschaft wird zu einer freien Universität, mit der Frage: Wie wollen wir in Zukunft leben.

Mit der Volksabstimmung entsteht Verantwortung und Identität für eigene Entscheidungen. Mündige Menschen lassen sich nicht verführen. Mündigkeit braucht Übung. Sie wächst durch Freiheit und Risiko. Die Freiheit, Entscheidungen selbst treffen zu können. Das Risiko zu irren. Demokratie ist ein Lernprozess. Dies gelassen auszuhalten, das Gespräch weiterzuführen, ist die Seele der Demokratie und Ausgangspunkt einer zukünftigen Gemeinschaft, die die Regeln, mit denen sie leben will, selbst bestimmt. Für alle – durch alle –mit allen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 28.07.2017 (aktiv bis 27.09.2017)


Neuigkeiten

21. Sep. 2017 — Liebe Freundinnen und Freunde der Demokratie, was für ein Geschenk! Tolles Wetter, tolle Stimmung, eine wunderbare Performance vom Berliner STEGREIF.orchester, dem VOKAL.system Chor, Soulsänger Fisal Campbell und Rapper Redchild. Musiker ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Demokratie bedeutet Volksherrschaft. Dies ist nur gewährleistet, wenn zumindest die wichtigen Entscheidungen vom Volk direkt getroffen werden. In der Vergangenheit wurden immer wieder bedeutende Themen erst nach der Wahl lanciert und vom politischen Establishment ...

CONTRA: Ich bin gegen die Volksabstimmung, weil ich Minderheitenrechte in Gefahr sehe. Außerdem sieht man wie schnell und immer schneller sich Meinungen und Auffassungen zu aktuellen Themen verändern. Die große Gefahr sind die Datenkranken, wie Facebook die inzwischen ...

CONTRA: Bevor wir uns auf Volksentscheide einlassen können, müssen imho 2 Dinge verfügbar sein: 1. Transparenz bzgl. der Entscheidungsgrundlagen 2. (Online-)Diskussionkultur Beispiele: Kennt jemand eine geschlossene Darstellung/Aufarbeitung der technischen, wirtschaftlichen ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Ich will nicht an ein Gesamtpaket einer Partei gebunden sein, sondern meine Stimme für das jeweiligen Thema direkt abgeben. Volksentscheide können ein Mittel gegen Lobbyismus und Korruption darstellen.

Weil es aug Probleme aufmerksam macht

Weil eine Demokratie ohne direkte Volksbeteiligung mich im letzten Schritt immer zum hilflosen Zuschauer macht und ich finde, dass wir fähig sind, mehr Verantwortung zu tragen.

Ich bin davon überzeugt, dass die Bürgerinnen und Bürger mehr Einfluss auf politische Entscheidungen haben sollten als nur alle paar Jahre wählen zu gehen. Die Initiative sollte dabei von den Bürgern ausgehen, also das Volk bestimmt, worüber es absti ...

Weil die alleinige politische Herrschaft der Parteien nicht mehr zeitgemäß ist, bin ich für direkte Demokratie. Zudem steht im Artikel 21 des Grundgesetzes eindeutig, dass Parteien bei der politischen Willensbildung des Volkes gelegentlich mitwirken, ...

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Letzte Unterschriften

  • Ilona Kopittke Bremen vor 4 Std.
  • Michael Horndasch Ellingen vor 4 Std.
  • Andreas Reick Eislingen vor 8 Std.
  • Wolfgang Thomas Langebrück vor 10 Std.
  • Jonas Fenke Warendorf vor 10 Std.
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