Wir wollen wichtige Zukunftsfragen direkt abstimmen - mit allen, durch alle, für alle.

Zum Beispiel: ökologische Landwirtschaft, gleiche Bezahlung von Mann und Frau, Verbot von Waffenexporten, Hartz IV versus Grundeinkommen, Finanzierung der Hebammen . . .

Wir wollen endlich die bundesweite Volksabstimmung. Seit vielen Jahren sind über 70 % der Menschen dafür.

So soll das Abstimmungsrecht geregelt sein:

  1. Volksinitiative Jeder Mensch hat das Recht eine Gesetzesinitiative zu starten. Wird die Initiative von 100.000 Menschen unterstützt, dann muss der Bundestag den Vorschlag behandeln.

  2. Volksbegehren Übernimmt der Bundestag den Vorschlag nicht, dann kann die Initiative ein Volksbegehren einleiten. Im Volksbegehren wird geklärt, ob über den Vorschlag ein Volksentscheid stattfinden wird.

  3. Volksentscheid Unterstützen eine Million Menschen das Volksbegehren, dann kommt es zum Volksentscheid. Wie bei einer Wahl entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Bitte unterstützen Sie diesen Aufruf mit Ihrer Unterschrift. Der OMNIBUS für Direkte Demokratie ist eine gemeinnützige Bürgeraktion. Wir setzen uns für die Verwirklichung von Souveränität und Selbstbestimmung ein. Direkte Demokratie ist das Instrument, die Schule und der Weg. Sie bietet die Möglichkeit, konstruktiv und gewaltlos unsere Fähigkeiten in die Gestaltung des Gemeinwesens einzubringen.

Hinweis: Die Unterschriften dieser Petition werden dem Aufruf "Ich will abstimmen" auf www.ich-will-abstimmen.de hinzugezählt und nach der Wahl zu den Koalitionsverhandlungen eingereicht. Bitte nur einmal unterschreiben.

Begründung

Mit der Erklärung der Menschenrechte 1948 wurde das Grundprinzip der Demokratie, die Gleichberechtigung, zum ersten Mal als weltweite Norm anerkannt. Das war ein epochaler Schritt in der Menschheitsgeschichte. Es ist heute an uns, wie wir diese Souveränität ausüben wollen.

Mit der Demokratie erkennen die Menschen an, dass jeder Mensch frei und gleich an Würde und Rechten geboren ist und dass er mündig ist, d.h. mit Vernunft und Gewissen begabt. Sie erkennen an, dass jeder Mensch gleichberechtigt ist vor dem Recht und das Recht hat, an der Gestaltung öffentlicher Angelegenheiten unmittelbar (durch Wahlen und Abstimmungen) mitzuwirken. Jede Stimme zählt gleich viel - unabhängig von Bildung, Geschlecht, Herkunft, Besitz und Religion.

So wurde es auch 1949 in unserem Grundgesetz aufgenommen. Art. 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Art. 20.2.: “Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtssprechung ausgeübt.“

„Ich will abstimmen“ ist eine Aktion zur Verwirklichung und Einführung der Volksabstimmung auf Bundesebene. Ziel ist: - die Verwirklichung einer lebendigen Demokratie, - eine selbstbestimmte Gesellschaft auf der Grundlage der Menschen- und Bürgerrechte, - eine menschenwürdige Zusammenarbeit aller und damit die Heilung der Natur im Ganzen. Dafür will diese Aktion gemeinsam mit den Parlamenten sorgen.

Die Qualität des freien demokratischen Abstimmungsrechts:

Abstimmungen richten sich immer auf konkrete Sachfragen und gehen von „unten“ aus. Das Abstimmungsrecht ist eine konkrete Aufforderung und Einladung zur Mitarbeit an jeden.

Initiativen tragen die Fragen der Zeit aus der Mitte der Bevölkerung in die Gesellschaft. Wichtige Vorschläge kommen so frühzeitig in die öffentliche Diskussion und Abstimmung. Krisen werden früher erkannt und öffentlich gemacht. Die ganze Gesellschaft wird zu einer freien Universität, mit der Frage: Wie wollen wir in Zukunft leben.

Mit der Volksabstimmung entsteht Verantwortung und Identität für eigene Entscheidungen. Mündige Menschen lassen sich nicht verführen. Mündigkeit braucht Übung. Sie wächst durch Freiheit und Risiko. Die Freiheit, Entscheidungen selbst treffen zu können. Das Risiko zu irren. Demokratie ist ein Lernprozess. Dies gelassen auszuhalten, das Gespräch weiterzuführen, ist die Seele der Demokratie und Ausgangspunkt einer zukünftigen Gemeinschaft, die die Regeln, mit denen sie leben will, selbst bestimmt. Für alle – durch alle –mit allen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, OMNIBUS für Direkte Demokratie aus Berlin
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  • Liebe UnterzeichnerInnen unseres Aufrufs "Ich will abstimmen",

    letzten Donnerstag erreichte uns die Nachricht, dass bundesweite Volksabstimmungen in den Koalitionsverhandlungen auf der Agenda stehen und verhandelt werden sollen. CSU, FDP und Grüne haben sich auf einen gemeinsamen Vorstoß geeinigt.

    Jetzt erfahren wir, dass die CDU ihr Veto einlegen will. Am Mittwochabend und Donnerstag werden die entscheidenden Gespräche laufen. Nun können wir FDP, Grüne und CSU den Rücken stärken, damit sie standfest bleiben. Immerhin wollen 72 Prozent der Bürgerinnen und Bürger bundesweite Volksabstimmungen und 257.000 Menschen haben sich in kurzer Zeit unserem Bündnisaufruf angeschlossen.

    Weil es jetzt so schnell geht, planen wir, die Unterschriften und unsere Botschaft in einer Aktion zu überbringen und laden dazu die zuständigen Politiker/innen ein. Damit wir sichtbar sind und wir auch die Logos unseres Bündnisses präsentieren können, brauchen wir viele Menschen.

    Helfen Sie mit und stehen Sie mit uns vor den Verhandlungen, denn nichts ist so beeindruckend wie anwesende überzeugte Menschen.

    Wir treffen uns
    am Donnerstag, den 16. November
    um 12 Uhr
    bei der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft, Friedrich-Ebert-Platz 2, 10117 Berlin (S-Bahnstation Friedrichstraße).

    Bitte kommen Sie!

    Herzlich

    Ihr Kurt Wilhelmi

  • Vorgestern, am Tag der Bundestagswahl, erschien der Elefant im politischen Berlin. Unsere junge Mitarbeiterin Freya durfte ihn begleiten. In großschwingenden Bewegungen überquerte er die Brücke über die Spree in Sichtweite des Deutschen Bundestags. In großen Buchstaben war das Wort „Volksabstimmung“ auf seinem Rücken zu lesen.

    „Wir haben gehört, hier findet eine Elefantenrunde statt“, antwortet Freya auf die Fragen der freudig staunenden Menschen. Und in der Tat, da standen die beiden schon direkt vor dem ARD-Hauptstadtstudio, in dem am Wahlsonntagabend die „Elefantenrunde“ der politischen Schwergewichte der gewählten Parteien stattfinden sollte.

    Am Ziel angekommen entfaltete der Elefant sichtlich zufrieden seine Pracht und ließ sich von anwesenden Kindern streicheln.

    „There´s an elefant in the room“, lautet ein englisches Sprichwort. Eine unüberhörbare, unübersehbare Tatsache wird nicht angesprochen. In Deutschland steht ein solcher Elefant im Raum. Über 70 % der Menschen wollen in bundesweiten Abstimmungen bei wichtigen Fragen mitbestimmen können.

    Der neu gewählte Bundestag muss den Elefant jetzt zur Kenntnis nehmen. Wir alle müssen ihn zur Kenntnis nehmen. Die Volksabstimmung ist eine Gewissensfrage an uns alle. Stimmen wir darüber ab!

    Hier einige Fotos der Aktion von Jan Hagelstein:
    www.flickr.com/photos/volksabstimmung/albums/72157689486570905

    Bitte informieren Sie Ihre Freunde und Bekannten über unsere Petition Ich will abstimmen.

    Ihr Kurt Wilhelmi

  • 21. Sep. 2017 — Liebe Freundinnen und Freunde der Demokratie,

    was für ein Geschenk! Tolles Wetter, tolle Stimmung, eine wunderbare Performance vom Berliner STEGREIF.orchester, dem VOKAL.system Chor, Soulsänger Fisal Campbell und Rapper Redchild. Musiker und Sänger aus unterschiedlichen Ländern, internationales Publikum. Die Menschheit ist gegenwärtig! So feierte unser Bündnis "Ich will abstimmen" am 15. September, dem internationalen Tag der Demokratie am Brandenburger Tor in Berlin.

    Schauen Sie das Video unbedingt an: www.ichwillabstimmen.de/aktuelles/694-demokratie-macht-gluecklich

    Als nächstes laden wir Sie und Euch herzlich ein zur Aktion des "wo lang?" KOLLEKTIV, unterstützt vom OMNIBUS für Direkte Demokratie:

    SCHWEIGENDE „wo lang?“-AKTION

    Treffpunkt: Am Kupfergraben 6, Berlin
    Datum: 23.09.2017
    Zeit: 10.00 Uhr
    Kleidung: schlicht
    Haltung: aufrecht
    Mund: zugeklebt
    Wo lang?: von Angelas Haus zum Bundestag
    Ziel: Mündigkeit

    DAS ANLIEGEN:
    Wir wollen unsere Stimme nicht nur alle vier Jahre in einer Wahlurne begraben. Wir wollen unsere Stimme einsetzen und abstimmen! Denn: Wer glaubt, dass Volksvertreter*innen das Volk vertreten, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Ohne Abstimmungsregelungen auf Bundesebene ist die Demokratie (Volksherrschaft) unvollendet.

    DIE AKTION:
    Schweigend werden wir sagen, was in Worten unerhört bleibt. Und dafür brauchen wir Eure Unterstützung:
    Wir werden auf dem Omnibusparkplatz gegenüber Frau Merkels’ Haus starten [omnibus (lat.): für alle, durch alle, mit allen] und in-formation Richtung Bundestag gehen. Die Aktion wird circa zwei Stunden dauern. Für goldenes Klebeband ist gesorgt. Die Teilnehmer*innenzahl ist grenzenlos. Seid dabei, ladet Freunde ein, teilt die Veranstaltung:
    web.facebook.com/events/269983783503908/permalink/271182586717361

    DAS wo lang? - KOLLEKTIV:
    23 Tage unterwegs, permanente Konferenz, Tage voller Experimente, Aktionen, Gespräche. Hinter ihnen liegen Bonn, Koblenz, Bernkastel-Kues, Koblenz, Jena, Berlin, Chemnitz, Dresden, Halle
    Berichte, Filme, Fotos unter:
    www.facebook.com/wolangBUS

    Bitte informieren Sie Ihre Freundinnen und Freunde über unsere Petition "Ich will abstimmen".

Pro

Demokratie bedeutet Volksherrschaft. Dies ist nur gewährleistet, wenn zumindest die wichtigen Entscheidungen vom Volk direkt getroffen werden. In der Vergangenheit wurden immer wieder bedeutende Themen erst nach der Wahl lanciert und vom politischen Establishment alleine entschieden - Wiederbewaffnung der BRD, NATO- und EU-Beitritt, Euro-Einführung etc. wären vom Deutschen Volk vielleicht anders entschieden oder nachträglich revidiert worden als von den politischen Eliten getan. Direkte Demokratie kann dies künftig garantieren.

Contra

Bevor wir uns auf Volksentscheide einlassen können, müssen imho 2 Dinge verfügbar sein: 1. Transparenz bzgl. der Entscheidungsgrundlagen 2. (Online-)Diskussionkultur Beispiele: Kennt jemand eine geschlossene Darstellung/Aufarbeitung der technischen, wirtschaftlichen und juristischen Zusammenhänge des Dieselskandals ?? Habt Ihr schon mal eine *strukturierte* politische Diskussion in einem Internet-Medium gesehen ??