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Bild zur Petition mit dem Thema: In unsere Kinder muss investiert werden anstatt bei der Bildung zu sparen! In unsere Kinder muss investiert werden anstatt bei der Bildung zu sparen!
  • Von: Melanie Wery-Sims mehr
  • An: Petitionsausschuss des Landtages Rheinland-Pfalz
  • Region: Rheinland-Pfalz mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 186 Unterstützende
    165 in Rheinland-Pfalz
    Sammlung abgeschlossen

In unsere Kinder muss investiert werden anstatt bei der Bildung zu sparen!

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Wir (=Eltern und Kinder) fordern, dass für bessere Bedingungen gesorgt und das Schulsystem endlich modernisiert wird anstatt gerade an der Ausbildung unserer Kinder zu sparen!

Das Land braucht ein größeres Budget um Lehrkräfte einzustellen und den Standort als Arbeitsplatz und Wohnort attraktiver zu machen. Die skandinavischen Länder beweisen uns doch, dass es möglich ist. Dort wird teilweise 45% des Gemeindebugdets in die Schulen investiert, damit alle Kinder kostenfrei eine Schulbildung genießen können, die einerseits viel Wert auf soziale Kompetenzen, aber auch auf Politik, Natur und moderne Technik setzt.

All diese Verbesserungen würden zu Folge haben, dass wieder mehr junge Menschen den Job des/r Grundschullehrers/in angehen möchten – mit Elan und Motivation.

Nicht alle Eltern wollen ihre Kinder in der Stadt groß werden lassen. Der Druck auf die Schulen und damit auch auf Eltern und Kinder muss gestoppt werden und stattdessen aktiv an der Erhaltung der Schulen gearbeitet werden!

Begründung:

Wie sicherlich bekannt, stehen in Rheinland-Pfalz 41 kleine Grundschulen auf dem Prüfstand, darunter ganze 14 hier in der Region. Wie immer kommt Druck von oben, aber es gibt weder Unterstützung noch Lösungsvorschläge. Dabei kommen Eltern, Lehrer und ganz besonders die betroffenen Kinder „unter die Räder“.

Ein Beispiel von vielen – denn an fast allen Standorten sieht es ähnlich aus: Seit Jahren muss am Standort Heidenburg um den Erhalt der Grundschule gebangt und gekämpft werden. Dies führt zu einem Teufelskreis, der anscheinend von der Regierung so erwünscht ist: durch die Verunsicherung schicken immer weniger Eltern ihre Kinder in die kleine Dorfschule, sondern wählen die „sichere Variante“ in der Stadt, auch wenn in vielen Fällen eigentlich kein Bedarf an der dortigen Ganztagsschule besteht. Dadurch tun sich Probleme in beiden Schulen auf: während die eine Schule immer wieder vor der Schließung steht, platzt die andere aus allen Nähten – Lehrermangel gibt es jedoch auf beiden Seiten.

Leidtragende sind wie so oft die Kinder, die jedes Jahr Angst davor haben, die Schule wechseln zu müssen. Die Verunsicherung trägt ebenfalls dazu bei, dass nur noch wenige Lehrer überhaupt an der Schule unterrichten mögen, da natürlich auch die Arbeitsplätze ständig auf dem Spiel stehen.

Natürlich arbeiten wir bereits an vielen Lösungsmöglichkeiten, wie auch in anderen Schulen. Jedoch ist es damit nicht getan!! Wir wollen diesen Ängste nicht jedes Jahr auf Neue begegnen, denn wie fast in allen Bereichen werden nur die Symptome behandelt, anstatt am Ursprung zu arbeiten.

Wie fast in allen Bereichen werden nur die Symptome behandelt, anstatt am Ursprung zu arbeiten.

Deshalb brauchen wir IHRE Hilfe. Bitte unterschreiben Sie die Petition noch heute und teilen Sie sie wo immer Sie können. Vielen lieben Dank!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Breit, 03.04.2017 (aktiv bis 02.07.2017)


Neuigkeiten

Liebe Unterzeichner/innen, Der Adressat der Petition wurde erfolgreich geändert (mit Hilfe der Plattform, da sich dort wohl ein Fehler eingeschlichen hatte). Zudem habe ich ein Antwortschreiben von Herrn Burgard, Bürgerbeauftragter RLP, erhalten. Er ...

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Debatte zur Petition

PRO: allerdings sind die Unterhaltsverantwortlichen (in der Regel die Eltern) hauptsächlich für eine gute Erziehung und Bildung zuständig und sollten dafür schon ordentlich Geld in die Hand nehmen und nicht immer andere für ihre Kinder zur Kasse bitten. Nur ...

CONTRA: In vielen Bundesländern hat man versucht eine Studiengebühr einzuführen, die zu 100% den Hochschulen zu Gute kommen sollte. Als kleinen Obulus, dafür dass die Allgemeinheit eine besondere Ausbildung fördert und bezaht, die in aller Regel später zu einem ...

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