Regija: Mainz

Keine Neuversiegelung für den Biotech-Campus!

Peticija je upućena
Oberbürgermeister, Baudezernentin, Mainzer Stadtrat

2.538 Potpisi

84 %
1.676 iz 2.000 za kvorum u Mainz Mainz

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  1. Pokrenut rujna 2024
  2. Kolekcija još uvijek > 5 tjedana
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Peticija je upućena: Oberbürgermeister, Baudezernentin, Mainzer Stadtrat

Die Stadt plant auf den fruchtbarsten landwirtschaftlichen Flächen zwischen Saarstraße, Koblenzer Straße und der A60 ein gut 50 ha großes neues Gewerbegebiet, den sog. "Biotech-Campus". Das Gebiet entspricht ca. 70 Fußballfeldern und wurde bereits 2009 als klimasensibel bezeichnet.
Mainz gehört jetzt schon zu den heißesten Städten Deutschlands und seit dem Klimprax-Projekt 2019 wissen wir, dass sich dies noch verschlechtern wird. Folgerichtig hat Mainz vor rund fünf Jahren den Klimanotstand ausgerufen. Und trotzdem belegt Mainz heute Platz 5 der meistversie­gel­ten Städte Deutschlands im "Hitze-Check" der Deutschen Umwelthilfe (DUH) von 2024 und beim Punkt Be­grünung in der Stadt steht Mainz noch schlechter auf Platz 4.
Aber der Flächenfraß gefährdet nicht nur das Klima. Er ist auch ein großer Treiber des Verlustes an Biodiversität. Zudem werden durch das geplante Vorhaben beste Ackerböden vernichtet und es wird gravierend in den Wasserhaushalt eingegriffen!
Um den großen Herausforde­rungen des Klimawandels und des Artensterbens konsequent in allen Bereichen gerecht zu werden, muss ein Umdenken hin zu einer verbindlichen Ent­siegelungsplanung und Vergrößerung des Grünanteils in die Mainzer Stadtplanung Einzug halten.
 
Wir fordern:
1. Erhalt unversiegelter Böden

  • für großflächige, wertvolle und fruchtbare Ackerflächen
  • für das komplexe Ökosystem der (Kleinst-)Lebewesen über und in der Erde
  • als CO2- und Wasserspeicher

2. Erhalt der Lebensbedingungen und der knappen Lebensräume bedrohter Arten
3. Keine Bebauung, sondern Erhalt und Erweiterung von Frischluftschneisen und Gebieten für Kaltluftentstehung, da sie helfen, die Stadt zu kühlen
4. Ergebnisoffene Betrachtung von Alternativen, z.B.

  • Verzicht auf den Campus-Gedanken und erneute Prüfung bereits versiegelter Gebiete
  • Erwägen regionsübergreifender Konzepte
  • Standortmanagement für Leerstand, um Innenstadtpotenziale berücksichtigen zu können

5. Erfüllen der Forderung der Stadtgesellschaft nach mehr Grünflächen auch für Freizeitnutzung zur Verbesserung der Lebensqualität.
6. Konsequenten Vorrang für Klimabelange vor anderen Interessen

Obrazloženje

Warum fordern wir das?

Das Ergebnis des städtebaulichen Wettbewerbs:
2023 hatte Mainz einen städtebaulichen Wettbewerb für diese Fläche ausgeschrieben. Bedingung war u.a., dass die Verringerung des Kaltluftabflusses durch die Bebauung unter 7% bleibt. Der Siegerentwurf lag bei 6%. 17% der Flächen sollen überbaut werden, 20% sind Erschließungsflächen, also Straßen und Wege. Jede Versiegelung erhöht die Tempe­ratur, trotz Dach- und Fassadenbegrünung. Die bereits erfolgten Bauten in der Bretzen­heimer Ebene (Hochschule und Wohnheim, Stadion, das im Bau befindliche Hochschul­erweiterungsgelände) tragen ebenfalls zur allgemeinen Erwärmung bei, auch wenn jede Baumaßnahme für sich genommen nur wenige Prozent ausmacht.

Flächenverbrauch:
Da Boden eine praktisch nicht regenerierbare Ressource ist, hat die Landesregierung von Rheinland-Pfalz das Ziel, den Verbrauch neuer Flächen im ganzen Land bis 2030 dauerhaft auf unter 1 Hektar (ha) pro Tag zu senken. Umgerechnet dürfte die Stadt Mainz dann noch knapp 1,8 ha pro Jahr verbrauchen. Zum Vergleich: Der Flächenver­brauch für den Biotech-Campus entspräche dem Flächenverbrauch von gut 10 bis knapp 17 Jahren. So lange dürfte Mainz dann keinen Quadratmeter Fläche mehr verbrauchen.

Vorrang für Ernährungssicherheit:
Das Ackerland in der Bretzenheimer Ebene ist von höchster Bodenqualität und trägt zur Ernährung in der Region bei. Regionale Nahrungsmittel machen viele Transporte unnötig und entlasten andere Länder von der Produktion für unsere Bedürfnisse. Nur noch 36 % des in Deutschland verzehrten Gemüses und nur 20 % des hier verzehrten Obstes werden auch in Deutschland produziert. Gleichzeitig sterben immer mehr bäuerliche Höfe. Es darf keine weitere Verringerung der landwirtschaft­lichen Flächen geben! Die Sicherung und Förderung bäuerlicher Landwirtschaft muß auch im Hinblick auf regio­nale und gesunde Ernährung wichtiger Teil der Daseinvorsorge der Kommune werden!

Vorrang für den Klimaschutz:
Die Bretzenheimer Senke ist ein wichtiges Kaltluftentstehungsgebiet. Durch Frischluft­schneisen wie das Gonsbachtal wird die kühlende Luft nach Mainz hineingeleitet. Kaltluft­entstehungsgebiet und Frischluftschneise müssen vollständig erhalten bleiben! Die Böden haben noch weitere klimatisch wichtige Funktionen:

  • Speichern von CO2
  • Speichern von Wasser, dadurch Kaltluftbildung durch Verdunstung.

Vorrang für den Wasserhaushalt:
Ackerböden haben viele wichtige Funktionen für den Wasserhaushalt.

  • Erhalt des Grundwassers durch das Speichern von Wasser,
  • Abmildern von Überschwemmungen und
  • Verhinderung von Erosion

Vorrang für den Artenschutz:
Auf dem Planungsgelände und im Umkreis leben viele gefährdete Arten:

  • Reste einer der letzten Populationen des vom Aussterben bedrohten Feldhamsters in Rheinland-Pfalz,
  • der im Bestand bereits gefährdete Feldhase,
  • die im Bestand rückläufigen Feldlerchen
  • die im Bestand ebenfalls abnehmenden Rebhühner
  • Insekten und Bodenlebewesen.

Wenn wir das Artensterben stoppen wollen, müssen wir den Lebensraum dieser Tiere unbedingt erhalten und ihre Lebensbedingungen verbessern, nicht verschlechtern.

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Informacije o peticiji

Peticija je započela: 24. 09. 2024.
Kolekcija završava: 23. 03. 2026.
Regija: Mainz
Kategorija: Zaštita okoline

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Nova jezična verzija

Ich unterstütze das, weil es eine sinnvolle Sache ist und wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten. Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition. Originalnachricht ausblenden Hier der Link: openpetition.de/!hqbgx Vielen Dank

Još nema argumenata protiv.

Zašto ljudi potpisuju

Für mich geht der gähnende Leerstand auf dem Mainzer Campus nicht zusammen mit der fatalen Neuversiegelung von wertvollen Ackerflächen und Zerstörung von Habitaten. Man wählt immer nur den einfachsten Weg für lockenden Profit statt Alternativen ernsthaft zu prüfen. Wenn nicht bald ein Umdenken stattfindet, wird unsere Lebensgrundlage nachhaltig zerstört. Dieses Projekt ist vielleicht insgesamt ein kleiner, aber repräsentativer Beweis dafür.

Erhalt der Frischluftschneise für Mainz!

Boden ist ein knappes gut, unterschätzter Partner für Klimaschutz da er große Mengen an Co2 binden kann bei richtiger Behandlung und wird dringend benötigt um die Auswirkungen der Klimaerwärmumg abzumildern.

Ich fahre heufig mit dem Fahrrad in diesem Gebiet und möchte weiterhin die Natur genießen. Desweiteren benötigen wir ausreichend Flächen auf denen Wasser versickern kann, gerade bei Zunehmenden stark Wetterereignissen. Auch für Flora und Fauna wäre eine Versigelung eine große Veränderung. In diesem Gebiet leben Beispielsweise viele Hasen und Krähen auf den Feldern.

Weil wir uns viel zu wenig für Klimaschutz einsetzen. Mainz ist die drittheißeste Stadt Deutschlands - mehr Versiegelung ist eine extrem dumme Idee.

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