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Bild zur Petition mit dem Thema: Keine Sonderbaufläche im Käsenbachtal / Sarchhalde Keine Sonderbaufläche im Käsenbachtal / Sarchhalde
  • Von: Bürgerinitiative Käsenbachtal mehr
  • An: Stadt Tübingen
  • Region: Tübingen mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 294 Tage verbleibend
  • 369 Unterstützende
    227 in Tübingen
    21% erreicht von
    1.100  für Quorum  (?)

Keine Sonderbaufläche im Käsenbachtal / Sarchhalde

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Die Sarchhalde ist der südliche Hang des idyllischen Tübinger Käsenbachtals. Das Käsenbachtal ist ein wertvoller innerstädtischer Natur- und Landschaftsraum, der die Funktionen Stadtgliederung, Kaltluftproduktion/ Luftreinigung und Transport, Erholungsnutzen und Lebensraum für zahlreiche gefährdete Tier - und Pflanzenarten erfüllt. Im Herbst 2017 soll die Sarchhalde von der bisherigen kleinstrukturierten landwirtschaftlichen Fläche im Flächennutzungsplan zur Sonderbaufläche umgewandelt werden. Auf diesem Areal plant das Uniklinikum Tübingen die Errichtung von 3 riesigen Forschungsgebäuden mit ca 20.000 Quadratmeter Nutzfläche. Die Bürgerinitiative "Käsenbachtal" wehrt sich gegen die unwiederbringliche Zerstörung dieses von Vielfalt geprägten Landschaftsraumes.

Begründung:

www.sarchhalde.de Die Sarchhalde ist Teil des sensiblen Naturraumes "Käsenbachtal" und darf nicht isoliert bewertet und betrachtet werden. Der massive Eingriff in diesen schützenswerten Lebensraum zerstört die Funktion von Habitatsstrukturen streng geschützter Tierarten. Zum Beispiel finden sich dort mindestens 9 Fledermausarten, über 40 Vogelarten, eine abgeschlossene Feuersalamanderpopulation, über 38 Falterarten (teils auf der roten Liste), Hirschkäfer und viele andere seltene Tiere. Hier findet eine sensible Biotopvernetzung über den Steinenberg mit dem Schönbuch statt. Auch der vom Aussterben bedrohte Ziegenmelker (Nachtschwalbe) und der bedrohte Steinkauz hat hier sein Zuhause. In Zeiten des Insektensterbens ist eine weitere Versiegelung eines solch insektenreichen Lebensraumes nicht verantwortbar. Die Streuobstwiesen der Sarchhalde haben eine wichtige Bedeutung für das Tübinger Stadtklima. Wiesen sind ein wichtiger Ort für Kaltluftentstehung, Luftreinigung und Austausch. Die Versiegelung von klimaaktiven Flächen führt in Zeiten des Klimawandels zu einer zunehmendem Überwärmung des Stadtgebietes. Schon jetzt versucht die Stadt Tübingen über das Aufstellen von Mooswänden das bereits kippende Stadtklima zu korregieren. Die Vielfalt einer alten Kulturlandschaft, Streuobstwiesen,Weinberge und Trockenmauern im Einklang mit Wald und Bachklingen, mitten in der Stadt, ist für Erholungssuchende von außerordentlichem Wert.

Wir meinen, dass hier noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, um diese unversiegelte wertvolle Naturfläche zu bewahren und alternative Konzepte/ Standorte zu entwickeln.

Tübingen besitzt mit diesem Tal einen Schatz von hohem Wert, Funktion und Bedeutung.

Bitte helft uns dieses Naturkleinod mitten in unserer Stadt zu erhalten!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Tübingen, 09.11.2017 (aktiv bis 08.11.2018)


Neuigkeiten

endgültiger Beschluss über den FNP könnte sich bis Ende 2018 herauszögern Neuer Sammlungszeitraum: 1 Jahr

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Debatte zur Petition

PRO: Jeder Meter Natur- und Grünfläche ist erhaltenswert und soll/muss vor der Vernichtung durch Bebauung und Versiegelung geschützt werden.

CONTRA: nicht spricht gegen diese Petition ausser die Profit- und Prestigegier

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Wichtige Grüninsel! Naherholung.

Tübingen soll nicht mit Neubauten zugepflastert werden. Tübingen verliert seinen Charme als Stadt, wenn überall nur noch Baustellen und Neubauten sind. Es gibt genug alte leerstehende Häuser. Tübingen soll keine Großstadt werden!

Der Naturraum in Tübingen sollte erhalten werden, denn er macht Tübingen zum großen Teil aus. Der Schutz von Natur und Umwelt sollte immer vor Bebauungsmaßnahmen gelten.

Die Sarchhalde / das Käsenbachtal sind - wie man den fundierten Argumenten der BI entnehmen kann - denkbar ungeeignet als Fläche für solche gewaltigen Bauten. In meinen Augen gibt es kein Argument dafür - der Erhalt von diesem Stück Natur ist wichtig ...

Bin zufällig auf die Grünfläche in der Stadt gestoßen und finde sie außergewöhnlich und schön. Es ist kaum sinnvoll, in der Nähe zahlreicher Verkehrsflächen ein solches Gebiet, zumal mit einem Gewässer, zu zerstören.

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