Keine Straßenbahn durch Oppau, Edigheim und Pfingstweide - Lebens- und Wohnqualität erhalten!

Petition richtet sich an:
Stadtrat, Ortsbeirat

2.508 Unterschriften

100 %
2.280 von 1.700 für Quorum in Ludwigshafen am Rhein Ludwigshafen am Rhein

2.508 Unterschriften

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  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Stadtrat, Ortsbeirat

Der Plan
Es ist geplant, die Straßenbahn von der Endhaltestelle Oppau Fritz-Haber-Straße über den Ostring und den Bahnübergang nach Edigheim zu führen, entlang des BASF-Gleises durch das Wohngebiet Wolfsgrube, die Uhlandstraße, über den Ostringplatz und durch die Oppauer Straße in die Pfingstweide. Aktuell beginnt die Planungsphase. Offiziell sollen die Bürger ab dem 1. Quartal 2026 "eingebunden" werden.

Ziel
Dieser Plan darf nicht umgesetzt werden, da

  1. kein objektiver Bedarf besteht
  2. sich die Lebens- und Wohnqualität Tausender Bürger verschlechtern
  3. der Wert der Immobilien sinken würde

Begründung

Kein objektiver Bedarf:

  • Die Projektverantwortlichen gehen von einem zu hohen Bevölkerungszuwachs in Ludwigshafen bis 2040 aus (7%). Von 2025 bis 2040 sind es aber nur 3,9% - Quelle
  • Rückgang (Pfingstweide) bzw. Stagnation der Bevölkerung (Oppau, Edigheim) (Quelle: Stadtteilpass Ludwigshafen 2023)
  • Es liegen keine Angaben zu Fahrgastzahlen und Auslastung der bisherigen Bus-Linien vor, die den Bedarf an einer Straßenbahn begründen könnten
  • Regelmäßig sieht man viele Busse mit wenigen Fahrgästen.

Verschlechterung der Lebens- und Wohnqualität

  • Vernichtung von Grünflächen
  • Vernichtung von Fahrradwegen
  • Vernichtung von Parkraum für Anwohner
  • Erschwerter oder verhinderter Zugang zu grünen Erholungsflächen
  • Mehr Verkehr und Lärm im Wohngebiet

Wertverlust der Immobilien

  • siehe dazu oben

Verschwendung von Steuergeldern

Hier ein Bericht in der Rheinpfalz mit einem Video:

https://www.rheinpfalz.de/lokal/ludwigshafen_artikel,-neue-stra%C3%9Fenbahn-im-ludwigshafener-norden-die-idee-finden-viele-anwohner-gar-nicht-gut-_arid,5834552.html

Begründung

Die Lebens- und Wohnqualität der Bürger muss erhalten bleiben – ebenso der Wert der Immobilien. Deshalb darf es keine Straßenbahn durch Oppau, Edigheim und Pfingstweide geben. Busse sorgen jetzt schon für einen guten Anschluss an die Straßenbahn-Endhaltestelle in Oppau.

Statt Steuergelder in diesem Projekt zu verschwenden, sollten diese sinnvoll eingesetzt werden.

Bitte weiterleiten und möglichst viele Nachbarn, Freunde, interessierte Mitbürger mobilisieren - in LU und auch außerhalb. Jede Stimme zählt. Jede Stimme stärkt unser Anliegen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Uwe Scholze, Ludwigshafen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 26.11.2025
Sammlung endet: 25.11.2026
Region: Ludwigshafen am Rhein
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer,

    hinter den Kulissen unserer Petition gegen die Pfalztram-Trasse hat sich in den letzten Tagen und Wochen Wesentliches getan. Unser beharrlicher Einsatz für Transparenz zeigt erste, messbare Erfolge!
    Weil der zuständige Zweckverband ÖPNV (ZÖPNV Süd) die gesetzlich vorgeschriebene Herausgabe der Berechnungen und Rohdaten der vorgeschalteten indikativen Nutzen-Kosten-Untersuchung monatelang verzögerte und an Bedingungen knüpfte, hatten wir den Landesbeauftragten für die Informationsfreiheit (LfDI) und das Verkehrsministerium in Mainz eingeschaltet.

    Mit Erfolg: Uns liegt nun das offizielle Antwortschreiben von Verkehrsstaatssekretär Markus Wolf vor. Das Ministerium stellt darin unmissverständlich klar:

    1. Das Vorgehen des ZÖPNV war unzulässig: Die Verknüpfung der Datenherausgabe mit einem vorherigen Gespräch war laut Ministerium „nicht statthaft“. Bürger haben einen gesetzlichen Anspruch auf die nackten Fakten.
    2. Die Behörde war selbst ahnungslos: Während vor Ort bei den Bürgerveranstaltungen mit dem Nutzen-Kosten-Faktor 4 geworben wurde, musste der ZÖPNV gegenüber dem Ministerium einräumen, dass ihm die Rohdaten und Berechnungen dazu selbst noch gar nicht vorlagen. Man verließ sich offenbar blind auf externe Gutachter.
    3. Der Nutzen-Kosten-Faktor ist nur eine „erste Einschätzung“: Das Ministerium stellt klar, dass sich das Projekt in einem extrem frühen Stadium befindet und dieser Wert im Laufe der weiteren Planung noch angepasst und verändert wird.

    Brandaktuell: Der Bericht ist da – aber unvollständig!
    Am Abend des 15. Juli 2026, exakt zum Ablauf der vom Ministerium überwachten Frist, hat mir der ZÖPNV den Erläuterungsbericht zur indikativen Nutzen-Kosten-Untersuchung per E-Mail zugeschickt. Das 44-seitige Dokument trägt bezeichnenderweise den Titel „Entwurf“ - aber dieser liefert keine isolierten Daten zu unserem Nordast (Oppau–Pfingstweide), sondern nur zur gesamten Nord-Süd-Trasse. Das Dokument ist nicht der zugesagte finalisierte Bericht, sondern lediglich ein „Entwurf“ vom Februar 2026. Die versprochenen reinen Rohdaten fehlen immer noch. Wie der sensationelle Nutzen-Kosten-Faktor 4 zustande kommt, bliebt im Dunkeln.

    Deshalb habe ich heute umgehend den Landesbeauftragten für die Informationsfreiheit (LfDI) kontaktiert und klargestellt, dass das Verfahren für uns nicht erledigt ist, solange die echten Daten zum Nordast nicht auf dem Tisch liegen.

    Aufruf: Werden Sie Teil unseres Prüf-Teams!
    Sobald uns auch die Rohdaten vollständig vorliegen, möchten wir diese Dokumente fachlich sauber sichten und analysieren. Wir verschließen uns auch keinem sachlichen Fachgespräch mit den Planern – aber wir wollen dieses Gespräch auf Augenhöhe und gut vorbereitet führen.
    Da dieses Update öffentlich ist, machen wir kein Geheimnis daraus: Wir möchten für diese Prüfung ein unabhängiges Team aus der Bürgerschaft aufbauen und suchen genau jetzt die passende Unterstützung.
    Sind Sie selbst vom Fach oder kennen jemanden in unseren Stadtteilen? Wir suchen Mitstreiter, die uns ehrenamtlich beim Bewerten der Dokumente helfen können, insbesondere aus den Bereichen:

    • Verkehrsplanung / Bauingenieurwesen (gerne auch im Ruhestand)
    • Standardisiere Bewertung von ÖPNV-Projekten
    • Verwaltungsrecht

    Wenn Sie uns unterstützen möchten, melden Sie sich bitte direkt über das Kontaktformular dieser Petitionsseite bei mir.
    Bitte teilen Sie dieses Update und den Link zu unserer Petition weiter. Unser gemeinsamer Einsatz zeigt Wirkung!
    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Beste Grüße
    Uwe Scholze

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    am 16.06.2026 um 18:30 Uhr findet in der IGS Edigheim die RNV Info-Veranstaltung zur Pfalztram statt.

    Informieren Sie Freunde, Bekannte, Nachbarn.
    Kommen Sie, beteiligen Sie sich, stellen Sie Fragen.
    Es ist wichtig, dass wir Bürger Präsenz zeigen und unsere Interessen vertreten.

    Und nicht vergessen: die Petition läuft weiter.
    Wer uns unterstützen möchte: bitte melden!

    Beste Grüße
    Uwe Scholze

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    bei der Info-Veranstaltung zur Pfalztram am 16.4.2026 in der Pfingstweide wurden zahlreiche Fragen gestellt, deren Beantwortung bis heute aussteht. Auch haben die Projektverantwortlichen zugesichert, die vorab durchgeführte Nutzen-Kosten-Untersuchung für die Teilstrecke Oppau-Pfingstweide transparent zu machen. Wir dürfen also gespannt sein!

    In der Pfingstweide wurde die Beteiligung online durchgeführt. Ohne Smartphone ging das nicht. Erst später wurden auch Zettel herumgereicht, auf die man Fragen notieren konnte.
    Zur Vorbereitung auf den 12.5. können Sie jetzt schon die Fragen, die Sie stellen möchten, im Smartphone notieren oder auch auf Papier. Jedenfalls ist es sinnvoll, wenn Sie konkrete Fragen vorbereiten. Das verbessert die Chance, konkrete Antworten zu erhalten.

    Kommen Sie am 12.5.2026 um 18:30 Uhr zur Pfalztram- Info-Veranstaltung ins Bürgerhaus Oppau.
    Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu informieren und Fragen zu stellen!

    Es geht um unseren Wohnort, unsere Lebensbedingungen und unsere Lebensqualität!

    Beste Grüße
    Uwe Scholze

Ludwigshafen gibt sehr viel Geld für die renaturierung aus und hier würden zig Quadratmeter zu betoniert werden!? Und das für etwas was wir absolut nicht brauchen….

Als Pendler kann ich bezeugen, dass die Busse in Stoßzeiten mehr als voll ausgelastet sind. Zudem wohnen in Oppau,Edigheim und der Pfingstweide viele ältere Menschen die gerne auf ÖPNV umsteigen würden wenn es eine bessere Anbindung gäbe. Auch für die Schülerinnen und Schüler wäre eine Straßenbahn über Edigheim eine enorme Entlastung. Verkehrslärm ist vergleichsweise gering wenn man sich anschaut wie viele Autos hier den Verkehr blockieren.

Warum Menschen unterschreiben

Ich bin dafür, dass es so bleibt, da die Busse absolut und vollkommen ausreichen.
Alles andere wird die Natur zerstören.

Ich bin direkt betroffener Anwohner an einer zukünftigen Kurve und rechne mit einer hohen Lärmbelästigung und in der Folge mit einem deutlich geringeren Wert meines Hauses.

Unnötige Geldverschwendung ( lieber in die Kindergärten und Altenpflege stecken) .
Busse sind kaum besetzt, nur mal zu Stoßzeiten.
Wertminderung der Häuser, Wohnqualität geht verloren.
LÄRM MACHT KRANK

Mein Vater und meine Oma wohnen in der Straße durch die die Bahn führen soll, die Bahn wird zu erheblichen Einschränkungen führen, alleine bei der Parksituation, dort gibt es jetzt schon viel zu wenig Parkplätze, wie soll es nur mit der Bahn werden und dann noch der ganze Lärm

- Lebensqualität
- Wertverlust der Immobilie
- Verschwendung von Steuergeldern

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