Wir fordern alle Fraktionen im Chemnitzer Stadtrat und die Chemnitzer Oberbürgermeisterin auf, den Klimanotstand auszurufen!

Wir schließen uns damit Städten wie London, Los Angeles, Vancouver, Basel, Manchester und Konstanz an, die vor Ort Maßnahmen gegen die globale Klimakrise umsetzen wollen.

Der Chemnitzer Stadtrat beschließe folgende Maßnahmen:

  • Die Stadt Chemnitz ruft den Klimanotstand aus. Der Klimawandel und seine schwerwiegenden Folgen werden anerkannt und durch die Bürgerinnen, Politik und Verwaltung mit oberster Priorität behandelt.
  • Stadtrat und Verwaltung berücksichtigen bei jeder Entscheidung die Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt.
  • Es werden jene Unternehmen bevorzugt, die nachhaltig produzieren. Unternehmen, die regional innovative klimaschonende Lösungen entwickeln, werden in öffentlichen Aufträgen besonders berücksichtigt.
  • Die vielen Menschen und Organisationen, die sich in Chemnitz bereits für Nachhaltigkeit einsetzen, werden stärker gefördert.
  • Der Stadtrat fordert, dass die Bundes- und Landesregierungen die Bevölkerung umfassend über den Klimawandel, seine Ursachen und Auswirkungen sowie über die Maßnahmen, welche gegen den Klimawandel ergriffen werden, informieren.
  • Es werden geeignete Maßnahmen getroffen, um nicht nur den Klimawandel zu bekämpfen, sondern unsere Stadt auch an das sich ändernde Klima anzupassen.

Erstunterzeichner

AG Energie der lokalen Agenda | AJZ | AquEnTec Ingenieurgesellschaft mbH | ASA-FF e.V. | Chemnitz Animal Save | Christian Neubauer (Kandidat für den Stadtrat) | Jun. Prof. Dr. Christian Papsdorf (Soziologie) | Constanze Gröer | Daniel Schneider (Kandidat für den Stadtrat) | Danielle Tändler (Kandidatin für den Stadtrat) | Fabian Thüroff | Falk Sieghard Gruner | FEM*Streik Bündnis | Foodsharing BotschafterInnen Chemnitz | Frank Meisel (Kandidat für den Stadtrat) | Franz Knoppe (Kandidat für den Stadtrat) | Frédéric Bußmann | GNC Designstudio | Prof. Dr. Heidrun Friese (Interkulturelle Kommunikation, TU) | Henrike Schmitz | Holm Krieger | Human Aid Collective | Jörg Seidel | Klimagerechtigkeitsbündnis Chemnitz |Kreatives Chemnitz | Kulturtragwerk e.V. | Luise Staudt | Mara Sophie Grosch (Kandidatin für den Stadtrat) | Mark Frost | Mathilde Schliebe | Dr. Marcus Nolden (Interkulturelle Kommunikation, TU) | Maximilian Just (Kandidat für den Stadtrat) | Nadja Vogel (Kandidatin für den Stadtrat) | NAJU Chemnitz | Natuc | Nino Micklich | Odradek | Sebastian Schilling (Kirchenmusiker an den Ev.-Luth. Kirchen Trinitatis und St. Markus in Chemnitz) | Sonnensegel in Sachsen GmbH | Spinnerei e.V. | Stephanie Brittnacher (Illustratorin) | Prof. Dr. Susanne Rippl | TAO Bodywork | Toni Rotter (amtierender und Kandidat für den Stadtrat) | Volkmar Zschocke MdL | Vorlautes Netzwerk | PD. Dr. habil. Wolfram Ette

Impressum: Franz Knoppe c/o ASA-FF e.V. Zietenstr. 2A 09130 Chemnitz

Reason

"Die Bürgermeister von 210 Städten mit 62 Millionen Einwohnern fordern den Europäischen Rat auf, sich zu einer langfristigen Klimastrategie zu verpflichten. Ziel soll es sein, eine Null Nettoemission bis 2050 zu erreichen. Auch Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig hat den offenen Brief von Eurocities unterzeichnet. bit.ly/EULetterDE (FB Chemnitz.de)

Ein wichtiger Schritt, der aber nicht reicht. Chemnitz muss mit gutem Beispiel vorangehen und aktiv sowohl den Klimawandel bekämpfen, als auch sich daran anpassen.

Die Vorarbeit der Stadt im Rahmen des bestehenden "Integrierten Klimaschutzprogrammes" bzw. des European Energy Awards bieten eine gute Ausgangslage für beherztes Handeln!

Der Mensch hat bereits einen Klimawandel mit unumkehrbaren Folgen verursacht, die bei uns und weltweit zu spüren sind. Die globalen Temperaturen sind gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter um 1 Grad gestiegen. Um eine unkontrollierbare globale Erwärmung mit nicht absehbaren Folgen für die Menschheit zu verhindern, müssen wir die Treibhausgasemissionen schnellstmöglich auf null redu­zieren.

Bereits 1,5 Grad Erderwärmung führen unter anderem zu einem steigenden Meeresspiegel, der riesige Küstengebiete unbewohnbar machen wird. Die Weltbank schätzt, dass in den kommenden 30 Jahren die Zahl der Klimaflüchtlinge auf über 140 Millio­nen Menschen ansteigen wird. Auch in Deutschland und Chemnitz ist und wird der Klimawandel zu spüren sein. Die Hochwasser 2010 und 2013, der Dürresommer 2018, gefährliches Niedrigwasser in der Chemnitz, geringe Ernten wegen zu geringen Niederschlägen, dann aber wiederum heftige Niederschläge in kürzester Zeit, die die vertrocknete Erde nicht aufnehmen kann; überhaupt Herausforderungen bei der Wasserversorgung, die Bewirtschaftung der Wälder, fehlender Schnee in erzgebirgischen Tourismusgebieten: Der Klimawandel zeigt sich schon jetzt in unser aller Alltag!

Der Klimawandel ist also nicht ein bloßes Umweltproblem: Er betrifft die Wirtschaft, Sicherheit, den Natur- und Tierschutz, den Frieden, das Überleben von Menschen. Die Lösung dieses Problems wird nicht alleine durch die Eigen­verantwortung Einzelner erreicht. Es braucht auf kommunaler, regiona­ler, nationaler und internationaler Ebene einen umfassenden und tiefgreifenden Wandel, um dieser drohenden Katastrophe konsequent entgegenzuwirken!

Thank you for your support, Franz Knoppe from Chemnitz
Question to the initiator

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News

pro

Es ist wichtig ein Zeichen für die Umwelt und die Nachhaltigkeit zu setzen. Nicht aus idealismus, sondern um unsere Natur zu erhalten. Wir sind von der Natur abhängig. Es gibt genug Altlasten in Chemnitz, darum sollte alles neue in Chemnitz im Zeichen "Stadt der Moderne" stehen. Nachhaltigkeit ist Modern und Wichtig für die Zukunft aller. Mehr Solar in Chemnitz, jedes Haus das neu errichtet wird sollte eine Verpflichtende PV-Anlage zur 50%igen Eigenstromversorgung haben! Abhängigkeiten vom Import-Gas und Kohle verringern! Unserer Esse muß bleiben, sollte aber zum nichtraucher werden...

contra

Erst mal den Schotterpisten Notstand ausrufen!

Why people sign

  • 2 days ago

    Je mehr Städte und Regionen sich dem Umweltschutz konsequent verschreiben wollen, desto mehr wird sichtbar, dass dies nur noch mit ganz konkreten Maßnahmen geht.

  • 2 days ago

    Letzte Chance wirklich zurück zu schalten!!!!

  • 2 days ago

    Zukunft für die nächste Generation hier und für die Menschen weltweit; kriegerischen Auseinandersetzungen um Ressourcen vorbeugen (Wasser, Boden, Nahrung, Platz zum Leben usw.) bin seit ca 1986 am Thema dran - nach 1990 leichte Verbesserungen ( Flüsse sauberer, Mülltrennung wird Praxis, erneuerbare Energien ...) unser scheinbar unstillbarer Hunger nach Konsum und Mobilität und die Wegwerfmentalität führen uns in eine gefährliche Sackgasse - zuerst trifft es die, die an dieser Entwicklung kaum einen Anteil haben - dann jeden von uns

  • Marian Romanus Halle (Saale)

    3 days ago

    Die Erde und alles schützen

  • 3 days ago

    Für die Zukunft nachfolgender Generationen sollten wir eine wertvolle Erde hinterlassen. Das wird wahrscheinlich nur möglich sein, wenn wir jetzt handeln und möglichst viele Hebel in Bewegung setzen.

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