Region: Köln
Kultur

Kritik an Kardinal Woelki #kirchenreformköln

Petition richtet sich an
Kardinal Woelki
2.376 Unterstützende
79% erreicht 3.000 für Sammelziel
  1. Gestartet Februar 2020
  2. Sammlung noch 7 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Der Petent kann meinen Namen und Ort einsehen und an den Petitionsempfänger weiterleiten. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Die neuesten Kirchenaustrittszahlen sind wiederum niederschmetternd. Wir haben nicht den Eindruck, dass die Leitung unseres Bistums auf die massenhafte Abwanderung angemessen reagiert.

Statt dringend benötigte Reformen voranzutreiben, sendet Kardinal Woelki Signale, die die Sache schlimmer machen. Wie aus der Zeit gefallen wirkt zum Beispiel seine Kritik daran, dass bei der Synodalversammlung Ende Januar in Frankfurt Bischöfe und Laien gemeinsam – und nicht in hierarchischer Ordnung – in den Dom eingezogen seien und damit zum Ausdruck gebracht hätten, „dass da jeder gleich ist“. Auch die alphabetische – und nicht hierarchische – Sitzordnung in diesem „quasi protestantischen Kirchenparlament“ sei „äußerst bedenklich“.

Begründung

Wer so redet, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Es geht uns nicht nur um Kardinal Woelkis Worte, sondern mehr noch um den Geist, der aus ihnen spricht. Er ist das Letzte, was wir in dieser so schwierigen Lage unserer Kirche gebrauchen können.

Die Haltung des Kardinals ist nicht die unsrige. Wir Katholiken im Erzbistum Köln distanzieren uns davon und sprechen ihm unsere Missbilligung aus.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Kurt Gerhardt aus Köln
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Die hierarchische Ordnung der Katholischen Kirche passt vielleicht gut für Menschen, die gerne lebenslang in einem "Kindschafts- und Erziehungsverhältnis zur Mutter Kirche und den sie repräsentierenden männlichen geistlichen Vätern" bleiben. Denn "die vordergründig als Geschwister angeredeten Lai*innen bleiben auch als Erwachsene in diesem Kindschafts- und Erziehungsverhältnis zur Mutter Kirche und den sie repräsentierenden männlichen geistlichen Vätern." (zit. n. Norbert Lüdecke)

Das hat nichts mit „Geisterfahrer“ zu tun: die Kirchenaustritte der ev. Kirche liegen seit JAHRZEHNTEN über den kath. Zahlen – trotz Priesterehe, Laienbeteiligung, usw. Was hat man nicht schon versucht: altern. Gottesdienste, Freizeitangebote, engagierte Flüchtlingshilfe…Es ist doch wirklich nicht schwer zu verstehen: in der modernen Gesellschaft steht das Individuum an erster Stelle, Religion ist unbequem oder stört, oberflächliche Spiritualität ist gefragt. Das ist die freie Entscheidung des Einzelnen - Petitionen dieser Art sind dabei lediglich die Beruhigungspille für das eigene Gewissen.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 8 Tagen

    Meine Wurzeln sind stark, auch durch die katholische Kirche, als Kind , wöchentlich ca. 5 x mit Kirche konfrontiert, 2 schulmessen 2 Religion.std., sonntagsmesse, Beichte. Ich will nicht rausgehen, aber ich kann es kaum noch aushalten. Die Kirche wusste immer,was richtig ist!! Ihre moralpredigten. Und jetzt? Die Kirchengesetzte sind Machtstrukturen, z..b. die Sonntagsmesse, ich entscheide selbst und mein Verhalten wird durch die 10 Gebote gesteuert. Die Liebe ist das wichtigste, also Zölibat abschaffen, die Frauenfrage, Jesus hat keine Männerkirche gewollt...

  • am 25.06.2020

    Wegen der Authentizität der Kirche Das Gros der Gläubigen will/lebt bereits eine Kirche, die mit dem Kirchen-/Menschen-Gottesbild Woelkis nichts (mehr) zu tun hat. Kirche und ihre Amtsträger muss mit den Zeichen der Zeit gehen, wenn sie ihre Basis nicht verlieren will/wollen!

  • am 19.06.2020

    Ich bin praktizierende Katholikin und möchte, dass das Leben in unserer Kirche nicht erstirbt und die Ansätze aus dem II. Vatikanischen Konzil weitergeführt werden. Die Kirche muss demokratischer werden.

  • am 18.06.2020

    Weil es so nicht weitergehen kann! Die katholische Kirche muss sich reformieren, sonst war’s das

  • am 17.06.2020

    Bin ein Leben lanng der Botschaft verbunden, aber der Kirche zunehmend entfernt. Trotzdem: Es gibt sie noch, die Katholiken, die der Botshcaft nahe sind. Leute wie Kardinal Woelki verstellen den Blick auf sie.

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