• Von: Christiane Gross mehr
  • An: Stadtrat der Landeshauptstadt Saarbrücken
  • Region: Saarbrücken mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 11.239 Unterstützer
    7.619 in Saarbrücken
    Quorum für Saarbrücken (2.100) erreicht

NAHERHOLUNG STATT INDUSTRIEGEBIET - Für den Erhalt des Naherholungsgebiets "Almet" in SB, St. Arnual

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Wenn es nach dem Willen des Stadtrats der Landeshauptstadt Saarbrücken geht, sollen große Teile des beliebten Naherholungsgebiets „Almet“ der geplanten Ausweitung des Industriegebiets Süd zum Opfer fallen.
Im Rahmen des „Masterplan Gewerbe- und Industrieflächenentwicklung 2030“ hat der Stadtrat Saarbrücken in nicht öffentlichen Sitzungen beschlossen, das Areal vom Campingplatz „Spicherer Berg“ über die Wiesen „Käsbösch“ weiter in Richtung Tabaksweiher einer Machbarkeitsuntersuchung zur Umwandlung in Industrieflächen zu unterziehen. Laut Aussage des Amts für Wirtschaftsförderung, Arbeitsmarkt und grenzüberschreitende Zusammenarbeit besteht bis zum Jahr 2030 der Bedarf für die Erschließung von 75 – 90 Hektar (jährlich 5 – 6 Hektar) neuer Industrie- und Gewerbeflächen im Stadtgebiet Saarbrücken.
Das Wander- und Naherholungsgebiet „Almet“ ist die erste Fläche, die weichen soll. Damit büßt Saarbrücken einen erheblichen Teil an Lebensqualität ein. Durch das stadtnahe Wander- und Erholungsgebiet „Almet“ führt der Jakobsweg entlang historischer Kulturgüter und lädt seit mehr als 120 Jahren zu Erholung und Entspannung ein. Es ist für viele Saarbrücker ein attraktives Ausflugsziel, das auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist. Im Zuge der Wiederbelebung des Almets fanden hier auf Nachhaltigkeit setzende innovative ökologische Projekte wie der Stadtbauernhof oder die Saar Alpaka Farm ein Zuhause. Diesen stadtnahen Erholungsraum mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und dem naturpädagogischen Angebot für Kinder- und Jugendgruppen zu vernichten und der Ausweitung des Industriegebiets Süd zu opfern, bedeutet einen hohen Verlust an Attraktivität und Lebensqualität für alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt Saarbrücken.

Begründung:

Eine prosperierende Wirtschaftsentwicklung der Stadt Saarbrücken ist aber nur möglich, wenn gut ausgebildete Menschen nicht nur eine berufliche Perspektive in Saarbrücken finden, sondern auch eine attraktive und lebenswerte Stadt. Dazu gehört ein Naherholungsgebiet wie das Almet und wir fordern den Stadtrat auf, der im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Verpflichtung zum Schutz und Ausbau der Grünflächen in Saarbrücken nachzukommen und das Naherholungsgebiet Almet nicht zu zerstören.
Mit dem brachliegenden Messegelände, der Alten Molkerei, der Brebacher Hütte, dem Gelände am Matzenberg und in Burbach stehen große Flächen zur Verfügung, deren Nutzung oder Erschließung zur Umsetzung des Masterplans Industrie- und Gewerbeflächen 2030 keinen zerstörerischen Eingriff in die Natur und das Naherholungsgebiet der Saarbrücker darstellen.

Christiane Groß

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Saarbrücken, 24.05.2016 (aktiv bis 23.11.2016)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützer, nun ist es soweit: die Petitionsfrist läuft aus und wir haben sagenhafte 11.239 Unterschriften zusammenbekommen, die wirklich etwas bewegt haben. Hierfür unser allergrößter Dank an alle, die auf den verschiedensten Ebenen für die ...

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Debatte zur Petition

PRO: das areal grenzt unmittelbar an das gelände des "Deutsch-Französischer Kultur- und Naturpark Spicheren". hier an den gräbern und denkmälern wird an kriege und aussöhnung erinnert. ein grenzüberschreitender ort der freundschaft und des friedens. ein wichtiger ...

PRO: Die Saarbrücker GIU (im Aufsichtsrat Britz und Bauer), seit Jahren defizitär, hochverschuldet (auch mit Krediten in Schweizer Franken!!!), benötigt für ihr Fortbestehen dringend Flächen wie das Almet, das sie entwickeln, vermarkten und anschließend vermieten ...

CONTRA: Ich tue mich schwer mit einer Unterzeichnung, weil der Petitionstext in Teilen unwahre - zumindest fragwürdige - Behauptungen enthält. Einmal geht es nicht um "große Teile" des Almet. Hilfreich wäre hier sicherlich eine Angabe, um wieviel Prozent des ...

CONTRA: Schlüsse zieht sollte man sich erst mal anschauen um welche Fläche es sich handelt und sich bei der Stadt Saarbrücken informieren.

>>> Zur Debatte



Antworten vom Parlament

Petitionsverlauf

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