Region: Munich
Traffic & transportation

Nein zum Diesel-Fahrverbot in München

Petition is directed to
Bayerischer Landtag
11,499 Supporters 2,684 in Munich
41% from 6,500 for quorum
  1. Launched 24/10/2022
  2. Time remaining > 4 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

I agree to the storage and processing of my personal data. The petitioner can see name and place and forward this information to the recipient. I can withdraw my consent at any time.

Am Mittwoch, den 26. Oktober 2022 hat der Stadtrat über ein Dieselfahrverbot in der Bayerischen Landeshauptstadt München entschieden

Die konkreten Maßnahmen werden ab Februar 2023 in Kraft treten. Diese beinhalten, dass auch der Mittlere Ring, also die Stadtautobahn, die die Innenstadt begrenzt, in die Umweltzone mit aufgenommen wird. Gleichzeitig wird dann das Fahrverbot für Dieselfahrzeuge ausgeweitet. Ab diesem Zeitpunkt wird auf und innerhalb des Mittleren Rings ein Verbot für Dieselfahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 4 gelten - also für Pkw, die eigentlich eine grüne Plakette auf der Windschutzscheibe haben. Das sind rund 70.000 zugelassene Fahrzeuge in München. Ab Oktober 2023 soll das Fahrverbot dann auch Euro 5 Diesel treffen. Das sind wieder rund 70.000 Fahrzeuge in München.

Somit wird quasi 140.000 Dieselbesitzern und Dieselfahrern die Nutzung ihres Eigentums verboten. Ein Auto, das man nicht mehr in die Stadt bewegen darf, ist nichts wert. Ein Milliardenschaden für viele Menschen in München und Umgebung, der weder verhältnismäßig noch sozialverträglich ist. Die Menschen werden einfach abgehängt. Das betrifft vor allem viele ältere Menschen, Familien aber auch viele Pendler und Unternehmer.

Dagegen wollen wir vom Automobilclub Mobil in Deutschland e.V. vorgehen!

Wir sprechen uns nämlich klar gegen das Diesel-Fahrverbot in München aus. Denn dieses würde nicht nur den Verkehr in München stark einschränken, sondern auch die Freiheit der Autofahrer.

Reason

Allgemein gilt nämlich: München nimmt seit Jahren bei den Stickstoffoxidwerten eine positive Entwicklung an. Die Luft in München ist gut. Und sie wird immer besser.

Während im Jahr 2019 der gemessene Jahresmittelwert bei 11 Straßen über dem Grenzwert von 40 µg/m³ lag, waren es 2021 schon nur noch die Tegernseer Landstraße und die Landshuter Allee, die leicht den Grenzwert überschritten. Hier wird schon lange eine Tunnellösung gefordert, die den Verkehr unter die Erde verlagert. Allerdings bewegen sich die Werte der beiden Straßen in den letzten Jahren ohnehin stark Richtung Einhaltung des Grenzwertes. Es ist also zu erwarten, dass auch diese Werte bis spätestens 2023 unter dem Grenzwert liegen. Und das ganz ohne Fahrverbot.

Außerdem ist München leider weiterhin als die „Stau-Hauptstadt“ bekannt. Nach einer Studie des Verkehrsinformationsanbieters INRIX verloren 2021 die Autofahrer in München im Schnitt 79 Stunden im Stau. Das kostet viel Geld, Zeit und erzeugt unnötige Emissionen. Diese Situation ist eigentlich ganz klar zu lösen: Ein Ausbau der Infrastruktur und des Tunnelsystems würden dafür sorgen, dass der Individualverkehr beschleunigt und unter die Erde verlegt wird, sodass an der Oberfläche mehr Platz für Grün ist. Dies wäre eine Möglichkeit, die Luft im Raum München zu verbessern. Und das ebenfalls ganz ohne Einschränkung des Verkehrs.

Fahrverbote müssen unbedingt verhindert bzw. aufgehoben werden. Daher: Bitte teilt diese Petition und kommuniziert das Anliegen. Es geht um viel!

Die Petition richtet sich an den Bayerischen Landtag und seine Ausschüsse. Hier kann entschieden und verhindert werden. 

Wir freuen uns über jede Stimme und Ihren Support!

Quellen:

https://stadt.muenchen.de/infos/immissionsmessungen-muenchen

https://www.lfu.bayern.de/luft/immissionsmessungen/lufthygienische_berichte/index.htm

https://inrix.com/press-releases/2021-traffic-scorecard-de/

Thank you for your support, Mobil in Deutschland e.V. from München
Question to the initiator

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News

  • Liebe Unterstützende,

    München macht ernst. Ab Februar 2023 soll das erste Fahrverbot für Dieselfahrzeuge mit der Schadstoffklasse Euro 4 in Kraft treten und ab Oktober 2023 dann auch für Diesel mit Euro 5. Für den Mittleren Ring in München und innerhalb des Mittleren Rings. Das betrifft in München ca. 140.000 Fahrzeuge und in Bayern 1,5 Millionen Fahrzeuge. Dieses Fahrverbot ist unverhältnismäßig, unsozial und kontraproduktiv. Daher muss es gestoppt werden. Ihre Unterschrift haben Sie ja schon geleistet. Jetzt wäre es toll, wenn Sie auch noch an unserer gemeinsamen Veranstaltung teilnehmen könnten. Das ist ein wichtiges Zeichen.

    Veranstaltung „STOPPT DAS MÜNCHNER DIESEL-FAHRVERBOT AB 2023!“
    am Montag, 12. Dezember 2022 um 19 Uhr
    in der Hanns-Seidel-Stiftung,... further

  • Das Dieselfahrverbot, das in München kommen soll ist unsozial, unverhältnismässig und kontraproduktiv. Von daher werden wir alles tun, es abzuwenden. Wer kann, bitte am 12. Dezember für die Veranstaltung anmelden und kommen. Anmeldung veranstaltungen@ihr-mdl.de ... Dankeschön

Die allgemeine Zulassung von Kfz ist in Deutschland reguliert. Jedes Kfz braucht eine allgemeine Betriebserlaubnis. Es kann nicht angehen, dass diese Betriebserlaubnis erst erteilt wird, dann kaufen Leute das Produkt und dann wird ihnen die Benutzung verboten. Da muss die Politik bitte früher aufwachen.

Mal ganz abgesehen davon, dass in 2021 die Höchstwerte an vier Messpunkten am Mittleren Ring überschritten wurden und die Landshuter Allee inzwischen "als schmutzigste Straße Deutschlands" gilt, sind auch die aktuellen EU-Grenzwerte noch meilenweit von den Empfehlungen der WHO entfernt (z.B. NO₂ 40μg EU vs. 10μg WHO). So sterben immer noch zehntausende Menschen vorzeitig an Lungenkrebs und Demenz (vgl. EU LBA1 Studie) v.a. durch die Luftverschmutzung von Dieselfahrzeugen.

Why people sign

2 hours ago

1. meine pflegebedürftige Mutter wohnt in München.
2. unverhältnismäßige Massnahme
3. Aktionismus
4. Verlagerung des Problems
5. ... t.b.c.

3 hours ago

Um Betroffenen arbeitnehmern die sich in München nicht mal ein 1 Zimmer Apartment leisten können die chance zu geben auch flexibel und ohne Einschränkungen der ÖPNV in die Arbeit zu gelangen. Es ist kein geheimnis dass der ÖPNV keine Lösung für alle ist, auch bei der Verspätungsrate z. B. Schwabmünchen richtung München. Es ist unzumutbar für 70km eine Wegzeit von 3Stunden einfach hinzulegen wenn mal wieder ein Zug beschlossen hat nicht zu kommen. Ich würde es allerdings gerne darauf ankommen lassen und zusehen wie das Dieselfahrverbot München zerfrisst, wie es an seiner eigenen Bürokratie scheitert und die Arbeiter aus der Stadt fliehen, aber mal sehen. Es ist wichtig Punkt.

4 hours ago

Muss immer nach München ins Krankenhaus

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