• Von: Fremdenverkehrsverein Meisdorf e.V.
  • An: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr ...
  • Region: Landkreis Harz mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 14 Tage verbleibend
  • 5.155 Unterstützer
    2.946 in Landkreis Harz
    100% erreicht von
    2.500  für Quorum  (?)

Nein zum geplanten Grauwackeabbau zwischen Meisdorf, Ballenstedt und dem Selketal

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Wir wollen den Grauwackeabbau verhindern, denn sonst entstehen irreparable Schäden an der Natur, in einem einzigartigen naturbelassenen Gebiet.

Denn geplant ist ein Steintagebau zur Gewinnung von Grauwacke in einem Landschaftsschutzgebiet und einem Flora und Fauna Habitat (Naturschutzrichtlinie der EU).
Auf einer Fläche von ca.65ha (entspricht 96 Fußballfelder) sollen über 100000 Bäume gefällt, Wiesen und Bäche zerschnitten und verunreinigt werden. In diesen Schutzgebieten gibt es ein Vogelschutzgebiet und "noch" einige Pflanzenarten, die es so nirgends mehr gibt und/ oder dessen Bestände sehr bedroht sind. Unter anderem einige Orchideenarten wie z.B. Fuchs´Knabenkraut und Breitblättriges´Knabenkraut. Weitere Schutzflächen werden durch eine Transportseilbahn oder bei nicht gelingen dieser Transportart, durch mögliche LKW-Trassen zerstört. Durch mögliche Absenkung des Grundwasserspiegels, auf Grund der Tiefe des Tagebaus (ca.65m), folgt die Austrocknung der Böden und gefährdet somit den angrenzenden Wald- und Wiesenbestand und beeinträchtigt die gesamte Umgebung,
da diese Region im Regenschatten des Brocken liegt.
Es steigen Lärmbelästigungen durch Sprengungen, Brechen der Gesteine und dessen Abtransport. Somit steigt, um ein Vielfaches, die Gefährdung streng geschützter Tierarten wie: Salamanderarten, Fledermäuse, Rot oder Schwarz Milane, Luchse, Wildkatzen und zuletzt auch der Wolf ( Wolfssichtung zw. Meisdorf und Ballenstedt im April 2016).
Die erhöhte Feinstaubentwicklung, schädigt die umliegende Natur und durch den meist wehenden Süd-West-Wind wird dieser direkt zum Ort Meisdorf getragen und könnte dadurch negative Auswirkungen auf die Gesundheit der dort lebenden Bevölkerung haben.
Auch entsteht eine Schädigung des vorhandenen Tourismus in der Region. Dies hat zur Folge, dass es negative Auswirkungen auf dessen regionale Wirtschaft gibt.
Der Verlust von Arbeitsplätzen im Tourismus wie z.B. in der Gastronomie und Hotelbranche oder sogar Schließung dessen sind vorprogrammiert. Auch ist hiermit, die Gefährdung des Titels „staatlich anerkannter Erholungsort“ Meisdorf oder Ballenstedt, verbunden.
Die Verkehrsbelastung in den umliegenden Gemeinden wird durch LKW-Verkehr sehr stark steigen. Weiterhin befürchten wir eine Abwanderung gerade von jungen Familien und eine Vergreisung der ländlichen Gegend. Der derzeitige Kinderzuwachs würde sich umkehren und die geschaffenen Arbeitsplätze wegfallen.

Link zum laufenden Raumordnungsverfahren: www.ballenstedt.de/rathaus-und-buergerservice/steintagebau-harzer-grauwacke-ballenstedt

Wer sich bereits an der schriftlichen Petition beteiligt hat, braucht die Online Petition nicht ausfüllen, da doppelte Eintragungen nicht zählen.

Begründung:

Weil es um den Erhalt der Natur geht.
Weil es unsere Pflicht ist die Natur vor finanziellen Interessen zu Schützen.
Weil es ein einzigartiges naturbelassenes Gebiet ist.
Weil es bereits genügend Standorte gibt, die genügend und gutes Material liefern.
Weil es in 75 Jahren, ein halb gefüllter See, nicht wieder gut machen kann, was hier zerstört wurde

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Meisdorf, 23.09.2016 (aktiv bis 22.12.2016)


Neuigkeiten

Die Petition wird verlängert da sie separat zählt und nicht zwingend als Anhang einer Stellungnahme des laufenden Verfahrens angelehnt sein muss, wie zunächst vermutet. Neuer Sammlungszeitraum: 3 Monate

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Debatte zur Petition

PRO: Das Selketal ist ein Naturschutzgebiet. Was ist das denn noch Wert, wenn direkt dran ein Loch, so groß wie der Heide-Park, entsteht? Hier soll einer der schönsten Flecken Erde Norddeutschlands zerstört werden, und wofür? Für Grauwacke, welche fast nur ...

PRO: Jeder Tagebau ist auch immer mit einer Abraumhalde verbunden, welche zusätzlich zu dem großen Loch die Lanschaft zerstört. Die unzahl an Windkraftanlagen verschandelt die Landschaft schon genug. Das Selketal ist einer der letzten Rückzugsorte für Tier ...

CONTRA: Angeblich sind Arbeitsplätze in der Tourismusbranche in Gefahr. Die gut dotierten Arbeitsplätze im Steinbruch, bei Zulieferern und insbesondere Kunden werden sicher zerstört. Welche Touristenmagnete im Harz sind denn nicht durch Menschenhand beeinflusst ...

CONTRA: Mineralische Baustoffe sind immobil. Sie lagern im Boden bis zu ihrer Erschließung, Nutzung, Vermarktung. Sie können nicht im Ausland gewonnen werden. Am Standort Rieder erbeiten 35 Mitarbeiter. Sie brauchen eine sichere Zukunft. Die Bewohner der Harzkreises ...

>>> Zur Debatte


Warum Unterstützer unterschreiben

Weil es dort super schön ist

Es zerstört unsere Region weiter. Mich persönlich regt es auf, wenn ich mir die Straßen nach Ballenstedt und in der anderen Richtung nach Rieder ja sogar bis nach Gernrode bei Regenwetter ansehe. Eine Katastrophe. Und keinen interessiert es. Auf sovi ...

To help to save our nature we do not have so much resources any more

Weil ich für den Erhalt der Natur und des Harz' bin!

Weil ich für den Erhalt der Natur bin.

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