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Bild zur Petition mit dem Thema: Nein zum geplanten Grauwackeabbau zwischen Meisdorf, Ballenstedt und dem Selketal Nein zum geplanten Grauwackeabbau zwischen Meisdorf, Ballenstedt und dem Selketal
  • Von: Fremdenverkehrsverein Meisdorf e.V.
  • An: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr ...
  • Region: Landkreis Harz mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 91 Tage verbleibend
  • 6.699 Unterstützende
    3.893 in Landkreis Harz
    100% erreicht von
    2.500  für Quorum  (?)

Nein zum geplanten Grauwackeabbau zwischen Meisdorf, Ballenstedt und dem Selketal

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Wir wollen den Grauwackeabbau verhindern, denn sonst entstehen irreparable Schäden an der Natur, in einem einzigartigen naturbelassenen Gebiet.

Denn geplant ist ein Steintagebau zur Gewinnung von Grauwacke in einem Landschaftsschutzgebiet und einem Flora und Fauna Habitat (Naturschutzrichtlinie der EU). Auf einer Fläche von ca.65ha (entspricht 96 Fußballfelder) sollen über 100000 Bäume gefällt, Wiesen und Bäche zerschnitten und verunreinigt werden. In diesen Schutzgebieten gibt es ein Vogelschutzgebiet und "noch" einige Pflanzenarten, die es so nirgends mehr gibt und/ oder dessen Bestände sehr bedroht sind. Unter anderem einige Orchideenarten wie z.B. Fuchs´Knabenkraut und Breitblättriges´Knabenkraut. Weitere Schutzflächen werden durch eine Transportseilbahn oder bei nicht gelingen dieser Transportart, durch mögliche LKW-Trassen zerstört. Durch mögliche Absenkung des Grundwasserspiegels, auf Grund der Tiefe des Tagebaus (ca.65m), folgt die Austrocknung der Böden und gefährdet somit den angrenzenden Wald- und Wiesenbestand und beeinträchtigt die gesamte Umgebung, da diese Region im Regenschatten des Brocken liegt. Es steigen Lärmbelästigungen durch Sprengungen, Brechen der Gesteine und dessen Abtransport. Somit steigt, um ein Vielfaches, die Gefährdung streng geschützter Tierarten wie: Salamanderarten, Fledermäuse, Rot oder Schwarz Milane, Luchse, Wildkatzen und zuletzt auch der Wolf ( Wolfssichtung zw. Meisdorf und Ballenstedt im April 2016). Die erhöhte Feinstaubentwicklung, schädigt die umliegende Natur und durch den meist wehenden Süd-West-Wind wird dieser direkt zum Ort Meisdorf getragen und könnte dadurch negative Auswirkungen auf die Gesundheit der dort lebenden Bevölkerung haben. Auch entsteht eine Schädigung des vorhandenen Tourismus in der Region. Dies hat zur Folge, dass es negative Auswirkungen auf dessen regionale Wirtschaft gibt. Der Verlust von Arbeitsplätzen im Tourismus wie z.B. in der Gastronomie und Hotelbranche oder sogar Schließung dessen sind vorprogrammiert. Auch ist hiermit, die Gefährdung des Titels „staatlich anerkannter Erholungsort“ Meisdorf oder Ballenstedt, verbunden. Die Verkehrsbelastung in den umliegenden Gemeinden wird durch LKW-Verkehr sehr stark steigen. Weiterhin befürchten wir eine Abwanderung gerade von jungen Familien und eine Vergreisung der ländlichen Gegend. Der derzeitige Kinderzuwachs würde sich umkehren und die geschaffenen Arbeitsplätze wegfallen.

Link zum laufenden Raumordnungsverfahren: www.ballenstedt.de/rathaus-und-buergerservice/steintagebau-harzer-grauwacke-ballenstedt

Wer sich bereits an der schriftlichen Petition beteiligt hat, braucht die Online Petition nicht ausfüllen, da doppelte Eintragungen nicht zählen.

Begründung:

Weil es um den Erhalt der Natur geht. Weil es unsere Pflicht ist die Natur vor finanziellen Interessen zu Schützen. Weil es ein einzigartiges naturbelassenes Gebiet ist. Weil es bereits genügend Standorte gibt, die genügend und gutes Material liefern. Weil es in 75 Jahren, ein halb gefüllter See, nicht wieder gut machen kann, was hier zerstört wurde

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Meisdorf, 23.09.2016 (aktiv bis 22.09.2017)


Neuigkeiten

openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter von Kreistag Landkreis Harz geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben. Bisher haben 6 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben. Die Stellungnahmen ...

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Debatte zur Petition

PRO: Die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Baustoffbranche durch das Erschließen der Grauwacke südlich von Ballenstedt gefährdet gleichzeitig Arbeitsplätze der Gastronomie- und Tourismusbranche in der Region.

PRO: Das Selketal ist ein Naturschutzgebiet. Was ist das denn noch Wert, wenn direkt dran ein Loch, so groß wie der Heide-Park, entsteht? Hier soll einer der schönsten Flecken Erde Norddeutschlands zerstört werden, und wofür? Für Grauwacke, welche fast nur ...

CONTRA: Angeblich sind Arbeitsplätze in der Tourismusbranche in Gefahr. Die gut dotierten Arbeitsplätze im Steinbruch, bei Zulieferern und insbesondere Kunden werden sicher zerstört. Welche Touristenmagnete im Harz sind denn nicht durch Menschenhand beeinflusst ...

CONTRA: Mineralische Baustoffe sind immobil. Sie lagern im Boden bis zu ihrer Erschließung, Nutzung, Vermarktung. Sie können nicht im Ausland gewonnen werden. Am Standort Rieder erbeiten 35 Mitarbeiter. Sie brauchen eine sichere Zukunft. Die Bewohner der Harzkreises ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Umweltschutzmaßnahmen bzw. Bauverbote wie diese sind unbedingt erforderlich! Man kann nicht weiter dabei zusehen wie der Planet und seine Natur geschändet werden. Firmen sollten viel mehr zur Rechenschaft gezogen und Kontrollen sowie Strafen sollten ...

Da wir Menschen, Stück für Stück UNSERE Welt zerstören und die meisten es nichtmal merken. Es MUSS ein Ende haben!

Wir leiden sehr durch das vorhandene Werk,´und brauchen kein zweites. Der LKW Verkehr ist enerm und ich selbst hatte durch die schon drei Frandtscheibenschäden. Die Natur brauch auf keinen Fall ein zweites riesenloch in der Erde.

Ich bin interessiert daran, den Planeten auf dem wir leben nicht zu zerstören.

Wieso sollte einer Firma sowas in einem Landschaftsschutzgebiet erlaubt werden , denn : In diesen Landschaftsschutzgebieten sind alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern, das Landschaftsbild oder die Leistungs- und Funktions ...

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  • Felix Vinzenz B. Hamburg am 11.06.2017
  • Marco R. Hünfeld am 11.06.2017
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Petitionsverlauf