Wir wollen den Grauwackeabbau verhindern, denn sonst entstehen irreparable Schäden an der Natur, in einem einzigartigen naturbelassenen Gebiet.

Denn geplant ist ein Steintagebau zur Gewinnung von Grauwacke in einem Landschaftsschutzgebiet und einem Flora und Fauna Habitat (Naturschutzrichtlinie der EU). Auf einer Fläche von ca.65ha (entspricht 96 Fußballfelder) sollen über 100000 Bäume gefällt, Wiesen und Bäche zerschnitten und verunreinigt werden. In diesen Schutzgebieten gibt es ein Vogelschutzgebiet und "noch" einige Pflanzenarten, die es so nirgends mehr gibt und/ oder dessen Bestände sehr bedroht sind. Unter anderem einige Orchideenarten wie z.B. Fuchs´Knabenkraut und Breitblättriges´Knabenkraut. Weitere Schutzflächen werden durch eine Transportseilbahn oder bei nicht gelingen dieser Transportart, durch mögliche LKW-Trassen zerstört. Durch mögliche Absenkung des Grundwasserspiegels, auf Grund der Tiefe des Tagebaus (ca.65m), folgt die Austrocknung der Böden und gefährdet somit den angrenzenden Wald- und Wiesenbestand und beeinträchtigt die gesamte Umgebung, da diese Region im Regenschatten des Brocken liegt. Es steigen Lärmbelästigungen durch Sprengungen, Brechen der Gesteine und dessen Abtransport. Somit steigt, um ein Vielfaches, die Gefährdung streng geschützter Tierarten wie: Salamanderarten, Fledermäuse, Rot oder Schwarz Milane, Luchse, Wildkatzen und zuletzt auch der Wolf ( Wolfssichtung zw. Meisdorf und Ballenstedt im April 2016). Die erhöhte Feinstaubentwicklung, schädigt die umliegende Natur und durch den meist wehenden Süd-West-Wind wird dieser direkt zum Ort Meisdorf getragen und könnte dadurch negative Auswirkungen auf die Gesundheit der dort lebenden Bevölkerung haben. Auch entsteht eine Schädigung des vorhandenen Tourismus in der Region. Dies hat zur Folge, dass es negative Auswirkungen auf dessen regionale Wirtschaft gibt. Der Verlust von Arbeitsplätzen im Tourismus wie z.B. in der Gastronomie und Hotelbranche oder sogar Schließung dessen sind vorprogrammiert. Auch ist hiermit, die Gefährdung des Titels „staatlich anerkannter Erholungsort“ Meisdorf oder Ballenstedt, verbunden. Die Verkehrsbelastung in den umliegenden Gemeinden wird durch LKW-Verkehr sehr stark steigen. Weiterhin befürchten wir eine Abwanderung gerade von jungen Familien und eine Vergreisung der ländlichen Gegend. Der derzeitige Kinderzuwachs würde sich umkehren und die geschaffenen Arbeitsplätze wegfallen.

Link zum laufenden Raumordnungsverfahren: www.ballenstedt.de/rathaus-und-buergerservice/steintagebau-harzer-grauwacke-ballenstedt

Wer sich bereits an der schriftlichen Petition beteiligt hat, braucht die Online Petition nicht ausfüllen, da doppelte Eintragungen nicht zählen.

Begründung

Weil es um den Erhalt der Natur geht. Weil es unsere Pflicht ist die Natur vor finanziellen Interessen zu Schützen. Weil es ein einzigartiges naturbelassenes Gebiet ist. Weil es bereits genügend Standorte gibt, die genügend und gutes Material liefern. Weil es in 75 Jahren, ein halb gefüllter See, nicht wieder gut machen kann, was hier zerstört wurde

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Fremdenverkehrsverein Meisdorf e.V. aus Meisdorf
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team


  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter von Kreistag Landkreis Harz geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.



    Bisher haben 6 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.



    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:

    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/nein-zum-geplanten-grauwackeabbau-zwischen-meisdorf-ballenstedt-und-dem-selketal

  • Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützer der Petition,

    wir haben die Petition ein weiteres Mal verlängert um noch weitere Unterstützer zu gewinnen.

    Das Quorum wurde erreicht, die Anfragen zu einer Stellungnahme an alle Abgeordneten des Kreistages wurde versandt und die SPD Fraktion hat bereits zwei Anfragen zu diesem Thema im Landtag vorgetragen. Alles zusammen ist ein großartiges Ergebnis und unserer Meinung nach, ein großer Schritt in die richtige Richtung.

    An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Unterstützern und bei Allen, die es noch werden.

    Weiterhin wünschen wir Ihnen ein Frohes Fest und ein guten Rutsch ins neue Jahr.

    Ihr Team vom Fremdenverkehrsverein, Heimatverein Meisdorf und weiteren Mitwirkenden

Pro

Die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Baustoffbranche durch das Erschließen der Grauwacke südlich von Ballenstedt gefährdet gleichzeitig Arbeitsplätze der Gastronomie- und Tourismusbranche in der Region.

Contra

Angeblich sind Arbeitsplätze in der Tourismusbranche in Gefahr. Die gut dotierten Arbeitsplätze im Steinbruch, bei Zulieferern und insbesondere Kunden werden sicher zerstört. Welche Touristenmagnete im Harz sind denn nicht durch Menschenhand beeinflusst ? Talsperren , Bergwerke, Brockenbahn, Erlebnisbäder, Skiarenen, Harzdrenalin etc.etc.. Alles "Menschenwerk" in einer schönen Landschaft. Man stelle sich nur eine Hängebrücke parallel der Förderbandstrecke zur Ersatzlagerstätte vor.... Eine, wenn nicht die Attraktion für Ballenstedt. Man sollte sich bietende Chancen erkennen und nutzen.