Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Das Selketal ist ein Naturschutzgebiet. Was ist das denn noch Wert, wenn direkt dran ein Loch, so groß wie der Heide-Park, entsteht? Hier soll einer der schönsten Flecken Erde Norddeutschlands zerstört werden, und wofür? Für Grauwacke, welche fast nur als Schotter verwendet wird!?
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Jeder Tagebau ist auch immer mit einer Abraumhalde verbunden, welche zusätzlich zu dem großen Loch die Lanschaft zerstört. Die unzahl an Windkraftanlagen verschandelt die Landschaft schon genug. Das Selketal ist einer der letzten Rückzugsorte für Tier UND Mensch davor, das soll auch so bleiben.
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Die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Baustoffbranche durch das Erschließen der Grauwacke südlich von Ballenstedt gefährdet gleichzeitig Arbeitsplätze der Gastronomie- und Tourismusbranche in der Region.
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Das Selketal ist einer der ganz wenigen Orte in Deutschland, an dem man nicht einmal ein entferntes Straßenrauschen hören kann. Fast nirgendwo kann man dieser Tage der modernen Welt noch so entfliehen.
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    Grauwackeabbau Ballenstedt / Meisdorf
http://www.volksstimme.de/lokal/halberstadt/buergerprotest-online-petition-gegen-geplanten-steinbruch
Quelle: Volksstimme HBS
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Angeblich sind Arbeitsplätze in der Tourismusbranche in Gefahr. Die gut dotierten Arbeitsplätze im Steinbruch, bei Zulieferern und insbesondere Kunden werden sicher zerstört. Welche Touristenmagnete im Harz sind denn nicht durch Menschenhand beeinflusst ? Talsperren , Bergwerke, Brockenbahn, Erlebnisbäder, Skiarenen, Harzdrenalin etc.etc.. Alles "Menschenwerk" in einer schönen Landschaft. Man stelle sich nur eine Hängebrücke parallel der Förderbandstrecke zur Ersatzlagerstätte vor.... Eine, wenn nicht die Attraktion für Ballenstedt. Man sollte sich bietende Chancen erkennen und nutzen.
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    pro Grauwacke aus dem Harz
Mineralische Baustoffe sind immobil. Sie lagern im Boden bis zu ihrer Erschließung, Nutzung, Vermarktung. Sie können nicht im Ausland gewonnen werden. Am Standort Rieder erbeiten 35 Mitarbeiter. Sie brauchen eine sichere Zukunft. Die Bewohner der Harzkreises profitieren von der verkehrlichen Erschließung z.B. durch die B6n. Ohne die Harzer Grauwacke gäbe es diese nicht! Es ist die Pflicht des Bergbauunternehmens MDB gesetzeskonform, also planfestgestellt, eine Folgelagerstätte für Rieder zu planen. Alle Einwohner und Touristen des Harzes werden weiterhin die Vorteile ortsnaher Baustoffe nutzen
Quelle: Wiedenfeld, Steffen
1 Gegenargument Anzeigen
    Ökologischen und wirtschaftlichen Schaden abwenden !
Die Ersatzlagerstätte soll unter geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen genehmigt und betrieben werden. Dazu wird der Vorhabenträger mindestens die entsprechenden gesetzlichen Auflagen erfüllen. Bereits heute dient der aktive Steinbruch Rieder als Zufluchtsort für viele auch in den Argumenten der Gegner aufgeführte Tiere und Pflanzen. Gegenüber dem status quo werden Umweltauswirkungen verringert, insbesondere der CO2 –Ausstoß aufgrund geänderter Gewinnungstechnologie reduziert und 84.600 t CO2-Aussstoss durch Importe verhindert.
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