Landwirtschaft

Ortsübliche Emissionen als kulturelles Erbe schützen

Petition richtet sich an
Kultusministerien der Länder
7.867 Unterstützende 7.743 in Deutschland
15% von 50.000 für Quorum
  1. Gestartet Juni 2020
  2. Sammlung noch 8 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Frankreich und der Hahn Maurice haben es uns vorgemacht! Die Französische Nationalversammlung hat zum 30.01.2020 das „sinnliche Erbe der Landschaft“, und damit die typischen Geräusche und Gerüche der ländlichen Gebiete in einem Gesetzentwurf unter Schutz gestellt.

Auch in Deutschland sollte es, neben der vagen Formulierung der Ortsüblichkeit, ein Gesetz zum Schutz unseres „kulturellen Erbes“ oder auch „sinnlichen Erbes der Landschaft“ geben!

Ansonsten werden unsere Gerichte weiterhin mit diesbezüglichen Klagen verlangsamt und die schleichende Umwandlung von Dorfgebieten zu Schlafstädten nimmt ihren Lauf!

Begründung

Leider gibt es auch in Deutschland immer mehr Menschen, denen die traditionellen Geräusche auf dem Land fremd geworden sind und so aller Alltagsstress und andere Probleme auf diese Geräusche projeziert werden.

Und so müssen sich unsere Amtsgerichte, Landesgerichte und sogar Oberlandesgerichte mit Dingen befassen, für welche sie eigentlich gar keine Zeit haben dürften.

So auch im noch landwirtschaftlich geprägten Ortskern von Hofheim-Marxheim (Mischgebiet) vor den Toren Frankfurt a.M.- wo unser Hahn Flecko 3 Jahre das Amtsgericht beschäftigte, da Nachbarn sich vom Krähen am Tag! gestört fühlen (der Stall bleibt bis 9.00 Uhr geschlossen). -Die Klage wurde im Juni einen Tag vor dem Gutachtertermin zurückgezogen, da der Kläger mittels einer dB-App feststellte, dass die Werte nicht ausreichen und er verlieren würde.- Wieder kein Präzedenzfall!

Oder auch in Bayern, wo die Gerichte sich mit dem Streit wegen „Lärms“, verursacht durch Kuhglocken, beschäftigen mussten.

Dabei sind die private Nutztierhaltung und die kleinen regionalen landwirtschaftlichen Betriebe innerhalb der Ortschaften so wichtig für die Zukunft -weg von der Massentierhaltung- und den Erhalt unseres kulturellen Erbes. Der Denkmalschutz schützt die alten Gebäudeteile der Hofreiten, doch was ist mit der ursprünglichen, ortsüblichen Nutzung?- Wer schützt diese?

Ein Gesetz, das diese Nutztierhaltung sowie alle anderen ortsüblichen Emissionen unter „kulturellen Schutz“ stellen würde, würde den Gerichten viel Zeit sparen. Zudem würde die Existenz von innerörtlichen, landwirtschaftlichen Kleinbetrieben gesichert werden und die private Nutztierhaltung gefördert werden, die vielerorts zum Glück noch die Ortskerne prägen.-Doch wie lange noch?!

Nur mit klaren rechtlichen Vorgaben kann der dörfliche Charakter und Charme alter Ortskerne sowie ländlicher Gebiete erhalten bleiben!

All dies befürworten und unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift!

-wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht hier, wo dann...soll ein Hahn noch Krähen dürfen, Glocken läuten und Misthaufen riechen?!?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Silvia Stengel_"Wenn der Hahn kräht..." aus Hofheim
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Neuigkeiten

Zum Erhalt der Rassegeflügelzucht gehören auch Hähne. Auch kleine Zuchten in der Stadt müssen möglich bleiben, da sonst durch das Aussterbeln alter Kultur-Rassen nicht nur ein Stück dörfliche Kultur, sondern auch jede Menge Genmaterial verloren geht.

Dann ist es ihr Problem mit ihren Eltern, nicht mit der Ländlichen Bevölkerung. Und einem Wegzug ohne Veränderung der Heimat Anderer steht nichts im Wege und wird von jedem begrüßt.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 3 Std.

    Weil wir endlich zurück zur Normalität müssen!!! Das Krähen eines Hahnes(so ab 7:30 im Außengelände) gehört auch in Deutschland zu einem normalen Lebensumfeld dazu und ohne Hahn gibt es auf Dauer keine gesunden Eier!!!

  • Stephanie Peters Wesselburen

    vor 4 Std.

    Weil ich selber Hühner halte und ein Hahn dabei ist.

  • vor 6 Std.

    Weil Ich selbst Geflügelzüchter bin und jetzt neue Nachbarn bekomme.

  • Claudia Staude Friedrichskoog

    vor 12 Std.

    Zurück zur Natürlichkeit

  • vor 1 Tag

    Man muss gegenüber derart streitbaren Nachbarn ein klares Statement setzen!

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