Region: Germany
Dialogue
Health

Rechtliche Gleichstellung zwischen "Klassischer Medizin" & "Alternativen Heilmethoden"

Petition is directed to
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
1.331 Supporters 1.324 in Germany
Collection finished
  1. Launched February 2021
  2. Collection finished
  3. Filed on 01 Dec 2021
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Rechtliche Gleichstellung zwischen "Klassischer Medizin" und "Alternativen Heilmethoden" per Gesetz inkl. Anpassung der jeweiligen Verordnungen einführen, damit Patienten optimal versorgt sind und bessere Chancen haben, gesund zu werden, d.h. im Idealfall soll ein Kranker nicht mit einer Dauermedikation chemischer Arzneimittel entlassen werden. Seine Möglichkeit soll die Option einer Gesundheit gemäß WHO-Definition sein, d.h. ein körperliches, seelisches und soziales Wohlempfinden, zu dem er gelangen kann, wenn er selbstbestimmt aus mehreren klassisch medizinischen und alternativ medizinischen Methoden, die ihm wertfrei vorgestellt werden, auswählen kann.

Reason

Die Vorauswahl, die derzeit für den Patienten in geltenden Standards getroffen wird, deckt nicht alle Aspekte ab, die die Definition von Gesundheit gemäß WHO umfasst. Der Patient soll, damit sein best mögliches Überleben oder Weiterleben gesichert ist, in seiner Selbstbestimmung unterstützt werden.

Er muss die Möglichkeit haben, verschiedene klassisch medizinische Ansätze zu seiner Behandlung kennen zu lernen, zusätzlich soll er bedigungslos mit Alternativen Heilmethoden vertraut gemacht werden. Dazu zählen sowohl Methoden zur seelischen und geistigen Stabilisierung - beispielsweise Kinesiologie, systemische Aufstellungsarbeit, Gestalttherapie, EFT, EMDR - als auch Möglichkeiten aus der Erfahrungsheilkunde wie Pythotherapie, Homöopathie, Mykotherapie. Für die körperliche Stabilisierung sollen manuelle Techniken ebenfalls zum Standard gehören wie Cranio-Sacral-Therapie, Faszientherapie, Orthobionomie sowie Ernährungsberatung und die Versorgung mit wertvollem Essen während des Krankenhausaufenthaltes.

Ein Katalog der Methoden kann im weiteren Prozedere erstellt werden.

Alle Methoden sollen gleichwertig von den Krankenkassen behandelt werden. In Krankenhäusern sind in Folge Kooperationen zwischen Vertretern verschiedener Methoden zum Wohle des Patienten aufgebaut und aktiv kollegial vernetzt.

Das Ziel soll eine wirkliche Gesundheit der Gesellschaft gemäß WHO-Definition sein.

News

  • Liebe Unterstzützende,
    ich freue mich sehr, dass es so schnell eine Reaktion vom Petitionsausschuss gegeben hat. Die Antwort gefiel mir natürlich nicht.
    Dem Hinweis eines Mitunterzeichners und den Erwähnungen aus der Stellungnahme des Gesundheitsministeriums habe ich eine Antwort mit Argumenten und Details an Openpetition mit der Bitte um Weiterreichung geschickt. Der Text ist im Anhang. Falls es tatsächlich zu einer Anhörung kommen sollte, würde ich dann in der Runde eine kleine Umfrage mit einem Formular machen (falls das geht). Es ist ein ganz schönes Verwaltungsknäuel, das wir da aufdröseln wollen, ...ich drücke uns die Daumen, auch im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen hüben und drüben.
    Beste Grüße und danke für Eure Geduld und Unterstützung
    Veronika... further

  • Liebe Unterstützende,

    das Bundesministerium für Gesundheit wurde vom Petitionsausschuss darum gebeten, eine Stellungnahme zu dem Petitionsanliegen zu verfassen. Diese Stellungnahme liegt nun vor und befindet sich im Anhang. Der Petitionsausschuss bittet nun die Petentin um Mitteilung, ob das Petitionsverfahren fortgesetzt werden soll. Über das abschließende Ergebnis der Petition werden wir sie informieren, sobald wir weitere Informationen dazu erhalten haben.

    Beste Grüße
    das openPetition-Team

  • Liebe Unterstützende,

    das Anliegen wurde an den zuständigen Petitionsausschuss weitergeleitet und hat das Geschäftszeichen 2-20-15-8271-001445 erhalten. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten und regelmäßig über Neuigkeiten informieren.

Es sollten alle Heilmethoden, die sich auf dem Markt erabliert haben, auch angewendet und angeboten werden. Denn jeder Patient hat das Recht auf freie Wahl "seiner" gewünschten und auch selbst zu verantwortenden Maßnahmen entscheiden dürfen, nach dem er aufgeklärt wurde.

Eine wirkliche Gleichstellung verschiedener Heilmethoden wäre zu befürworten: Gleiche Verfahren bei der Zulassung, bei den Wirknachweisen, bei der Ausbildung der behandelnden Personen, und bei der Überwachung und Regulierung durch das Gesundheitsamt. Homöopathie wäre dann etwa nicht dabei, denn es gibt Gründe, warum die Homöopathen sich seit langem ua. mit Händen und Füßen dagegen wehren, vom Gesundheitsamt geprüft zu werden. Jan Böhmermann hat es laut ausgesprochen, siehe Quellenangabe. Leider werden Menschen mit weniger schlagkräftiger Rechtsabteilung verklagt, wenn sie das auch tun ...

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