Wir fordern Oberbürgermeister Thomas Geisel und die Stadt Düsseldorf auf, das Theatermuseum als selbständige Einrichtung am jetzigen Standort, im Hofgärtnerhaus, auch für zukünftige Generationen zu erhalten!!!

Begründung

Das Theatermuseum Düsseldorf mit Sitz im historischen Hofgärtnerhaus feiert 2017 sein 70jähriges Jubiläum. Seit 1947 ist es die Institution, die die fast 500jährige Theatergeschichte Düsseldorfs mit der Theatergeschichte des Landes Nordrhein-Westfalen verbindet und deren weltweite Bedeutung herausstellt.

In seiner jetzigen Form mit Ausstellungs- und Theaterbetrieb auf der hauseigenen Studiobühne, mit seiner Fachbibliothek und einem großen pädagogischen Angebot für Kinder und Jugendliche, für die Düsseldorfer Schulen, aber auch für Erwachsene ist das Theatermuseum Düsseldorf europaweit einmalig.

Aktuell plant die Düsseldorfer Stadtverwaltung das historische Hofgärtnerhaus zu verkaufen, um die notwendige Sanierung nicht finanzieren zu müssen. Deshalb soll das Theatermuseum gemeinsam mit anderen Kultureinrichtungen in die alte Hauptpost am Hauptbahnhof umgesiedelt werden. Dabei gibt es Gewinner und einen Verlierer: das Theatermuseum. Auf Grund fehlender zusammenhängender Flächen wird das Theatermuseum dort auf drei Etagen und auf unterschiedliche Bereiche verteilt. Alle publikumsrelevanten Bereiche wie die Studiobühne, der Pädagogikraum und die Fachbibliothek befinden sich dann in den Räumen der Zentralbibliothek und müssen mit ihr geteilt werden. Den Museumsbereich wird es aus Platzgründen am neuen Standort nicht mehr geben.

Dies hat zur Folge, dass die derzeitige Anzahl pädagogischer Angebote und die Theateraufführungen der Freien Szene, die im Hofgärtnerhaus stattfinden, deutlich reduziert werden muss. Ausstellungen können dort nicht mehr gezeigt werden. Gleichzeitig soll das Theatermuseum als Abteilung an das Stadtarchiv angegliedert werden. Trotz ihrer erfolgreichen und qualitativ hochwertigen Arbeit verliert die Einrichtung damit 70 Jahre nach ihrer Gründung nicht nur ihre Selbständigkeit, sondern vor allem ihre Identität als Museum für darstellende Kunst.

Seit 2015 ist die deutsche Theaterlandschaft anerkanntes Weltkulturerbe. Damit sind die bestehenden Strukturen ausdrücklich zu wahren. Eine Zerschlagung des renommierten Museums bedeutet nicht nur eine fehlende Wertschätzung für das Erbe seines Stifterehepaares Louise Dumont und Gustav Lindemann, sondern ist auch eine kulturpolitische Bankrotterklärung, die den Ruf der Kulturstadt Düsseldorf nachhaltig schädigt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.freundeskreis-theatermuseum-dus.de

Das Theatermuseum wurde jetzt vom Deutschen Kulturrat auf die Rote Liste der bedrohten Kultureinrichtungen gesetzt www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2017/03/27.-Rote-Liste.pdf

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Freundeskreis des Theatermuseums Düsseldorf e.V. aus Düsseldorf
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Pro

Ich kenne das Theatermuseum Düsseldorf seit Jahrzehnten, Es ist in seinem markanten Gebäude ist wertvolle und unersetzlich Einrichtung und ein Markenzeichen für Düsseldorf, ein echtes Schmuckstück. Diese Aushängeschild der Stadt zu verkaufen, um seine Sanierung bezahlen zu können, ist für eine wohlhabende Stadt wie Düsseldorf ein jämmerliches Armutszeugnis. Das Theatermuseum dort aus- und mit anderen Einrichtungen in die alte Post einzuquartieren, würde dem Museum und dem Ruf der Stadt als Kultur- und Theaterstadt massiv schaden. Und Gustav Gründgens würde im Grabe rotieren

Contra

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