Täglich sterben weltweit über 6.000 Kinder an Vitamin-A-Mangel. Dabei gibt es den maßgeblich von deutschen Wissenschaftlern entwickelten gentechnisch verbesserten Goldenen Reis, der den Vitamin-A-Mangel behebt. Aber Greenpeace und mit ihm deutsche Politiker bekämpfen die Grüne Gentechnik mit allen Mitteln. Täglich bezahlen dies zahllose Kinder mit Erblindung und Tod!

Einer der Gründervater von Greenpeace, Dr. Patrick Moore, hat sich jetzt an die Spitze einer weltweiten Kampagne „Allow Golden Rice Now“ gestellt. Eindringlich appelliert er an Greenpeace, den unwissenschaftlichen Feldzug gegen den Goldenen Reis zu beenden. Das FORUM GRÜNE VERNUNFT unterstützt die Kampagne von Patrick Moore. Und appelliert an CDU, CSU und SPD, die deutsche Bevölkerung endlich aufzuklären, welche wichtige Rolle die Gentechnik im Alltag bei uns und weltweit spielt. Warum wird der Bevölkerung verschwiegen, dass bereits rund 80% aller Lebensmittel mit der Gentechnik in Berührung kommen und damit täglich konsumiert werden? Warum werden hier irrationale Ängste geschürt?

Wir appellieren an die Parteien, die über die zukünftige Politik der Bundesregierung verhandeln, ihrer Aufklärungsaufgabe gerecht zu werden. Die Blockade der Grünen Biotechnologie muss endlich beendet werden, damit täglich viele tausend Kinder vor Erblindung und Tod gerettet werden können – das wäre christlich und sozial!

Begründung

„Die Gentechnik ist seit ihren Anfängen in den 1970er Jahren zu dem wohl wichtigsten Werkzeug der biologisch-medizinischen Forschung geworden und hat zu einem enormen Erkenntniszuwachs mit vielfältigen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft geführt.“ Darauf haben die Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften acatech und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (für die Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften) anlässlich der Koalitions- und Regierungsbildung im Jahre 2009 in ihrem eindringlichen Plädoyer „Für eine neue Politik in der Grünen Gentechnik“ hingewiesen. Weiter heißt es: „Demokratische Politik kann die Meinung der Wähler nicht ignorieren. Sie ist aber auch dafür mitverantwortlich, dass die Wähler Fakten zur Kenntnis nehmen. Sie hat eine Aufklärungsaufgabe.“

Bei dieser Aufklärungsaufgabe sind die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in den zurückliegenden Jahren ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden. Welche Regierung hat die Bevölkerung darüber informiert, dass in Deutschland - etwa 80% aller Lebensmittel einschließlich einer Reihe von fälschlicherweise als „gentechnikfrei“ gekennzeichneter Bio-Lebensmittel sowie über 140 Medikamente mit der Gentechnik in Berührung kommen, bevor sie (ohne zutreffende Kennzeichnung) an die Verbraucherinnen und Verbraucher verkauft werden? - jährlich viele Millionen Tonnen gentechnisch verbesserter Lebens- und Futtermittel importiert und verarbeitet werden, während es den Landwirten bei uns verboten ist, eben diese Lebens- und Futtermittel selber herzustellen? - die wissenschaftliche Forschung in Form von Freisetzungsversuchen zum Erliegen gekommen ist, während weltweit allein im Jahre 2012 mehr als 1000 Freisetzungsversuche mit gentechnisch verbesserten Pflanzen durchgeführt wurden? - wesentlich mehr landwirtschaftliche Produkte verbraucht als hergestellt werden, so dass wir erheblich dazu beitragen, dass Urwälder gerodet und Klimaveränderungen beschleunigt werden?

Statt die Bevölkerung zu informieren, wurde die Grüne Gentechnik ignoriert, schlecht geredet und oft sogar massiv behindert mit der Folge, dass Wissenschaftler und Firmen abgewandert sind. Dabei befürwortet die junge Generation inzwischen aus guten Gründen mehrheitlich die Gentechnik, wie eine dimap-Umfrage kürzlich gezeigt hat. Es ist also allerhöchste Zeit, dass die jetzt zu bildende Bundesregierung der Verantwortung Deutschlands im Bereich der Biotechnologie gerecht wird.

Dies bedeutet: - Aufklärung der Bevölkerung über die wichtige Rolle der Gentechnik im Alltag statt Desinformation. - Grünes Licht für den unverzichtbaren Beitrag der biotechnologischen Wissenschaft zur Lösung der Menschheitsprobleme des 21. Jahrhunderts statt Blockade. - Selbstbestimmung der Landwirte bei der Auswahl des Saatguts statt Anbauverboten.

Das Greenpeace-Gründungsmitglied Patrick Moore, früher ein entschiedener Gegner der Grünen Gentechnik, hat sich jetzt an die Spitze der Aktion „Allow Golden Rice Now“ gestellt. Er kämpft - wie andere frühere Greenpeace-Aktivisten auch – dafür, dass endlich Millionen von Kindern in Asien und Afrika mit dem von deutschen Wissenschaftlern gentechnisch verbesserten „Goldenen Reis“ Erblindung und Tod erspart bleiben. Denn täglich sterben vor allem in Asien über 6.000 Kinder an den Folgen des Vitamin-A-Mangels, der durch eine Ernährung mit dem Goldenen Reis behoben werden könnte. Auch der Präsident der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften in Rom, der Nobelpreisträger Prof. Dr. Werner Arber, hat mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass die Nutzung der Grünen Gentechnik im Rahmen des Evolutionsprozesses unserer Erde nicht nur höchst sinnvoll, sondern nachgerade ethisch geboten ist, um zur Lösung der Menschheitsprobleme unserer Zeit beizutragen.

Die zukünftige Regierungskoalition der Bundesrepublik Deutschland sollte sich diesem Appell nicht verschließen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Forum Grüne Vernunft aus Stadt Seeland, OT Gatersleben
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  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit Ihrer Hilfe ist es Ende 2013/ Anfang 2014 gelungen, die mit der Petition „Rettet die Kinder! Jetzt!“ angestrebte Zahl von mindestens 2000 Unterstützern zu übertreffen. Dafür danke ich Ihnen noch einmal herzlich.

    Wie sich anlässlich einer Reise des Initiators der weltweiten Kampagne „Golden Rice Now“, Dr. Patrick Moore, Kanada, im März 2015 durch Südasien (Philippinen, Bangladesch und Indien) gezeigt hat, sind solche Signale aus Europa äußerst hilfreich. Bisher kennt man in diesen Ländern nämlich nur aus Europa gesteuerte Kampagnen gegen die Grüne Gentechnik und den Gesundheit und Leben zahlloser Kinder rettenden „Goldenen Reis“. Ich bin davon überzeugt, dass der „Goldene Reis“ in den nächsten Jahren seinen Siegeszug durch Länder in Asien und Afrika antreten wird.

    Die in Deutschland und anderen Ländern Europas systematisch gezüchtete Angst vor der Grünen Gentechnik spielt bei uns vor allem deswegen eine so große Rolle, weil den Menschen verschwiegen wird, dass die Gentechnik auch bei uns längst Alltag ist. Bis zu 80% aller Lebensmittel, die in Deutschland verkauft und verzehrt werden, sind bei ihrer Entstehung mit der Gentechnik in Berührung gekommen. Über 150 Medikamente, viele Futter-, Wasch- und Reinigungsmittel sowie fast alle Baumwoll-Textilien enthalten ebenfalls gentechnisch gewonnene Substanzen.

    Die meisten Bürgerinnen und Bürger wissen dies allerdings nicht. Deshalb unterstützen Persönlichkeiten aus Verbraucherschutz, Wissenschaft, Landwirtschaft, Wirtschaft und Gesellschaft eine Petition, die ich gestern beim Deutschen Bundestag eingereicht habe.

    Sehr freuen würde ich mich, wenn Sie diese Petition ebenfalls unterstützen würden. Mit dem folgenden Link

    epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2015/_05/_06/Petition_58757.mitzeichnen.registrieren.html

    gelangen Sie zur Petitionsseite des Deutschen Bundestages und können dort die Petition mitzeichnen.
    Hier finden Sie auch noch ein Video zum Thema: www.youtube.com/watch?v=d4PMTwpVchw

    Vielen Dank für Ihre erneute Unterstützung und freundliche Grüße

    Dr. Horst Rehberger
    Vorsitzender
    FORUM GRÜNE VERNUNFT

  • Erfolg der Petition

    am 19.05.2015

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit Ihrer Hilfe ist es Ende 2013/ Anfang 2014 gelungen, die mit der Petition „Rettet die Kinder! Jetzt!“ angestrebte Zahl von mindestens 2000 Unterstützern zu übertreffen. Dafür danke ich Ihnen noch einmal herzlich.

    Wie sich anlässlich einer Reise des Initiators der weltweiten Kampagne „Golden Rice Now“, Dr. Patrick Moore, Kanada, im März 2015 durch Südasien (Philippinen, Bangladesch und Indien) gezeigt hat, sind solche Signale aus Europa äußerst hilfreich. Bisher kennt man in diesen Ländern nämlich nur aus Europa gesteuerte Kampagnen gegen die Grüne Gentechnik und den Gesundheit und Leben zahlloser Kinder rettenden „Goldenen Reis“. Ich bin davon überzeugt, dass der „Goldene Reis“ in den nächsten Jahren seinen Siegeszug durch Länder in Asien und Afrika antreten wird.

    Die in Deutschland und anderen Ländern Europas systematisch gezüchtete Angst vor der Grünen Gentechnik spielt bei uns vor allem deswegen eine so große Rolle, weil den Menschen verschwiegen wird, dass die Gentechnik auch bei uns längst Alltag ist. Bis zu 80% aller Lebensmittel, die in Deutschland verkauft und verzehrt werden, sind bei ihrer Entstehung mit der Gentechnik in Berührung gekommen. Über 150 Medikamente, viele Futter-, Wasch- und Reinigungsmittel sowie fast alle Baumwoll-Textilien enthalten ebenfalls gentechnisch gewonnene Substanzen.

    Die meisten Bürgerinnen und Bürger wissen dies allerdings nicht. Deshalb unterstützen Persönlichkeiten aus Verbraucherschutz, Wissenschaft, Landwirtschaft, Wirtschaft und Gesellschaft eine Petition, die ich gestern beim Deutschen Bundestag eingereicht habe.

    Sehr freuen würde ich mich, wenn Sie diese Petition ebenfalls unterstützen würden. Mit dem folgenden Link

    epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2015/_05/_06/Petition_58757.mitzeichnen.registrieren.html

    gelangen Sie zur Petitionsseite des Deutschen Bundestages und können dort die Petition mitzeichnen.

    Vielen Dank für Ihre erneute Unterstützung und freundliche Grüße

    Dr. Horst Rehberger
    Vorsitzender
    FORUM GRÜNE VERNUNFT

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit Ihrer Unterschrift für die Petition „Rettet die Kinder! Jetzt!“ haben Sie dazu beigetragen, dass die vom FORUM GRÜNE VERNUNFT angestrebte Zahl von 2.000 Unterschriften deutlich übertroffen werden konnte. Dafür danke ich Ihnen herzlich. Natürlich ist das mit der Petition verfolgte humanitäre Anliegen immer noch sehr aktuell. Ich habe deshalb dieser Tage rund 300 führende Politikerinnen und Politiker der Bundesrepublik angeschrieben und an Hand einer kürzlich durchgeführten Meinungsumfrage von infratest-dimap belegt, dass nicht nur, aber gerade beim „Goldenen Reis“ die Meinungen in der Bevölkerung inzwischen wesentlich Gentechnik-freundlicher sind als vor Jahren. Die Kopie meines Schreibens an Frau Bundeskanzlerin Merkel füge ich dieser Mail bei. Sollten Sie sich für Details der Umfrage interessieren, lassen Sie uns dies bitte wissen. Wir schicken Ihnen dann eine Ausfertigung an die von Ihnen genannte Postadresse.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Horst Rehberger
    Vorsitzender
    FORUM GRÜNE VERNUNFT


    Anlage

    Bundeskanzleramt
    Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
    Willy-Brandt-Straße 1
    10557 Berlin

    09.September 2014

    Appell zur Menschlichkeit

    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
    liebe Frau Dr. Merkel,

    im Frühjahr 2014 hatte ich in einem Brief darauf aufmerksam gemacht, dass Greenpeace seit Jahren durch Angstkampagnen, Feldzerstörungen und immer neue Verschleppungsaktionen die Einführung des von den deutschen Professoren Dr. Ingo Potrykus und Dr. Peter Beyer mit Hilfe der Gentechnik entwickelten, Provitamin-A-haltigen „Goldenen Reises“ verhindert. Täglich müssen dies in Asien tausende Kinder mit Erblindung und Tod bezahlen. Denn alle theoretisch denkbaren Alternativen zur Behebung des tödlichen Vitamin-A-Mangels haben in der Praxis vor allem aus Kostengründen versagt.

    Nach einer erneuten Zerstörung eines Versuchsfeldes auf den Philippinen hat einer der Gründerväter von Greenpeace, der Kanadier Dr. Patrick Moore, gegen Greenpeace eine weltweite Kampagne „Golden Rice Now“ initiiert. Das FORUM GRÜNE VERNUNFT hat dies zum Anlass genommen, zum „Goldenen Reis“ eine repräsentative Meinungsumfrage durch infratest-dimap durchführen zu lassen. Das Umfrage-Ergebnis ist gewiss auch für Sie von großem Interesse: Während sich in der Gesamtbevölkerung das Pro und Contra die Waage halten, plädiert die junge Generation mit Zweidrittelmehrheit für den „Goldenen Reis“. Auch unter den Anhängern von CDU/CSU und SPD votiert eine Mehrheit für den gentechnisch gewonnenen „Goldenen Reis“. Die komplette Umfrage ist in Anlage 1 beigefügt.

    Das Umfrage-Ergebnis macht deutlich, dass in Deutschland ein Meinungswandel zur Grünen Gentechnik im Gang ist. Seit dem Jahr 2009 nimmt nämlich die Zustimmung zur Nutzung der Gentechnik in der Landwirtschaft generell zu. Dies belegen mehrere Umfragen unterschiedlicher Institute, wie aus Anlage 2 ersichtlich ist. Symptomatisch dürfte in diesem Zusammenhang auch der Kommentar in der „taz“ vom 25.06.2014 sein, der an die Gentechnik-Gegner appelliert, jedenfalls den Kampf gegen den „Goldenen Reis“ zu beenden. Hätten Sie der sonst so Gentechnik-kritischen „taz“ einen solchen Appell zugetraut?

    Der Appell zur Menschlichkeit in der „taz“ macht deutlich: Es ist allerhöchste Zeit, die Verteufelung der Grünen Gentechnik in Deutschland zu beenden. Und zwar nicht nur beim „Goldenen Reis“, sondern auch bei anderen Pflanzen. Lassen Sie uns die einzelnen Pflanzensorten nicht nach der Art ihrer Entstehung beurteilen, sondern nach ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Nicht jede gentechnisch gewonnene Pflanze muss vorteilhaft sein. Erst recht darf eine Pflanzensorte aber nicht nur deswegen abgelehnt werden, weil sie mit Hilfe der Gentechnik gewonnen worden ist.

    Der Ratgeber der deutschen Politik in Fragen der Gentechnik sollte nicht länger die Angst sein, sondern die Vernunft! Wie in immer mehr Ländern unserer Erde. Dies wäre übrigens auch eine sehr gute Ergänzung zu den von der Bundesregierung kürzlich verabschiedeten neuen Afrika-Leitlinien!

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Horst Rehberger
    Vorsitzender

Pro

Weil sämtliche seriösen Studien der letzten 10 Jahre belegen, dass genetisch veränderte Pflanzen keine größere Gefahr darstellen, als konventionelle Züchtungen.

Contra

Die Petition mit Rettet die Kinder zu über schreiben ist eine Frechheit. Hier wird das Leid von Kindern instrumentalisiert, um fuer Gentechnik Werbung zu machen. Das Kinder verhungern oder Mangelerscheinungen haben ist doch vielschichtiger und nicht durch Gentechnik zu beheben.