Region: Germany
Civil rights

Rettet uns Arbeitgeber - Die Corona-Einschränkungen kosten unsere Existenz und Eure Arbeitsplätze!

Petition is directed to
Petitionsausschuss des deutschen Bundestages
147 Supporters 147 in Germany
0% from 50.000 for quorum
  1. Launched 03/04/2021
  2. Time remaining > 2 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Wir Klein- und Mittelstandsunternehmer*innen fordern die Bundesregierung auf, dringend Hilfspakete auf den Weg zu bringen die das Überleben der Unternehmer*innen sichern und gewährleisten, dass sie auch nach der Pandemie als Arbeitgeber und Steuerzahler dem Land zur Verfügung stehen können und eine würdige Existenz führen können!

Bereits jetzt sind hunderttausende Arbeitsplätze bedroht oder schon vernichtet. Das ist die unmittelbare Konsequenz: Mit jedem*r Unternehmer*in die/der es nicht schafft gehen so viele Arbeitsplätze verloren, wie er/sie Mitarbeiter*innen hat!

Mit der Überbrückungshilfe III, die für die Unternehmen gilt die bereits im Frühjahr 2020 monatelang geschlossen waren und ab dem 15. Dezember erneut, erhalten die Unternehmer*innen selbst faktisch kein Geld für Ihr eigenes Überleben. Wir werden ausgetauscht wie eine Nummer - die Steuernummer!

Das Versprechen der Bundesregierung ist: "Wir müssen beherzt, geschlossen und konsequent agieren, damit die deutsche und europäische Wirtschaft keinen langfristigen Schaden nehmen. Und genau das tun wir: Wir helfen mit umfassenden Maßnahmen der gesamten Wirtschaft von klein bis groß und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, mit der Extremsituation umzugehen. Es darf und wird keine Solidaritätslücke geben." (Quelle: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/kleine-mittlere-grosse-unternehmen.html)

Wir fordern dieses Versprechen ein und eine dringende Überarbeitung der Hilfspakete mit sofortigen und rückwirkenden Ausgleichszahlungen für entgangene Umsätze durch Schließung. Es genügt nicht uns anteilig Betriebskosten zu ersetzen, die höchstens das Überleben unserer Gläubiger *innen sichern können: Strom, Pacht, Versicherung, Leasingraten, Banken, Großhandel, etc. und wir selber nichts haben um unseren Verpflichtungen zum Überleben nachzukommen. Auch wir Unternehmer*innen müssen Miete, Krankenversicherung, Strom, Essen, etc. bezahlen!

Wir fordern Sie dringen auf, unsere Vorschläge für effektive Hilfspakete (Link siehe unten) zu überprüfen und realisieren oder vergleichbare Pakete besser heute als morgen umzusetzen. Wir können nicht von Luft allein überleben!

Agieren Sie "beherzt, geschlossen und konsequent" ... und ... "helfen mit umfassenden Maßnahmen der gesamten Wirtschaft von klein bis groß"! Füllen Sie Ihre Worte mit Inhalt!

Weitere Details zu unseren Forderungen finden Sie auf unserer Internetseite:

www.rettet-uns-arbeitgeber.de

Reason

Das Überleben unserer Betriebe haben fast alle von uns mit Rücklagen aus unserer Altersvorsorge bezahlt und millionenschwere Kredite aufgenommen, die uns die nächsten Jahre und Jahrzehnte zwingen werden, nichts für uns zurück legen zu können. Viele von uns werden zusätzlich am Limit wirtschaften müssen, um die Kredite zurück zahlen zu können.

Wir brauchen rückwirkend finanzielle Hilfen um die Rettung unserer Betriebe selbst zu überleben!

Uns droht neben der Insolvenz, wenn wir die Rückzahlungen nicht schaffen können, vor allem Altersarmut weil für viele dafür zusätzlich nichts mehr übrig sein wird! Und das nachdem wir ein Leben lang nichts anderes getan haben, als Arbeitsplätze zu schaffen, Verantwortung und Risiko für dieses Land zu tragen und über die Hälfte unseres erwirtschafteten Geldes in die Staatskasse für die Allgemeinheit zu bezahlen!

Die Klein- und Mittelstandsunternehmen sind das Rückgrat der Bundesrepublik Deutschland! Ohne uns wäre dieses Land nicht so wohlhabend und jetzt werden wir stillschweigend im Stich gelassen!

Wir schaffen die meisten Arbeitsplätze! Wir erwirtschaften den größten Teil von allem, was der Staat bezahlt: Straßen, Kindergärten, Schulen, Lehrer, den gesamten Bürokratischen Apparat, die Diäten unserer Politiker und Pensionen, sämtliche Gehälter der Regierungsberater und vom Staat finanzierten Instituten, Corona-Hilfen, Gesundheit, Renten …. einfach alles was zum deutschen Haushalt gehört!

Die Mehrheit von uns hat mit aller Kraft versucht, die Regierung in dieser schwierigen Lage zu unterstützen und dafür bezahlen wir jetzt die Rechnungen für die Entscheidungen mit unserer Existenz!

Keiner von uns wird bei derzeitigen Stand danach wieder so leben können wie vorher, auch nicht wenn unsere Betriebe überleben!

Viele von uns werden einfach ausgetauscht werden, wie eine Nummer … eine Steuernummer, wenn wir unsere Türen zum letzten Mal schließen müssen, wird ein anderer durch unseren Verlust seinen Gewinn starten und unseren Betrieb einen Tag später mit uns als Angestellte wieder eröffnen ... Unsere Betriebe, oft Familienbetriebe über Generationen, in die wir gewachsen sind ... auch unsere Werte, auch unsere Verantwortung für dieses Land, auch unsere Solidarität für die Gemeinschaft.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, dass wir auch morgen noch Ihr Lieblingshosenladen, Ihr Elektrogeschäft, Ihr Frisörladen, Ihre Fahrschule, Ihr Arbeitgeber, Ihr zuverlässiger Partner in unser aller Land sein können!

Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre zahlreichen Unterschriften und Ihre Unterstützung und Verbreitung unseres Hilferufs!

Thank you for your support, Deniz Füllgraf from Bamberg
Question to the initiator

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News

Sosehr ich die Verzweiflung verstehe: Selbständigkeit beinhaltet Risiken,die man eben privat absichern muss,dafür auch gute Chancen auf überdurchschnittlichen Gewinn,wenns gut läuft.Wenn in guten Zeiten es grad so umgeht,sodaß Absicherung/Rücklagen nicht möglich sind,stimmt am Konzept was nicht.Jetzt sind Lockdowns das Problem.Die gleichen Folgen hätte auch ein Unfall/Schwererkrankung des Betreibers,Brandschaden,Flutschaden,u.V.a.m.In guten Zeiten Gewinne einsacken und in schlechten nach dem Staat rufen ist da unredlich.

Wenn ein Privatmann keine Rücklagen hat, geht er in die Privatinsolvenz. Eine Firma, die keine Rücklagen bildet, geht zu Recht in die Insolvenz. Zunächstmal sind Bürger im mittleren und unteren Einkommenssektor aufzufangen, bevor wieder einmal Geld aufgrund wirtschaftlicher Firmenfehlplanung verschwendet wird.

Why people sign

  • Not public Ebensfeld

    on 30 Apr 2021

    Bei der Überbrückungshilfe wurden im Höchstfall 90% der Fixkosten angerechnet! Das bedeutet wir Selbstständigen haben bei 0€ ein monatliches Minus von -10% der Fixkosten und KEINE Unterstützung für Lebenskosten! Die Überbrückungshilfe ist ja somit nicht für uns Klein- und Soloselbstständige, sondern für die Vermieter, Leasingfirmen usw!!!! Warum arbeiten wir denn als Selbstständige?! Natürlich um den Lebensunterhalt zu verdienen!!!! Nicht um jetzt zum Sozialamt geschickt zu werden und Harz 4 zu beantragen! Ich fühle mich mit meiner Arbeit nicht nur NICHT wertgeschätzt sondern schlicht VERHÖHNT!

  • on 30 Apr 2021

    Um auf unsere missliche Situation hinzuweisen.

  • on 27 Apr 2021

    Weil durch die Maßnahmen der Corona Krise, zahllose Existenzen gefährdet bzw. vernichtet werden.

  • Not public Memmelsdorf

    on 27 Apr 2021

    Ich kenne Herrn Füllgraf - er würde es nicht schreiben, wenn die Situation nicht so schlimm wäre. Außerdem frage ich mich sowieso, wie das alles weitergehen soll...

  • on 27 Apr 2021

    Es ist eine Gemeinheit wie auf Kosten der selbständigen Unternehmer Politik betrieben wird!

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