Neuigkeiten
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Ergebnisse der Umfrage
am 04.12.2023Große Anteilnahme der Katholiken an Umfrage zur Gestaltung der Kirche
Absolute Mehrheit für klassisch modernen Umbau der Rheinbreitbacher Kirche
Mitte Oktober 2023 starteten die Ideengeber eines Kirchenumbaus in Rheinbreitbach eine Umfrage, um die Stimmung der Bevölkerung sowie der katholischen Christen zu diesem Projekt einzufangen.
Anfang Dezember endete nun die Umfrage und die Ergebnisse zeigen ein eindeutiges Ergebnis. 67 Prozent der Abstimmenden haben die Idee entweder mit gut (17 Prozent) oder sehr gut (50 Prozent) bewertet. Eine absolute Mehrheit sprach sich auch für den baulich harmonisierenden architektonischen Entwurf von Stadtbild Deutschland aus, der sich an den alten Templerhof aus dem Mittelalter anlehnt.
Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Nutzungsideen, die für das Gebäude als neuer Mittelpunkt des Ortes entwickelt wurden. Hierbei wünschen sich die Menschen vor allem eine Begegnungsstätte, wo konfessionsübergeifend Feste und Feierlichkeiten generationenübergeifend stattfinden. Auf besonderen Anklang stieß auch die Idee ein Geburtshaus, ein Hospizzimmer sowie ein Restaurant/Eiscafe dort zu etablieren. Da das geplante Gebäude mehrstöckig ist, können hier sicherlich mit einem guten Nutzungskonzept zahlreiche Ideen umgesetzt werden. Die Mieteinnahmen aus dem Geburtshaus sowie einem offene Bistro könnten hier den Umbau ebenso finanzieren wie geplante Mietwohnungen. Es wurde auch von vielen darauf hingewiesen, dass sie sich seniorengerechte Wohnungen oder ein Seniorenheim in Rheinbreitbach wünschen würden. Hierzu wird es noch eine konkrete Anregung an die Kirchengemeinde geben.
Die Abstimmungsergebnisse und Ideen sind insofern interessant und relevant für die Kirchengemeinde Rheinbreitbach, da über 50 Prozent der Abstimmenden katholischen Glaubens sind und in Rheinbreitbach ihren Wohnort haben. Wissenschaftlich repräsentativ war die Umfrage für Rheinbreitbach (4500 Einwohner) ab einer Teilnehmerzahl von 188 Personen, die mit 287 weit überschritten ist. Zum Vergleich: Bei der Umfrage zur Errichtung einer Füßgängerbrücke zwischen Erpel und Remagen waren es aus Rheinbreitbach ca. 270.
Ein besonderes Augenmerk sollte auch auf die Antworten der Katholiken gelegt werden. Dort liegt die Zustimmungsqoute für einen Kirchenumbau bei 53 Prozent. Interessant ist hierbei, dass auch viele Katholiken, die häufiger in die Sonntagsmesse gehen für einen Umbau sind.
Konfessionsübergeifend wurde auch betont, dass der betonierte Vorplatz entfernt und mit Bäumen und Sträuchern begrünt werden sollte.
Abschließend kann also festgehalten werden, dass die Idee sowie der Konzeptentwurf von Stadtbild Deutschland auf breite Zustimmung in der Bevölkerung stoßen.
Die Ideengeber eines Kirchenumbaus fordern die Verantwortlichen im Kirchenvorstand auf, die Blockadehaltung aufzugeben und sich den Ergebnissen dieser Umfrage sowie dem Projekt endlich sachlich und offen zu widmen. Aktuelle Zahlen gehen bereits jetzt schon davon aus, dass 2040 (anstatt 2060) nur noch die Hälfte der jetzigen Kirchenmitglieder vorhanden sind. Eine Missachtung dieser Ergebnisse würde nur zu einem schnelleren Exodus an Mitgliedern und Reduktion der Kirchensteuereinnahmen führen. Sie gefährden zudem langfristig die Existenz des Kirchengebäudes als Ganzes. Weitere Informationen sowie die Umfrageergebnisse finden sich auf der Seite der Umbauinitiative openpetition.de -
Sterben der kirchlichen Strukturen
am 22.11.2023Überall im ganzen Land scheint die Diskussion rund um die Zukunft der Kirchen in vollem Gang zu sein. Wie sollen die Strukturen zukünftig aussehen? Was für eine Rolle soll die Kirche in den jeweiligen Orten zukünftig noch spielen?
Eine Studie besagt, dass sich zwei von drei Katholiken mit dem Gedanken herumtragen aus der Kirche auszutreten und sie für die Zukunft der Kirche pessimistisch sehen, wenn nicht grundlegende Reformen vorangetrieben. Ein Kirchenumbau in Rheinbreitbach würde je nach Nutzung die Kirche wieder zum lebendigen Mittelpunkt von Rheinbreitbach machen, wo Menschen aller Konfessionen zusammenkommen würden. Kirche bedeutet nämlich nicht nur in die Kirchmesse am Sonntag zu gehen, sondern christliche Werte im Alltag z.B. in einem offenen Begegnungsraum zu vermitteln.
www.rhein-zeitung.de/region/rheinland-pfalz_artikel,-die-kirchen-broeckeln-auch-in-rheinlandpfalz-sterben-damit-soziale-sowie-bildungs-und-kulturangebote-_arid,2598945.html -
Besuchszahlen Kirchmesse Rheinbreitbach
am 21.11.2023Die Kritiker eines Kirchenumbaus behaupten gerne, dass die Anzahl der Kirchgänger nicht in den alten Teil der Kirche passen würden. Zudem behaupten die Kritiker, dass die Initiatoren selbst ja nicht in die Kirche gehen würden, um einen Überblick zu bekommen, wie viele Menschen in der Kirche sind. Zudem dürfe man keine Durchschnittszahlen zur Berechnung des Kirchenraumes nehmen.
Hierzu ein paar Fakten: Wir zählen seit März 2023 die Kirchenbesucher der sonntäglichen Messe. Nur, weil wir als Ideengeber nicht in Person in der Rheinbreitbacher Kirche in den Messen anwesend sind, heißt dies nicht, dass wir nicht über die Zahlen Bescheid wüssten. Denn es gibt mehr Unterstützer unter den aktiven Kirchgängern für den Kirchenumbau als mancher Katholik denken mag und uns die Zahlen zurückmelden. Beispielsweise waren am letzten Sonntag an die 45 Personen in der katholischen Messfeier zum Volkstrauertag. Der jährliche Durchschnittswert im Erzbistum Köln für Rheinbreitbach liegt jedoch bei 80 Messbesuchern (4,5 Prozent). Somit gehen in Rheinbreitbach mehr als 40 Prozent weniger Menschen in die Kirche als der Durchschnitt dies eigentlich vorgibt.
Wie mehrfach vorgerechnet, passen an die 200 Personen nach einem Umbau in den alten Teil der Kirche. Taschenspielertricks, wie das Ausräumen des alten Teils der Kirche (um zu suggerieren, dass dort nur wenige Menschen Platz finden) oder die Hinzuziehung von Gläubigen aus Bad Honnef und Rhöndorf zu den Kirchmessen in Rheinbreitbach, werden die Fakten von sinkenden Mitgliederzahlen nicht entkräften, sondern zeigen nur den Mangel an wirklichen Gegenargumenten.
Weiterführende Infos gibt es hier: www.erzbistum-koeln.de/erzbistum/erzbistum_im_ueberblick/daten_und_fakten/