Am Riedberger Horn sollen die beiden Skigebiete von Balderschwang und Grasgehren mit Lift und Piste verbunden werden. Dies gilt es zu verhindern, da ... ... Schutzgebiet der Stufe C des Alpenplans berührt wird ... starke Bodenerrosion droht ... die wohl größte bayrische Kolonie der stark berohten Birkhühner bedroht wäre ... angsichts des Klimawandels Skitourismus in Bayern kaum mehr eine Zukunft hat und Neubauinvestition sich daher kaum rechnen werden.

Begründung

Folgende Hintergrund-Information: Das Riedbeger Horn liegt in der Schutzzone C des bayer. Alpenplans. Seit dem Jahr 1972 gibt es den Alpenplan. Er wurde als vorbeugendes Konzept zur Verhinderung von Übererschließung, zur Sicherung des Naturraumes und zur Sicherung des Gebietes für die Erholung aufgestellt. Er teilt die bayerischen Alpen in drei Zonen, wovon die Zone C die am strengsten geschützte ist. 43 % der Bayerischen Alpen werden dieser Schutzzone C zugeordnet, in welcher neue Verkehrserschließungen unzulässig sind. Seit 1976 ist der Alpenplan Bestandteil des Landesentwicklungsprogramms (LEP). Der Alpenplan wurde in seinem über vierzigjährigem Bestehen noch nie verletzt! Das Riedberger Horn wäre daher ein Präzedenzfall! Derzeit läuft auf Antrag der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe ein sogenanntes Zielabweichungsverfahren vom LEP, um eine Verbindungsbahn und Piste (Skischaukel) zwischen den beiden Skigebieten von Balderschwang und Grasgehren zu genehmigen. Nach unserer Auffassung ist eine Zielabweichung nicht möglich, zumal der Wunsch für eine Erschließung seit vielen Jahren, - so auch bei der letzten Novellierung des LEP vor zwei Jahren – bekannt ist. Das Riedberger Horn ist einer der wichtigsten Lebensräume im Allgäu für das stark bedrohte Birkhuhn. Zudem sprechen Gesichtspunkte der Alpenkonvention (Protokoll Bodenschutz) dagegen, da das Gebiet erosionsgefährdet ist. Das Bayerische Kabinett will sich dennoch über diese Behörden bindende Richtlinie (Alpenplan im LEP) hinwegsetzen. Quelle: www.cipra.org/de/news/demo-gegen-die-erschliessung-des-riedberger-horns

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Pro

Jeder der möchte kann jetzt bereits das Riedberger Horn und die intakte Natur darum kennen lernen und erleben - und zwar völlig kostenlos. Im Sommer zu Fuß und im Winter mit Schneeschuhen oder Tourenski.

Contra

Die Naturschützer (meistens Preußen) die sich hier alle wichtig machen haben alle keine Ahnung! Ich (Halbpreuße) war vor 27; 26; 25 und 23 Jahren jeweils mit Tourenski auf dem Riedberger Horn. Und wir waren nicht allein. Tiere die sich aufscheuchen lassen sind da eh schon lange nicht mehr. Auf dem Wannenkopf nebenan, der statt dessen unter Schutz gestelt werden soll, war ich nur einmal. Da war ich mit meiner Freundin allein. Schön war es. Ich hätte aber kein Problem diesen ruhigen Fleck ganz den Vögeln zu überlassen... Da hätten sie wirklich die Möglichkeit sich ungestört zu tummeln...