Der geplante Kirchenneubau in der Nähe des Westfriedhofs soll verhindert werden. Mit der Schaffung des Ausgleichsgebietes wurde eine Verpflichtung gegenüber den Bürgern eingegangen, welche eingehalten werden muss.

Begründung

Nahe des Westfriedhofs an der Vaalserstraße ist ein Kirchenneubau geplant, der die Gemeinden des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses und der Arche zusammenlegen soll. Die Auswahl des Baugebietes ist allerdings problematisch, da das Gebiet ein Ausgleichsgebiet für die Erweiterung der Justizvollzugsanstalt in der Soers darstellt. Die Fläche des Plangebietes beträgt 3.000 m². Innerhalb von zehn Jahren hat sich dort ein Ökosystem entwickelt, das von Sträuchern und Bäumen bewachsen ist. Außerdem fließt dort der Dorbach, der durch den Kaltlufttransport eine wichtige Bedeutung für das lokale Klima hat. Durch die momentan generell zunehmend starke Bebauung von ehemaligen Grünflächen (so die neuen Gebäudekomplexe vor der Grundschule Gut Kullen; die Erweiterung der Kinder- und Jugendpsychiatrie etc.) wird die Artendiversität stark vermindert und Tierarten zunehmend bedroht. Im Frühjahr nisten dort beispielsweise viele Vogelarten, die ihre Brutplätze verlieren würden. Die bestehen bleibende Fläche würde ebenfalls an ökologischem Wert verlieren, da die einheimischen Tierarten unter der Lärmbelästigung litten und die Fläche für diese an Attraktivität verlöre. Zu diesem Thema heißt es auf der Internetseite der Stadt Aachen "In der Abwägung werden [...] die Belange der Religionsausübung der evangelischen Kirche Aachen [...] höher als die Belange des Klimas und des Naturschutzes gewichtet". Die Wahl des Standortes ist für eine Bebauung zudem ungeeignet, da der Boden sehr feucht ist und das Gebäude Gefahr liefe zu versinken. Der Bau würde auch einen Wertverlust für die umliegenden Wohnungen bedeuten. Dazu käme die Lärmbelästigung der Anwohner. Wir sehen keine Notwendigkeit einer Zusammenlegung zweier Kirchengemeinden, die einen wirtschaftlichen und ökologischen Schaden mit sich brächten. Beide aktuell bestehenden Kirchen haben bereits eine ideale Lage und sind gut erreichbar.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sonja Heiliger aus Aachen
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Pro

Wenn es um den Bau einer Moschee gehen würde, aber hier geht es nur um eine schnöde christliche Kirche. Liebe grüne Gutmenschen bitte unterschreiben.

Contra

Heutzutage werden häufig christliche Kirchen geschlossen oder umfunktioniert und hier soll auf Kosten der Natur eine neue Kirche gebaut werden? Das passt nicht zusammen. Man sollte bestehende Kirchen nutzen und versuchen mit dem Abwärtstrend der christlichen Kirche (Austritte) diese Infrastruktur beizubehalten und nicht noch zu expandieren.