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Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
on 28 Sep 2025Hallo an alle Freunde eines großen Schulhofes!
Am kommenden Dienstag, den 30.09.2025 um 19 Uhr ist es soweit: In der Gemeinderatssitzung wird über unsere Online-Petition „Stoppt den Bau von Parkplätzen an der Friedrich-Silcher- Schule“ entschieden.
In der Beschlussvorlage heißt es, dass unter anderem aus baurechtlichen Gründen sowie aufgrund des fortgeschrittenen Planungs- und Baufortschritts unsere Forderungen jedoch nicht mehr umgesetzt werden können.
Kurz gesagt, die Parkplätze werden trotz der Petition mit über 500 Unterstützern auf dem Pausenhof gebaut.
Die Elterninitiative hat mögliche Alternativen im laufenden Baugeschehen aufgezeigt – Alternativen, die trotz des Baufortschrittes denkbar gewesen wären. Leider beurteilen die Verwaltung und der große Teil des Gemeinderats diese Optionen anders.
Die Kinder müssen mit den aktuell unwürdigen Bedingungen genauso klar kommen wie auch mit dem deutlich reduzierten Pausenhof in Zukunft. Das macht uns traurig.
Um die Wichtigkeit unseres Anliegens zu zeigen, bitten wir euch, an der Gemeinderatssitzung teilzunehmen. Die Sitzung ist öffentlich, und alle können dabei sein und Interesse zeigen. In der Frageviertelstunde am Anfang gibt es auch noch die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen.
Außerdem *möchten wir euch darüber informieren, dass sich der zukünftige Schulhof leider kaum in der Größe vom aktuellen Bauzustand unterscheiden wird.
Der Bauzaun zum Neubau wird in Zukunft entfernt, sodass der Bereich bis zum Gebäude inklusive der Treppenanlage genutzt werden kann.
Ebenfalls zurückgebaut wird der Bauzaun zur Karlstraße hin. Die Parkplätze beginnen hier jedoch bereits am nächstgelegenen Hauseck des alten Kindergartens (siehe Foto – rot markiert).
Bei Fragen könnt ihr euch gerne melden.
Grüßle Steffi, Luis, Max. -
Die Petition wurde eingereicht
on 24 Aug 2025Wir haben unsere Onlinepetition an die Gemeindeverwaltung von Birkenfeld übergeben. Insgesamt fordern 527 Unterstützer „Stoppt den Bau von Parkplätzen auf dem Schulhof der Friedrich-Silcher-Schule“.
Am 25.07.2025 hat Herr Bürgermeister Martin Steiner unser Paket aus 527 Unterschriften inkl. 259 persönlichen Kommentare entgegengenommen. Die Verwaltung prüft jetzt den Inhalt und bringt das Thema in der nächsten Gemeinderatssitzung nach den Sommerferien am 30.09.2025 auf die Tagesordnung. Dann wird über unser Anliegen entschieden.
Wir hoffen weiterhin, dass - trotz der schwierigen Ausgangslage - die Schüler der Friedrich-Silcher-Schule nicht noch mehr unter der sich verändernden Situation des Pausenhofes leiden. Die Schüler mussten lange genug unter der Bausituation mit viel Lärm und der großen Schotterfläche auf dem Schulhof leiden. Jetzt schrumpft über die Sommerferien der Schulhof aufgrund der 14 Parkplätze auf ein Minimum.
Wir hoffen, dass die Pflasterarbeiten auf dem Schulhof während der Sommerferien fertiggestellt werden, damit zumindest die Restfläche bespielt werden kann.
Der Gemeinderat hatte vor 3 Jahren entschieden, wie die Freifläche des Pausenhofs zu gestalten ist. Damals gab es die Option, sich für eine vernünftige Pausenhofgröße auszusprechen und auf die Parkplätze zu verzichten bzw. sie zu verlegen. Das heißt, diese Parkplätze waren nicht zwingend erforderlich. Die Gesetzeslage gibt den Kommunen Spielräume, die genutzt werden können.
Wie die Gemeinde bekannt gegeben hat, ist es aufgrund des Fortschrittes des Projektes mittlerweile unumgänglich, die Stellplätze für die Inbetriebnahme der Bibliothek/Kita zu bauen.
Da die Parkplätze erst ab September 2026, bei Inbetriebnahme der Bibliothek/Kita nachweispflichtig sind, fordern wir, dass die Schulkinder diese Fläche solange als Pausenhof nutzen können. Das wäre ein kleines Entgegenkommen der Verwaltung.
Bei der Übergabe der Petition waren auch die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats anwesend. Verwaltung, Gemeinderat und wir waren uns einig, dass ein Mobilitätskonzepts zur Gewährleistung der Sicherheit der Kinder notwendig ist. Darin sollten unter anderem folgende Maßnahmen betrachtet werden: Hol- und Bringzonen für Kindergarten und Schule, Verkehrsberuhigung durch z.B. Einbahnstraßenregelung oder Schulstraße, Ermittlung des Parkdrucks und -bedarfs im Umfeld, Parkregegelung für Anwohner, Besucher und Lehrkräfte sowie Verkehrskontrollen.
Aktuell konzentrieren wir uns jetzt vor allem auf die Umsetzung eines Schulhofs, der trotz der beengten Verhältnisse bedürfnisorientiert, klimaangepasst und biodiversitätsfreundlich gestaltet werden kann und auf dem sich die Kinder wohlfühlen. Uns wurde im Gespräch mit der Verwaltung zugesichert, dass der Schulhof “schön” wird. Aus unserer Sicht ist dafür eine Anpassung der Schulhofgestaltung an die Anforderungen zukunftsweisender Schulhöfe erforderlich, in Kooperation mit den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern und von Fachleuten geplant. Wir kämpfen weiter!
Die Elterninitiative ProMehrSchulhof -
Durch den zunehmenden Ganztagsbetrieb an Schulen verbringen Kinder und Jugendliche einen Großteil ihres Alltags auf dem Schulgelände. Umso wichtiger ist es, dass Schulgelände Orte sind, an denen alle Kinder und Jugendlichen die Chance haben, sich zu erholen und die Natur zu erfahren. Trotz Klima- und Biodiversitätskrise sowie neuer Lernformate haben sich die Schulhöfe in den letzten 50 Jahren kaum verändert. Sie sind noch immer vornehmlich grau und trostlos. So werden sie in den Sommermonaten zum Backofen, bei zu viel Regen zur Badewanne. Ein Wandel in der Schulhoflandschaft ist dringend notwendig.
Kommunen als Träger der öffentlichen Schulgelände stehen in der direkten Verantwortung. Laut dem Klimaanpassungsgesetz, das zum 1. Juli 2024 in Kraft getreten ist, muss eine Risikoanalyse durchgeführt und Klimaanpassungsmaßnahmen etabliert werden. Dafür bieten Schulhöfe bisher ungenutzte Potentialflächen. Auch mit geringen finanziellen Mitteln lassen sich in Kooperation mit den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern dort grüne Oasen schaffen.
Ernüchternd und schwer verdaulich zugleich ist die Erkenntnis, dass die Birkenfelder Verwaltung uns aufgrund der abgeschlossenen Vergabe und Beauftragung der Außenflächen jeglichen Handlungsspielraum verweigert und sich wenig offen für unsere Ideen und Ansätze zeigt. Alles zum Leid der Kinder.
Trotz der schwierigen Ausgangslage haben wir begründete Hoffnung, noch etwas für die Schüler der FSS zu erreichen. Auf nachfolgende Punkte wollen wir uns jetzt konzentrieren:
Die Parkplätze sind erst ab September 2026, bei Inbetriebnahme der Bibliothek/Kita nachweispflichtig. Wir fordern, dass die Schulkinder diese Fläche solange als Pausenhof nutzen können. Die Verwaltung prüft diese Option.
Wir fordern die umgehende Beauftragung zur Entwicklung eines Mobilitätskonzepts zur Gewährleistung der Sicherheit unserer Kinder. Dieses Konzept soll unter anderem folgende Maßnahmen beinhalten: eine Hol- und Bringzone, eine Einbahnstraßenregelung, die Ermittlung des Parkdrucks und -bedarfs im Umfeld, Parkplätze für Anwohner, Besucher und Lehrkräfte, Verkehrsberuhigung sowie intensive Verkehrskontrollen. Das fehlende Mobilitätskonzepts wurde von der Verwaltung und den anwesenden Gemeinderäten bei dem Gespräch als dringend notwendig erachtet.
Wir fordern die Überprüfung und Umsetzung der Verlegung der 14 Parkplätze zu einem späteren Zeitpunkt vollständig aus dem Schulhofgelände. Anlass hierfür ist die Innenentwicklung der Dorfmitte bzw. des Dittus-Areals und die Möglichkeit, die Stellplätze dort unterzubringen. So können beide Projekte gemeinsam betrachtet werden, um eine neue Beurteilung des Parkplatzbedarfs zu ermöglichen.
Wir fordern die Umsetzung eines Schulhofs, der trotz der beengten Verhältnisse bedürfnisorientiert, klimaangepasst und biodiversitätsfreundlich gestaltet ist und auf dem sich die Kinder wohlfühlen. Uns wurde im Gespräch mit der Verwaltung zugesichert, dass der Schulhof schön wird. DAS REICHT UNS NICHT. Aus unserer Sicht ist dafür eine Anpassung der Schulhofgestaltung an die Anforderungen zukunftsweisender Schulhöfe erforderlich, in Kooperation mit den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern - von Fachleuten geplant, die sich damit auskennen.
Schlussfolgernd können wir also sagen, dass wir dennoch Hoffnung auf Verbesserung und Überarbeitung haben.
Die Elterninitiative ProMehrSchulhof.