Wer Kriegsrhetorik benutzt, ist schon im Krieg. Wir fordern den sofortigen Stopp des Kriegsjargons im Umgang mit Russland und eine Frieden stiftende Diskussion mit Russland, die Deutschland und seine Zukunft in den Fokus stellt und nicht die Interessen der Amerikaner und anderer Einflussnehmer. Frau Angela Merkel, Herr Frank-Walter Steinmeier, Herr Joachim Gauck und alle Angehörigen der politischen Führung – Sie reden nicht mehr in unserem Namen, wenn Sie die Sprache des Krieges sprechen.

Begründung

Wir moechten nicht "aus Versehen" in einen Krieg geraten. Wir moechten nicht das Schlachtfeld für die Interessen anderer werden. Wir glauben an Deeskalation.

Wir möchten, das unser Bundespräsident die Beziehungen zu Russland stärkt, nicht abbricht. Wir möchten dass Frau Merkel mit Herrn Putin russisch spricht. Wir möchten, dass Journalisten und Medien die Kriegsrhetorik nicht dumpf übernehmen und in dumme Aufmerksamkeit verwandeln, sondern kritisch damit umgehen und die Kriegsrhetorik substanziell kritisieren!

Das muss aufhören, weil es der Stimmung dient und nicht der Sache: - Verweis auf Autoritäten - Weckung negativer Assoziationen - Ressentimentbildende Ausdrucksweisen - Vermischung von Legenden und Fakten - Methaphern erhalten die Funktion einer Begründung - Analogien werden als Schlußfolgerungen ausgegeben - Scheinfragen suggerieren Offenheit

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Das politische Umfeld hat sich so verändert, dass der Druck zur Unterzeichnung nachgelassen hat. Dies ist ganz klar am Einbruch zu erkennen, der mit Frau Merkels klarem Bekenntnis gegen eine Eskalation im Umgang mit Russland einher ging. Dennoch ist die Petition ein Erfolg, weil sie über 4000 Menschen und deren Umfeld, aber auch Medien und Gruppierungen, die ständig mit der Petition konfrontiert wurden, über eine Woche hin für eine Deeskalation in der Verbindung zu Russland sensibilisiert hat. Dafür der Dank an alle Unterzeichner, die in ihren Kommentaren die hohe Ernsthaftigkeit ihres Anliegens dokumentiert haben.

Pro

Dieses Thema bewegt mich schon seit Monaten und ich bin dankbar, dass diese Petition es auf den Punkt bringt. Ich bin der Meinung, dass es viel mehr Menschen gibt, die Frieden und ein gutes Leben miteinander teilen wollen, ungeachtet welcher Hautfarbe, welcher Religion, welchen Status sie haben oder leider auch welchen Geschlechts sie angehören. Geben wir dieser riesigen Mehrheit eine Stimme und überstimmen wir diejenigen, die nach Krieg schreien oder ihn bereits führen. Wir sind die Mehrheit und wir wollen einfach nur in Frieden leben und uns gegenseitig wertschätzen und unterstützen. Madadi

Contra

Dafür ist die Bundesregierung doch nicht der passende Ansprechpartner. Wie wär's mit einer Petition an den Kremmel?