Die Bayerische Staatsregierung möchte ein gigantisches Mammutprojekt vor unserer Haustüre an der oberen Donau bauen: einen Flutpolder!

Der Flutpolder hat nichts mit Solidarität zu tun – Das Gegenteil ist der Fall. Der Flutpolder soll bei Hochwasser die Hochwasserwelle auf der Donau von Donaueschingen ankommend und von der Iller ab Kempten ankommend aufnehmen, und wie „Müll“ entsorgen. In anderen Gemeinden wird immer noch in Überflutungsflächen gebaut. Das Verursacherprinzip muss gelten.

Was sind die negativen Folgen für uns:

  • Der Einstau von 6 Meter hohem Wasser, sammt Müll und Unrat, drohen. Große Ein- und Auslassbauwerke. Zerstörung und Entwertung von Wiesen und Feldern.

  • Gefährdung unserer Trinkwasserversorgung.

  • Der Grundwasserdruck steigt – Nasse Keller und Gebäudeschäden an Häusern können die Folge sein.

  • Mückenplage samt Gesundheitsgefährdung durch stehendes Wasser im Polder.

  • Zerstörung des Auwalds. Pflücken und Ausgraben von Blumen ist verboten. Ersaufen von Blumen und Tieren wird erlaubt! Der Wald könnte sterben.

Die Flutpolder haben für uns als Anwohner negative Folgen.

Begründung

Wir fordern daher von der Staatsregierung keinen Flutpolder zu bauen, stattdessen:

  • Entlang der gesamten Donau Stauräume und Rückhaltebecken zu bauen, auch in Baden-Württemberg und allen Donauzuflüssen, insbesondere der Iller.

  • Grundschutz, wie Mauern und Dämme, entlang der gesamten Donau zu errichten sowie den bestehenden anzupassen

  • Deichrückverlegungen, optimiertes Staustufenmanagement.

  • Respekt für Eigentumsrecht füt Haus und Grund.

  • Schutz unserer Natur, statt Tiere und Pflanzen zu ersäufen

'Wir wollen unseren Kindern unsere Heimat nicht als Schlammloch hinterlassen.

Weitere Info: www.Kein-Flutpolder-Leipheim.de www.facebook.com/Keine-Flutpolder-in-Nordschwaben-1313991361972544/

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  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir möchten uns recht herzlich bei Ihnen für Ihre Unterstützung und Unterschrift bedanken.

    Die gesammelten 12325 Unterschriften werden am 6. Juni 2018 um 13:00 Uhr dem bayrischen Landtag übergeben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Die Bürgerinitiativen gegen die Flutpolder

Pro

Man sollte wenn dann an eine Renaturierung denken und die Auwälder wieder zu einem NATÜRLICHEN Überflutungsraum zurückentwickeln, der von der natürlichen überflutung lebt und nicht durch eine künstliche Überflutung stirbt. Das würde die Kosten für den Bau der geplanten Flutpolder wohl kaum überschreiten und wäre an der kompletten Donau umsetzbar! Wir.müssen die letzten Biotope und Rückzugsräume der Natur bewahren!!!

Contra

Es ist nichts anderes als St.-Florians-Mentalität, sich gegen die Polder auszusprechen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte sind viele Überlaufflächen verschwunden, weil sie bebaut wurden. Schon das war eine dramatisch schlechte Regionalentwicklung und -politik. Dazu kam die Umwandlung vieler unserer Flüsse und Bäche in Kanäle. Durch die Klimaveränderung ist mit steigenden Niederschlägen zu rechnen. Viele dieser Polder sind landwirtschaftlich intensiv genutzte Flächen. Sie im Katastrophenfall zu fluten, ist vetretbar.