Das Domkapitel Aachen lobte anlässlich der Feierlichkeiten zu „40 Jahre UNESCO Welterbe Aachener Dom“ den Gestaltungswettbewerb „Ein Kleid für Maria“ aus (bit.ly/2v22pQi). Dabei soll ein neues „Kleid“ für die Gottesmutter und freiwillig auch ein „Gewand“ oder „Schmuck“ für das Jesuskind entworfen werden.

In der Pressemitteilung des Aachener Doms wurde dazu verlautbart, dass das Ziel des Wettbewerbs sei

> "die sinnliche Gestaltungsqualität von Liturgie und Kirchenraum zu steigern und die Verehrungsformen zu modernisieren – dies in der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst."

Weiter heißt es dort:

> „Anders als bei den bisherigen Gewändern soll es sich nicht um ein Festtagsgewand handeln. Gewünscht ist ein modernes Gewand für den Alltag.“ (www.aachener-domschatz.de/wp-content/uploads/2018/07/180703-Presseinformation-des-Domkapitels.pdf)

Denkbar ist also, dass Maria demnächst mit einer Jeans-Jacke oder Funktionskleidung aus recyceltem Plastik öffentlich dargestellt wird.

Am 03.07.2018 wurde in der WDR Lokalzeit Aachen Mediathek ein Video mit fragwürdigem Inhalt veröffentlicht (bit.ly/2uSQMMh). Leider gaben die Äußerungen der Initiatorin, Frau Dr. Birgitta Falk, Leiterin der Domschatzkammer Aachen, Anlass zu großer Sorge:

> “Wir wollen gerne diese Tradition in die Moderne führen und haben deswegen ein neues Kleid ausgeschrieben. Und uns ist ganz wichtig, nicht wieder sowas Prächtiges für Maria als Himmelskönigin, sondern Maria als Frau aus dem Volke, Maria als Gegenüber zu der man betet […].“

Auf die Aussage einer Moderatorin, dass selbst Entwürfe "die etwas gegen den Strich gebürstet" wären erlaubt seien:

> “Wir sind für alles offen, ja“! Moderatorin: „Aber auch für luftige Bademoden oder Hosenanzüge a la Kanzlerin?“ Dr. Birgitta Falk: „Wenn es ein künstlerischer Ausdruck ist oder eine künstlerische Botschaft hat, dann muss man darüber diskutieren.“

Im WDR-Bericht wurden nun zunächst Entwürfe vorgestellt, die alles andere als würdig für eine Darstellung der Mutter Gottes sind: Maria im Bikini, Maria im "Goa Style". Doch einen einen besonderen Tiefpunkt erreichte der WDR-Bericht, als der Aachener Diplom-Designer Asghar Adami zu Wort kam.

> „Man kann ja auch die alte Videos von Madonna gucken. Die hat auch mit diese spitzen Brüsten oder sowas gut hergemacht hat. Vielleicht in diese Richtung. Auch frecher, ja, damit, sonst erreicht man die jungen Leute nicht“.

Zusätzlich erwähnt sei, dass der Wettbewerb mit einem Preisgeld von 5000 Euro für den ersten Platz ausgeschrieben wurde. Zweiter und dritter Platz werden jeweils mit 3000 und 1000 Euro „belohnt“. Zusammengefasst: 9000 Euro, plus 5000 Euro Kostenvoranschlag für die Umsetzung zuzüglich unbekannter Organisationskosten. Die Frage ist, woher diese Summe stammt.

Bekannt ist, dass am 30.11.2017 Dompropst Herr von Holtum eine Spende von 7000 Euro für den Erhalt der Kathedrale und des Doms überreicht wurden (www.aachenerdom.de/domsekt-fuer-den-aachener-dom/). Im selbigen Artikel des Aachener Doms wurde kundgegeben, dass Herr von Holtum den „Spendenbetrag von 7.000 Euro für den künstlerischen Wettbewerb ‚Ein Kleid für Maria‘ verwenden“ wird. Diese Spende wurde demnach für den Wettbewerb „zweckentfremdet“, da dieser Wettbewerb keineswegs für den Erhalt der Kathedrale oder zur Erhaltung des Doms, sondern allein zur Entwürdigung und Rufschädigung des Aachener Gnadenbildes dient!

Der furchtbaren Berichterstattung im Vorfeld hat das Domkapitel leider nicht widersprochen.

Flyer und weitere Informationen auf: kaiserinvonaachen.wordpress.com/

Begründung

Die Aktion "Ein Kleid für Maria" ist eine ungeheure Unverschämtheit, die sich in der Umsetzungsphase zur Blasphemie weiter entwickeln könnte.

Das Gnadenbild der Mutter Gottes im Aachener Dom wurde schon vor Jahrhunderten von vielen Gläubigen aus Aachen und der ganzen Welt verehrt. Sie ist die Himmelskönigin und wird in Aachen sogar als Kaiserin angerufen und verehrt. Maria ist die Jungfrau, die außerhalb der Normalität von Gott bevorzugt war

Durch die Gestaltung eines neuen "Kleides" sollen Ihr nun Herrschaftssymbole, Krone und Zepter, die kostbaren Kleider und Schmuck weggenommen und durch zeitgemäße Alltagskleidung ausgetauscht werden, die aber für sie über alle Maßen unwürdig ist.

Unter dem Deckmantel der künstlerischen Freiheit und Modernität soll die Mutter des Herrn herabgesetzt,verballhornt, sexualisiert und verunglimpft werden. Andere Aktionen zeitgenössischer Künstler im Kirchenraum lassen leider nur das Schlimmste befürchten!

• Wir sind aus bestimmten Gründen sicher, dass unser Hochwürdiger Herr Bischof Dr. Dieser von diesem Wettbewerb nichts gewusst hat. Er wäre auch sicherlich nicht damit einverstanden, dass die Patronin unseres Bistums an Seinem Bischofssitz verunehrt wird. Ebenso werden nur wenige vom Domkapitel involviert oder gar informiert gewesen sein.

• Herr von Holtum hat eigenmächtig dies Spende von 7000 Euro für den Wettbewerb „zweckentfremdet“, da dieser Wettbewerb keineswegs für den Erhalt der Kathedrale oder zur Erhaltung des Doms dient oder zur Erhaltung des Doms, sondern allein zur Entwürdigung und Rufschädigung des Aachener Gnadenbildes dient!

• Eine in Jeans gekleidete Mutter Gottes wäre ein Hieb ins Gesicht derjenigen gläubigen Menschen, die sie verehren und bei ihr Zuflucht im Gebet suchen. Wo gibt es schon eine Kaiserin in Jeans oder Lumpen? Dann könnte man auch den Kerzenständer neben dem Gnadenbild entfernen, denn wer würde da noch eine Kerze anzünden und aufstellen?

Für viele ist es eine Freude, die Mutter Gottes zu verunstalten und sie und unseren Glauben in den Dreck zu ziehen!

Damit muss Schluss sein!

Im Namen aller Katholiken fordern wir die Initiatorin, Frau Dr. Birgitta Falk und das Aachener Domkapitel auf, den Wettbewerb unverzüglich zu beenden.

Bis September (Einsendeschluss der "Kleid-Entwürfe") sammeln wir Unterschriften, um Sie unserem Hochwürdigen Herrn Bischof Dr. Helmut Dieser zukommen zu lassen und ihn eindringlich zu bitten, den Wettbewerb zu beenden.

Verteidigen wir die Ehre der Allerseligste Jungfrau und wenden wir uns mit unserer Unterschrift an S.E. Bischof Dr. Helmut Dieser!

Ein ewiges Vergelt's Gott für Ihre Unterschrift!!!

    • +
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Hartmut Savelsbergh aus Aachen
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  • Grüß Gott allerseits!

    Durch Ihre Unterstützung war es möglich, dass wir bisher über 1800 Unterschriften gesammelt haben!
    Mehr als 800 digitale Unterschriften und mehr als 1000 Unterschriften per Briefeinsendung, die sich aktuell noch in Auszählung befinden - aber bereits über 1000 Zählungen betragen!

    Ein sehr schöner Kommentar eines Unterstützenden auf OpenPetition lautete:
    „Es geht der Gottesmutter an den Kragen. Nun: solange Christus gelästert wird… passio et crux. Wenn aber die Mutter geschändet wird, werden der Sohn und der Vater vereint im Geist mit Sicherheit nicht tatenlos zusehen. Kein Sohn und kein Vater würde das tun.“

    Dies trifft genau den Sinn und die Wichtigkeit unserer Unterschriftensammlung! Eine Verunehrung der Gottesmutter im Aachener Dom, der ihr als Kaiserin (!) geweiht ist.

    Zitat aus der offiziellen Ausschreibung des Aachener Domkapitels: "Sie soll aus ihrer herrscherlichen Sphäre, in die sie mit ihren kostbaren Gewändern, Kronen, Zeptern und Schmuckstücken gehoben ist, herausgenommen und als Mensch und Gegenüber gezeigt werden. Gewünscht ist daher ein modernes Gewand für den Alltag:"

    Die Aktion "Ein Kleid für Maria" soll die Gottesmutter "aus ihrer herrscherlichen Sphäre" herausholen! Eine bewusste Degradierung, Herabsetzung und Verhöhung der Allerseligsten Jungfrau als "Frau aus dem Volk" mit "modernem Gewand für den Alltag".

    Unsere Unterschriftensammlung ist daher für unser Bistum Aachen, für Deutschland und für Europa von größter Bedeutung!

    Bitte sammeln Sie deshalb weiter Unterschriften, schreiben Sie unserem H.H. Bischof Dieser, verteilen Sie Flyer und versenden Sie den Link zur Online-Petition!

    Dafür richten wir unseren aufrichtigen Dank und ein ewiges Vergelt’s Gott an alle Unterstützer der Unterschriftenkampagne gegen die Aktion „Ein neues Kleid für Maria“!

    + Gelobt sei Jesus, Maria und Joseph!

    Link zur Website mit Flyern und Unterschriftdokumenten:
    kaiserinvonaachen.wordpress.com/

Pro

Natürlich ist nicht ausgeschlossen, dass der Wettbewerb auch würdevolle Artefakte hervorbringt. Aber: "Kunstschaffende", die darauf abzielen, die heilige katholische Kirche zu diffamieren, berufen sich gerne auf Art.5 Abs.3 GG. Wie kann dann das Domkapitel sich und andere schützen, die in guter Absicht am Wettbewerb teilnehmen?

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • Leeta v. Bülow Dexter, Michigan

    vor 18 Min.

    The Blessed Mother should not be profaned with modern clothing.

  • vor 2 Std.

    Weil Maria unsere Mutter ist und ich ihr so viel verdanke!

  • Elizabeth Hinton , Wagga Wagga

    vor 2 Std.

    All queens came from among the people but they never dressed like the people. And they only ruled countries. Our Blessed Lady rules Heaven and earth and all creation. Besides, while she may be one of us in her humanity, she is not like us. She alone is the Immaculate Conception, the Mother of the Son, the Spouse of the Holy Spirit.

  • vor 4 Std.

    We should never offend God and Mother Mary by imposing human artistic ideas on them which are inadequate. Mary was living chastity all her life and never loosely dressed.

  • Terry Siga Edmonton

    vor 4 Std.

    It is blasphemous not to honour our Blessed Mother as Queen of Heaven and Earth. She should be dressed as such and not be made to look modern.

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