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Bild zur Petition mit dem Thema: Wolfgang Schäuble: Setzen Sie sich für ein stabiles und nachhaltiges Wirtschaftssystem ein! Wolfgang Schäuble: Setzen Sie sich für ein stabiles und nachhaltiges Wirtschaftssystem ein!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Wolfgang Schäuble
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Wirtschaft mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 15 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Wolfgang Schäuble: Setzen Sie sich für ein stabiles und nachhaltiges Wirtschaftssystem ein!

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Sehr geehrter Finanzminister Herr Schäuble,

in der Wirtschaft entstehen gerade viele Missverständnisse, aber niemand spricht darüber.

Wir fordern Sie dazu auf, im Sinne Ihrer Aufgabe, statt die Austeritätspolitik als "alternativlos" durchzuwinken, echte alternative Lösungswege zu suchen und den gesellschaftlichen Diskurs dazu nicht abzuwürgen, sondern zu fördern.

Alternativen, die unbedingt diskutiert werden sollten, sind eine Umlaufsicherungsgebühr ("Freigeld", Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Umlaufgesichertes_Geld) und eine Monetative, die als vierte Gewalt unabhängig von Wahlkämpfen Geldpolitik betreiben soll.

Die erwähnten Alternativen sind übrigens existent. Die bisherigen Lösungsvorschläge sind vielleicht noch nicht ausgereift, aber das liegt am Mangel an Diskurs und nicht an ihrer Inkonsistenz.

Begründung:

Die Schere zwischen Arm und Reich driftet immer weiter auseinander, Banken- und Staatsbankrotte drohen. Durchschnittlich 30% der Konsumgüter (Untersuchung von Helmut Creutz) bestehen aus Zinsen von Krediten, die die Unternehmen aufgenommen haben, und die permanent von Fleißig nach Reich umverteilen.

Doch statt die Ursachen zu bekämpfen und die Verursacher in die Verantwortung zu ziehen, werden Sparpakete zu Lasten der normalen Bevölkerung vereinbart. Flickenteppiche aus komplizierten Regelungen und einer minimalen Finanztransaktionssteuer von 0,01% sollen helfen, aber vergeblich.

Durch die Forcierung von Deutschland als "Exportnation" verschulden wir gezielt das Ausland und treiben uns damit letztendlich selbst ins Verderben, wenn diese Schulden irgendwann ins Unbezahlbare steigen. Denn durch zu viel Export entziehen wir dem Ausland das Geld, was zwangsläufig zu höherer Verschuldung führt.

Was nicht beachtet wird, sind wieder die langfristigen Folgen, auch für die deutsche Wirtschaft. Durch die Verschuldung der anderen Mitgliedsstaaten der EU gefährden wir uns damit letztendlich selbst.

Doch wo liegen die Ursachen für das Versagen der modernen Wirtschaftsnationen? Ganz bestimmt sind diese durchaus beachtlichen Verwerfungen nicht zufällig aufgetreten. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen:

Dieses Wirtschaftssystem muss aufgrund des krankhaften Wirtschaftswachstums zwangsläufig ca. alle 80 Jahre zusammenbrechen! Ist es nicht an der Zeit, Alternativen zu suchen?

Falls Sie meinen, dass es keine Alternativen gibt:

Eine Alternative, einfach wie genial, die das Problem an der Wurzel packt, wäre zum Beispiel ein umlaufgesichertes Geld (siehe oben), weil die Zinsen sinken würden, was der gesamten Unter- und Mittelschicht in Form von sinkenden Preisen auf dem Markt zugute kommen würde. Hierzu findet sich hier (www.youtube.com/watch?v=lS0fgaktHMs) ein sehr informatives und leicht verständliches Video.

Ebenso müssen wir von dem kurzsichtigen und explosiven Exportwahn wegkommen, siehe oben. Als genauere Erläuterung empfehle ich das (vierteilige) Video: www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=K1GA43TutQI

Das sind aber nur erste Knospen, die für eine praktische Umsetzung intensiv diskutiert werden müssen. Leider wird dieses Vorhaben, auch von Regierungsseite, momentan sehr stark ausgebremst.

Helfen Sie mit, den Grundstein für ein zukunftsfähiges Wirtschaftssystem zu legen, indem wir uns von der Alternativlosigkeit der aktuellen Armuts- und Crashpolitik distanzieren und Lösungen suchen!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Ravensburg, 05.03.2013 (aktiv bis 04.06.2013)


Neuigkeiten

Seit Beginn der Petition ist schon viel Zeit vergangen. Außerdem lässt sich mit 15 Unterstützern nicht viel tun, oder?

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Debatte zur Petition

PRO: Ein gut durchdachtes, nachhaltiges Wirtschaftssystem wirkt der Umwelzerstörung und der Ausbeutungsmentalität von Länder der 3.Welt entgegen. Außerdem wirkt eine Wirtschaft, die auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist der Wegschmeißmentalität und somit Verschwendung ...

PRO: Die aktuelle Wirtschaftslage wird zur Zeit schöngeredet. Das beste Beispiel ist der Armutsbericht. Während darin eigentlich stehen sollte, dass 4 Millionen Deutsche für unter sieben Euro die Stunde arbeiten, glänzt die Regierung vor Ignoranz, die wird ...

CONTRA: Schön, dass es Menschen gibt, die erkannt haben, dass die Probleme hauptsächlich vom Geldsystem kommen. Aber jedes neue Zwangsgeldsystem bringt neue oder alte Probleme mit sich. Man sollte einfach den Annahmezwang einer bestimmten Währung abschaffen und ...

CONTRA: Wir brauchen ein völlig neues Geldsystem ohne zinsen damit ein nachhaltiges system entstehen kann ein sehr gutes beispiel findet ihr auch auf Wissensmanufaktur.net (Plan B) sehr gute seite wie ich finde ihr wollt das selbe aber der weg naja .... und Schäble ...

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Petitionsverlauf