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31. Juli 2011

Neuer Personalausweis seit 01.08.2011 auf openPetition nutzbar

openPetition zeigt, wie E-Partizipation und direkte Demokratie in Zukunft aussehen kann. Ab sofort können Petitionen und andere Bürgerinitiativen  verbindlich und authentisch über das Internet unterstützt werden.

Was bisher nur über Unterschriftensammlungen in der Fußgängerzone oder  wie im Land Brandenburg nur mit einem Gang auf das Amt möglich war, ist jetzt bequem von zu Hause aus möglich.

Der neue Service bietet Bürgerinitiativen und Politikern gleichermaßen die Möglichkeit sich ein authentisches Meinungsbild in einer Region zu einem Thema über das Internet einzuholen.

Initiativen können auf allen Ebenen der politischen Administration gestartet und unterstützt werden.

Mit Hilfe des neuen Ausweises lassen sich der Name, die Adresse und das Mindestalter eines Unterstützers verifizieren. Durch die eindeutige regionale Zuordnung des Unterstützers kann die prozentuale Zustimmung zu einem Thema in einer Region berechnet werden. Sofern es politisch gewollt ist könnte damit sogar das Quorum zur Annahme oder Ablehnung eines Bürger- oder Volksbegehrens ermittelt werden.

Voraussetzung für die Nutzung des Online-Ausweisen Service ist der Besitz eines neuen Personalausweises mit aktivierter Online-Funktion und PIN, ein Kartenlesegerät und ein Computer mit Windows- oder Linux-Betriebssystem auf dem ein Plugin (AusweisApp)  für die Browser Firefox oder IE installiert ist.

Sechs Millionen neue Ausweise wurden bereits ausgegeben und 2020  wird jeder Bürger einen neuen Personalausweis haben. Online Funktionen die nicht sofort aktiviert wurden können auch später noch aktiviert werden.

openPetition setzt bewusst auf die Online-Ausweisen Funktion des neuen Personalausweises und nicht auf die in Zukunft mögliche qualifizierte, elektronische Signatur um eine geringe Einstiegshürde zu bieten und zugleich ein Mindestmaß an Authentizität und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.

Die Online-Ausweisen Funktion wurde freundlicherweise unterstützt von der ]init[ AG und der Bundesdruckerei.

initbundesdruckerei

Hinweise zur Nutzung der Online-Ausweisen Funktion:

Sie benötigen dazu einen neuen Personalausweis mit aktivierter eID Funktion und PIN, einen Kartenleser, die AusweisApp und in Ihrem Browser muss die Speicherung von Cookies erlaubt sein.

Die Identifizierung mit dem neuen Ausweis erfolgt in mehreren Schritten: /blog/hilfe-eid/

UPDATE 16.02.2014:

Die AusweisApp funktioniert leider nur noch mit sehr alten Browsern und ist für den Alltagsgebrauch untauglich. openPetition empfiehl die neue open eCard App. Die Java-App funktioniert auf jeder Plattform und sie muss nicht extra installiert werden – herunterladen und ausführen reicht. Je nach Browser benötigen Sie noch ein passendes Browser-Plugin für Ihren Browser. Getestet mit Firefox, Safari, Chrome (Mit Hilfe dieser Seite), Opera 12 (Vertrauenswürdige Website einfügen unter Einstellungen -> Erweitert -> Sicherheit: https://www.openecard.org)

 

 

11 Kommentar(e)
  • Bernd Prokop — 7. Juni 2013 um 14:17

    Hört sich ziemlich kompliziert und zeitaufwendig an. Habe zwar einen neuen Ausweis mit aktivierter eFunktion, doch wo ist die Pin und welches Kartenlesegerät und woher und wohin die Ausweisapp?
    Da hab ich im Moment keine Zeit dafür…

  • Fritz Schadow — 10. Juni 2013 um 14:01

    Unterzeichnen ist weiterhin natürlich auch ohne eID-Funktion möglich. Wer den neuen Ausweis hat, kann ihn zum unterzeichnen nutzen und damit das
    Gewicht der Unterschrift nochmal erhöhen.

  • Kerstin Froese — 18. Juni 2013 um 22:15

    Ich sehe immer nur Windows und Linux. Was ist mit uns Apple-Usern?

  • Fritz Schadow — 2. Juli 2013 um 12:33

    Hallo Frau Froese,
    auch Apple-User/innen können die eID-Funktion nutzen. Folgen Sie dem Link „Ausweis-App“ auf der Unterschreiben-Seite, um das entsprechende Plugin herunterzuladen.
    Beste Grüße,
    Fritz Schadow

  • Sieglinde Ditting — 13. Februar 2014 um 20:37

    Ich bin Österreicherin und lebe in Rendsburg. Geht das auch mit dem österr. Personalausweis?

  • Marion Rottendorf — 15. Februar 2014 um 00:31

    Sehr geehrte Damen & Herren,

    als Auslandsdeutsche, mit dennoch innigem Bezug zum Heimatland, besitze ich aus praktischen Gründen einen Pass, jedoch keinen Personalausweis, Dieses betrifft jedoch viele interessierte, im Ausland beheimatete Deutsche. Da ich persönlich von anonymen Unterschriften nicht viel halte, darf ich Ihnen eine Erweiterung der Identifizierung auf Pässe vorschlagen.
    Mit freundlichen Grüßen
    M.Rottendorf

  • Uwe Penzkofer — 18. Februar 2014 um 08:40

    Solange ich kann, werde ich diesen RFID-Ausweis Meiden… Ich habe keine Lust Auspioniert zu werden, wann ich wo mit wem hingehe. Der Ausweis mit RFID Chip Steht gegen das Gesetz der Freien Entfaltungsmöglichkeit und den Persönlichkeitsrechten. ….. Achtung für Menschen die das wieder nicht glauben wollen … Fragt mal in eurer Gemeinde nach wie viele RFID Erfassungsstellen es gibt ….

  • Rainald62 — 27. Februar 2014 um 02:37

    Java ist sehr unsicher.

  • Bernd Haas — 11. März 2014 um 22:01

    Da ich keinen elektronischen Personalausweis habe, kann ich nicht teilnehmen.

  • P Schönenberger — 28. März 2014 um 01:12

    Hallo, abgesehen davon dass es rfid-ausweise in der Schweiz nicht gibt sind diese auch vom Datenschutz her höchst riskant. Reicht es nicht schon, dass alle europäer – und da zähle ich
    als schweizer auch dazu – wegen dem Wahnsinn aus Washington einen biometrischen Pass
    haben müssen?
    Auch die Schweiz wird von der €U und den usa erpresst neue, meistens nicht sinnvolle
    „Standards“ zu übernehmen. Das steht im wiederspruch zum freien Willen, der freien Meinungs-
    äusserung und der souveränität.
    Was hat das jetzt mit einer Petition zu tun?
    Auch wir reden deutsch, auch wir sind ein Teil einer grossen Volksgruppe und auch wir
    sind an kritischem und fairem Journalismus interessiert.
    Als Gründer dieser Petition an Russland schlage ich vor, dass zur Petitionsübergabe
    jeweils je ein Mitglied aus einem der 3 (od auch 5) Staaten dabei ist, wo auch deutsch
    gesprochen wird. Dies zeigt der russischen Regierung dass nicht nur die BRD als zahlen-
    mässig grösster Stamm an guten Nachrichten interessiert ist.
    Für Bundesdeutsche sympathisanten dieser Petition schlage ich zur verifizierung das
    gute und bewährte Postidentverfahren vor.
    Mit freundlichen Grüssen

  • Martin Balcz — 12. Juni 2014 um 09:14

    einfacher waere eine einmalverifizierung mit eingescannter Kopie eines Ausweises, Reisepass, Fuehrerschein etc. Scanner sind fast ueberall im Einsatz und erfordern nicht die komplizierte Installation eines Kartenlesers, geschweige dessen Anschaffung.

    Martin Balcz, oesterr. Staatsbuerger
    wohnhaft auf den Philippinen

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  • Masterarbeit Online-Partizipation (PDF)
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