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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Es gibt das sogenannte Recht am eigenen Bild, allerdings findet dieses Recht seine Grenzen an anderen Grundrechten, dazu gehört Artikel 5, Grundgesetz, das Recht der künstlerischen Freiheit. Dieses Recht wiegt mehr als das Recht am eigenen Bild, dazu gibt es auch Grundsatzurteile! - Mephisto Urteil
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Was hat das mit Kunstfreiheit zu tun, wenn das dargestellte Mädchen bzw. die jetzt junge Frau darunter leidet, dass das Bild ausgestellt wird? Gar nichts. Die Würde des Menschen muss unantastbar bleiben - das gilt auch für den Kunstbetrieb, der ansonsten tun und lassen kann, was er will.
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    Persönlichkeitsrecht Kunstfreiheit
Es geht hier nicht um Kunstfreiheit, sondern um die Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Person. Wenn die abgebildete Person, aus welchen Gründen auch immer, vor Gericht glaubhaft machen kann, dass für sie die weitere Ausstellung IHRES Bildes nicht zumutbar ist, ist das doch völlig in Ordnung und entspricht meinem Verständnis eines Rechtsstaates. Eine Verletzung der Kunstfreiheit erschließt sich mir in diesem Zusammenhang nicht. Ich finde es eher moralisch fraglich, dass die Künstlerin ENTGEGEN DES WILLEN DES KINDES auf der Ausstellung beharrt.
Quelle: eigene Meinung
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Es ist unfair und übertrieben von der Petionionsführerin einen Angriff auf unsere Demokratie zu unterstellen, nur weil ein Gericht das Persönlichkeitsrecht eines Kindes schützen will.
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Kein Künstler darf die Persönlichkeitsrechte eines anderen Verletzen. Einem schlechten Künstler würde sonst Tür und Tor für Missbrauch geöffnet. Ein guter Künstler schafft es problemlos, die Grundrechte Aller! zu wahren.
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    unzulässige Verallgemeinerung
Der aktuelle Fall ist der falsche Kriegsschauplatz, um für die Kunstfreiheit zu kämpfen. Selbst Verfechter der These: "Kunst muss frei bleiben" werden zustimmen, dass Kunst nicht beleidigen, verleumden oder ehrverletzend einer einzelnen Person gegenüber sein darf. Es kommt darauf an, ob im Einzelfall die Kunstfreiheit höher wiegt oder das Persönlichkeitsrecht der dargestellten Person. Im vorliegenden Einzelfall haben 2 Instanzen das Persönlichkeitsrecht des Kindes als Wichtiger eingestuft. Die Details der Prozesse wurden hier nicht mitgeteilt. Warum sollen die Entscheidungen falsch sein?
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Jemandem Kindesmißbrauch zu unterstellen, ist m.E. eine sehr, sehr böse Verleumdung, solange dies nicht nachgewiesen bzw. niemand dafür verurteilt wurde. Die betroffenen Familien werden völlig unnötig seelisch erheblich belastet. Solche Verleumdungen werden leider im Internet auch oft nicht so verfolgt, wie es nötig täte. Diese seelische Belastung schlägt IMHO direkt durch auf §1 GG, die Würde des Menschen, die eigentlich unantastbar sein soll, wird hier angetastet. Dieser § steht zurecht weiter höher im GG und ist auch wertvoller als das Recht auf Kunstfreiheit. Die Familie ist zu schützen.
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    Eitelkeiten einer "Künstlerin"
Ganz viel Blabla, aber dann kommt man zum Kern "In einem Presseartikel im Internet wurden nun die Bilder mit dem Thema "Kindesmissbrauch" in Verbindung gebracht und das Bild „Rapunzel 4“ dort abgebildet. Die Eltern der dort gemalten, inzwischen volljährigen Person haben sich dagegen verwehrt, und das Bild wurde aus dem Artikel entfernt. Diese Eltern traten nun an Wegat heran und verlangten, dass das Bild aus dem Zyklus entfernt werde." Die Presse hat sich an die Persönlichkeitsrechte gehalten, die Künstlerin spricht dem Mädchen selbige ab. Das ist der Skandal!
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    Kunst darf nicht alles!
Am letzten Wochenende hat ein Künstler ebenfalls in Halle sich als Imam verkleidet/dargestellt und unter "Allahu Akbar"-Rufen lautstark zum konvertieren und zum Kampf für Allah aufgerufen. Künstlerisches Ziel seih es gewesen, Passanten vor einer "Gefahr" zu warnen. Bei dem Künstler handelt es sich um einen stadtbekannten Rechten. Ein paar Meter Weiter hatten einige Muslime einen Infostand aufgebaut. Der Künstler war nicht der Meinung, dass ihnen eine Religionsfreiheit zusteht. Kunst stehe über allem!
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