Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Es gibt für viele sonst kaum Möglichkeiten
Studierende haben nur selten die Möglichkeit, Rücklagen zu bilden. Die große Mehrheit erhält kein BaföG. Bei vielen müssen Eltern unterstützen, die aber aktuell ja selbst u.U. in große Probleme geraten. Viele Studierende haben aber auch kein Geld von Eltern. ALG ist für Studis nicht zugänglich. Kredite sind für Menschen ohne Abschluss ein großes Risiko, Zinssatz der KFW-Kredite ist aktuell recht hoch. Wenn jetzt der Job weg ist und niemand in der Umgebung wegen der Krise einstellt - Sollen wir uns von Luft ernähren?
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Wir sind von bisherigen Hilfspaketen ausgeschlossen Kurarbeitergeld greift nicht bei Minijobs/studentischen Hilfskräften - "nur wer sozialversicherungspflichtig angestellt ist, kann das Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen." Aufgrund des Studentenstatus können wir NICHT Grundsicherung/ALG II beantragen. Wohngeld bekommt wer einen Teil seines Lebensunterhalts selbst bestreitet, ohne Einkommen ist die beantragung nicht möglich. Ich suche seit zwei Wochen irgendeinen Job, aber ich finde nichts - neben mir suchen parallel tausend andere Studis - wir sind ab April komplett ohne Geld zum Leben!
Source: www.stw.berlin/unternehmen/themen/corona-faq.html
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    Finanzielle Unterstützung für die nicht EU-Studenten
als internationale Studentin befinde ich mich momentan vor einem großen Finanzierungsprobleme, da es ab April kein Geld bezüglich auf Corona-Krise einkommt und daher kann ich nicht die Miete, KV, etc.. bezahlen. Ich bin leider keine EU-Bürgerin und habe wirklich finanzielle Schwierigkeiten. Ich hoffe, dass die Politiker und die Präsidentin des Landtags NRW eine Rücksicht an die internationalen Studierenden zunehmen und eine finanzielle Unterstützung für die nicht EU Studenten zu fördern. Wären wir sehr dankbar
Source: Studentin an der HSD
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    Unterstützung wird dringend benötigt
Viele Studierende benötigen jetzt dringend Unterstützung. Zugleich verschlechtert sich bei den Familien oft die finanzielle Situation. Die Bearbeitung von (spontan gestellten) BAFöG Anträgen dauert viel zu Lange, damit das Geld rechtzeitig für April da ist. Wohngeld kann erst dann beantragt werden, wenn der Ablehnungsbescheid vom BAFöG da ist. Studienabschlüsse zögern sich hinaus. Wer für den Studienabschluss Rücklagen gebildet hat, kommt jetzt mit dem Geld nicht mehr hin. Zugleich ist die Beschaffung von Dokumenten zur Beantragung von Studienkrediten stark erschwert.
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    International Students, Masters
Background: 1. International Student 2. Studying Master's in 1st year 3. Will potentially lose my job in the upcoming weeks As an International student we have to show each year an amount of EUR 10236. If I lose my job I won't be able to make this money and hence, my study will come to an abrupt end. Therefore, I see to solutions (at least for international students): 1. Either do not require us to show 10236 at the start of next year 2. Fund students who unfortunately lost their job. On the other hand, the argument on the money inflation is unfortunately very real.
Source: International Students' alternatives
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    Warum Soforthilfe besser ist als Zugang zu ALG2 (2)
StuWe, Uni, BAföG-Amt, Rentenkasse und öffentl. Beratungsstellen haben mir bisher gesagt, selbst bei ALG-Berechtigung würden sie von Antragstellung beim Jobcenter hier eher abraten, weil nur schwer auszuhalten ist, wie vom örtlichen JC mit Menschen umgegangen wird und, weil man sehr lang kämpfen muss, um da Recht zu kriegen. Hab das selbst erlebt, auch in JCn woanders. Viele Menschen, also auch Studis (insb. mit psych. Erkrankung), können das nicht bewältigen und es schadet ihrer Psyche. Daher scheint mir jede Lösung ohne - auch telef. oder brieflichen - Kontakt mit diesen Ämtern, besser.
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    Unterstützung
Gerade in der Zeit des Fachkräftemangels ist es wichtig auch die Studierenden zu unterstützen. Wer die Kommentare liest, liest viele Einzelschicksale, die alle zeigen, dass die Studierenden jetzt Hilfe brauchen. Ansonsten werden sehr viele bald ihr Studium abbrechen müssen. Das wäre Unverantwortlich.
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    Zielgerichtete Maßnahmen
Bisherige Hilfen d. Bundes mögen bereits einige Branchen & soz. Gruppen bedacht haben, allerdings ist die Maßnahme d. Bundesforschungsministerin bzgl. bestehenden BAföG-Anspruchs nicht genug. Anders als aktuelle Grundsicherungsanträge zieht sich BAföG-Beantragung immer noch durch Vermögensprüfungen usw., was Existenzängste der Studierenden, nun ohne Nebentätigkeit, verstärkt. Zudem: selbst nach dem langen Anerkennungsprozess ist keine Absicherung per se gesichert (Anrechnungsschlüssel usw.), sodass Forderungen nach Soforthilfen bei Jobverlust o. ähnlicher prekärer Situationen notwendig werden.
Source: www.bafoeg-rechner.de/Hintergrund/art-2345-kein-rettungsschirm-fuer-studis.php
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    Warum Soforthilfe besser ist als Zugang zu ALG2 (1)
ALG2-Anträge dauerten für Studierende, die ja meist keine Rücklagen haben, viel zu lange: Beschaffung von Unterlagen ist grad stark erschwert. Ämter brauchen für die Bearbeitung von Anträgen schon normalerweise recht lang. Momentan haben sie aber noch mehr zu tun als sonst. Leider gibt es auch nicht selten Fehlentscheidungen in Jobcentern. Wer akut Geld braucht, kann aber kein Widerspruchsverfahren abwarten. Die Soforthilfe, die hier vorgeschlagen wird, kann dagegen die Studis noch im April erreichen. - Hunger lässt sich nicht in den Mai oder Juni verschieben.
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    Endlich Hilfe!
Für die meisten der Studenten, die kein Bafög beziehen(88%)und sonst keine weitere Förderung erhalten finde ich, ist dies die beste Lösung, die es momentan gibt!Man kann nun die Studenten unterstützen, die ohne Job da stehen! Auch viele Studis, die von ihren Eltern abhängig sind haben gerade Probleme, da ihre Eltern nicht mehr zahlungsfähig sind.Wir müssen nun auch die Zeit, die durch den Aufschub auf den 20.04, verloren gegangen ist aufholen. Das heißt mehr Stoff in knapp 1 Monat weniger. Wo und wie soll man sich da einen neuen Job suchen. Für einige ist dies schlicht unmöglich!
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    Bedürftige müssen eine Hilfe bekommen!
Ich studiere Medizin und mir geht es "besser", weil mir noch ein Job im KH bleibt. Aber was sollen alle jetzt tun, wenn sie seit Wochen arbeitslos sind, keinen neuen Job finden (weil viele jetzt suchen) und keinen Anspruch auf KUG, AlG, Wohngeld, BAföG oder sonstige Hilfe haben? Selbst die wenigen, die irgendwas davon beziehen könnten, könnten nicht Monate warten. Es ist traurig, wenn ein vergleichbar reiches Land wie Deutschland, so viele Studierende verhungern lässt und diese vielleicht demnächst auf der Straße betteln müssen während soga Kleinunternehmer ausnahmsweise Hilfe bekommen dürfen.
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Contra

What are arguments against the petition?

    Falsche Zielgruppe
Grundsätzlich gut, aber ich finde, dass die Zielgruppe falsch gesetzt ist. Nicht die Studierendenschaft an sich ist betroffen, sondern die Minijobber*innen. Bafög wird weiter bezahlt und die Hilfe der Eltern auch (außer jene sind betroffen, aber dann muss man bei den Eltern ansetzen und nicht bei den Kindern), also sind viele Existenzen schon gesichert. Natürlich gibt es sehr viele Studierende, die von Minijobs abhängig sind (ich auch), aber es gibt auch unglaublich viele, die nicht studieren und von Minijobs, Zeitarbeit, etc,.. abhängig sind und die sind wesentlich weniger privilegiert.
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    Unrealistischer Betrag
Ich kann die Situation nachvollziehen (bin selbst Student) und mir tut jeder Mensch leid, der jetzt unter Corona leiden muss (finanziell oder sonstwie). Ich hoffe allen wird entsprechend geholfen. Ich finde den Betrag allerdings absurd hoch, besonders für Studenten. Die Forderung ist mMn schlichtweg unrealistisch.
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    Leider zu überzogen
Studierende, die Bafög und/oder Unterhalt beziehen sollten eine Hilfe nicht brauchen. Studierende, die einen Teil oder alles über eine Beschäftigung neben dem Studium finanzieren, haben nicht ein finanziellen Bedarf in dieser Höhe. Die Gruppe der Studierenden mit einem wirklich begründeten Anspruch rechtfertigen nicht eine solche pauschale Geldverteilung.
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    Einzelfallprüfung
Aus meine Studienzeit weiss ich, dass es sehr viele Studierende gibt, die nebenbei arbeiten, um ihr Budget zu erhöhen, aber nicht darauf angewiesen sind oder den Unteraltsanspruch gegenüber ihren Eltern nicht durchsetzen wollen. Der Antel an unterpriviligerten Studierenden, die weder materiell noch immateriell von ihren Eltern gefördert werden, ist zu gering und rechtfertigt meiner Meinung nach keine pauschale Lösung, wie sie hier vorgeschlagen wird. Gegen Einzelfallregelungen ist aber sicherlich nichts einzuwenden.
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Die Forderung einer hohen Förderung nach dem Gießkannenprinzip (3.000 € für alle ohne Bedürftigkeitsprüfung) verkennt, dass auch staatliche Mittel nicht unbegrenzt vorhanden sind. Warum nicht vorübergehend SGB II für Studentinnen? Das hieße aber, 1.000 Euro pro Monat ist überhöht und nützliche Lohnarbeiten könnten den ohnehin stockenden Studienbetrieb unterbrechen.
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Wie wär es die die Studierenden die jetzt keine Jobs mehr haben gut für Arbeit zu bezahlen, die jetzt dringend benötigt wird wie z.B. alles zur Nahrungsmittelbereitstellung, medizinische Versorgung, digitale Bildung, Schutzkleidungserstellung...usw.? Anstatt von einem Staat der gut er kann für seine Menschen sorgt mehr Geld fürs nicht studieren zu verlangen..? Denn die Unis sind geschlossen. Dauerhaft sich alles selbst beibringen wird nicht funktionieren.
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    Jobs
Studenten könnten der Wirtschaft und dem Staat solidarisch helfen statt Geld zu fordern. In der EU darf jeder Arbeiten wo er möchte. Zu Zeit durch Covid19 nicht. Daher sind viele Jobs, die von Hilfsarbeitern übernommen werden da. Erntehelfer, Logistikhelfer, Supermarktkräfte, Pfelger usw. Wer ernstahft Geld probleme hat, kann seine freie Zeit für solidarische Zwecke mit entlohnung nutzen. Das Geld liegt auf der Straße auch in der Kriesenzeit.
Source: mlp-financify.de/lebenssituationen/job/studenten-in-der-corona-krise/
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Eine Bedarfsprüfung, die den Studentenstatus und eine evtl. verlorene Mini-Jobber Stelle prüft, ist keine Bedarfsprüfung. Die hier vorgeschlagene Argumentation nimmt keine Rücksicht ob der Student Bafög Empfänger oder nicht ist. Die komplette Forderung ist absurd, dass jeder Student dem ein Mini-Job weg gebrochen ist, pauschalisiert 3000€ erhält. Eine Bedarfsprüfung, auch im Nachhinein, muss mehr enthalten als nur weg gebrochene Jobs. Das findet bei ALLEN Soforthilfen statt und sollte ebenfalls für Studenten gelten.
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