Pro

What are arguments in favour of the petition?

Für die "Otto-Normal-Arbeiter" ein paar Hintergrundfakten: 1. Sonderpädagogen erhalten schon lange A13. Spätestens seit der Inklusion erledigen die Grundschullehrer diese Arbeit quasi nebenbei. 2. Die Anforderungen haben sich extrem verändert: Schüler ohne deutsche Sprachkenntnisse, schwierige Eltern, Einsatz von IT, schulische Nachmittags- und WE-Veranstaltungen, Zusatzaufgaben wie Homepage/Bücherei/AGs/... 3. Jede Lehrkraft die fehlt, verursacht im Kollegium Mehrarbeit. Man schaue nun mal, wie viele Lehrkräfte dem Land NRW fehlen.
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    Solidarität fehlanzeige
Es sind 2 sehr traurige Bilder: 1. das, was sich unsere Landesregierung(en) da leistet. Aber 2. wie schnell undifferenzierte Gegenstimmen auftauchen. In Kürze: euch wird nichts weggenommen; es geht hier um diskriminierende Unterschiede innerhalb des Lehrberufs, um Lehrer-andere AN geht es hier nicht; befasst euch mal detailliert mit der Sache, statt eurem eigenen, traurigen Bauchgefühl nach zu gehen. Geht ihr mit Arzt und Elektriker auch so um? Nur Schule - kann jeder, ne? Dann los, es herrscht Lehrermangel und es gibt freie Berufswahl. Wenn wir es so viel besser haben, was hält euch auf?
Source: Ich
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Die ungleiche Besoldung zwischen den Lehrämtern muss ein Ende haben. Es ist eine Unverschämtheit, dass der Philologenverband mit dem Verweis auf eine "höhere gesellschaftliche Verantwortung" durch die Abnahme des Abiturs einer Anpassung der Bezüge im Wege steht. Das ist nicht nur dreist und zeigt einen unfassbaren Hochmut gegenüber den Kollegen in Haupt, Real- und Grundschule (und natürlich der Gesamtschule), sondern offenbart auch ein stark antiquiertes Verständnis von Pädagogik und Bildungspolitik. Unsere Arbeit ist gleich wichtig, deshalb gleicher Sold/Lohn!
Source: www.news4teachers.de/2018/05/a13-fuer-alle-philologen-sagen-der-kampagne-von-gew-und-vbe-den-kampf-an-gegen-den-einheitslehrer/
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    Darf es noch ein bisschen weniger sein?
Warum soll man eine Ausbildung von sage und schreibe 10 Jahren (!) durchlaufen, um dann soviel zu verdienen, wie andere schon nach nur 3 Jahren Ausbildung nach der mittleren Reife erreichen?
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" Also kommt die Forderung nach MEHR, ohne Rücksicht darauf, wie das finanziert werden soll." So wie der Staat nach mehr Lehrern schreit, die Anforderungen je nach Fach und somit die Dauer erhöht, bei älteren Studienanfängern die finanziellen Belastungen erhöht (Krankenkasse?!?) ohne Rücksicht darauf, wie man das Studium finanzieren soll?
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    Philologen missgönnend
Ich höre gerade die Gymnasialkollegen die sagen dass sie mehr Korrekturaufwand als die Sek1 und Grundschulehrer hätten...was ist mit den Kollegen in den Gymnasien die zwei Nebenfächer wie Erdkunde und Sport geben? Stimmt also nicht.Ist es da das hohe Niveau der Kinder? Warum sind Förderschullehrer dann auch in A13 eingruppiert? Stimmt also auch nicht. Vielleicht doch nur Neid und Missgunst gegenüber den Schulformen die jetzt den gleichen Anspruch haben? Denkt nach! Man nimmt euch nichts weg! Außer den Inklusionskindern, aber das können wir anderen ja ruhig auch noch machen...
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    Warum nicht selber Lehrer für wenig Geld werden?
Wenn "Lehrersein" so ein Schonerjob ist, warum werden soviele Leute nicht Lehrer? Wie? Man schämt sich für das "zu hohe Gehalt"? Dann bieten SIE sich doch für weniger Geld an! Warum ist doch eigentlich noch keiner auf die Idee gekommen? Soviele Ferien, soviel "nicht-arbeiten", das können doch auch andere Leute für den MIndestlohn machen, oder nicht? Es herrscht doch Lehrermangel und zugleich sind noch viele Leute arbeitslos! Problem gelöst!
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Sonderpädagogen verdienen ebenfalls A13. Demnach ist das Argument mit der von einigen hier genannten, angeblich höheren Qualifikation der Gymnasiallehrer als Grund für höhere Besoldung nicht haltbar! Bei Sonderpädagogen liegt der Schwerpunkt der Arbeit im pädagogischen Bereich. Damit zeigt sich, dass der Gesetzgeber an dieser Stelle nicht nur die reine Wissensvermittlung als den Grund für eine höhere Besoldung betrachtet!
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Nur gemeinsam können wir etwas verändern! Bitte unterstützt doch auch die Petition von Sven Nolting. DANKE. https://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-hundesteuer-und-rasseliste-kein-tier-ist-illegal
Source: www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-hundesteuer-und-rasseliste-kein-tier-ist-illegal
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    Das liebe Geld lockt schon immer...
Würde die Regierung all die Ermäßigungsstunden in den Schulen streichen, würden ca. 5000 Lehrerstellen in NRW ad hoc zur Verfügung stehen. All die zusätzlichen Tätigkeiten, die mit diesen Ermäßigungsstunden kompensiert werden, sollen dann meinetwegen mit mehr Geld (in Form einer Zulagenstaffelung) bezahlt werden. Damit hätten wir recht zügig den Lehrermangel entschärft. Unsere "frisch" ausgebildeten Junglehrer wandern gerne in unsere benachbarten Bundesländer, weil sie dort direkt mit A13 eingestellt werden.
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    Ferien = Urlaub? Von wegen...!
Ferienzeiten sind bei weitem keine Urlaubstage. Ich habe in den Weihnachtsferien 4 Korrekturen durchgearbeitet. Zu Ostern und den Herbstferien sieht das nicht anders aus. Dazu habe ich in der ersten und vorletzten Sommerferienwoche die Schulbuchorganisation an der Backe, während in der letzten Sommerferienwoche Präsenzzeit und Fachschaftsarbeit mit Konferenzen und / oder Nachprüfungen (incl. Korrekturen) sind. Unterm Strich hab ich 3 Wochen "Urlaubszeit". - Das zu dem Klischee, dass Lehrer mit den vielen Ferien auf hohem Niveau jammern!
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Was rechtfertigt eigentlich die lange Lehrerausbildung und die Entbehrungen im Laufe des langen Studiums, wenn man weniger Gehalt fordert? Warum kann man nicht nach 3 Jahren schon voll als Lehrer eingesetzt werden? Am besten ohne Studium? Wozu die lange Ausbildung?
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    Gleichbehandlung
Warum zählen immer noch die Anzahl der studierten Semester oder Schülerzahlen für die Besoldung der Lehrer und Schulleiter. Alle müssen gleich bezahlt werden, da alle eine große Aufgabe zu bewältigen haben.
Source: war Volksschullehrer und Sonderschullehrer
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Contra

What are arguments against the petition?

    Fachliche Qualität
Die Kläger sind doch nicht die Bachelor-/Master-Absolventen der letzten Jahre, sondern andere, die zuvor ein fachlich gegenüber dem Sek.II-Lehramtsstudium minderwertigeres Studium abgeschlossen haben. Und zu behaupten, es sei die gleiche Arbeit, ist einfach eine Farce. Man lege mal einem Sek.I-Kollegen meine Sek.II-Mathe-/Latein-/Französisch-Klausur vor! Umgekehrt kann ich alles aus GS/HS/RS korrigieren, auch ohne Fachstudium. Höhere Qualität = höherer Sold! Genauso ist es ja schließlich auch überall anders. Niemand wurde gezwungen, einen A12-Beruf zu wählen. Das wussten man vorher
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    Unausgegorene Forderung
Ein SI-SII Lehrer muss Unterrichtsstoff von 9 Schulklassen immer aktuallisieren. Er hat die Berechtigung die Allgemeine Hochschulreife abzunehmen. Das Studium, zumindest früher (z.B. Mathe, Chemie, Physik, Bio) ist erheblich schwieriger zu bestehen als das Fachstudium für Grundschule, bzw. SI. Was passsiert mit den SI-Lehrern, die eine Beförderungsstelle A13 haben, die müssten dann ja auch wieder angehoben werden. Ich befürchet, wenn eine einseitige Anhebung erfolgt, werden uns demnächst massiv SI und SII Lehrer fehlen.
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    Gleiche Arbeit?
Das Argument der gleichen Arbeit von A11/12-Lehrern und A13-Lehrern ist weit hergeholt. Nach der gleichen Logik üben ja ein studierter Krankenpfleger in der Notfallaufnahme und ein chirurgischer Assistenzarzt den gleichen Beruf aus. Pflegerausbildung + Studium ist nämlich annähernd gleich lang wie das Studium des Arztes. Trotzdem scheint es doch wohl klar, dass die Qualifikation sowie die gesellschaftl. Verantwortung des Arztes eine andere ist. So ist das auch beim Lehramt. Abitur ist nicht gleich Sek-I-Abschlussprüfung. Die fachliche Unterrichtsqualität auch nicht. Das System ist gerecht
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Wie sich ein Kandidat zur Landtagswahl in Hessen beschreibt: "habe ich von 2001 bis 2003 an der Universität Kassel berufsbegleitend den postgradualen Studiengang „Öffentliches Management“ belegt und mit dem akademischen Grad „Master of Public Administration“ (MPA) erfolgreich abgeschlossen." --- Er hat erst den Bachelor gemacht, dann 2 Jahre Zusatzausbildung und anschließend noch den Master, also insgesamt 7 Jahre. Dafür ist er jetzt in der A11 oder A12 und hat keinerlei Chance auf mehr.
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Ungerechtigkeiten gibt es überall. Im Ländervergleich der Besoldung belegt Hessen den vorletzten Platz. Nur Berlin bezahlt seine Beamten schlechter. Hessen finanziert also über den Bund-Länder-Finanzausgleich anderen Bundesländern eine bessere Besoldung als den eigenen Beamten/Angestellten. Gegen diese Ungerechtigkeiten würde ich sofort unterschreiben, aber nicht für eine Höhergruppierung eines ohnehin überbezahlten Schonerjobs mit 13 Wochen Urlaub.
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Bei dieser Petition kommen mir Zweifel an der Intelligenz von Lehrern auf. Sie ergreifen einen Studiengang, von dem sie wissen, dass sie damit Besoldungsgruppe A12 erreicht. Wenn sie dann mit dem Studium fertig sind, ist ihnen A12 nicht genug und sie fordern eine Höhergruppierung in A13. Hat man sich vielleicht durch die 13 Wochen Ferien zu dem Beruf entschieden und dann festgestellt, dass A12 für die vielen Freizeitaktivitäten und Urlaubsreisen nicht ausreicht? Dann wäre es besser, den Lehrern die 40 Stundenwoche mit 30 Tagen Jahresurlaub zu geben als A13.
6 Counterarguments Show
Zu "sehr deutlich über die Belastungsgrenzen hinaus arbeiten" --- das ist bei den Ferienzeiten (3 Wochen Ostern, 6 Wochen Sommer, 2 Wochen Herbst und 2 Wochen Weihnachten) klagen auf höchstem Niveau. Hinzu kommen die Schulfreien Brückentage. Und ich kenne keinen Lehrer, der in den 13 Wochen Ferien irgendwie für die Schule arbeitet.. Zum Vergleich: ein normaler Arbeitnehmer/Beamter hat 6 Wochen Jahresurlaub, also weniger als die Hälfte und muss für einen Brückentag einen Urlaubstag opfern.
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HRGs Lehrer müssen keine LK-Fächer im Abitur unterrichten. Deswegen fallen die Module im Studium auch einfacher aus. Kann sein das 80-90% der Module gleich sind, jedoch sind die Anforderungen für sie Sek II Lehrer höher im Studium und Praxis.
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Optimalerweise wird die Bezahlung der besser bezahlten Lehrer dann nach unten angeglichen. Die meisten anderen Menschen in unserer Gesellschaft haben es schwerer als die Lehrer.
Source: Der Sinn für Gerechtigkeit
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In der Besoldung würde ich den Lehrern aufgrund ihres Studiums sogar A14 geben. Das einzige, was mich daran hindert, sind die hohen Pensionszahlungen. Diese sind dann mehr als dreimal so hoch wie ein durchschnittlicher Rentner bekommt. Deshalb meine ich, Pensionen sollten auf die maximal erreichbare Rentenhöhe (2.742 €) gedeckelt werden, dafür während der aktiven Dienstzeit A14 gezahlt werden. Die Pensionslasten machen den Staat nämlich auf Dauer kaputt.
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Das Hauptargument der Befürworter liegt doch ganz offensichtlich in der Ausbildungszeit. Die spätere Bezahlung sollte jedoch nicht von der Ausbildungszeit abhängig sein, sondern danach, was geleistet wird und welche Verantwortung übernommen werden muss. Und weder die Ausbildungszeit noch die Verantwortung rechtfertigen eine Besoldung nach A13.
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GLEICHER LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT! +++ Das wäre in anderen Bereichen viel wichtiger als bei den ohnehin schon gut bezahlten Lehrern. Der Staat sollte lieber das Geld in diejenigen investieren, die den Staat nachts, an Wochenenden und an Feiertagen aufrechterhalten und denen die gleichen Zulagen zahlen wie den Tarifbeschäftigten. Als Beamter bekomme ich feiertags 5,13 €, ein Tarifbeschäftiger bekommt zusätzlich 125%, also mehr als das Vierfache.Diese Ungerechtigkeiten sollte der Staat lieber abschaffen, weil sie weitaus schlimmer sind als die Differenz zwischen A12 und A13.
Source: www.oeffentlichen-dienst.de/beamte.html
5 Counterarguments Show
Beförderungsstau und Eingruppierungen unterhalb der Dienstpostenbewertung gibt es in allen Bereichen. Bevor der Staat den Lehrern noch mehr gibt, sollte er erst den einfachen Dienst ganz abschaffen und den mittleren Dienst bis zur A10 öffnen. Es gibt Berufsgruppen, die laut eines Gutachtens mit A12 zu bewerten sind und nach A9 und A10 besoldet werden.
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Wenn ich allein schon A12 oder A13 höre, stellt sich mir doch die Frage, ob ein Lehrer wegen des staatlichen Bildungsauftrages überhaupt verbeamtet sein muss. Da muss man ansetzen und die künftigen Lehrer meinetwegen in die Entgeltgruppe E13 ansiedeln. Das würde dem Staat zwar Sozialbeiträge kosten, aber später dafür hohe Pensionszahlungen ersparen.
5 Counterarguments Show
Das entspricht im Eingangsamt 430 Euro mehr, in der Endstufe sind es sogar 505 Euro. Wie wollen Sie so einer Erhöhung dem "Otto Normalverdiener" verständlich machen, dem bei einem Bruttoeinkommen von 2.200 Euro und einer erkämpften Tariferhöhung von 4 % mal 88 Euro mehr erhält? Und die tariflichen Erhöhungen betragen beim gleichen Prozentsatz für einen Lehrer mittlerer Dienstaltersstufe schon 189 Euro. Ganz zu schweigen von der wesentlich besseren Altersvorsorge, die dadurch auch um ca. 320 Euro steigt.
Source: oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/nw/a/2018?id=beamte-nrw-2018&matrix=1
13 Counterarguments Show

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