ich habe nun die optimale, unabhängige Lösung für die Sammlung der aktuellen Baumfotos vom Baum-und Kronenzustand unserer Bäume ab Mai 2026 gefunden.
Daher bitte ich Euch nun Eure Fotos zur Baumdokumentation unter folgendem Link mit folgender Benennung hochzuladen – die Benennung ist ganz wichtig für die spätere konkrete Zuordnung des Baumes. Hier Beispiele aus meiner Dokumentation: Nummerierungen falls mehrere Bilder für einen Ort, Straße, direkte Hausnummer (falls gegenüberliegende Straßenseite dann gg. vor Laternen- oder Hausnr.) oder Laterne bei Hausnr., Aufnahmedatum, Name (nur, wenn Ihr ihn angeben wollt, gut für spätere Nachfragen). Wenn Bäume kleine rechteckige Schilder mit Nummern haben, sind sie im Kartaster, dann bitte diese Nummer dazuschreiben:
Akteneinsicht offenbart massive Mängel bei Baumfällungen im Münchner Süden Aktueller Sachstand:
Nach monatelanger Verzögerung und einer notwendigen Untätigkeitsbeschwerde konnte diese Woche endlich die geforderte Akteneinsicht beim Gartenbaureferat stattfinden. Im März hat ich beim Referat für Klima- und Umweltschutz (RKU) Fällgenehmigungen für Landschaftsschutzgebiete (LSG) angefordert. Die brisanten Hintergründe:
1. Zuständigkeitsgerangel der Behörden
Ablehnung durch das RKU: Frau Dr. Kugler lehnte die Zuständigkeit ab. Ihre Begründung: Ein Großteil der LSG-Flächen im Münchner Süden sei von der Stadt zu Waldgebieten erklärt worden. Daher würden Naturschutzgesetze angeblich nicht gelten und das Gartenbaureferat sei in der alleinigen Verantwortung.
Rechtsauffassung: Entgegen der Einschätzung der Stadt besteht in tatsächlichen Waldgebieten jedoch gerade keine Verkehrssicherungspflicht, auf die sich das Gartenbaureferat stützt.
2. Erschütterndes Ergebnis der Akteneinsicht Nach einer weiteren Untätigkeitsbeschwerde an Frau Ehbauer wurde nun Einsicht in die Baumkontrollberichte gewährt. Die Auswertung fördert alarmierende Zustände zutage:
Fehlende Kontrollberichte: Es werden entgegen den Vorgaben offenbar gar keine ausführlichen oder nachvollziehbaren Baumkontrollberichte geführt.
Fiktive Beurteilungen: Stattdessen wurden teils übertrieben negative Baumzustandsbeurteilungen praktiziert, wie sie auch in den Listen an den Bezirksausschuss (BA) zu finden sind. Auf dieser dünnen Datenbasis wurden dann Fällungen beauftragt.
Zahlen der Fällungen stimmen nicht: Anstatt der angekündigten Listen über 495 Bäume im Bezirk 19, die den Fällungen entsprechen sollen, wurden nur Unterlagen für einen Teil vorgelegt.
So geht es weiter: Ich bin aktuell dabei, die lückenhaften Unterlagen auszuwerten und gezielt nach beweisbaren Verstößen zu recherchieren, da das Gartenbaureferat für vieles Ausreden hat. Ein detaillierter Bericht zu den Ergebnissen und weiteren Schritten wird folgen. Auf jeden Fall ist das Gartenbaureferat alarmiert und weiß jetzt, dass es professionell beobachtet wird.
Weiter bleibt wichtig, dass wir noch mehr Stimmen für die laufenden Petitionen sammeln. Ich konnte beide jetzt bis Anfang Dezember verlängern.
In den Fälllisten, die der BA19 vom Gartenbaureferat für die Fällungen im Frühjahr 2026 bekommen hat, ist bei den meisten Bäumen, nicht nur bei Eschen, als Schadbild angegeben, dass die Kronen zu 75% oder sogar 100% abgestorben sein. Das entspricht höchstens bei der Hälfte der gefällten Bäume der Wahrheit. Ein geringerer Befall erklärt nämlich keine Fällung. Aber nachdem das ja niemand kontrolliert und es nur darum geht, in diesen Listen Gründe einzutragen, die eine Fällung auf den ersten Blick rechtfertigen, ist das im Nachhinein leider nicht nachzuweisen.
Daher sollten wir für den Herbst vorbauen. Ich habe die Mitarbeiter des Gartenbaureferates schon bei der Sichtung der Bäume angetroffen. Sie müssen den Baumbestand 2mal im Jahr begutachten, einmal im belaubten Zustand (also jetzt) und einmal ohne Laub im Herbst. Dann können sie behaupten, dass die Kronen zu 75 oder sogar 100% abgestorben sind, da man das ja nicht mehr sehen kann und die Bäume zum fällen kennzeichnen.
Um dem etwas entgegenzusetzen, habe ich begonnen, die Eschen und weitere Bäume im meinem Umfeld und Bewegungsgebiet, jetzt zu fotografieren, um den Kronenzustand zu dokumentieren. Dazu muss man, wie ich von den Gartenbaumitarbeitern gelernt habe ;-) die Nummer an den Straßenlaternen notieren, um den Standort des Baumes angeben zu können. Ich mache daher erst ein Foto von der Laternennummer oder der Hausnr. und dann von der Baumkrone. So kann ich nachher das Foto mit Standort benennen.
Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen. Es wäre sehr hilfreich, wenn Ihr das in Eurem Umfeld auch machen würdet. Dann haben wir im Herbst Beweismaterial, wenn plötzlich Bäume für krank erklärt und zum Fällen gekennzeichnet werden.
Eine zentrale Sammelstelle für die Bilder muss ich noch finden. Werde diese durchgeben sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe. Wer ein Lösung weiß, gerne melden.
jetzt beginnt schon der Sommer und es hat im Frühling wieder viel zu wenig geregnet, nämlich nur 12 % der Regenmenge, die die Natur eigentlich für Ihre Entfaltung im Frühling bräuchte.
Nachdem das Gartenbaureferat keine präventiven Maßnahmen ergreift, um den Baumstand in München zu schützen und zu erhalten, möchte ich Euch alle um Hilfe bitten. Wenn wir Münchner alle zusammen helfen, können wir unseren Baumbestand stärken und helfen ihn zu bewahren.
Bitte sucht Euch ein, zwei oder auch drei Bäume in Eurer am besten regelmäßig frequentieren Umgebung und wässert diese mindestens 1 x pro Woche (besser natürlich 2 x oder mehr). Wenn die Bäume keine Trockenheit leiden, werden sie auch nicht schwach und anfällig für Krankheiten, sodass im Herbst das Gartenbaureferat wieder kommen kann und behaupten sie fällen zu müssen.
Natürlich braucht ein Baum viel Wasser, aber auch wenige Liter sind eine Hilfe. Bäume sind schlaue Lebewesen und verwerten jeden Tropfen. Langsam wässern und warten bis Pfützen verschwinden ist wichtig, damit das Wasser versickern kann. Eine durchschnittliche Gießkanne hat 5 Liter. Ich bringe meinen auserwählten Bäumen möglichst 5-6 Gießkannen voll Wasser. Auch Wasserflaschen oder Kanister eigenen sich perfekt für den Wassertransport auf dem Fahrrad. Das ist übrigens gleichzeitig eine sportliche Betätigung in der Natur :-)
Diese einfach im Verhältnis 1:10 ins Gießwasser geben.
Ein weiterer, Respekt einflößender Schutz für Bäume ist sie in einen heiligen Kontext zu stellen und so unantastbar zu machen.
Dazu gibt es vom Erzbistum Köln ein tolles, deutschlandweites Umweltprojekt `‘Religions go green’ für interreligiöse Baumpatenschaften, an dem alle – unabhängig von der Religionszugehörigkeit – teilnehmen können.
So einfach geht’s: Ergänzt einfach dieses [oben eingefügtes PDF-Schild] mit Eurem Namen, druckt es aus und befestigt es geschützt (z. B. in einer Prospekthülle) mit Schnur oder Draht am Baum. Ein so gekennzeichneter Baum genießt eine höhere, symbolische Hemmschwelle gegenüber einer Kennzeichnung mit dem blauen Punkt und Fällung durch das Gartenbaureferat. On Top: Wenn Ihr mir ein Foto Eures gekennzeichneten Baumes mit Standortangabe schickt, nehme ich ihn in einen Patenschaftenkatalog auf. Dieser kann sicher ein nützliches Instrument werden. Bitte verbreitet diesen Aufruf weiter, wenn sich viele beteiligen, können wir durch zivilen Baumschutzunsere Bäume retten und der Stadt zeigen, wie man’s macht!
der Waldfriedhof Solln ist Landschaftsschutzgebiet.
Baumfällungen durch ein Gartenbaureferat oder ähnliche städtische Stellen in Landschaftsschutzgebieten in Bayern unterliegen strengen naturschutzrechtlichen Vorschriften. Da Landschaftsschutzgebiete (LSG) besonderen Schutz genießen, ist für Fällungen in der Regel eine behördliche Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde erforderlich, auch wenn das Gartenbaureferat als Teil der Verwaltung handelt.
Ich habe der Unteren Naturschutzbehörde eine Foto-Dokumentation von den massiven Fällungen des Gartenbaureferates in 12 Landschaftsschutzgebieten im Münchner Süden vorgelegt (auch im März in der Vogelbrutzeit) und den Nachweis der erforderlichen Genehmigungen und Vorlage der Fachgutachten, die vor einer Baumbeseitigung prüfen, ob der Baum durch fachgerechte Schnittmaßnahmen erhalten werden kann.
Darauf habe ich eine anonyme Antwort der UNB erhalten, die sich wie ein Wikipedia-Auszug zum Thema Eschensterben und Hallimasch liest und auch hier wird pauschal die Verkehrssicherheit als oberste Rechtfertigung angeben. In weiteren Gesprächen mit der UNB habe ich erfahren, dass man das nicht so eng sieht, da im Gartenbaureferat ja Fachleute am Werk wären und man ja Bürokratie einsparen wolle.
In Landschaftsschutzgebieten gilt aber als oberstes Ziel der Erhalt der Ökosysteme, Biodiversität, Bodenschutz, Windschutz, Mirkoklima und Artenschutz und nicht die Verkehrssicherheit!
Auf wiederholte, nachdrückliche Aufforderung habe ich wieder eine anynome Mitteilung darüber erhalten, dass die Angelegenheit an das Gartenbaureferat weitergeleitet wurde.
Hier werden nicht nur Verantwortlichkeiten hin und her geschoben, die UNB vernachlässigt Ihre Aufsichtspflicht und ist untätig.
Es ist sehr beängstigend festzustellen, dass die Landschaftsschutzgebietsschilder bedeutungslos sind und LSGs in München gar keinen Schutz haben.
Ich werde nun eine Untätigkeitsbeschwerde einlegen und sehen, was die Referatsleitung unternimmt.
Das Gartenbaureferat ist auf jeden Fall alarmiert, da nun plötzlich an sehr vielen Bäumen im Waldfriedhof kleine weiße Schilder mit Nummern angebracht werden, die bedeuten, dass der Baum ins Baumkataster aufgenommen wurde und unter dokumentierter Beobachtung steht. Laut Baumpflegerichtlinie muss jeder Baum bevor er gefällt wird, nachweislich beobachtet, bei Schadensvermutung ein Gutachten erstellt werden und erst dann darf er zum Fällen gekennzeichnet werden. Dieser Prozess dauert mindestens ein Jahr (Kennzeichnung Frühjahr, nächste Kontrolle Herbst, bei Schadensfeststellung Gutachten, Fällung Frühjahr). Das wurde bisher nicht gemacht! Aber es heißt auch, dass das Gartenbaureferat plant viele dieser Bäume Anfang 2026 zu fällen!
Ich bleibe dran, es ist sehr viel zu tun. Unterstützung immer willkommen.
Wir haben bisher 283 Unterschriften und noch 50 Tage bis zum Ende der Petition.
der Sollner Waldfriedhof gehört auch zum Landschaftsschutzgebiet. Hier sind Fällungen von der Baumschutzbehörde zu genehmigen. Auf Anfrage bei der Unteren Naturschutzbehörde hat man mich bzgl. der Zuständigkeit an das Referat für Klima und Umwelt verwiesen.
Daraufhin habe ich beigefügtes pdf mit einer Fotodokumentation der massiven Fällungen und Rodungen in Landschaftsschutzgebieten im Münchner Süden, die bis in die Vogelbrutzeit hineinreichen, an das RKU gesandt und nach den Genehmigungen gefragt, auch auf die übertriebenen Maßnahmen und Kahlschläge hingewiesen und ein Überprüfung gefordert.
Daraufhin habe ich eine anonyme Antwort mit der pauschalen Rechtfertigung durch das Eschentriebsterben und Pilzkrankheiten erhalten.
Außerdem habe ich erfahren, dass das RKU seiner Aufsichtspflicht nicht nachgeht, weil im Gartenbaureferat auch Fachleute seien und man ja Bürokratie abbauen möchte.
Das bedeutet dann also, dass in Landschaftsschutzgebieten kein besonderer Schutz gilt, weil auch hier das Argument der Verkehrssicherheit als Pauschalbegründung eingesetzt wird und nicht die Belange des Umweltschutzes, des Klimaschutzes, der gesunden Wohn- und Lebensverhältnissen und dem Erhalt der Artenvielfalt.
Ich habe natürlich nochmal vehement nachgehakt und werde weiter darüber berichten.
Bitte informieren Sie auch Ihr Umfeld über diese beängstigenden Tatsachen, damit noch mehr Münchner Bürger Bescheid wissen und wir neue Unterstützer finden.
Es bleibt zu hoffen, dass mit der neuen grünen Rathausspitze auch ein grünerer Rückhalt einzieht.
im Januar und Februar hat das Gartenbaureferat im Waldfriedhof Solln wieder mind. 12 Bäume gefällt, vielleicht sind es noch mehr, kann sein, dass ich Fällungen übersehen habe.
So schrumpft der alte Baumstand Jahr für Jahr und der 'Wald' lichtet sich.
Kleine Nachpflanzungen für die letztes Jahr 17 entnommenen Bäume, die sowieso kein echter Ersatz für die verlorenen, alten Bäume sind, habe ich nur 6 ausmachen können.
Ich habe dem Gartenbaureferat mehrfach abgeschrieben und einen Stopp der Fällungen verlangt, aber Herr Whippey (zuständiger Kennzeichner der Fällungen im Waldfriedhof Solln), Herrn Heil (Gebietsleiter Gartenbau Süd) und auch die Friedhofsentwicklung München haben nicht reagiert.
Wir haben jetzt rund 200 Unterschriften und noch 3 Monate Zeit, noch mehr Unterstützer zu sammeln. Danach endet die Petition und ich werde sie überreichen.
Bitte helfen Sie mit, leiten Sie die Petition weiter, damit wir noch mehr Druck bei der Gartenbaubehörde ausüben können, um der Vernichtung des Baumbestandes Einhalt zu gebieten.
Selbst die Leiterin der Gartenbaubehörde Dr. Jeanne-Marie Ehbauer von den Grünen sieht keinen Handlungsbedarf und setzt sich in keinster Weise für den Baumschutz ein. Sie hält einfach nur blind schützend Ihre Hand über die Maßnahmen des Gartenbaureferates.
Ich habe noch eine weitere Petition zum Baumschutz aufgesetzt, da die Münchner Baumschutzverordnung nur für Privatgrundstücke gilt.
Dieses Petition unterstützt auch den Baumschutz auf Friedhöfen.
untenstehende Email ist mit diesem Betreff heute an Frau Dr. Jeanne-Marie Ehbauer gegangen.
Sie ist Baureferentin und leitet das Münchner Baureferat und somit auch das Gartenbaureferat und gehört den Grünen an. Die Partei hat versprochen, dass Frau Ehbauer Ihren Job im Sinne der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes zu bewältigt. Frau Ehbauer veröffentlicht jedes Jahr die geschönten Münchner Baumbilanzen und hält Ihre Hand darüber.
In Erwartung einer baldigen Reaktion aus dem Baureferat, über die ich Euch auch informieren werde, sende ich hoffnungsvolle Grüße
Eure Baumschützerin
Rossy Riszterer
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Email:
Sehr geehrte Frau Dr. Ehbauer,
mit Beginn des Jahres nehmen wir mit großer Sorge wahr, dass das Gartenbaureferat erneut massive Fällungen auf öffentlichen Grünflächen und Friedhöfen durchführt. Die aktuelle Praxis widerspricht eklatant den Klimaschutzzielen unserer Stadt und verstößt gegen die Belange des Umweltschutzes, des Klimaschutzes, der gesunden Wohn- und Lebensverhältnissen und dem Erhalt der Artenvielfalt verstoßen wird.
1. Intransparenz und „Schönfärberei“ in der Baumbilanz
Jährlich werden durchschnittlich 2.300 Bäume gefällt – ohne Not, selbst in Landschaftsschutzgebieten oder an Naturdenkmälern. Wir kritisieren hierbei noch dazu die statistische Aufbereitung:
Minderwertiger Ersatz: Ein neugepflanztes „Bäumchen“ mit einer Lebenserwartung von nur 40 Jahren kann einen 100-jährigen Altbaum nicht ersetzen. Laut Prof. Andreas Roloff (TU Dresden) wären ca. 400 Jungbäume nötig, um die Umweltleistung eines einzigen Altbaums zu kompensieren.
Fragwürdige Zahlen: Die Einbeziehung von 1.400–1.500 Sämlingen in die Bilanz ist irreführend, da dieser Aufwuchs weder nachgewiesen werden kann, noch dem Gartenbaureferat zuzuordnen ist noch einen echten Ersatz darstellt.
2. Doppelmoral beim Baumschutz
Während für Privatpersonen die Münchner Baumschutzverordnung verschärft wurde, handelt das Gartenbaureferat nach eigenem Ermessen. Fällungen werden als einzige „Pflegemaßnahme“ eingesetzt, anstatt vorausschauende Baumpflege zum Erhalt des alten Baumbestandes in Zeiten des Klimawandels (Natürliche Schädlingsabwehr, Wässerung, Düngung, Abstützung) zu betreiben.
3. Verkehrssicherungspflicht als Vorwand
Das Argument der Verkehrssicherheit wird als Pauschalbegründung für Kahlschläge missbraucht. Dass Bäume „prophylaktisch“ gefällt werden, um Haftungsfragen zu umgehen, wie von Herrn Heil bestätigt, ist in Zeiten des Klimawandels nicht länger hinnehmbar. Der Erhalt des alten Baumbestandes muss – auch gemäß aktueller Rechtsprechung (VGH-Urteil Lindenschmittstraße) – Vorrang vor hypothetischen Risiken haben.
Wir sind nicht mit einem Verjüngungskonzept einverstanden, welches das Gartenbaureferat nach eigenen Angaben verfolgt. Im Angesicht der niedrigen Lebenserwartung von heutigen Jungbäumen und der Umweltleistung und wertvollen Wirkung eines einzigen Altbaumes kann das nicht Ihr Kurs sein.
4. Widerspruch zu grünen Kernthemen
Als Vertreterin der Fraktion Die Grünen/Rosa Liste stehen Sie in der Verantwortung, die Versprechen Ihrer Partei einzulösen, nämlich ‚Ihre Aufgaben im Sinne der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes zu bewältigen‘. Ihr Slogan „Mehr Bäume, weniger Beton“ wird durch die aktuelle Praxis des Gartenbaureferats ad absurdum geführt. Die Bürger Münchens sind alarmiert und nicht länger bereit, die Zerstörung ihres Lebensraums tatenlos hinzunehmen.
Unsere Forderungen an Sie:
Sofortiger Stopp ! der massenhaften (auch schon für Beginn 2026 geplanten) Fällungen und Kontrolle der Anordnungen und der ausführenden Trupps.
Korrektur der Baumbilanzen: Transparente Darstellung statt statistischer Schönfärberei.
Budgetumschichtung: Umwandlung der Fäll-Budgets in Budgets für echte Baumerhaltungsmaßnahmen.
Einbeziehung neuer Forschung: Anwendung moderner Methoden zur natürlichen Schädlingsbekämpfung und Klimaanpassung statt Rodung.
Wir erwarten von Ihnen ein entschiedenes Umdenken und eine zeitnahe Rückmeldung, wie Sie den Schutz des alten Baumbestandes in München sicherstellen wollen.
ich habe dem zuständigen Bezirksmeister für den Waldfriedhof Solln, der Friedhofsverwaltung und der Friedhofsplanung Anfang September sicherheitshalber wieder einen Zwischenstand der Petition zugesandt, um zu zeigen, dass wir inzwischen einen nicht zu übersehenden Umfang an Unterschriften erreicht haben (6% der Gräberanzahl des Friedhofes!) und damit ein Umdenken in der Planung von neuen Fällungen zu erreichen, die jetzt im Herbst wieder losgehen.
Ich habe an die Kompetenz des Bezirksmeisters appelliert, statt Fällungen als einzige Pflegemaßnahme einzusetzen, auf Prävention gegen Schädlinge (es gibt aktuelle Forschungsergebnisse, die angewandt werden können), auf Stärkung und Düngung zu setzen, gefährdete Bäume abzustützen und es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Denn man kann eine Schwächung der Bäume auch mit einer weitsichtigen Prävention verhindern und z.B. die alten Bäume in Hitzeperioden wässern, wie es in anderen Bundesländern bereits gemacht wird. Durch den Klimawandel wird es in Zukunft immer wieder neue Herausforderungen geben. Die Gartenbaubehörde bräuchte nur Ihre Kapazitäten, die sie derzeit für die jährlichen Fällungen aufgewendet, in erhaltende Maßnahmen wandeln. .
Daraufhin schrieb mir der Leiter der Gartenbaubehörde zurück, dass sie ja die kleinen, neugepflanzten Bäume gießen würden und bedankte sich für mein Engagement. Wie in der Politik, einfach am Thema vorbei.
Die Petition läuft nur noch bis Ende des Jahres. Bitte helfen Sie mit, dass wir noch mehr Unterschriften zusammen bekommen und den Druck auf das Gartenbaureferat erhöhen können. Leiten Sie Petition weiter, nutzten Sie alle Ihre Kanäle (Facebookgruppen, WhatsApp, LinkedIn oder erzählen Sie es einfach weiter).
Liebe Unterstützer, Baumliebhaber und Freunde des Waldfriedhof Solln,
letzte Woche sind mitten im Sommer 5 große alte Fichten im Waldfriedhof Solln innerhalb von wenigen Tagen gefällt worden. Mitten in der Vogelbrutzeit, in der Fällungen eigentlich verboten sind.
Es reicht ja schon, dass die Bäume regelmäßig im Herbst begutachtet und im Frühjahr gefällt werden, aber jetzt werden auch spontan und panikartig unter dem Jahr auch noch alte Bäume entnommen.
Anstatt für die Bewässerung zu sorgen, wenn man schon weiß, dass die Hitze die Bäume schwächt und anfällig macht, wird immer nur gefällt.
Ich bitte Sie die Petition weiter zu verbreiten, wir brauchen noch viel mehr Unterschriften, um als Bürger und Grabbesitzer mit unserem Anliegen wahrgenommen zu werden.