Region: Duisburg

Beibehaltung der Hebesatzsplittung (Wohneigentum/Nichtwohneigentum) auch über das Jahr 2025 hinaus!

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Sören Link

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7.713 von 3.300 für Quorum in Duisburg Duisburg

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  1. Gestartet 09.02.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Neuigkeiten

23.02.2026, 16:12

Noch ein Artikel von Funke Medien zu der geplanten Hebesatzanpassung -> www.nrz.de/lokales/duisburg/article411290667/duisburgs-neuer-hebesatz-so-viel-teurer-wirdE28098s-fuer-hausbesitzer-in-den-vierteln.html Auch der leider hinter der Bezahlschranke.

Die Stadt sucht sich einzelne Beispiele aus den Stadtteilen heraus und versucht das dann auch in ihrer Beschlussvorlage für die Ratsmitglieder morgen als repräsentativ zu verkaufen. Ich hätte mir gewünscht das Funke Medien da auch mal genauer nachhakt. Und statt einzelner Beispiele wären Durchschnittswerte je Stadtteil ggf. durchaus aufschlussreicher m.M. nach! Dann liest ein Ratsmitglied das ein Zweifamilienhaus in Rumeln knapp 1.000,- Euro / Jahr kostet, nur erfährt man nicht genau wo es steht und wie hoch der Bodenrichtwert da ist. Denn da gibt es in Rumeln auch sehr hohe, aber eben auch sehr niedrige die die Abgabenlast natürlich drücken.

Was mich bei der gesamten Berichterstattung mittlerweile allerdings am meisten stört ist die Tatsache das die Presse nicht einmal bislang darüber berichtet in welcher Höhe Wohnimmobilien insgesamt zusätzlich belastet und Nichtwohnimmobilien zusätzlich entlastet werden wenn für die einen die Belastung um 32 Prozent steigt und die anderen um etwa 20 Prozent sinkt. Ein örtlicher SPD-Ratsherr nannte mir eine Summe von jeweils 30 Millionen Euro die auch von der Stadt bislang nicht dementiert wurde und mir bei einem Gesamtvolumen von 138 Millionen Euro Grundsteuer B Aufkommen auch als realistisch erscheint. Gewerbe und Handel zahlen also massiv weniger (kein Wunder das die IHK jubelt) und Wohnimmobilieneigentümer und Mieter dürfen das dann ausgleichen. Das ist in meinen Augen ein gewaltiger sozialer Aspekt der bei der gesamten Diskussion leider komplett unter den Tisch fällt. Selbst die Parteien die "Sozial" in ihrer DNA oder sogar in ihrem Parteinamen tragen thematisieren das nicht auch nur im Ansatz und das finde ich einfach nur enttäuschend von der gesamten lokalen Politik vor dem Hintergrund einer solch großen gesamtgesellschaftlichen Entscheidung!


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