Region: Ansbach
Health

Erhalt der chirurgischen und internistischen Akut- und Regelversorgung an der Klinik Neuendettelsau

Petition is directed to
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, Bayerischer Gesundheitsminister Klaus Holetschek, DIAKONEO KdöR, Landrat Jürgen Ludwig, Kreistag Landkreis Ansbach
12,439 Supporters 9,272 in Ansbach
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  1. Launched November 2021
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Die Petition wurde eingereicht

11/30/22, 3:07 AM CST

Der Bayerische Rundfunk hat heute folgende Nachricht verbreitet:
www.br.de/nachrichten/bayern/krise-bei-diakoneo-kliniken-stationaere-versorgung-gefaehrdet,TOT6Qq9

Diese Nachricht ist alles andere als ermutigend. Diakoneo Vorstand Michael Kilb skizziert "andere Varianten" zu einer stationären Aufnahme in der Klinik. Ambulante Versorgung, Kurzzeitpflege, Gesundheitskiosk, Notfallversorgung tagsüber - die Klinik Neuendettelsau wird noch viel massiver umgebaut, als zunächst vorgesehen. Eigentlich, so muss man nüchtern feststellen, wird sie als Krankenhaus abgewickelt. Ein massiver Einschnitt in die wohnortnahe Gesundheitsversorgung der Bevölkerung, eine Leerstelle in der Infrastruktur des östlichen Landkreises Ansbach!
Wollen wir Bürgerinnen und Bürger das kommentarlos hinnehmen?
Wollen die Politikerinnen und Politiker auf kommunaler, Krei- und Landesebene das tatenlos hinnehmen?


Die Petition wurde eingereicht

11/22/22, 10:37 AM CST

Vor genau einem Jahr hat das Bündnis für Familie die Petition "Erhalt der chirurgischen und internistischen Akut- und Regelversorgung an der Klinik Neuendettelsau" gestartet. Zeit für eine Zwischenbilanz.
1. In weniger als drei Monaten haben mehr als 12.500 Menschen die Petition unterschrieben. Ein tolles Ergebnis, das die Adressaten der Petition beeindruckt hat. So äußerten sich Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek, der Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Diakoneo-Vorstand Michael Kilb, als sie die Petition entgegennahmen.
2. Erste Erfolge der Petition waren Reaktionen der Politiker. Die Bürgermeister*innen der Allianz Kernfranken setzten sich im bayerischen Gesundheitsministerium für die Klinik Neuendettelsau ein. Ebenso alle Fraktionen im Kreistag Ansbach sowie die Landtagsabgeordneten Andreas Schalk (CSU), Dr. Peter Bauer (FW) und Martin Stümpfig (Grüne). MdL Schalk sicherte zu, den geforderten "Runden Tisch" einzuberufen. Es ist ihm jedoch nicht gelungen.
3. Als Erfolg der Petition ist zu werten, dass die geplante Umstrukturierung der Klinik Neuendettelsau mit einer Konzentration auf die Kardiologie und Geriatrie bis jetzt nicht umgesetzt worden ist. Mehrfach hat Diakoneo den Termin dafür verschoben. Derzeit ist kein konkreter Termin für die Umsetzung bekannt. Kürzlich teilte Diakoneo mit, dass die geplante Fusion der Klinik Neuendettelsau mit der Klinik Schwabach zu einer gemeinsamen GmbH "aus rechtlichen Gründen" nicht möglich sei. Diakoneo will trotzdem ein Medizinkonzept ausarbeiten, mit dem das jetzige Leistungsangebot der Klinik Neuendettelsau geschmälert würde. Allerdings: Die Notfallambulanz in Neuendettelsau soll in vollem Umfang fortgeführt werden!
4. Anlässlich des Jahrestags der Petition ersuchten wir Diakoneo-Vorstand Michael Kilb um ein Gespräch. In seiner Antwort wies er darauf hin, dass derzeit geprüft werde, welche "Anpassungen" angesichts der juristischen Problematik beim Medizinkonzept vorgenommen werden müssten. Er bat um Verständnis, über weitere Details erst dann zu informieren, wenn diese Prüfung abgeschlossen sei.
5. Die anhaltende Unsicherheit bezüglich ihrer Zukunft wirkt sich nachteilig auf die Klinik Neuendettelsau aus. Beschäftigte beklagen, das "unausgegorene Medizinkonzept und die nach wie vor mangelnde Kommunikation" der Diakoneo-Leitung habe "Mitarbeiter und Patienten vergrault".
6. Festzuhalten bleibt: Die Klinik Neuendettelsau bietet aktuell unverändert das gleiche medizinische Angebot wie in den vergangenen Jahren. Es gibt eine CHIRURGISCHE und eine INTERNISTISCHE Abteilung. Ebenso eine NOTFALLAMBULANZ für alle medizinische Notfälle!

BITTE NUTZEN SIE IM KRANKHEITSFALL "UNSERE" KLINIK NEUENDETTELSAU!
Damit unterstreichen Sie ganz praktisch die Notwendigkeit einer wohnortnahen Krankenhaus-Versorgung!


Die Petition wurde eingereicht

9/21/22, 7:43 AM CDT

Der Schriftzug über dem Haupteingang hat sich geändert: Aus der "Clinic Neuendettelsau" ist die "Klinik Neuendettelsau" geworden. Und das Logo von Diakoneo befindet sich jetzt auf der weißen Tafel. Aber auch die Veränderungen hinter Fassade schreiten voran. Mit Beginn des neuen Jahres will Diakoneo die Pläne zur Aushöhlung der Leistungen in der Klinik Neuendettelsau umsetzen. In der engen Verzahnung mit der Klinik Schwabach soll sich Neuendettelsau auf die Bereiche Kardiologie und Geriatrie konzentrieren. Keine Notfallaufnahme rund um die Uhr mehr, keine Chirurgie (geplante ambulante Operationen ausgenommen), keine innere Medizin mehr. So der Plan, gegen den sich mehr als 12.500 Unterzeichende unserer Petition mit Nachdruck wenden.
Inzwischen kommen Signale aus der Klinik, die auf eine Modifizierung der Diakoneo-Pläne hindeuten. So könnten Teile der Chirurgie und der inneren Medizin in Neuendettelsau erhalten bleiben. Ferner wird das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) wohl ausgebaut. Diakoneo hat im Frühjahr das "Gesundheitszentrum Mittelfranken" gegründet, das die MVZ in Ansbach, Neuendettelsau und Schwabach verbindet.
Die Unterstützenden der Petition fordern aber weiterhin den Erhalt der Notaufnahme und der Regelversorgung. Die beste Lösung für die Bevölkerung im östlichen Landkreis Ansbach soll ein Runder Tisch erarbeiten. Ein Gremium, in dem Diakoneo, das bayerische Gesundheitsministerium, der Landkreis Ansbach und die Kommunale Allianz Kernfranken nach einem Weg suchen, das Leistungsangebot an der Klinik Neuendettelsau zu erhalten und zu finanzieren.
Der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk hat bereits im Frühjahr angekündigt, diesen Runden Tisch zusammenzurufen. Leider ist das noch nicht geschehen. Auf Nachfragen nach dem "Stand der Dinge" gibt es bisher keine konkrete Antwort.
ABER DIE ZEIT EILT! Noch ist Gelegenheit, mit Diakoneo zu verhandeln und das Sozialunternehmen zu überzeugen, dass es Alternativen zurgeplanten Umstrukturierung gibt!
LASSEN WIR DIESE GELEGENHEIT NICHT VERSTREICHEN!


Die Petition wurde eingereicht

6/22/22, 8:56 AM CDT

Es ist ruhig geworden um die Klinik Neuendettelsau. Doch im Hintergrund wird weitergearbeitet. Diakoneo hat angekündigt, die Umstrukturierung im kommenden Jahr umzusetzen. Ob es bei den Plänen bleibt, die meisten Abteilungen am Krankenhaus Schwabach zu konzentrieren und in Neuendettelsau lediglich Kardiologie und Geriatrie zu behalten sowie geplante ambulante Operationen durchzuführen, ist unklar. Wie zu hören ist, sollen die Vorschläge der Münchner Beratungsfirma nicht in vollem Umfang umgesetzt werden. Aber Genaueres ist nicht bekannt. Diakoneo ist dem Vernehmen nach allerdings wild entschlossen, die chirurgische Notaufnahme in Neuendettelsau zu schließen. Eine schlechte Nachricht für die Menschen im östlichen Landkreis.
Aber es ginge auch anders, wie das Beispiel Landkreis Dillingen zeigt. In dem schwäbischen Landkreis gibt es zwei Kliniken (Dillingen und Wertingen) mit einem vergleichbaren Leistungsangebot. Dort hat eine Beratungsfirma im Auftrag des Kreistags folgendes Konzept ausgearbeitet: Die Kliniken erhalten unterschiedliche Schwerpunkte, bei einigen medizinischen Leistungen arbeitet man mit Kliniken jenseits der Kreisgrenzen zusammen. Vor allem: AN BEIDEN KRANKENHÄUSERN BlEIBEN DIE NOTAUFNAHMEN ERHALTEN! Diese Empfehlung hat ein Hamburger Beratungsunternehmen gegeben.
Warum sollte eine ähnliche Entscheidung nicht auch im Landkreis Ansbach möglich sein?
Die Voraussetzungen dafür soll ein Runder Tisch schaffen, den wir über 12.500 Unterzeichnende der Petition fordern. Diakoneo und ANregiomed sollen für die Sicherung der Gesundheitsversorgung zusammenarbeiten. Können die beiden - heute oft Wettbewerber auf dem Gesundheitsmarkt - nicht zum Wohl der Bevölkerung auf diesem Gebiet an einem Strang ziehen?
Wir fordern die Verantwortlichen bei Diakoneo sowie bei ANregiomed zu einem transparenten Dialog ohne Vorurteile auf. Mit dem Ziel eines zukunftsfähigen Plans, der für Sicherheit an der Klinik Neuendettelsau sorgt. Diese Transparenz braucht das medizinische Personal, das ein extrem feines Gespür dafür hat, ob sich eine motivierte Mitarbeit im Haus sich für die Zukunft lohnt.
Um die Einrichtung des Runden Tischs mit Diakoneo, Landkreis, Gesundheitsministerium und Kernfranken kümmert sich derzeit der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk aus Ansbach. Wir fordern alle auf, sich daran zu beteiligen und konstruktiv nach den besten Lösungen FÜR die Bevölkerung zu suchen.


Die Petition wurde eingereicht

5/10/22, 5:46 AM CDT

Die Notaufnahme an der Klinik Neuendettelsau muss bleiben! Sonst werden die Probleme der Menschen im Landkreis Ansbach, im Ernstfall schnelle Hilfe zu bekommen, noch größer. Das Schwerpunktkrankenhaus Ansbach ist offenkundig nicht in der Lage, Patienten in Notfällen jederzeit aufzunehmen. Mit entsprechenden Beschwerden beschäftigt sich das bayerische Gesundheitsministerium. Der Vorstand von ANregiomed hat laut einem Bericht der FLZ die Probleme auch eingeräumt. Der Grund seien massive Personalengpässe.
Ließe sich die Situation in den Notaufnahmen nicht deutlich verbessern, wenn auch die Klinik Neuendettelsau ihre bisher hoch gelobte Notaufnahme wieder ertüchtigen würde statt sie auszuhöhlen und (Herzprobleme ausgenommen) ganz aufzugeben? Die Notaufnahme in Neuendettelsau könnte jene in Ansbach entlasten. Für die Bevölkerung ein großer Vorteil: kurze Wege ins nächste Krankenhaus.
Notwendig wäre dafür die Zusammenarbeit von ANregiomed und Diakoneo. Genau diese hat das Bündnis für Familie Neuendettelsau vorgeschlagen. An einem Runden Tisch mit Beteiligung der Fachleute der Krankenhausträger ANregiomed und Diakoneo könnte ein Verbund der Notaufnahmen sowie der Akut- und Regelversorgung innerhalb des großen Landkreises Ansbach ausgehandelt werden.
Wir rufen die Krankenhausträger auf, zum Wohl der Bevölkerung enger zusammenzuarbeiten und ein mögliches Konkurrenzdenken zu überwinden!
Dazu kann und sollte auch das bayerische Gesundheitsministerium seinen Beitrag leisten. Die Aktionsgruppe "Schluss mit dem Kliniksterben in Bayern" hat in einem Beitrag in der FLZ darauf hingewiesen, dass der Freistaat nach dem Krankenhausgesetz für die Krankenhausplanung zuständig ist. Die allgemeine Sympathiebekundung des Gesundheitsministers Klaus Holetschek für die Klinik Neuendettelsau bei der Übergabe der Petition sichere den Standort nicht und sei faktisch wertlos.
Deswegen nochmals unser Appell an Klaus Holetschek: "HERR MINISTER, HELFEN SIE MIT, DIE KLINIK NEUENDETTELSAU ZU RETTEN!"


Die Petition ist bereit zur Übergabe - Petition an Minister Holetschek übergeben

4/23/22, 1:12 PM CDT

Am Samstag hat der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek die Petition aus den Händen von Petra Schweigert und Eckard Dürr (Vorsitzende des Bündnis für Familie Neuendettelsau) entgegengenommen. Damit hat die Forderung nach dem Erhalt der Grund- und Regelversorgung an der Klinik Neuendettelsau alle Adressaten der Petition offiziell erreicht. Wie bekannt, hat das Bündnis für Familie die 12.594 Unterschriften am 3. März an Michael Kilb, Vorstand Gesundheit bei Diakoneo, und am 8. März an den Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig überreicht.
Das Treffen mit Minister Holetschek hatte der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk (im Foto links) kurzfristig arrangiert. Der Minister nahm an einer Tagung der CSU Mittelfranken im Luthersaal Neuendettelsau teil. Er zeigte sich beeindruckt von Zahl der Unterstützenden PRO Klinik Neuendettelsau. Das Anliegen einer wohnortnahen Krankenhausversorgung verstehe er sehr gut und werde es auch unterstützen. Allerdings sei der Freistaat Bayern nicht für die Krankenhausplanung zuständig, Die sei allein Sache der Klinikträger.
Über die Inhalte der Petition und die Forderung nach einem Runden Tisch ist Minister Holetschek bereits seit Jahresbeginn durch mehrere Schreiben des Bündnis für Familie Neuendettelsau informiert. Vor gut zwei Wochen traf er auch die Bürgermeister der Allianz Kernfranken, die ebenfalls den Erhalt der Klinik fordern, zum Gespräch. Darin hat er zugesichert, die Möglichkeiten des Ministeriums für den Erhalt der Akutversorgung vor Ort einzubringen. Außerdem sagte er zu, dass sein Ministerium an einem Runden Tisch teilnehmen werde.
Wir setzen darauf, dass am Runden Tisch mit Vertretern von Ministerium, Diakoneo, Landkreis Ansbach und Allianz Kernfranken Anreize gefunden werden, die Diakoneo davon überzeugen, das Leistungsangebot der Klinik Neuendettelsau nicht noch weiter einzuschränken. Der Schlüssel könnte in einer engeren Zusammenarbeit zwischen Diakoneo und den ANregiomed (Kliniken in Ansbach, Dinkelsbühl und Rothenburg) liegen.
Sie sehen, das Thema Klinikerhalt Neuendettelsau ist mit der Übergabe der Petition nicht erledigt. Wir müssen uns weiterhin für die Klinik und ein angemessenes wohnortnahes Angebot engagieren! Die Gesundheitsversorgung im östlichen Landkreis Ansbach darf nicht unter dem Diktat des Rotstifts stehen!


Die Petition ist bereit zur Übergabe - Und Diakoneo bewegt sich doch!

4/21/22, 1:39 PM CDT

Heute stand es in der FLZ: Die Diakoneo-Kliniken Neuendettelsau, Schwabach und Rangauklinik Ansbach bekommen einen neuen Geschäftsführer. Das war zu erwarten, weil der bisherige Geschäftsführer Lars Bergmann im vergangenen Jahr ausgeschieden ist.
Der interessante Teil der FLZ-Nachricht ist folgende Passage der Pressemitteilung: "Diakoneo arbeite intensiv an einem Medizinkonzept, das die Kliniken in Neuendettelsau und Schwabach enger verzahnt. Es soll laut Pressemitteilung Anfang nächsten Jahres umgesetzt werden."
Anfang nächsten Jahres?
Hieß es in der vorangegangenen Verlautbarung nicht: "Im Juli" dieses Jahres?
Und in der Presseverlautbarung zuvor: "Im April" dieses Jahres?
Da ist offenkundig Sand ins Getriebe der Diakoneo-Pläne gekommen. Es läuft wohl nicht so geschmiert, wie gedacht und angekündigt.
Woran liegt das? Am Widerstand der Mitarbeitervertretung? An zähen Verhandlungen mit den Staatsministerien, die Zuschüsse für den Klinikneubau in Neuendettelsau zurückfordern könnten? An kritischen Anfragen aus dem Kreis des Diakoneo-Kuratoriums?
Oder an der erfolgreichen Petition "Erhalt der chirurgischen und internistischen Akut- und Regelversorgung an der Klinik Neuendettelsau"? Hat das starke Signal der Bevölkerung im Landkreis Ansbach und darüber hinaus PRO KLINIK NEUENDETTELSAU im Diakoneo-Vorstand Eindruck gemacht und zum Nachdenken Anlass gegeben?
Wir wissen es nicht.
Wir wissen allerdings, dass das Zeitfenster, die Grund- und Regelversorgung in der Klinik Neuendettelsau zu retten, größer geworden ist. Es bleibt Zeit, den von der Petition geforderten Runden Tisch einzurichten. An dem Tisch sollten Diakoneo und der Landkreis Ansbach (beziehungsweise die für das Gesundheitswesen Verantwortlichen) Platz nehmen, dazu das bayerische Gesundheitsministerium. 12.594 Unterzeichnende fordern dazu auf, eine Lösung FÜR DIE BEVÖLKERUNG zu finden. Damit die Grund- und Regelversorgung erhalten bleibt und die Menschen in Notfällen wohnortnah versorgt werden können.
Wenn Diakoneo und Landkreis mit ihren Kliniken zusammenarbeiten und sich auf ihr Kerngeschäft - eine angemessene Grundversorgung - besinnen, dann dienen sie den Bürgerinnen und Bürgern am besten.
Ist es denn so schwer, sich auf eine gedeihliche Zusammenarbeit zu verständigen?


Die Petition ist bereit zur Übergabe - Das Bemühen um die Klinik Neuendettelsau geht weiter!

4/7/22, 8:59 AM CDT

Der Vorstand von Diakoneo will trotz der Petition, die von 12.594 Menschen unterzeichnet worden ist, an den Plänen für die Klinik Neuendettelsau festhalten: Eingliederung in die Krankenhaus Schwabach gGmbH und Schließung von Notaufnahme, Chirurgie und Innerer Medizin.
Doch noch ist nicht aller Tage Abend!
- Die Mitarbeitervertretung der Klinik hat einen Rechtsbeistand eingeschaltet und setzt sich mit dem Diakoneo-Vorstand vor allem arbeitsrechtlich auseinander. Mit dem klaren Ziel, den Klinikstandort Neuendettelsau nicht zu schwächen und die Patienten in gewohnter Qualität rundum versorgen zu können.
- Die sieben Bürgermeister und die Bürgermeisterin der Allianz Kernfranken werden noch in dieser Woche einen Termin beim bayerischen Gesundheitsminister Holetschek wahrnehmen. Sie wollen ihn überzeugen, dass auch er einen Beitrag leisten kann, um die Klinik im Allianz-Gebiet zu sichern. Indem er von Diakoneo Zuschüsse für den Neubau der Klinik Neuendettelsau zurückfordert und mögliche Zuwendungen für die Modernisierung des Krankenhauses Schwabach infrage stellt.
- Das Bündnis für Familie wird demnächst die Petition "Erhalt der Klinik Neuendettelsau" an Gesundheitsminister Holetschek übergeben. Landtagsabgeordneter Andreas Schalk (Ansbach) hat Gestern nochmals zugesichert, einen entsprechenden Termin zu vereinbaren. Wir fordern weiter einen Runden Tisch, um für die Bevölkerung die beste Lösung zu erarbeiten. Sie könnte unserer Meinung darin bestehen, dass die Grund- und Regelversorgung in der (baulich absolut neuwertigen) Klinik Neuendettelsau verbleibt und im Krankenhaus Schwabach die Konzentration auf spezielle Abteilungen erfolgt. An einem Runden Tisch könnten das Gesundheitsministerium, der Landkreis Ansbach und die Allianz Kernfranken mit Diakoneo darüber verhandeln, bei welcher Zusammenarbeit die Klinik Neuendettelsau gestärkt werden kann.
- Das Bündnis für Familie hat im Raum der ev.-luth. Kirche in Bayern Personen angesprochen und darum gebeten, dass sie sich gegenüber Diakoneo für die Klinik Neuendettelsau einsetzen.

Das Thema "Erhalt der chirurgischen und internistischen Akut- und Regelversorgung an der Klinik Neuendettelsau" ist nicht abgehakt! Sorgen auch Sie dafür, dass es auf der Tagesordnung bleibt und die Pläne von Diakoneo überdacht werden! Sprechen Sie darüber mit Nachbar:innen, Politiker:innen, Beschäftigen und Verantwortlichen von Diakoneo!

Bündnis für Familie Neuendettelsau e.V.


Das Bemühen um den Bestand der Klinik geht weiter!

4/6/22, 5:38 AM CDT

Der Vorstand von Diakoneo will trotz der Petition, die von 12.594 Menschen unterzeichnet worden ist, an den Plänen für die Klinik Neuendettelsau festhalten: Eingliederung in die Krankenhaus Schwabach gGmbH und Schließung von Notaufnahme, Chirurgie und Innerer Medizin.
Doch noch ist nicht aller Tage Abend!
- Die Mitarbeitervertretung der Klinik hat einen Rechtsbeistand eingeschaltet und setzt sich mit dem Diakoneo-Vorstand vor allem arbeitsrechtlich auseinander. Mit dem klaren Ziel, den Klinikstandort Neuendettelsau nicht zu schwächen und die Patienten in gewohnter Qualität rundum versorgen zu können.
- Die sieben Bürgermeister und die Bürgermeisterin der Allianz Kernfranken werden noch in dieser Woche einen Termin beim bayerischen Gesundheitsminister Holetschek wahrnehmen. Sie wollen ihn überzeugen, dass auch er einen Beitrag leisten kann, um die Klinik im Allianz-Gebiet zu sichern. Indem er von Diakoneo Zuschüsse für den Neubau der Klinik Neuendettelsau zurückfordert und mögliche Zuwendungen für die Modernisierung des Krankenhauses Schwabach infrage stellt.
- Das Bündnis für Familie wird demnächst die Petition "Erhalt der Klinik Neuendettelsau" an Gesundheitsminister Holetschek übergeben. Landtagsabgeordneter Andreas Schalk (Ansbach) hat Gestern nochmals zugesichert, einen entsprechenden Termin zu vereinbaren. Wir fordern weiter einen Runden Tisch, um für die Bevölkerung die beste Lösung zu erarbeiten. Sie könnte unserer Meinung darin bestehen, dass die Grund- und Regelversorgung in der (baulich absolut neuwertigen) Klinik Neuendettelsau verbleibt und im Krankenhaus Schwabach die Konzentration auf spezielle Abteilungen erfolgt. An einem Runden Tisch könnten das Gesundheitsministerium, der Landkreis Ansbach und die Allianz Kernfranken mit Diakoneo darüber verhandeln, bei welcher Zusammenarbeit die Klinik Neuendettelsau gestärkt werden kann.
- Das Bündnis für Familie hat im Raum der ev.-luth. Kirche in Bayern Personen angesprochen und darum gebeten, dass sie sich gegenüber Diakoneo für die Klinik Neuendettelsau einsetzen.

Das Thema "Erhalt der chirurgischen und internistischen Akut- und Regelversorgung an der Klinik Neuendettelsau" ist nicht abgehakt! Sorgen auch Sie dafür, dass es auf der Tagesordnung bleibt und die Pläne von Diakoneo überdacht werden! Sprechen Sie darüber mit Nachbar:innen, Politiker:innen, Beschäftigen und Verantwortlichen von Diakoneo!

Bündnis für Familie Neuendettelsau e.V.


Ansbacher Landrat unterstützt die Petition

3/15/22, 2:55 PM CDT

Am 8. März haben Petra Schweigert und Eckard Dürr die Petition an den Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig übergeben. In einem einstündigen Gespräch sagte der Landrat zu, sich mit einem Schreiben an Gesundheitsminister Holetschek zu wenden. Denn er halte es für sinnvoll, trotz einer Verzahnung der Kliniken Neuendettelsau und Schwabach die chirurgische und internistische Notaufnahme in Neuendettelsau zu belassen.
Hier die gemeinsame Pressemitteilung von Landratsamt und Bündnis für Familie Neuendettelsau:

Die Bevölkerung des östlichen Landkreises Ansbach und angrenzender Gebiete setzt sich für den Erhalt der Akut- und Grundversorgung an der Klinik Neuendettelsau ein. 12.594 Bürgerinnen und Bürger haben eine entsprechende Petition unterzeichnet, die das Bündnis für Familie Neuendettelsau verantwortet. Am Dienstag, 8. März, wurde sie an Landrat Dr. Jürgen Ludwig überreicht. „Aus einem Gespräch mit dem Seniorenbeirat Neuendettelsau und dem Bündnis für Familie Neuendettelsau Ende Dezember weiß ich um den Wunsch nach einer umfassenden medizinischen Versorgung in Neuendettelsau. Ich kann das Anliegen gut nachvollziehen und habe den Krankenhausträger Diakoneo bereits gebeten, die Überlegungen zur Umstrukturierung nochmals zu überprüfen“, sagte der Landrat. Erneut will sich Dr. Jürgen Ludwig außerdem an das bayerische Gesundheitsministerium wenden und das Anliegen der Petenten vortragen.
Wie berichtet, plant Diakoneo die Umstrukturierung der Klinik Neuendettelsau. Die Regel- und Grundversorgung soll in Schwabach konzentriert werden, in Neuendettelsau sollen die Bereiche Kardiologie und Geriatrie abgedeckt werden. Damit, so die Sorge der Petenten, könnten internistische und chirurgische Notfälle nicht mehr rund um die Uhr in der Klinik Neuendettelsau versorgt werden. „Mit der geplanten Maßnahme wird ein großes Loch in die lokale medizinische Versorgung gerissen“, so ein Kommentar auf der Petitionsseite. „Wir brauchen ein Krankenhaus in unserer Nähe und nicht in Schwabach.“ Die Klinik Neuendettelsau sei in den Jahren 1998 bis 2007 völlig neu gebaut und ausgestattet worden. Das 150-Betten-Haus verfüge über drei moderne Operations-Säle.
„Dass vor allem die Bevölkerung im Einzugsbereich von Neuendettelsau Einschränkungen durch die Umstrukturierung zugunsten von Schwabach im Verdichtungsraum in Kauf nehmen soll, ist schwer nachzuvollziehen. Die Frage ist, ob die wohl in Rede stehende Stärkung der Akutversorgung nicht besser in Neuendettelsau, also im ländlichen Raum, verortet wäre“, sagte Landrat Dr. Jürgen Ludwig, der sich in dieser Sache bereits im Dezember 2021 schriftlich an Diakoneo und das bayerische Gesundheitsministerium gewendet hat. „Wir werden das Anliegen der Petenten weiterhin positiv begleiten.“ Weiterhin in Kontakt steht Dr. Jürgen Ludwig mit Christoph Schmoll, dem Bürgermeister von Neuendettelsau, und Bernd Meyer, dem Bürgermeister von Sachsen bei Ansbach und Vorsitzenden der Kommunalen Allianz Kernfranken. „Wir behalten im Blick, wie sich die von Diakoneo geplanten Veränderungen an der Clinic Neuendettelsau auf das rettungsdienstliche Geschehen auswirken könnten. Rettungsmittel müssen stets in der vorgegebenen Frist am Einsatzort eintreffen.“
Der Eintragungszeitraum für die Petition reichte von Ende November bis zum 7. Februar 2022. Drei Viertel der 12.594 Unterzeichnenden wohnen im Landkreis Ansbach, weitere neun Prozent in den angrenzenden Gebieten der Kreise Roth und Fürth. In Neuendettelsau haben sich 48 Prozent der Wahlberechtigten eingetragen. Wie berichtet, wurde die Petition am Donnerstag, 3. März, an den Klinikträger Diakoneo übergeben.


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