01/09/2026, 09:54
Die Initiative für den Erhalt des Grünzuges ist weiterhin aktuell und wichtig. Weiterhin werden Planungen eines Leistungszentrums auf der geschützten Fläche seitens Bayer 04 Leverkusen vorangetrieben.
Neues Zeichnungsende: 06.03.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.577
01/04/2026, 05:55
Nach dem Jahreswechsel möchten wir den aktuellen Sachstand zum geplanten Bayer-Campus einordnen. Bayer 04 hat zum Ende des letzten Jahres eine veränderte Planung präsentiert und werbewirksam als deutliches Entgegenkommen deklariert. Eine detaillierte Analyse macht jedoch deutlich, dass es sich hierbei um eine weitgehend kosmetische Anpassung handelt, durch welche die grundlegenden Probleme keineswegs gelöst werden.
1. Veränderte Planung ist weiterhin ein massiver Eingriff in den regionalen Grünzug
Die veränderte Planung stellt nach wie vor einen massiven Eingriff in den regionalen Grünzug dar. Da lediglich zwei Trainingsplätze mit ca. 1 ha entfallen und das Parkhaus ausgelagert wurde, reduziert sich die beanspruchte Fläche nur marginal um etwa 3 ha. Ein gravierendes Problem bleibt die Isolation des geschützten Waldstücks, das nun seine Anbindung an die Umgebung und damit seine ökologische Wirksamtkeit verliert.
In der Konsequenz befinden sich weiterhin ca. 66 % des Campus-Geländes innerhalb des regionalen Grünzugs. Zentrale ökologische Funktionen – insbesondere die Kaltluftentstehung, der Biotopverbund sowie wichtige Funktionen zur Hochwasser- und Klimaanpassung – werden beeinträchtigt oder zerstört, da der verbleibende Grünstreifen lediglich einen engen Korridor bildet.
Damit wird die zentrale politische Forderung, den regionalen Grünzug unberührt zu lassen, nicht im Ansatz erfüllt.
2. Nur die Flächen östlich/südlich „Crop Science“ sind eine verträgliche Alternative in Monheim
Als einzig verträgliche Alternative in Monheim kommen die Flächen östlich und südlich von „Crop Science“ in Betracht.
Der aktuell in der Planung befindliche Standort „Alfred-Nobel-Straße“ wurde sowohl vom Dezernat für Regionalentwicklung als auch von dem von Bayer 04 beauftragten Planungsbüro aufgrund der genannten ökologischen Risiken als eindeutig ungeeignet eingestuft.
Zudem erfüllt diese Grünfläche eine wichtige städteplanerische Funktion, indem sie das Gewerbeindustriegebiet vom Wohngebiet trennt. Da gemäß des Regionalplans Düsseldorf lediglich 3 ha als Gewerbegebiet zulässig sind, fehlt selbst dem bestehenden B-Plan 59M die vollständige regionalplanerische Legitimation.
Hinzu kommt, dass die täglichen Belastungen eines intensiv betriebenen Leistungszentrums die eines Gewerbegebietes mit Bürogebäuden qualitativ und quantitativ deutlich übersteigen, was die mangelnde Eignung des Standortes „Alfred-Nobel-Straße“ untermauert.
Im Gegensatz dazu ist im Bereich östlich/südlich des Pflanzenschutzzentrums „Crop Science“ bereits ein Gewerbeindustriegebiet von ca. 25 ha zulässig, in dem der Campus stadtplanerisch und ökologisch verträglich realisiert werden kann. Eine Zersiedelung oder Zerschneidung des regionalen Grünzuges ließe sich dort vollständig vermeiden.
Gemäß der Forderung des Regionalrats Düsseldorf muss Bayer 04 die bereits rund 70 Alternativflächen erneut prüfen und dabei die kleinere Planungsvariante zugrunde legen.
Insbesondere die bereits bisher als geeignet eingestuften Areale in Leverkusen, Köln und Langenfeld müssen dabei bevorzugt vor dem Standort „Alfred-Nobel-Straße“ in die engere Auswahl genommen werden.
3. Kritische Würdigung der Kommunikation von Bayer 04
Wir betrachten die aktuelle Kommunikationsstrategie von Bayer 04 mit großer Skepsis. Das klare Votum der Bürger gegen den Standort ‚Alfred-Nobel-Straße‘ wird faktisch ignoriert. Stattdessen setzt der Verein auf eine PR-Kampagne, die wesentliche Fakten – wie die negative Standortanalyse des eigenen Planungsbüros – nicht oder nur verkürzt wiedergibt. Die einseitige Darstellung in den sozialen Medien klammert potenzielle Nachteile aus und suggeriert eine ergebnisoffene Bürgerbeteiligung, die in dieser Form nicht stattfindet.
Wir werten dieses Vorgehen als Versuch, mit nicht haltbaren Suggestionen Partikularinteressen über das Gemeinwohl zu stellen.
4. Appell an die Monheimer Politik
Wir danken der neuen Mehrheit im Stadtrat für die bisherige klare Haltung, bekräftigen unsere Unterstützung für den Kurs des Stadtrats und fordern die Verantwortlichen auf:
• Den regionalen Grünzug als unverzichtbaren Bestandteil unserer Stadt konsequent zu schützen.
• Eine Spaltung durch die Missachtung demokratischer Voten zu verhindern.
• Nur solche Lösungen mitzutragen, die ökologisch und städtebaulich nachhaltig sind.
Gefragt sind nun politischer Mut und eine faktenbasierte Beurteilung eines verträglichen Standortes statt PR Kampagnen oder kosmetischer Korrekturen.
Die ökolgische und stadtplanerische Verantwortung liegt in den Händen der Monheimer Politik. Wir erwarten, dass Wahlversprechen und Parteipositionen (s. unser Update v. 13.09.25) konsequent eingehalten werden. Es wäre nicht vermittelbar, eine ökologisch und stadtplanerisch schädliche Planung einer verträglichen Planung südlich/östlich „Crop Science“ vorzuziehen.
Wir bedanken uns bei allen für ihr Engagement für eine zukunftsorientierte und verträgliche Stadtplanung und wünschen ein frohes neues Jahr!
11/08/2025, 15:16
Am 5. November 2025 hat der neu gewählte Stadtrat Monheims auf Antrag von CDU, SPD, Grünen und FDP das laufende Bauleitverfahren für den geplanten Bayer 04 Campus offiziell aufgehoben. Damit folgt der Stadtrat den vielfach geäußerten Bedenken der Fachbehörden, der Bürgerinnen und Bürger sowie der Position des Regionalrats Düsseldorf.
Wir danken den antragstellenden Fraktionen ausdrücklich für ihr konsequentes Handeln – gerade angesichts des zuletzt enormen medialen Drucks und einer aggressiven Kampagne, die die Debatte emotional aufgeladen und bewusst verzerrt hat. Umso mehr verdient es Anerkennung, dass die gewählten Vertreterinnen und Vertreter zu ihren Argumenten und Wahlversprechen stehen.
- Mangelnde Eignung des Standortes „Alfred-Nobel-Straße“ und zukünftige Perspektive
Mit der Aufhebung ist nun wieder eine faire und ergebnisoffene Bewertung aller möglichen Standorte möglich – ohne Vorfestlegung, ohne politischen Druck. Genau diesen offenen Prozess hatte die vorherige Ratsmehrheit unter Führung der PETO-Partei verhindert, indem sie gemeinsam mit Bayer 04 eine hoch umstrittene Planung auf den Weg brachte – gegen alle fachlichen Einwände und ohne Rücksicht auf ökologische, städtebauliche und gesellschaftliche Auswirkungen.
Unter Würdigung dieser stichhaltigen Bewertungen ist der Standort „Alfred-Nobel-Straße“ für den Bau eines Leistungszentrums eindeutig ungeeignet.
Trotzdem erklären die Verantwortlichen von Bayer 04 Leverkusen im Anschluss an die Entscheidung des Stadtrats: „Die Fläche muss regionalplanerisch genehmigungsfähig sein. Diese Kriterien erfüllt in Monheim allein der ursprünglich angedachte Standort.“
Diese Aussage widerspricht eindeutig dem festgelegten Schutzstatus der Fläche als „regionaler Grünzug“ und „Schutz der Landschaft und landschaftsorientierter Erholung“.
Das Dezernat 32 für Regionalentwicklung der Bezirksregierung Düsseldorf sowie sogar das eigens von Bayer 04 Leverkusen beauftragte Planungsbüro bewerten die Fläche - neben weiteren, ungeeigneten Eigenschaften - explizit aufgrund des regionalen Grünzuges als ungeeignet (vgl. Ausschuss fur Planung des Regionalrates Düsseldorf, 13.03.2025, sowie Monheim.de > Stadtleben & Aktuelles > Mitmach-Portal > Aktuelle Projekte > Bayer-04-Sportcampus > Bayer_04_Sportcampus_Standortanalyse.pdf).
Auch eine propagierte Alternativlosigkeit und konstruierte Dringlichkeit aufgrund einer nur theoretisch vorhandenen Gefahr des Lizenzverlustes ändern an der mangelnden Eignung nichts.
Aus diesen Gründen bekräftigen wir unsere Position, dass der Standort „Alfred-Nobel-Straße“ für jegliche Planungen des Leistungszentrums - unabhängig der Größe - ausscheidet und die Stadt Leverkusen in die Pflicht zu nehmen ist sowie – wie auch vom Regionalrat gefordert - alle bereits analysierten Standorte erneut mit einer verkleinerten Planung zu prüfen sind.
- Fragwürdige Kommunikation von Bayer 04 Leverkusen
Die Art und Weise, wie sich Bayer 04 Leverkusen zuletzt öffentlich positioniert hat, wirft ein bedenkliches Licht auf das Verständnis des Vereins von Demokratie und einem respektvollen Umgang mit politischen Entscheidungsträgern.
Die Strategie, öffentliche Kritik durch medialen Druck zu ersticken, statt den Dialog mit der Gesellschaft zu suchen, steht im Widerspruch zur Verantwortung, die ein solcher Verein für das Gemeinwohl und im Rahmen seiner Vorbildfunktion trägt. Diese Art des Vorgehens reiht sich nahtlos in die fehlende, ehrliche Auseinandersetzung mit Umweltbelangen oder den Interessen der Bürger ein: Trotz vielfach bestätigter mangelnder Eignung des Standortes wurden bedeutungsvolle Umweltaspekte bagatellisiert. Letztlich sei auch an die gescheiterte und vielfach kritisierte Kommunikationsstrategie des Lizenzverlustes zu erinnern.
- Vorbildfunktion des neuen Stadtrates der Stadt Monheim
Umso wichtiger ist das klare Signal des Stadtrats: Es braucht politische Glaubwürdigkeit, demokratische Kultur und die Bereitschaft zur Abwägung. Diese Entscheidung ist ein Schritt zur Versachlichung von Debatten – und zur Wiederherstellung von Vertrauen in die kommunale Politik. Dafür sagen wir Danke.
Gleichzeitig bleibt festzuhalten: Die neue Ratsmehrheit steht vor der Aufgabe, mit den Fehlern und der verbrannten Erde aus der vergangenen Regierungsperiode verantwortungsvoll umzugehen.
Wir setzen auf einen transparenten, umweltbewussten und konsensorientierten Weg für die Zukunft unserer Stadt.
11/05/2025, 05:48
Aufgrund der Aktualität, der jüngsten Entwicklungen, besondere Bedeutung und großem Interesse
Neues Zeichnungsende: 31.01.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.460
09/17/2025, 05:55
Am 14.09.2025 fanden in Monheim die Wahlen zur Bürgermeisterin und zum Stadtrat statt.
Das Ergebnis ist eindeutig: Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hat sich für Kandidat/innen und Parteien ausgesprochen, die das geplante Leistungszentrum ablehnen.
- Sonja Wienecke wird mit 54,79 % ohne Stichwahl – direkt zur Bürgermeisterin gewählt.
Im Wahlbezirk, der unmittelbar an die Planfläche grenzt, erzielte sie mit 63,38 % sogar das stadtweit beste Ergebnis.
- CDU, SPD, Grüne und FDP erhalten in der neuen Legislaturperiode gemeinsam die absolute Mehrheit.
- PETO - einzige Befürworterin des Vorhabens - verliert stadtweit über 20 Prozentpunkte.
Wir gratulieren herzlich zu diesem großartigen Erfolg!
Die zukünftigte Bürgermeisterin Sonja Wienecke und Ihr Team haben einen engagierten, tollen Wahlkampf geführt und sind nun durch die direkte Wahl bestätigt worden. Ihr Ergebnis zeigt: Die Bürger wünschen sich eine bürgernahe, werteorientierte und pragmatische Politik. Besonders in der Frage des Leistungszentrums hat sie früh Haltung gezeigt und sich an die Seite der Bürger gestellt.
Ihr klarer Sieg in dem an die Planfläche angrenzenden Wahlkreis werten wir als eindeutige Bestätigung ihrer ablehnenden Position.
Wir wünschen ihr viel Erfolg im neuen Amt!
Auch Fr. Dr. Linhart – CDU Kandidatin des Wahlkreises an der Planfläche – hat sich, in Abgrenzung zur PETO-Wahlkreiskandidatin, früh für die Anliegen der Bürger eingesetzt, und von Anfang an ein offenes Ohr für die Bürger gehabt. In Ihrer Position gegen das Leistungszentrum sehen wir einen Baustein für Ihren Erfolg: Mit 37,31 % errang sie das Direktmandat für den Stadtrat, während die PETO-Wahlkreiskandidatin in Bezug auf das stadtweite Wahlergebnis überdurchschnittlich an Wählerstimmen verloren hat.
Wir wünschen ihr gutes Gelingen für die kommende Legislaturperiode!
Der SPD-Kandidat Yannick Köpp konnte das Ergebnis seiner Partei im Wahlkreis von 3,95 % auf 13,54 % mehr als verdreifachen. Sein Erfolg ist Ausdruck eines intensiven Wahlkampfes, Kompetenz und ausgesprochener Bürgernähe – gerade beim Thema Bayer 04 Leistungszentrum. In seinem Wahlergebnis sehen wir ebenfalls die ausgeprägte Zustimmung der Bürger zu seiner klaren, ablehnenden Haltung zum Bayer 04 Leistungszentrum.
Alles Gute für die zukünftige Arbeit im Stadtrat!
Die Grünen mit ihrem Wahlkreiskandidat Daniel Schlitt haben sich von Beginn an klar und eindeutig gegen das Leistunsgzentrum positioniert und tatkräftig für den Erhalt der Grünfläche eingesetzt.
Vielen Dank für diesen Einsatz und viel Erfolg bei der weiteren Parteiarbeit!
Auch der FDP danken wir für ihre konsequente Unterstützung der Bürgerbedenken zum Leistungszentrum.
Neben den politischen Vertretern möchten wir die enge und wertvolle Zusammenarbeit mit den Umweltverbänden NABU Monheim und BUND Kreis Mettmann hervorheben. Besonders die Postkartenaktion hat eindrücklich die Bedeutung der Grünfläche sowie die möglichen Folgen des Leistungszentrums aufgezeigt.
Abschließend möchten wir außerdem unseren Dank an alle Petitenten sowie Wähler und Wählerinnen für ihre Unterstützung und Stimme für den Erhalt der Grünfläche richten!
Der Wahlerfolg muss nun in politische Entscheidungen umgesetzt werden
Mit diesem Ergebnis erwarten wir, dass der Stadtrat in seiner konstituierenden Sitzung am 05.11.2025 den Wählerwillen in Bezug auf das Leistungszentrum in politische Beschlüsse umsetzt und somit das Verfahren nicht weiterverfolgt. Dies wäre ein klares Signal an Bayer04 Leverkusen. Damit verbunden entfällt auch für den Regionalrat die Notwendigkeit über den Antrag auf Aufhebung des Schutzstatus "regionaler Grünzug" zu entscheiden.
Wir werden uns auch weiterhin für den Erhalt der Grünfläche einsetzen und alle Petenten über neue Entwicklungen zuverlässig informieren.
Als Bügerinitiative können wir bereits jetzt schon sagen: Es lohnt sich, dass wir Bürger uns einmischen – denn nur so kann ein Zeichen gesetzt und aktiv mitgestaltet werden.
Gemeinsam mit vielen Unterstützern wird aus einer einzelnen Stimme eine kraftvolle Bewegung, die man nicht ignorieren kann!
Dies ist gelebte Bürgerbeteiligung, für Monheim am Rhein! Danke dafür an alle Unterstützer!
09/12/2025, 20:07
Das Projekt wird vorangetrieben, ungeachtet der Ablehnung aller Oppositionsparteien und Bedenken der Bürger
Am 06.06.2025 endete die Frist zur Einreichung von Einwänden zu den Planungen des Leistungszentrums im Rahmen der „frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit“. Bisher wurden keine Ergebnisse dieses Verfahrensschritts veröffentlicht, noch liegen alle notwendigen Gutachten in finaler Form vor.
Dennoch wurde in den Monaten Juni & August eine Befragung zur Gestaltung des schmalen Grünstreifens am nördlichen Rand des Plangebietes und ein Workshop durchgeführt.
„Green washing“ und „social washing“ überdecken die relevanten Fragestellungen
Die PETO treibt das notwendige Bauleitverfahren aktiv voran – mit dem Ziel, die aktuelle Planung durchzusetzen. Diese sieht eine Bebauung von 22 Ha vor, womit der regionale Grünzug und eine für Mensch und Tier wertvolle und klimatechnisch wichtige Fläche dauerhaft und unwiderruflich zerstört würde.
Die Bürgerbefragung und der von der Stadt Monheim und Bayer04 veranstaltete Workshop sind dabei lediglich fadenscheinige Methoden des „green washing“ (Kompensation von 220.000 m² durch einen schmalen Grünstreifen) sowie des „social washing“ (es wird suggeriert, die Bürger seien an der kompletten Planung des Leistungszentrums beteiligt, in Wahrheit entscheiden sie nur über die Ausgestaltung eines kleinen Grünstreifens), um das schädliche Projekt in einem positiven Licht darzustellen.
Ebenso wird von der gescheiterten Strategie des drohenden Lizenzverlustes und der Alternativlosigkeit abgelenkt und bewusst der falsche Eindruck erweckt, die Planung sei genehmigungs- und konsensfähig.
Glaubwürdigkeit ist in Frage zu stellen
Auch die Aussagen der Stadt Monheim und der PETO werfen Fragen zur Glaubwürdigkeit der Verantwortlichen auf:
- Eine vom Dezernat für Regionalentwicklung des Regierungsbezirkes Düsseldorf als ökologisch wertvoll eingestufte Fläche wird von der Stadt und der PETO als „Ackerfläche“ bezeichnet
- 6,5 Hektar Gewerbefläche werden als die "halbe Fläche" von 22 Hektar dargestellt
- eine "nachhaltige Stadtentwicklung" wird beworben, obwohl mit der Umsetzung des Leistungszentrums der Verlust einer Freifläche von 220.000 m² und negative Folgen für das Monheimer Stadtklima drohen
- Landschaftsschutz wird mit einer Bebauung von 220.000m² gleichgesetzt
Wenn ein faktenbasierter und respektvoller Umgang mit Politik, Bürgern und Naturschutzverbänden durch Green- und Social-Washing ersetzt werden, ist die Frage der Glaubwürdigkeit klar beantwortet.
PETO hatte ebenfalls zugesichert, dass der Ausweis einer Gewerbefläche Bedingung für das Leistungszentrum sei – diese Bedingung wird nicht erfüllt, dennoch wird das Leistungszentrum vorangetrieben.
Im Lichte des bisherigen Verhaltens und der bisherigen Kommunikation ist daher fraglich, ob die im PETO-Wahlprogramm aufgeführten Bedingungen für eine Realisierung („…dass das Trainingszentrum alle Umweltauflagen und Bestimmungen zu Verkehr, Immissionen und Abstandsflächen erfüllt“) tatsächlich Bestand haben werden.
Es sei bereits angemerkt, dass erhebliche Schwächen in den veröffentlichten Gutachten erkennbar sind, die - im Zweifel auch mit juristischen Mitteln - eine vertiefte Prüfung erfordern.
Die politische Opposition spricht eine eindeutige Sprache: Nein zum Leistungszentrum!
Im Gegensatz dazu haben die Oppositionsparteien von Anfang an klar, nachvollziehbar und bürgernah kommuniziert und die Planungen – jeweils aus ihrer Sicht – abgelehnt:
Grüne: Strikte Ablehnung des Leistungszentrums, da der regionale Grünzug als Biotopverbund, Kaltluft- und Flutungsraum und Klimavorsorgebereich erhalten bleiben muss. Zudem drohen erhebliche Belastungen für Anwohner durch Lärm und Licht.
FDP: Zustimmung ist ohne Regionalrat ohnehin nicht möglich. Sollte Bayer04 später neue Planungen vorlegen, werden diese erneut geprüft – entscheidend sind Qualität, Tragfähigkeit und Zustimmung des Regionalrats.
CDU: Ablehnung des 22-Hektar-Zentrums, da es wertvolle Natur im Biotopverbund zerstört sowie ökologische und gesundheitliche Risiken (z. Bsp.: Licht- und Lärmemissionen, Hitzeinseln, Verkehrsprobleme) ohne erkennbaren Mehrwert für Monheim birgt.
SPD: Vollumfängliche Ablehnung des Projekts. Es bringt massive Belastungen für Anwohner, zerstört wichtige ökologische Funktionen des Grünzugs (u.a. frische Luft für das Stadtgebiet, Beherbergung von Kleintieren im Falle von Hochwasser) und mindert die Lebensqualität. Die Lebensqualität der Monheimer Bürger und die Monheimer Natur stehen über den Interessen eines Großkonzerns.
Auch die Bürgermeisterkandidatin Sonja Wienecke folgt den Positionen der Parteien und lehnt die Planungen ab.
Was jetzt zählt: Ihre Stimme für den Erhalt der Grünfläche und gegen das Bayer04 Leistungszentrum!
Die Kommunalwahl am 14.09.2025 ist richtungsweisend: Die Monheimer Bürgerinnen und Bürger haben die Chance ein Zeichen zu setzen – für eine lebenswerte Stadt und eine ehrliche, bürgernahe Politik!
09/12/2025, 19:47
>> Das Projekt wird vorangetrieben, ungeachtet der Ablehnung aller Oppositionsparteien und Bedenken der Bürger > „Green washing“ und „social washing“ überdecken die relevanten Fragestellungen > Glaubwürdigkeit ist in Frage zu stellen > Die politische Opposition spricht eine eindeutige Sprache: Nein zum Leistungszentrum >> Was jetzt zählt: Ihre Stimme für den Erhalt der Grünfläche und gegen das Bayer04 Leistungszentrum!
Die Kommunalwahl am 14.09.2025 ist richtungsweisend: Die Monheimer Bürgerinnen und Bürger haben die Chance ein Zeichen zu setzen – für eine lebenswerte Stadt und eine ehrliche, bürgernahe Politik!
09/12/2025, 19:43
>> Das Projekt wird vorangetrieben, ungeachtet der Ablehnung aller Oppositionsparteien und Bedenken der Bürger > „Green washing“ und „social washing“ überdecken die relevanten Fragestellungen > Glaubwürdigkeit ist in Frage zu stellen > Die politische Opposition spricht eine eindeutige Sprache: Nein zum Leistungszentrum >> Was jetzt zählt: Ihre Stimme für den Erhalt der Grünfläche und gegen das Bayer04 Leistungszentrum!
Die Kommunalwahl am 14.09.2025 ist richtungsweisend: Die Monheimer Bürgerinnen und Bürger haben die Chance ein Zeichen zu setzen – für eine lebenswerte Stadt und eine ehrliche, bürgernahe Politik!