Region: Dahlen
Erfolg

Forderung nach artgerechter Haltung für die Schwäne in Dahlen (Sachsen)

Petition richtet sich an
Bürgermeister Matthias Löwe

3.045 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

3.045 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

  1. Gestartet November 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Erfolg

Die Petition war erfolgreich!

Neuigkeiten

30.03.2025, 02:37

Liebe Unterstützende,

in der letzten Woche erhielt ich eine Mail vom Bürgermeister, Herrn Löwe, dass die Schwäne mehrmals täglich vom Bauhof gefüttert würden. Daraufhin fuhr ich 2 Mal nach Dahlen zu den Tieren, sprach mit direkten Anwohnern und Tierschützenden, welche regelmässig nach den Schwänen sehen. Die Tierschützenden vor Ort waren die gesamte letzte Woche mehrmals täglich bei den Tieren. Niemand, auch die Anwohner nicht, haben etwas davon mitbekommen, dass Die Vögel gefüttert wurden. Der Bürgermeister selbst legte weder Rechnungen für Schwanenfutter, noch eine Dienstanweisung oder etwas Anderes vor, was belegen würde, dass die Tiere versorgt werden, angeblich sogar mehrmals täglich. Aus Sorge um die Schwäne haben die Anwohner begonnen, die Tiere morgens und abends mit Brot zu füttern, was absolut ungeeignet ist.
Davon können die Schwäne krank werden und für die Wasserqualität ist das auch sehr schlecht. Ein halbes Baguette und ein großes Stück Graubrot befand sich auf der kargen kleinen Insel, zudem jede Menge Plastikfolienverpackung im Wasser. Die Vögel sind umgeben von Betonmauern, kein Fitzelchen Grün auf der kleinen Insel, kein Strauch. Absolut trostlos.
Ich weiß nicht, warum auch von den Behörden im 2025 eine solche Art der Tierhaltung geduldet wird. Mit Umbaumaßnahmen könnte man den Tieren Zugang zur Grünfläche ermöglichen, eine regelmässige, artgerechte Fütterung sollte selbstverständlich sein.
Ich bedanke mich für die vielen Anfragen von Ihnen, welche beim Bürgermeister eingegangen sind. Morgen werde ich alle Stadträte, den Bürgermeister und das Veterinäramt erneut anschreiben. Falls die Stadt die finanziellen Mittel nicht hat, den Lebensraum der Vögel artgerecht zu gestalten gibt es noch immer das Angebot, die Schwäne umzusiedeln. Ein betreuter, artgerechter Platz steht zur Verfügung.

Ganz herzlichen Dank für Ihre liebe Unterstützung. Ein aktuelles Bild von gestern hänge ich an diese Mail.

Herzliche Grüße
Uta Strenger


24.03.2025, 05:47

Liebe Unterstützende,

der kleine Tierschutzverein in Dahlen,
tsv-tierfreundeev.de.tl/
kann das Futtergeld für die Schwäne nicht mehr aufbringen, zuletzt 140 Euro.
Ab heute können die Tiere nicht mehr von den Tierschützenden gefüttert werden, was sie seit Jahren fast täglich machen. Der Bürgermeister und auch das Veterinäramt sind informiert. Ob die Stadt Dahlen nun die tägliche Fütterung verlässlich übernimmt, dazu gab es keine Rückmeldung. Die Schwäne benötigen spezielles Futter. Brot, Mais, Essensreste usw. sind nicht geeignet und schädigen, teilweise lebensgefährlich, die Darmflora der Tiere. Und auch das Gewässer. Aus diesem Grund ist davon abzuraten, dass nun unkontrolliert gefüttert wird.
Ich werde zeitnah über neue Entwicklungen berichten. Anfragen können natürlich auch von Ihnen an die Stadtverwaltung gerichtet werden.
www.heidestadt-dahlen.de/portal/kontakt.html

Ich bedanke mich von Herzen für Ihre Unterstützung.

Herzliche Grüße
Uta Strenger


14.03.2025, 02:10

Liebe Unterstützende,
am Dienstag waren die Jungschwäne Thema der verschobenen Stadtratssitzung.
Der Stadtrat, Herr Ballier, fragte den Bürgermeister direkt nach dem Verbleib der Vögel.
Der Bürgermeister, Herr Löwe, gab zur Antwort, dass die Schwäne von ihm in einem Bereich der Luppa „ausgewildert“ worden wären. Er machte keine Angaben, ob er weiterhin kontrollieren ließ, dass es den Vögeln gut geht. Uns stellt sich die Frage, warum er das nicht von Anfang an transparent kommunizierte. Tiere, welche ihr ganzes Leben lang von Menschen versorgt wurden, setzt man nicht einfach in der Natur aus und überlässt sie sich selbst. Sie haben kaum Überlebenschancen. Warum holte er sich keine sachkundige Hilfe? Z.B. von der Wildvogelhilfe Leipzig? Warum ließ er Tierschützende tagelang nach den Tieren suchen? Die besorgten Bürger und Bürgerinnen hätten sich gekümmert und die Jungschwäne versorgt. Warum wussten auch die Stadträte nicht, was aus den Tieren wurde?
Bezüglich der verbliebenen alten Schwäne stellen sich nun weitere Fragen.
Jahrelang wurde behauptet, dass die Schwäne mit Spenden und vom Bürgermeister persönlich gefüttert wurden. Ob es sich um Geld- oder Sachspenden handelt wurde vom Bürgermeister nie beantwortet, nur dass er keine Spendenquittung ausstellen kann. Seit einigen Wochen behauptet Herr Löwe, dass die Tiere vom Bauhof gefüttert werden, mit Futter, welches über den Tierpark Schmannewitz bereitgestellt wird. Dazu muss es doch eine Dienstanweisung geben, aus der hervorgeht in welchen Rhythmus (täglich, mehrmals oder auch am Wochenende/Feiertag) gefüttert werden soll. 
Haushaltspläne sind ebenfalls nach §8 Veröffentlichungspflichtig. Einen Nachweis, ob es eine Erhöhung der finanziellen Mittel für den Tierpark gegeben hat, weil ja neuerdings das Schwanenfutter mit beschafft werden muss sollte es dann geben.
Wir bleiben auch weiterhin dran.
Ein weiterer Punkt, ganz in der Nähe von Dahlen ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Sollte diese Dahlen erreichen wäre das fatal. Laut Auskunft auf die kleine Anfrage an die Landesregierung gibt es keine Einstallungsmöglichkeit für die beiden Altvögel. Im Fall eines Ausbruches der Vogelgrippe dort, müssten die Tiere getötet werden.
Wir hatten uns nun gekümmert und eine Tierarztpraxis in Torgau würde einen Quarantänestallplatz für die Schwäne zur Verfügung stellen. In dieser Praxis arbeitet auch ein Facharzt für Wildvögel. Die Tiere wären dort bestens betreut bis die Vogelgrippe überstanden wäre. Ich habe das Veterinäramt und auch den Bürgermeister informiert. Von Herrn Löwe kam bisher keine Rückmeldung. Ist die Vogelgrippe erst einmal ausgebrochen, dürften die Tiere nicht mehr vom Teich entfernt und in den Quarantänestall gebracht werden. Warum auch hier nicht reagiert wird ist unverständlich.
Zu allen von uns gemachten Vorwürfen liegen uns Dokumente in Schriftform, teilweise vom Bürgermeister selbst, vor. Da es sich um an Personen gesendete Briefe handelt, dürfen wir diese aus Datenschutzgründen nicht veröffentlichen. Inzwischen füllt sich damit ein ganzer Ordner.
Unterstützung erhalten wir auch von Herrn Gossel, Kreistagsabgeordneter von Bündnis90/Die Grünen. Schon seit einigen Jahren versucht er gemeinsam mit Doris Wignanek wegen der Schwäne in Dahlen etwas zu bewegen, ebenfalls bisher erfolglos.

Wir kämpfen weiter. Danke, für Ihre Unterstützung.

Ganz herzliche Grüße
Uta Strenger und Doris Wignanek



05.03.2025, 01:54

Liebe Unterstützende,

dieser Tag beginnt mit einer sehr guten Nachricht und macht uns allen Hoffnung.
Zitat aus einem Bericht des MDR:

„In der Karstlandschaft im Südharz darf nicht weiter nach Gips gebohrt werden. Das Oberverwaltungsgericht in Magdeburg hat die Probebohrungen untersagt. Der Beschluss vom Freitag sei unanfechtbar, hieß es in einer Mitteilung des Gerichts am Montag. In der Woche zuvor hatte das Gericht die Bohrungen bereits vorerst gestoppt, nachdem Umweltschützer Beschwerde dagegen eingelegt hatten.“

Den kompletten Artikel finden Sie hier:
www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/halle/mansfeld/gips-probebohrung-landschaftsschutzgebiet-108.html

Dieses Urteil lässt hoffen. Das Bundesbergrecht gewinnt nicht immer, gemeinsam können wir viel erreichen.

Ganz herzlichen Dank, dass auch Sie sich nicht unterkriegen lassen. Erst der Holzberg, nun der Südharz.
Und wir kämpfen weiter.
Ganz herzliche Grüße
Uta Strenger


25.02.2025, 02:42

Liebe Unterstützende,
falls jemand von Ihnen zur Bürgersprechstunde der Stadtratsitzung in Dahlen gehen möchte, diese wurde vom 27.2. auf den 11.3.25, um 19 Uhr, verschoben.
Hier ein Link zum Stadtrat-Sitzungsplan:
www.heidestadt-dahlen.de/portal/seiten/stadtrat-sitzungsplan-900000118-27630.html

Vielleicht kann ein Dahlener Bürger oder eine Bürgerin dort erfragen wohin genau die 5 Jungschwäne und all die anderen Jungtiere in den Jahren davor hingebracht wurden.

Ein ganz großes Dankeschön für Ihre Unterstützung.

Herzliche Grüße
Uta Strenger


17.02.2025, 04:41

Liebe Unterstützende,

es hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die kleine Anfrage an die sächsische Landesregierung wurde von Frau Susanne Schaper, Mitglied des sächsischen Landtags für Die Linke , eingereicht.
Ich bitte meinen Fehler zu entschuldigen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Frau Schaper, welche sich die Zeit genommen hat uns zu unterstützen, die vielen offenen Fragen zur Schwanenhaltung zu klären.

Ganz herzliche Grüße
Uta Strenger


17.02.2025, 00:58

Dokument anzeigen

Liebe Unterstützende,
vor einigen Wochen hatte Viola Ringling-Hahn von den Linken eine kleine Anfrage zur Schwanenhaltung an die Landesregierung gestellt. Hier die Fragen und entsprechenden Antworten von Petra Köpping.

edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=1025&dok_art=Drs&leg_per=8&pos_dok=1&dok_id=undefined

Da die erhaltene Rückmeldung unserem Wissenstand nach so nicht korrekt ist, gibt es entsprechende Nachfragen. Eine Pressemitteilung der Linken hänge ich an diese Nachricht.
Ein ganz großes Dankeschön an Viola Ringling-Hahn für ihre Hilfe und Unterstützung.

Und noch etwas ist passiert. Jana Hoger von PETA hat sich gemeldet und um Informationen bezüglich der Schwäne gebeten. Vielleicht erhalten wir nun auch Unterstützung von dieser Organisation. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

Ich bedanke mich bei Ihnen allen für Ihre Unterstützung. Sobald es weitere Neuigkeiten gibt werde ich Sie informieren.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche.

Ganz herzliche Grüße
Uta Strenger


09.02.2025, 04:40

Liebe Unterstützende,
da mich inzwischen immer mehr Nachrichten erreichen, welche sich über Falschbehauptungen zu meiner Person beziehen, möchte ich diese nun ein einziges mal hier richtig stellen.
Ich setze mich nicht für die Schwäne in Dahlen ein, weil ich dort Stadträtin werden möchte und ich mache es auch nicht wegen der Bundestagswahl.
Zur Stadträtin – NEIN, ich kann und will keine Stadträtin in Dahlen werden. Ich lebe nicht in dieser Stadt, sondern 45 Minuten mit dem Auto entfernt in DahlenBERG. In DahlenBERG war ich im Gespräch, ob ich Gemeinderätin werden wollte. Das habe ich aber dann NICHT getan. Dahlenberg ist NICHT Dahlen und ist auch kein Ortsteil von Dahlen.

Behauptung, ich würde es wegen der Bundestagswahl 2025 machen. Ich war bei der LETZTEN Bundestagswahl Direktkandidatin für Nordsachsen von der ÖDP. Inzwischen bin ich parteilos, weil ich mich ausschliesslich um Tier- und Naturschutz kümmern möchte und ich nie wieder diesen extremen Hass erleben möchte, welchen man sich zuzieht, wenn man politisch aktiv ist. Ich stehe für keine Partei zur Wahl. Dafür hätte ich auch gar keine Zeit, da mein Engagement im Tier- und Naturschutz keine Zeit dafür lässt.
Folgende Projekte sind bei mir zurzeit in Arbeit, neben dieser Schwanenpetition:
Holzberg, welcher nach fast 7 Jahren harte Arbeit sozusagen gerettet ist:

www.openpetition.de/petition/online/holzberg-biotop-rettung-jetzt

Dazu eine bundesweite Petition zur Änderung des Bundesbergrechtes:

www.openpetition.de/petition/online/gegen-enteignung-und-naturzerstoerung-menschenrechtvorbergrecht

Eine in Teilen erfolgreiche, abgeschlossene Petition gegen das Insektensterben:

www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-bienen-in-sachsen

Zudem Unterstütze ich gegen den Gipsabbau im Südharz:
www.bund-sachsen-anhalt.com/themen/umwelt-schuetzen/natur-und-kultur-sagenhaft-der-harz/suedharz/

Und bin Mitgründerin der Initiative Sächsische Katzenverordnung:
politik-fuer-die-katz.de/initiative-saechsische-katzenverordnung/

Nebenher gehe ich Vollzeit arbeiten und versuche noch ein klein wenig Privatleben unterzubringen. Sie können auch ganz einfach meinen Namen im Internet recherchieren.
Ich steh für keinerlei Wahl zur Verfügung.

Ich finde es unerträglich, dass man anstatt vernünftige Gespräche zu führen, lieber mit Lügen und Falschbehauptungen versucht zu diskreditieren. Ich werde so lange für eine artgerechte Erhaltung der Schwäne kämpfen, bis diese endlich ein lebenswertes Leben führen können. Der Holzberg hat 7 Jahre bis zur Rettung gebraucht, ich hoffe die Schwäne müssen nimmer so lange leiden.

Ihnen allen einen schönen Sonntag.

Ganz herzliche Grüße
Uta Strenger


08.02.2025, 12:13

Liebe Unterstützende,
heute habe ich eine ganz große Bitte an die Dahlener Bürgerinnen und Bürger, nicht für mich, sondern für die Schwäne.
Bald beginnt wieder die Zeit des Brütens und es wird wieder Nachwuchs geben und wieder beginnt neues Tierleid. Das müssen wir verhindern. Es muss doch einen Weg zur Kommunikation geben um gemeinsam Lösungen zu finden.
Meine Bitte wäre, gehen Sie doch bitte zur nächsten Stadtratssitzung, zur Bürgersprechstunde und bitten um Auskunft, was mit den Jungschwänen passiert ist, wohin diese gebracht wurden und bitten um einen Nachweis. Das kann man freundlich fragen. Man kann auch fragen, ob es möglich wäre, die Lebensbedingungen für die Altschwäne zu verbessern. Die Wildvogelhilfe Leipzig und auch Tierschützende würden aktiv dabei helfen. Bei einer Bürgersprechstunde dürfen nur Bürger der Stadt etwas fragen. Weder Doris Wignanek noch ich sind Dahlener Bürgerinnen, ansonsten hätten wir es gemacht.
Es gibt ganz sicherlich Stadträte, welche das Problem auch gerne gelöst hätten. Im Namen der Tiere, möchte ich Sie inständig bitten zur Bürgersprechstunde zu gehen. Vielleicht finden sich ja mehrere Personen, dann könnte man zusammen hin. Ich würde das auch vermitteln und Sie miteinander vernetzen. Schreiben Sie mich gerne an. Meine Mailadress: uta.strenger@web.de
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und bedanke mich sehr für Ihre Unterstützung.
Die Mail darf natürlich gerne weitergeleitet werden. Jede zusätzliche Unterschrift zählt und ist wichtig.

Ganz herzliche Grüße
Uta Strenger


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