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  • Deponie Roitzsch Rückbau des Staubschutzwalls hat begonnen

    02-08-17 15:39 Uhr

    Rückbau des Staubschutzwalls hat begonnen

    Roitzsch -(mz/stsc)
    Der Deponiebetreiber Papenburg hat laut eigenen Angaben begonnen, den umstrittenen Staubschutzwall bei Renneritz zurückzubauen. Am Donnerstag seien erste Materialien auf dem Gelände abgetragen worden.

    Das sagte Geschäftsführer Andreas Heilmann, als ihn Donnerstagabend der Landwirtschafts- und Umweltausschuss des Kreises besuchte. Das Gremium tagte dort öffentlich.

    „Sie können es mir glauben oder nicht, aber alles, was dort errichtet wurde, wird zurückgebaut.“ Das Material des Walls werde an Kunden des Unternehmens abgegeben. Der Ausschuss ließ sich zusammen mit knapp 50 Besuchern – darunter viele Deponiegegner – über das Abfallgelände führen.

    Gegner haben weiter Zweifel

    Trotz aller Offenheit und Betriebserläuterungen des Geschäftsführers bleiben die Deponiegegner skeptisch gegenüber Papenburg.

    Zum Beispiel zweifelt Dietmund Wolf vom Verein Pro Roitzsch weiter daran, dass der Bau des Staubschutzwalls ein Versehen war und lange niemandem auffiel. Dies hatte Heilmann kurz zuvor geäußert.

    Er entgegnete dem Deponiegegner Wolf: „Ich kann Sie nicht überzeugen, Sie glauben mir nicht.“

    Asbestanlieferungen nicht nur aus Sachsen-Anhalt

    Heilmann ging bei dem Termin auch noch einmal auf die Asbestanlieferungen ein. Er räumte ein, dass das Material nicht nur aus Sachsen-Anhalt komme, sondern auch aus Sachsen.

    Zudem seien aus Italien schwach asbestbelastete Gesteine auf die Deponie der Klasse 2 gebracht worden. „Sie sollten froh sein, dass das Material fachgerecht entsorgt wird.“

    Auf der Deponie sind im Jahr 2016 knapp 30.000 Tonnen Asbest gelandet. Auch in Zukunft will das Unternehmen weitere Mengen des Materials annehmen. (mz/stsc)
    – Quelle: 10.06.2017 MZ www.mz-web.de/bitterfeld/deponie-roitzsch-rueckbau-des-staubschutzwalls-hat-begonnen-27768634

    Weiterführende Links:
    www.google.de/search?q=mz+roitzsch+deponie&gws_rd=cr&ei=gdKBWbKTOc_bwQKKqrvYBA#q=mz+roitzsch+deponie&tbm=nws&start=10&spf=1501680783572

  • Die Petition wurde eingereicht

    27-06-17 00:32 Uhr

    Sehr geehrte Bürger,

    Es ist vollbracht.
    Am 21.06.2017 haben wir die Petition im Landtag öffentlich an den Petitionsausschuss übergeben.
    Wir freuen uns ganz besonders, dass auch Landtagsmitglieder unseres Landkreises, die kein Mitglied des Petitionsausschuss sind, bei der Übergabe mit dabei waren, wie Lars-Jörn Zimmer. Ganz viele Gespräche waren uns am Rand der Landtagssitzung möglich und wir haben ein Stück mehr Zuversicht.
    Danke allen Unterstützern!

    Unsere Petitionsschrift wird auch in der nächsten Woche ebenso an die Umweltpolitischen Sprecher der Fraktionen des Landtages von Sachsen-Anhalt versandt werden.
    Wie man an der Behandlung des Antrages zum Staubschutzwall eindeutig sehen konnte, ist es notwendig, sich dem Thema sachlich zu nähern.
    Wir können aus der Arbeit am Problem seit November 2016 nur feststellen, dass das Problem dieser Mülldeponie ganz viele Gesichtspunkte hat, die nebeneinander betrachtet werden müssen. Reiner Volkszorn, im Sinne von: "dieser böse Deponiebetreiber" oder "ich will aber keine Mülldeponie vor meiner Haustür " werden nicht helfen, das Problem innerhalb der bestehenden demokratischen und gesetzlichen Strukturen zu lösen.
    Deshalb Ihr Lieben:
    Bleibt im Ton angemessen, denkt nach, bleibt kritisch und distanziert.
    Unsere Position dazu ist klar:
    Wir wollen erreichen, dass in Sachsen-Anhalt es keine Genehmigungen von Mülldeponien auf inhomogenen Kippenboden bei aufsteigendem Grundwasser mehr gibt.
    Wir wollen, dass die Genehmigung der DK2 geprüft wird und dabei das Gutachten der Stadt, das nachweist, dass bei vollständiger Auflast der Deponiekörper im Grundwasser steht, einbezogen und durch ein weiteres Gutachten überprüft und die Genehmigung entsprechend der Resultate angepasst wird.
    Das sind in unseren Augen sachliche Argumente, die unbedingt überprüft werden müssen.
    Und das werden sie auch werden, selbst das Umweltministerium hat die Verweisung in den Umweltausschuss gefordert, um sich im Detail mit den Abgeordneten über unsere Deponie zu verständigen. Der CDU Sprecher Detlef Radke, möchte im Ausschuss den Grundwasser-Aspekt näher erläutert wissen, Hendrik Lange, Sprecher der Linken, ordnete die Situation ein und bat zusätzlich zur Ausschussverweisung um Informationen, welches Staubschutzmonitoring gemeinsam mit dem Landkreis erarbeitet wurde. Herr Jürgen Barth, Sprecher der SPD, erklärte als Umweltausschuss-Vorsitzender, dass Vertreter der Bürgerinitiativen eingeladen werden sollen und das Ganze als Fachgespräch stattfinden solle, Wolfgang Aldag von den Grünen, bemängelte die bisherige Verwaltungstätigkeit hinsichtlich der Schnelligkeit der Kontrollen und bat ebenfalls um Ausschuss-Verweisung. Volker Olenicak, Sprecher der AFD, entschuldigte sich, unsere Übergabe verpasst zu haben und bat ebenfalls um Ausschuss-Verweisung.
    Bei der Abstimmung haben 100 Prozent der Abgeordneten, also alle Fraktionen, für eine Ausschuss-Überweisung gestimmt. Das ist ein großer Schritt in Richtung möglicher Lösung. 100 Prozent unserer gewählten Volksvertreter kümmern sich um unsere im Entstehen befindliche Deponielandschaft.
    Wir finden das super und das ist für uns gelebte Demokratie.
    Und wir danken dafür ausdrücklich allen Fraktionen des Landtages von Sachsen-Anhalt.

    Bleibt am Ball, bleibt an unsere Zukunft.
    Am Ende entscheiden immer Menschen.

    www.facebook.com/685063095005473/photos/a.686914614820321.1073741828.685063095005473/800004536844661/?type=3&theater

  • Größte Asbestdeponie in Sachsen-Anhalt

    07-06-17 10:05 Uhr

    Nach nur zwei Jahren
    Roitzsch hat größte Asbestdeponie in Sachsen-Anhalt

    Roitzsch - Von den fünf Deponien in Sachsen-Anhalt, auf denen Asbest abgelagert wird, hat die Deponie in Roitzsch in den vergangenen Jahren die größte Menge gefährlichen Materials aufgenommen. Das teilt die Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken mit. Die Roitzscher Anlage ist damit in nur zwei Jahren zur größten Asbestdeponie im Land.

    Zwischen den Jahren 2000 und 2015 wurden insgesamt gut 76.000 Tonnen Asbest-Abfall auf den Deponien eingelagert, davon landeten knapp 30.000 auf der seit 2015 betriebenen Deponie Roitzsch. Dabei handele es sich beispielsweise um asbesthaltige Baustoffe, Dämmmaterial und Bremsbeläge, Abfälle aus der Herstellung von Asbestzement, der Asbestverarbeitung sowie aus der Elektrolyse, aber auch um gefährliche Bestandteile, die aus gebrauchten Geräten entfernt wurden.

    Linke kritisieren Asbestablagerung in Deponien wie Roitzsch

    Auf die Frage, welche Maßnahmen die Landesregierung ergreift, um die Kontaminierung von Boden und Grundwassser einzudämmen, wird auf die Deponieverordnung verwiesen. Diese beinhalte Anforderungen an den Standort, die Abdichtungssysteme sowie die Sickerwasser- und Deponiegasfassung. Auch die Kontrollen seien klar festgelegt. Der Turnus der Regelüberwachung sei zweimal im Jahr.

    Die Linken kritisieren, die Asbestablagerung in Deponien wie Roitzsch stehe im Widerspruch zur Intension des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes, das der stofflichen Verwertung von Abfällen den Vorrang gebe.

    Das sieht die Landesregierung anders. Bei der Entsorgung asbesthaltiger Abfälle müsse vor allem das Freisetzen und Einatmen von Asbestfasern verhindert werden. Die Lagerung in Deponien sei ein übliches Verfahren, das dem Stand der Technik entspreche. Verfahren, die die Fasern zerstören und eine stoffliche Verwertung ermöglichen, hätten sich bislang nicht durchgesetzt. (mz)
    – Quelle: www.mz-web.de/27752728 ©2017
    www.mz-web.de/bitterfeld/nach-nur-zwei-jahren-roitzsch-hat-groesste-asbestdeponie-in-sachsen-anhalt-27752728
    Von Frank Czerwonn

  • Petition in Zeichnung - Heute Letzter Tag!

    29-05-17 10:48 Uhr

    Bild: Planfeststellungsbeschluss DK II, 97 zugelassene Abfallarten (sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/LVWA/LVwA/Dokumente/landwirtschaftumwelt/planfeststellungsbeschluss.pdf)

    Sehr geehrte Unterstützer, liebe Bürger,

    nur noch bis heute Abend läuft die Petition bzw. werden die Unterschriften gesammelt. Bitte verbreitet die Petition noch einmal kräftig. Zum letzten Mal!

    Für unsere Region Anhalt-BITTERFELD, gegen eine Giftmüllregion Sachsen-Anhalt.

    www.openpetition.de/!deponie

    ---
    www.transparency.de/

  • Deponie-Erdwall Landkreis setzt Frist zur Beseitigung

    18-05-17 10:27 Uhr

    Deponie-Erdwall Landkreis setzt Frist zur Beseitigung

    Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld lässt an der Deponie zwischen Roitzsch und Renneritz nun weiter die Muskeln spielen. Er hat am Mittwoch die angekündigte Beräumungsverfügung veröffentlicht.

    Darin fordert er den Deponiebetreiber GP Papenburg Entsorgung Ost GmbH auf, „die errichtete Aufschüttung vollständig bis auf Oberkante Gelände zu beseitigen“. Komme der Betreiber der Aufforderung nicht binnen drei Monaten nach, droht die Landkreisverwaltung mit einer Strafe von 50.000 Euro.

    Eine Baugenehmigung für den Wall wurde nicht erteilt

    Nach Einschätzung des Landkreises handelt es sich bei dem Wall auf der Rückseite der Deponie um eine bauliche Anlage. Dafür sei eine Baugenehmigung notwendig, die jedoch nach Angaben des Landkreis-Sprechers Udo Pawelczyk fehlt.

    „So wie die Anlage errichtet ist, hätte eine Baugenehmigung auch nicht erteilt werden können, da sie öffentlich-rechtlichen Vorschriften widerspricht.“ Was die Behörde damit konkret meint, blieb am Mittwoch unklar. (mz)

    Die komplette Geschichte finden Sie am Donnerstag in der Mitteldeutschen Zeitung, Lokalteil Bitterfeld.
    – Quelle: www.mz-web.de/26920060 ©2017 www.mz-web.de/bitterfeld/deponie-erdwall-landkreis-setzt-frist-zur-beseitigung-26920060

  • Ablehnungsentscheidung der Stadt Bitterfeld-Wolfen - UND - Viele offene Fragen nach dem Baustopp am Wall

    16-05-17 11:07 Uhr

    Ablehnungsentscheidung der Stadt Bitterfeld-Wolfen - UND - Viele offene Fragen nach dem Baustopp am Wall

    Errichtung einer weiteren Hochmülldeponie in der Ortschaft Roitzsch der Stadt Sandersdorf-Brehna - Ablehnungsentscheidung der Stadt Bitterfeld-Wolfen (vgl. ratsinfo.bitterfeld-wolfen.de/vo0050.asp?frame=0&__kvonr=2535&voselect=2258)

    MZ • Landkreis Anhalt-Bitterfeld 15.05.2017: Deponie bei Roitzsch Viele offene Fragen nach dem Baustopp am Wall

    Viele offene Fragen gibt es weiterhin bei der Deponie in Roitzsch. Zwar verhängte der Landkreis einen Anlieferstopp für den umstrittenen Erdwall, sprach von einem eingeleiteten Ordnungswidrigkeitsverfahren und will eine Beräumungsverfügung erarbeiten.

    Doch seit Anfang April ist nicht mehr viel passiert. Es ist noch unklar, auf welche Unregelmäßigkeiten der Landkreis stieß, bevor er sein Ordnungswidrigkeitsverfahren einleitete. Auch ein Strafmaß für den Deponie-Betreiber ist noch nicht kommuniziert worden. All diese Fragen sind offen.

    Die AfD drängt unterdessen die Behörden zu weiteren Vor-Ort-Begehungen. Sie will durchsetzen, dass der strittige Wall komplett verschwindet. AfD-Stadtrat Daniel Roi stellt jedoch fest, dass an besagter Stelle in den vergangenen Wochen Erde eher hinzugekommen als abgetragen wurde.
    Außerdem will die AfD-Fraktion im Kreistag weitere Informationen von der Kreisverwaltung, zum Beispiel ob in der Vergangenheit bereits illegale Müllablagerungen in Roitzsch festgestellt wurden.

    Stadtrat von Bitterfeld-Wolfen lehnt eine weitere Deponie in der Nachbarschaft ab

    Unterdessen wehrt sich jetzt der Deponiebetreiber gegen die Wortwahl der Deponiegegner. So musste zum Beispiel das Netzwerk „Unser Sandersdorf-Brehna“ eine Gegendarstellung der „GP Papenburg Entsorgung Ost GmbH“ auf Facebook stellen. Darin erklärt der GmbH-Geschäftsführer, dass es unwahr ist, dass radioaktive Abfälle auf der Deponie angenommen werden können. Dies wurde zuvor auf einem Handzettel behauptet. [Anmerkung: Dieser Handzettel kam von besorgten Bürgern, nicht vom Netzwerk.]

    Derweil hat sich der gesamte Stadtrat von Bitterfeld-Wolfen - sowie zuvor bereits der Kreistag - eindeutig positioniert: Er lehnt die Errichtung einer weiteren Deponie in der Nachbarstadt kategorisch ab.

    Zudem wird ebenfalls gefordert, dass der Landkreis die beantragte Deponiefläche sofort begeht, „um das genaue Ausmaß der bereits erfolgten Ablagerungen festzustellen“. (mz/stsc/dop)
    – Quelle: www.mz-web.de/26904692 ©2017 [ www.mz-web.de/landkreis-anhalt-bitterfeld/deponie-bei-roitzsch-viele-offene-fragen-nach-dem-baustopp-am-wall-26904692 ]

    Hinweis:
    • Alle Unterschriftenbögen bis zum 29.05.2017 einscannen oder fotografieren und hochladen auf www.openpetition.de/!deponie

    • Der Termin der Übergabe der Petition wird Ihnen demnächst bekannt gegeben. Hierzu sind Sie dann recht herzlich eingeladen.

    Dran bleiben!

  • 10. Mai 2017 LOKALES WOCHENSPIEGEL BIT – Seite 3

    11-05-17 22:00 Uhr

    400 Teilnehmer gegen Deponiepläne
    Der Unmut gegen diese Deponielandschaft wächst

    Rund 400 Teilnehmer der Protestkundgebung gegen die Erweiterungspläne für die Deponie bei Roitzsch fordern die Einstellung der Deponieerweiterung. Foto: Thomas Schmidt

    Papenburg plant eine Erweiterung
    der Deponie zwischen
    Roitzsch und Renneritz.
    Roitzsch (WS). Über 450
    Menschen waren der Aufforderung
    des Netzwerks „Unser
    Sandersdorf-Brehna“ gefolgt,
    vor den Toren der Firma GP
    Papenburg Entsorgung-Ost
    GmbH gegen die Deponiererweiterung
    zu protestieren.
    Doch warum dieser
    Protest?
    Die Firma GP Papenburg
    plant derzeit zwischen
    Roitzsch und Renneritz eine
    Deponie der Klasse 1 und der
    Klasse 0, hierbei handelt es
    sich um unbelasteten Boden.
    Die Vorhaben müssen von der
    zuständigen Behörde, dem
    Landkreis Anhalt-Bitterfeld
    genehmigt werden. Die
    Antragsunterlagen sind dazu
    wohl noch nicht eingereicht
    worden.
    Das Unternehmen betreibt
    am Standort bereits eine
    Deponie der Klasse 2 mit stärker
    belasteten Abfallen, wofür
    allerdings strengere Auflagen
    gelten. Doch die Bürger in
    der Region sowie die Anwohner
    vor allem aus Roitzsch,
    fürchten langfristig Gefahren
    für die Umwelt und vor allem
    für das Grundwasser.
    Die Demo-Teilnehmer machten
    mit Plakaten, Transparenten
    und Trillerpfeifen Ihrem
    Unmut Luft und sperrten zeitweise
    die B 100. Ein Feuerwehrauto
    bildete die Sprecherbühne
    für Dietmund Wolf
    (Verein „Pro Roitzsch e.V.“),
    dem Bürgermeister der Stadt
    Sandersdorf-Brehna Andy
    Grabner und Torsten Wolf
    (Netzwerk „Unser Sandersdorf-
    Brehna“). Zunächst gab
    der Vereinsvorsitzende von
    „Pro Roitzsch e.V“ einen Einblick
    in den seit 5 Jahren
    währenden Kampf gegen die
    Deponie. „Wir werden kämpfen,
    kämpfen, kämpfen, mit
    allen demokratischen Mitteln!“,
    versprachim Anschluss
    Andy Grabner den Demo-
    Teilnehmern.
    Torsten Wolf, vom Netzwerk
    „Unser Sandersdorf-Brehna“,
    wies öffentlich noch einmal
    auf die Petition hin, die noch
    läuft und Unterschriften
    braucht. „Wir sind mit der
    Resonanz sehr zufrieden.“,
    erzählt Doreen Scheffler vom
    Netzwerk.
    Es werden auch Fehler
    eingeräumt
    „Unser Sandersdorf-Brehna“.
    „Inzwischen hat der Unmut
    gegen diese Deponielandschaft
    auch das Unternehmertum
    erreicht, viele betrachten
    die Deponie mit dem Risiko
    der Grundwasserverunreinigung
    als Standortnachteil hinsichtlich
    Personalgewinnung
    und Personalentwicklungskonzepten,
    so dass sich ein Unternehmernetzwerk
    gegen die
    Deponie gründen möchte. Die
    hohen Risiken sind durch ein
    Gutachten der Stadt Sandersdorf-
    Brehna nachgewiesen“,
    so Scheffler weiter. Aus Sicht
    der Deponie-Betreiber sind die
    Sorgen unbegründet.
    Geschäftsführer Andreas Heilemann
    führte dieser Tage
    Stadt- und Ortschaftsräte über
    das Deponiegelände und gab
    auch Fehler zu.
    Zum Beispiel sei durch die
    Fehlinterpretation eines Bauleiters
    ein 400 Meter langer
    Schutzwall um 200 Meter zu
    weit ausgefallen. Die Gegner
    der Deponie wollen dem keinen
    Glauben schenken und
    künden weiteren und vor
    allem verstärkten Protest gegen
    die Erweiterungspläne an.

    Quelle: WOCHENSPIEGEL BIT – Seite 3 - 10. Mai 2017 LOKALES
    www1.wi-paper.de/book/read/id/0002267B14B3E517

  • Petition in Zeichnung - DANKE und nächster Protestmarsch ist in Vorbereitung

    28-04-17 23:08 Uhr

    Die Welle gegen die Deponie [MZ Landkreis Anhalt-Bitterfeld 2017-04-28]

    Die Deponie-Gegner organisieren sich immer besser. Am Mittwochabend marschierten rund 400 Protestler von Roitzsch bis zum Werkstor des Deponiebetreibers, der GP Papenburg Entsorgung Ost GmbH, um die wachsenden Abfallberge zu stoppen.
    Sie haben Rückendeckung von der Stadt Sandersdorf-Brehna. Bürgermeister Andy Grabner warnt vor einer „Deponienlandschaft gigantischen Ausmaßes“. „Bitte helft alle, diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten“, schrieb der CDUler auf seiner Facebook-Seite. Die Anti-Deponien-Petition hat im Internet mittlerweile mehr als 3.400 Unterzeichner.
    Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Deponie-Betreiber eingeleitet
    Zuletzt veranstaltete auch der Landkreis Anhalt-Bitterfeld Säbelrasseln gegenüber dem Deponie-Betreiber. Im Fokus steht ein Erdwall, der auf der westlichen Seite des Papenburg-Grundstücks entstanden ist. Die Behörde sprach dabei von Unregelmäßigkeiten und leitete laut eigenen Angaben ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

    Was das am Ende konkret bedeutet, ist aber noch offen. Auf Nachfrage heißt es: „Sowohl das eingeleitete Ordnungswidrigkeitsverfahren als auch die geplante Beräumungsverfügung befinden sich zurzeit in der Anhörung.“ Da es sich um ein laufendes Verfahren handele, könne man vorerst keine weiteren Informationen geben.
    Deponie-Betreiber Papenburg räumt selbst Fehler ein
    Mittlerweile räumt Papenburg aber selbst Fehler ein. Nach Angaben des GmbH-Geschäftsführers Andreas Heilmann gab es ein Missverständnis bei dem Erdwall, den das Unternehmen als Staubschutzwall bezeichnet. „Statt einer Länge von 200 Metern sind 400 Meter gebaut worden, weil ein Bauleiter einen Fehler gemacht hat“, sagte Heilmann der MZ. Die Betreiber-GmbH habe jedoch nur für einen Teil einen Antrag beim Landkreis gestellt.
    Der Zwist um den Erdwall ist Wasser auf die Mühlen der Deponie-Gegner. Andreas Heilmann empfindet den Gegenwind aber übertrieben: „Es ist, als hätten wir ein Kapitalverbrechen begangen.“
    Proteste werden nicht so schnell abebben
    Heilmann informierte am Dienstag vor Ort Stadträte und Bürgermeister Grabner über die Deponie. Doch die Protestwelle rollt. Und sie wird nicht so schnell abebben. Zum einen wegen ihrer Sorgen vor Umweltgefahren. Zum anderen verhinderte die Bevölkerung vor einem Jahr schon einmal ein unliebsames Bauprojekt in Sandersdorf-Brehna.
    Nach heftigen Protesten sind die Solarfeld-Pläne eines Investors am Köckerner See gescheitert. Die Einwohner werden diesen Erfolg wiederholen wollen. (mz)

    Von Stefan Schröter: www.mz-web.de/landkreis-anhalt-bitterfeld/protest-gegen-deponie-papenburg-raeumt-erste-fehler-ein-26811780

  • MDR SACHSEN-ANHALT Regionalstudio Dessau

    27-04-17 09:53 Uhr

    Regionalstudio Dessau - Nachrichten um 9:30 Uhr
    Demo in Roitzsch

    Etwa 400 Menschen haben am Abend in Roitzsch bei Bitterfeld gegen die Hochmülldeponie und deren geplanten Ausbau vor den Toren des Ortes demonstriert. Auf Plakaten brachten sie ihre Ängste und Befürchtungen zum Ausdruck. Der Deponiebetreiber plant, zusätzlich zu bestehenden Deponie eine weitere zu errichten, hat die entsprechenden Anträge beim Landkreis Anhalt- Bitterfeld gestellt. Die Roitzscher befürchten vor allem gesundheitliche Schäden. Die Deponie liegt auf ehemaligem Bergbaugelände, so Andy Grabner Bürgermeister der Stadt Sandersdorf- Brehna. Es bestehe die Gefahr, dass die riesigen Müllberge absacken, so Schadstoffe in das Grundwasser gelangen. Man werde sich daher mit einem Gutachten, das diese Befürchtungen teilt, noch einmal an die Landesregierung wenden, kündigte das Stadtoberhaupt an.

    www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessau/nachrichten124.html 2017-04-27

  • Demo blockiert kurzzeitig die B 100

    27-04-17 08:52 Uhr

    Demo blockiert kurzzeitig die B 100

    Roitzsch -

    Etwa 360 Menschen haben Mittwochabend gegen die Deponielandschaft bei Roitzsch protestiert. Sie zogen vom Ortseingang über die B 100 zum Werktor der Firma GP Papenburg Entsorgung. Dabei war die Bundesstraße zweimal rund fünf Minuten gesperrt. Die Polizei sicherte den Zug ab. Sandersdorf-Brehnas Bürgermeister Andy Grabner sprach zu den Teilnehmern.

    Gegen die Deponiepläne der Firma Papenburg gibt es seit Monaten Proteste. Zuletzt hatte der Landkreis Bauarbeiten auf dem Deponiegelände untersagt.
    – Quelle: www.mz-web.de/26772644 ©2017
    www.mz-web.de/bitterfeld/deponie-bei-roitzsch-demo-blockiert-kurzzeitig-die-b-100-26772644