openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
  • Der Empfang der Petition wurde bestätigt

    13-11-17 13:02 Uhr

    Kann man Unzuverlässigkeit im Umfeld von Giftstoffen tolerieren?

    >>
    Landkreis erhebt Zwangsgeld

    Landrat Uwe Schulze hat zur jüngsten Sitzung des Kreistages darüber informiert, dass der Landkreis das angedrohte Zwangsgeld in Höhe von 50.000 Euro von dem Betreiber der Deponie Roitzsch, der Papenburg AG, einfordern wird. Dazu muss man wissen, dass Papenburg auf dem Deponiegelände einen sogenannten „Staubschutzwall mit Nebenanlagen“ ohne erforderliche Baugenehmigung errichtet hat. Daraufhin hat der Landkreis im März 2017 eine Ordnungsverfügung erlassen, diese Bauten innerhalb einer Zweimonatsfrist vollständig zurückzubauen.
    Die Verfügung enthält zugleich die Androhung eines Zwangsgeldes in Höhe von 50.000 Euro, für den Fall, dass der Deponiebetreiber dieser Anordnung nicht fristgerecht nachkommt.
    Diese Frist wurde auf Antrag von Papenburg bis Mitte Oktober verlängert. Die Zustimmung des Landkreises erfolgte, da zum damaligen Zeitpunkt ein Rückbaufortschritt erkennbar war. Kurz vor Ablauf der Frist beantragte Papenburg erneut eine Fristverlängerung bis Mitte Dezember 2017. Dieser, so kündigte der Landrat an, werde man nicht stattgeben. Er begründete dies damit, dass zwischen den letzten beiden Kontrollterminen vor Ort, diese fanden am 16.09. und 19.10.2017 statt, nahezu keinerlei Baufortschritt mehr zu erkennen gewesen sei. Deshalb jetzt die Ablehnung der erneuten Fristverlängerung und die Einforderung des Zwangsgeldes. Zudem werde Papenburg per Bescheid aufgefordert, die noch ausstehenden Rückbauarbeiten bis spätestens 8.12.2017 vollständig abzuschließen. Für den Fall der Nichterledigung, so Schulze, werde der Landkreis ein weiteres Zwangsgeld in Höhe von 250.000 Euro androhen.

    Quelle: Mitteilungsblatt des Landkreises Anhalt-Bitterfeld vom 10.11.2017 • Seite3 • www.anhalt-bitterfeld.de/media/pdf/amtsblaetter_2017/ausgabe_21_vom_10._november_2017.pdf

  • Deponie Roitzsch Landkreis verhängt 50.000 Euro-Strafe gegen Papenburg

    23-10-17 10:56 Uhr

    Landkreis verhängt 50.000 Euro-Strafe gegen Papenburg

    Sandersdorf-Brehna -
    Der Deponie-Betreiber Papenburg soll nun doch 50.000 Euro Strafe zahlen, weil er aus Sicht des Landkreises Anhalt-Bitterfeld bei Roitzsch unrechtmäßig angehäufte Erde noch immer nicht beseitigt hat. Landrat Uwe Schulze (CDU) erklärte am Donnerstagabend im Kreistag, dass seine Behörde den Betrag von Papenburg einfordern werde.

    Wenige Tage zuvor hatte der Deponie-Betreiber eine Fristverlängerung beantragt, um die Erdanhäufungen am Rande der bereits genehmigten Deponie DK 2 zurückzubauen. Diesen Antrag will Landrat Schulze ablehnen.

    Papenburg erklärt Zeitverzug mit schlechten Wetterbedigungen

    Denn ein Vor-Ort-Besuch am 19. Oktober habe gezeigt, dass der Rückbau der Nebenanlagen des umstrittenen Staubschutzwalls nur sehr langsam vorangehe. Daher setzte der Landkreis nun eine eigene Frist für den Rückbau - bis zum 8. Dezember. Sind die Nebenanlagen bis dahin nicht weg, droht der Landkreis mit einer weiteren Strafe von 250.000 Euro

    Das Unternehmen Papenburg erklärt hingegen, dass es witterungsbedingt Zeit verloren hat beim Abtragen der Anhäufungen. Der Boden sei zu feucht gewesen um dort zu arbeiten und die Materialien zu bewegen. Dadurch sei ein Zeitverzug von sechs bis acht Wochen entstanden. (mz)

    Von Stefan Schröter (20.10.17)
    – Quelle: www.mz-web.de/28623574 ©2017

  • Unberechtigte Aufschüttung Papenburg entgeht einer Strafzahlung

    19-10-17 07:55 Uhr

    "Derweil wartet die Landkreisverwaltung auf die Antragsunterlagen für die geplante weitere Deponie"

    www.mz-web.de/bitterfeld/unberechtigte-aufschuettung-papenburg-entgeht-einer-strafzahlung-28608678

    Unberechtigte Aufschüttung Papenburg entgeht einer Strafzahlung

    Roitzsch - Ein Bagger beißt in einen Wall am nordwestlichen Rand des Deponie-Areals bei Renneritz. Er macht die Schaufel voll und entlädt die Materialien in eine Spezialmaschine, die die Stoffe dann wieder über ein Förderband ausspuckt. Offensichtlich schrumpft hier weiter der Wall, der vor mehreren Monaten noch Stein des Anstoßes war.

    Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld hatte am 16. Mai angeordnet, eine unberechtigte Aufschüttung wieder binnen drei Monaten zu entfernen. Ansonsten drohte er mit einer Strafe von 50.000 Euro. Selbst der Deponiebetreiber Papenburg hatte bei den Aufschüttungen eigene Fehler eingeräumt.

    Staubschutzwall bereits vollständig abgetragen

    Einer Strafe entgeht der Deponiebetreiber Papenburg aber jetzt. „Das in der Verfügung nach Baurecht angedrohte Zwangsgeld musste bislang nicht festgesetzt werden, da der Ordnungspflichtige kooperiert und der Verfügung nachkommt“, erklärt Udo Pawelczyk, Sprecher des Landkreises, auf MZ-Nachfrage. Der eigentliche Staubschutzwall sei bereits vollständig abgetragen. Derzeit werde noch die Aufschüttung an der nordwestlichen Grundstücksgrenze zurückgebaut. „Der Landkreis geht davon aus, dass diese Arbeiten im November beendet sein werden. Insofern ist der Landkreis mit dem Rückbau zufrieden.“

    Doch kann er das wirklich sein? Denn immerhin wird jetzt an der Deponie noch genau dort gearbeitet, wo im März rund 80 Menschen gegen die Aufschüttungen an der Grundstücksgrenze protestiert haben. Und mittlerweile ist es fünf Monate her, seit der Landkreis Anhalt-Bitterfeld Papenburg mit der Geldstrafe drohte.

    Verfahren noch nicht abgeschlossen

    Abgesehen davon ermittelt die Polizei, nachdem es laut Angaben der Dessauer Polizeidirektion eine Anzeige gab wegen der verwendeten Materialen beim Deponie-Staubschutzwall. Da das Verfahren noch nicht abgeschlossen sei, könne die Behörde aktuell keine weiteren Informationen zum Stand geben.

    Derweil wartet die Landkreisverwaltung auf die Antragsunterlagen für die geplante weitere Deponie der Klasse 1 bei Renneritz. Dort dürfen nur schwächer belastete Materialien abgekippt werden als auf der bereits wachsenden Deponie der Klasse 2. Auf Anfrage bei Andreas Heilmann, Geschäftsführer der GP Papenburg Entsorgung Ost GmbH, heißt es, dass dieser Antrag noch binnen des laufenden Jahres eingereicht werden soll.

    Petition gegen die „Deponienlandschaft“

    Im Wartemodus befindet sich auch das Netzwerk „Unser Sandersdorf-Brehna.“ Die Bürgerinitiative hat im Juni dem Landtag knapp 4.000 Unterschriften einer Petition gegen die „Deponienlandschaft“ zwischen Roitzsch und Renneritz übergeben. Das Netzwerk setzt sich dafür ein, dass ein drittes Gutachten zur bereits genehmigten Deponie erstellt wird. Es soll sich noch einmal der Frage widmen, inwieweit Grundwasser ein Problem für die Deponie werden könnte. Dazu existieren zwei widersprüchliche Gutachten. Nach Angaben eines Netzwerk-Sprechers beschäftigen sich derzeit mehrere Ausschüsse des Landtags mit der Petition aus Sandersdorf-Brehna.

    Anfang Oktober debattierte der Landtag nach einer Großen Anfrage der AfD zur Roitzscher Deponie über Abfallimporte und Deponie-Genehmigungen in Sachsen-Anhalt. Dabei kritisierte die Partei, dass viele Abfälle für die Roitzscher Deponie von außerhalb des Landes kämen.

    – Quelle: www.mz-web.de/28608678 ©2017
    Von Stefan Schröter

    Das könnte Sie auch interessieren:
    www.google.de/search?q=mz+deponie+roitzsch&dcr=0&source=lnms&tbm=nws&sa=X&ved=0ahUKEwjAv-HG_fvWAhWCzBoKHWrsCSUQ_AUICygC&biw=1226&bih=631

  • Deponie Roitzsch Rückbau des Staubschutzwalls hat begonnen

    02-08-17 15:39 Uhr

    Rückbau des Staubschutzwalls hat begonnen

    Roitzsch -(mz/stsc)
    Der Deponiebetreiber Papenburg hat laut eigenen Angaben begonnen, den umstrittenen Staubschutzwall bei Renneritz zurückzubauen. Am Donnerstag seien erste Materialien auf dem Gelände abgetragen worden.

    Das sagte Geschäftsführer Andreas Heilmann, als ihn Donnerstagabend der Landwirtschafts- und Umweltausschuss des Kreises besuchte. Das Gremium tagte dort öffentlich.

    „Sie können es mir glauben oder nicht, aber alles, was dort errichtet wurde, wird zurückgebaut.“ Das Material des Walls werde an Kunden des Unternehmens abgegeben. Der Ausschuss ließ sich zusammen mit knapp 50 Besuchern – darunter viele Deponiegegner – über das Abfallgelände führen.

    Gegner haben weiter Zweifel

    Trotz aller Offenheit und Betriebserläuterungen des Geschäftsführers bleiben die Deponiegegner skeptisch gegenüber Papenburg.

    Zum Beispiel zweifelt Dietmund Wolf vom Verein Pro Roitzsch weiter daran, dass der Bau des Staubschutzwalls ein Versehen war und lange niemandem auffiel. Dies hatte Heilmann kurz zuvor geäußert.

    Er entgegnete dem Deponiegegner Wolf: „Ich kann Sie nicht überzeugen, Sie glauben mir nicht.“

    Asbestanlieferungen nicht nur aus Sachsen-Anhalt

    Heilmann ging bei dem Termin auch noch einmal auf die Asbestanlieferungen ein. Er räumte ein, dass das Material nicht nur aus Sachsen-Anhalt komme, sondern auch aus Sachsen.

    Zudem seien aus Italien schwach asbestbelastete Gesteine auf die Deponie der Klasse 2 gebracht worden. „Sie sollten froh sein, dass das Material fachgerecht entsorgt wird.“

    Auf der Deponie sind im Jahr 2016 knapp 30.000 Tonnen Asbest gelandet. Auch in Zukunft will das Unternehmen weitere Mengen des Materials annehmen. (mz/stsc)
    – Quelle: 10.06.2017 MZ www.mz-web.de/bitterfeld/deponie-roitzsch-rueckbau-des-staubschutzwalls-hat-begonnen-27768634

    Weiterführende Links:
    www.google.de/search?q=mz+roitzsch+deponie&gws_rd=cr&ei=gdKBWbKTOc_bwQKKqrvYBA#q=mz+roitzsch+deponie&tbm=nws&start=10&spf=1501680783572

  • Die Petition wurde eingereicht

    27-06-17 00:32 Uhr

    Sehr geehrte Bürger,

    Es ist vollbracht.
    Am 21.06.2017 haben wir die Petition im Landtag öffentlich an den Petitionsausschuss übergeben.
    Wir freuen uns ganz besonders, dass auch Landtagsmitglieder unseres Landkreises, die kein Mitglied des Petitionsausschuss sind, bei der Übergabe mit dabei waren, wie Lars-Jörn Zimmer. Ganz viele Gespräche waren uns am Rand der Landtagssitzung möglich und wir haben ein Stück mehr Zuversicht.
    Danke allen Unterstützern!

    Unsere Petitionsschrift wird auch in der nächsten Woche ebenso an die Umweltpolitischen Sprecher der Fraktionen des Landtages von Sachsen-Anhalt versandt werden.
    Wie man an der Behandlung des Antrages zum Staubschutzwall eindeutig sehen konnte, ist es notwendig, sich dem Thema sachlich zu nähern.
    Wir können aus der Arbeit am Problem seit November 2016 nur feststellen, dass das Problem dieser Mülldeponie ganz viele Gesichtspunkte hat, die nebeneinander betrachtet werden müssen. Reiner Volkszorn, im Sinne von: "dieser böse Deponiebetreiber" oder "ich will aber keine Mülldeponie vor meiner Haustür " werden nicht helfen, das Problem innerhalb der bestehenden demokratischen und gesetzlichen Strukturen zu lösen.
    Deshalb Ihr Lieben:
    Bleibt im Ton angemessen, denkt nach, bleibt kritisch und distanziert.
    Unsere Position dazu ist klar:
    Wir wollen erreichen, dass in Sachsen-Anhalt es keine Genehmigungen von Mülldeponien auf inhomogenen Kippenboden bei aufsteigendem Grundwasser mehr gibt.
    Wir wollen, dass die Genehmigung der DK2 geprüft wird und dabei das Gutachten der Stadt, das nachweist, dass bei vollständiger Auflast der Deponiekörper im Grundwasser steht, einbezogen und durch ein weiteres Gutachten überprüft und die Genehmigung entsprechend der Resultate angepasst wird.
    Das sind in unseren Augen sachliche Argumente, die unbedingt überprüft werden müssen.
    Und das werden sie auch werden, selbst das Umweltministerium hat die Verweisung in den Umweltausschuss gefordert, um sich im Detail mit den Abgeordneten über unsere Deponie zu verständigen. Der CDU Sprecher Detlef Radke, möchte im Ausschuss den Grundwasser-Aspekt näher erläutert wissen, Hendrik Lange, Sprecher der Linken, ordnete die Situation ein und bat zusätzlich zur Ausschussverweisung um Informationen, welches Staubschutzmonitoring gemeinsam mit dem Landkreis erarbeitet wurde. Herr Jürgen Barth, Sprecher der SPD, erklärte als Umweltausschuss-Vorsitzender, dass Vertreter der Bürgerinitiativen eingeladen werden sollen und das Ganze als Fachgespräch stattfinden solle, Wolfgang Aldag von den Grünen, bemängelte die bisherige Verwaltungstätigkeit hinsichtlich der Schnelligkeit der Kontrollen und bat ebenfalls um Ausschuss-Verweisung. Volker Olenicak, Sprecher der AFD, entschuldigte sich, unsere Übergabe verpasst zu haben und bat ebenfalls um Ausschuss-Verweisung.
    Bei der Abstimmung haben 100 Prozent der Abgeordneten, also alle Fraktionen, für eine Ausschuss-Überweisung gestimmt. Das ist ein großer Schritt in Richtung möglicher Lösung. 100 Prozent unserer gewählten Volksvertreter kümmern sich um unsere im Entstehen befindliche Deponielandschaft.
    Wir finden das super und das ist für uns gelebte Demokratie.
    Und wir danken dafür ausdrücklich allen Fraktionen des Landtages von Sachsen-Anhalt.

    Bleibt am Ball, bleibt an unsere Zukunft.
    Am Ende entscheiden immer Menschen.

    www.facebook.com/685063095005473/photos/a.686914614820321.1073741828.685063095005473/800004536844661/?type=3&theater

  • Größte Asbestdeponie in Sachsen-Anhalt

    07-06-17 10:05 Uhr

    Nach nur zwei Jahren
    Roitzsch hat größte Asbestdeponie in Sachsen-Anhalt

    Roitzsch - Von den fünf Deponien in Sachsen-Anhalt, auf denen Asbest abgelagert wird, hat die Deponie in Roitzsch in den vergangenen Jahren die größte Menge gefährlichen Materials aufgenommen. Das teilt die Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken mit. Die Roitzscher Anlage ist damit in nur zwei Jahren zur größten Asbestdeponie im Land.

    Zwischen den Jahren 2000 und 2015 wurden insgesamt gut 76.000 Tonnen Asbest-Abfall auf den Deponien eingelagert, davon landeten knapp 30.000 auf der seit 2015 betriebenen Deponie Roitzsch. Dabei handele es sich beispielsweise um asbesthaltige Baustoffe, Dämmmaterial und Bremsbeläge, Abfälle aus der Herstellung von Asbestzement, der Asbestverarbeitung sowie aus der Elektrolyse, aber auch um gefährliche Bestandteile, die aus gebrauchten Geräten entfernt wurden.

    Linke kritisieren Asbestablagerung in Deponien wie Roitzsch

    Auf die Frage, welche Maßnahmen die Landesregierung ergreift, um die Kontaminierung von Boden und Grundwassser einzudämmen, wird auf die Deponieverordnung verwiesen. Diese beinhalte Anforderungen an den Standort, die Abdichtungssysteme sowie die Sickerwasser- und Deponiegasfassung. Auch die Kontrollen seien klar festgelegt. Der Turnus der Regelüberwachung sei zweimal im Jahr.

    Die Linken kritisieren, die Asbestablagerung in Deponien wie Roitzsch stehe im Widerspruch zur Intension des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes, das der stofflichen Verwertung von Abfällen den Vorrang gebe.

    Das sieht die Landesregierung anders. Bei der Entsorgung asbesthaltiger Abfälle müsse vor allem das Freisetzen und Einatmen von Asbestfasern verhindert werden. Die Lagerung in Deponien sei ein übliches Verfahren, das dem Stand der Technik entspreche. Verfahren, die die Fasern zerstören und eine stoffliche Verwertung ermöglichen, hätten sich bislang nicht durchgesetzt. (mz)
    – Quelle: www.mz-web.de/27752728 ©2017
    www.mz-web.de/bitterfeld/nach-nur-zwei-jahren-roitzsch-hat-groesste-asbestdeponie-in-sachsen-anhalt-27752728
    Von Frank Czerwonn

  • Petition in Zeichnung - Heute Letzter Tag!

    29-05-17 10:48 Uhr

    Bild: Planfeststellungsbeschluss DK II, 97 zugelassene Abfallarten (sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/LVWA/LVwA/Dokumente/landwirtschaftumwelt/planfeststellungsbeschluss.pdf)

    Sehr geehrte Unterstützer, liebe Bürger,

    nur noch bis heute Abend läuft die Petition bzw. werden die Unterschriften gesammelt. Bitte verbreitet die Petition noch einmal kräftig. Zum letzten Mal!

    Für unsere Region Anhalt-BITTERFELD, gegen eine Giftmüllregion Sachsen-Anhalt.

    www.openpetition.de/!deponie

    ---
    www.transparency.de/

  • Deponie-Erdwall Landkreis setzt Frist zur Beseitigung

    18-05-17 10:27 Uhr

    Deponie-Erdwall Landkreis setzt Frist zur Beseitigung

    Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld lässt an der Deponie zwischen Roitzsch und Renneritz nun weiter die Muskeln spielen. Er hat am Mittwoch die angekündigte Beräumungsverfügung veröffentlicht.

    Darin fordert er den Deponiebetreiber GP Papenburg Entsorgung Ost GmbH auf, „die errichtete Aufschüttung vollständig bis auf Oberkante Gelände zu beseitigen“. Komme der Betreiber der Aufforderung nicht binnen drei Monaten nach, droht die Landkreisverwaltung mit einer Strafe von 50.000 Euro.

    Eine Baugenehmigung für den Wall wurde nicht erteilt

    Nach Einschätzung des Landkreises handelt es sich bei dem Wall auf der Rückseite der Deponie um eine bauliche Anlage. Dafür sei eine Baugenehmigung notwendig, die jedoch nach Angaben des Landkreis-Sprechers Udo Pawelczyk fehlt.

    „So wie die Anlage errichtet ist, hätte eine Baugenehmigung auch nicht erteilt werden können, da sie öffentlich-rechtlichen Vorschriften widerspricht.“ Was die Behörde damit konkret meint, blieb am Mittwoch unklar. (mz)

    Die komplette Geschichte finden Sie am Donnerstag in der Mitteldeutschen Zeitung, Lokalteil Bitterfeld.
    – Quelle: www.mz-web.de/26920060 ©2017 www.mz-web.de/bitterfeld/deponie-erdwall-landkreis-setzt-frist-zur-beseitigung-26920060

  • Ablehnungsentscheidung der Stadt Bitterfeld-Wolfen - UND - Viele offene Fragen nach dem Baustopp am Wall

    16-05-17 11:07 Uhr

    Ablehnungsentscheidung der Stadt Bitterfeld-Wolfen - UND - Viele offene Fragen nach dem Baustopp am Wall

    Errichtung einer weiteren Hochmülldeponie in der Ortschaft Roitzsch der Stadt Sandersdorf-Brehna - Ablehnungsentscheidung der Stadt Bitterfeld-Wolfen (vgl. ratsinfo.bitterfeld-wolfen.de/vo0050.asp?frame=0&__kvonr=2535&voselect=2258)

    MZ • Landkreis Anhalt-Bitterfeld 15.05.2017: Deponie bei Roitzsch Viele offene Fragen nach dem Baustopp am Wall

    Viele offene Fragen gibt es weiterhin bei der Deponie in Roitzsch. Zwar verhängte der Landkreis einen Anlieferstopp für den umstrittenen Erdwall, sprach von einem eingeleiteten Ordnungswidrigkeitsverfahren und will eine Beräumungsverfügung erarbeiten.

    Doch seit Anfang April ist nicht mehr viel passiert. Es ist noch unklar, auf welche Unregelmäßigkeiten der Landkreis stieß, bevor er sein Ordnungswidrigkeitsverfahren einleitete. Auch ein Strafmaß für den Deponie-Betreiber ist noch nicht kommuniziert worden. All diese Fragen sind offen.

    Die AfD drängt unterdessen die Behörden zu weiteren Vor-Ort-Begehungen. Sie will durchsetzen, dass der strittige Wall komplett verschwindet. AfD-Stadtrat Daniel Roi stellt jedoch fest, dass an besagter Stelle in den vergangenen Wochen Erde eher hinzugekommen als abgetragen wurde.
    Außerdem will die AfD-Fraktion im Kreistag weitere Informationen von der Kreisverwaltung, zum Beispiel ob in der Vergangenheit bereits illegale Müllablagerungen in Roitzsch festgestellt wurden.

    Stadtrat von Bitterfeld-Wolfen lehnt eine weitere Deponie in der Nachbarschaft ab

    Unterdessen wehrt sich jetzt der Deponiebetreiber gegen die Wortwahl der Deponiegegner. So musste zum Beispiel das Netzwerk „Unser Sandersdorf-Brehna“ eine Gegendarstellung der „GP Papenburg Entsorgung Ost GmbH“ auf Facebook stellen. Darin erklärt der GmbH-Geschäftsführer, dass es unwahr ist, dass radioaktive Abfälle auf der Deponie angenommen werden können. Dies wurde zuvor auf einem Handzettel behauptet. [Anmerkung: Dieser Handzettel kam von besorgten Bürgern, nicht vom Netzwerk.]

    Derweil hat sich der gesamte Stadtrat von Bitterfeld-Wolfen - sowie zuvor bereits der Kreistag - eindeutig positioniert: Er lehnt die Errichtung einer weiteren Deponie in der Nachbarstadt kategorisch ab.

    Zudem wird ebenfalls gefordert, dass der Landkreis die beantragte Deponiefläche sofort begeht, „um das genaue Ausmaß der bereits erfolgten Ablagerungen festzustellen“. (mz/stsc/dop)
    – Quelle: www.mz-web.de/26904692 ©2017 [ www.mz-web.de/landkreis-anhalt-bitterfeld/deponie-bei-roitzsch-viele-offene-fragen-nach-dem-baustopp-am-wall-26904692 ]

    Hinweis:
    • Alle Unterschriftenbögen bis zum 29.05.2017 einscannen oder fotografieren und hochladen auf www.openpetition.de/!deponie

    • Der Termin der Übergabe der Petition wird Ihnen demnächst bekannt gegeben. Hierzu sind Sie dann recht herzlich eingeladen.

    Dran bleiben!

  • 10. Mai 2017 LOKALES WOCHENSPIEGEL BIT – Seite 3

    11-05-17 22:00 Uhr

    400 Teilnehmer gegen Deponiepläne
    Der Unmut gegen diese Deponielandschaft wächst

    Rund 400 Teilnehmer der Protestkundgebung gegen die Erweiterungspläne für die Deponie bei Roitzsch fordern die Einstellung der Deponieerweiterung. Foto: Thomas Schmidt

    Papenburg plant eine Erweiterung
    der Deponie zwischen
    Roitzsch und Renneritz.
    Roitzsch (WS). Über 450
    Menschen waren der Aufforderung
    des Netzwerks „Unser
    Sandersdorf-Brehna“ gefolgt,
    vor den Toren der Firma GP
    Papenburg Entsorgung-Ost
    GmbH gegen die Deponiererweiterung
    zu protestieren.
    Doch warum dieser
    Protest?
    Die Firma GP Papenburg
    plant derzeit zwischen
    Roitzsch und Renneritz eine
    Deponie der Klasse 1 und der
    Klasse 0, hierbei handelt es
    sich um unbelasteten Boden.
    Die Vorhaben müssen von der
    zuständigen Behörde, dem
    Landkreis Anhalt-Bitterfeld
    genehmigt werden. Die
    Antragsunterlagen sind dazu
    wohl noch nicht eingereicht
    worden.
    Das Unternehmen betreibt
    am Standort bereits eine
    Deponie der Klasse 2 mit stärker
    belasteten Abfallen, wofür
    allerdings strengere Auflagen
    gelten. Doch die Bürger in
    der Region sowie die Anwohner
    vor allem aus Roitzsch,
    fürchten langfristig Gefahren
    für die Umwelt und vor allem
    für das Grundwasser.
    Die Demo-Teilnehmer machten
    mit Plakaten, Transparenten
    und Trillerpfeifen Ihrem
    Unmut Luft und sperrten zeitweise
    die B 100. Ein Feuerwehrauto
    bildete die Sprecherbühne
    für Dietmund Wolf
    (Verein „Pro Roitzsch e.V.“),
    dem Bürgermeister der Stadt
    Sandersdorf-Brehna Andy
    Grabner und Torsten Wolf
    (Netzwerk „Unser Sandersdorf-
    Brehna“). Zunächst gab
    der Vereinsvorsitzende von
    „Pro Roitzsch e.V“ einen Einblick
    in den seit 5 Jahren
    währenden Kampf gegen die
    Deponie. „Wir werden kämpfen,
    kämpfen, kämpfen, mit
    allen demokratischen Mitteln!“,
    versprachim Anschluss
    Andy Grabner den Demo-
    Teilnehmern.
    Torsten Wolf, vom Netzwerk
    „Unser Sandersdorf-Brehna“,
    wies öffentlich noch einmal
    auf die Petition hin, die noch
    läuft und Unterschriften
    braucht. „Wir sind mit der
    Resonanz sehr zufrieden.“,
    erzählt Doreen Scheffler vom
    Netzwerk.
    Es werden auch Fehler
    eingeräumt
    „Unser Sandersdorf-Brehna“.
    „Inzwischen hat der Unmut
    gegen diese Deponielandschaft
    auch das Unternehmertum
    erreicht, viele betrachten
    die Deponie mit dem Risiko
    der Grundwasserverunreinigung
    als Standortnachteil hinsichtlich
    Personalgewinnung
    und Personalentwicklungskonzepten,
    so dass sich ein Unternehmernetzwerk
    gegen die
    Deponie gründen möchte. Die
    hohen Risiken sind durch ein
    Gutachten der Stadt Sandersdorf-
    Brehna nachgewiesen“,
    so Scheffler weiter. Aus Sicht
    der Deponie-Betreiber sind die
    Sorgen unbegründet.
    Geschäftsführer Andreas Heilemann
    führte dieser Tage
    Stadt- und Ortschaftsräte über
    das Deponiegelände und gab
    auch Fehler zu.
    Zum Beispiel sei durch die
    Fehlinterpretation eines Bauleiters
    ein 400 Meter langer
    Schutzwall um 200 Meter zu
    weit ausgefallen. Die Gegner
    der Deponie wollen dem keinen
    Glauben schenken und
    künden weiteren und vor
    allem verstärkten Protest gegen
    die Erweiterungspläne an.

    Quelle: WOCHENSPIEGEL BIT – Seite 3 - 10. Mai 2017 LOKALES
    www1.wi-paper.de/book/read/id/0002267B14B3E517