die Planunterlagen für die geplante DK-I/0-Deponie in Roitzsch wurden geändert und ergänzt. Deshalb können erneut Einwendungen eingereicht werden. 📅 Auslegung: 17.08.–17.09.2026 ⏰ Frist für Einwendungen: 01.10.2026 Wer die Deponie ablehnt, sollte jetzt aktiv werden und seine konkreten Bedenken und die mögliche Betroffenheit schriftlich beim Landkreis Anhalt-Bitterfeld vorbringen. 👉 Bitte nutzt die Frist und erhebt Einwendungen – jede Stellungnahme zählt!
Senden Sie Ihre Widersprüche an: ### Ihr Namen und Anschrift
Ort, Datum Betreff: Errichtung und Betrieb einer Deponie der Klasse I mit einem Abschnitt der Klasse 0 auf dem Gelände der GP Günter Papenburg AG, Roitzsch hier: Widerspruch
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind seit vielen Jahren von der aktuell betriebenen Deponie der GP Papenburg Entsorgung Ost GmbH betroffen. Den Ausbau des Deponiegeländes lehnen wir mit folgender Begründung ab: …. …. ….
Liebe Unterstützer, im Anhang finden Sie die voständige PM der Stadt Sandersdorf-Brehna
"Teilerfolg für die Bemühungen um bessere Vorsorge hinsichtlich der Deponielandschaft in der Ortslage Roitzsch, Stadt Sandersdorf-Brehna"
Bereits seit vielen Jahren setzt sich die Stadt Sandersdorf-Brehna dafür ein, eine bessere Umweltvorsorge für die Hochmülllandschaft in der Ortslage Roitzsch zu erreichen und deren weitere Ausdehnung zu verhindern. In Kooperation mit dem BUND Sachsen- Anhalt e.V. (BUND) konnten bereits einige wichtige Teilerfolge erzielt werden, die zuletzt am 15.05.2025 zwischen Vertretern der Stadt Sandersdorf-Brehna und des BUND Sachsen-Anhalt in Sandersdorf erörtert wurden.
Die Mitstreitenden sind erfreut, dass es den beiden von der Stadt beauftragten Gutachtern, Herr Dr. Otto Heimbucher (Diplomgeologe) und Herr Prof. Dr. Ing. Holger Mansel (Sachverständiger für Montanhydrologie) offenbar gelungen ist, im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung des Umweltausschusses und des Wirtschaftsausschusses des Landtages am 13.11.2024 die Bedenken der Stadt hinsichtlich der Setzungs- und Grundwassersituation an der bestehenden Deponie DK II fachlich zu unterlegen.
Ausweislich des öffentlichen Protokolls hat Staatssekretär Dr. Steffen Eichner (MWU) eingeräumt, dass der Deponiebetreiber für die bestehende Deponie DK II eine Messmethode angewandt hat, die für die entsprechende Deponieklasse nicht geeignet gewesen sei.
Hieraus habe die zuständige Genehmigungsbehörde zwei Schlussfolgerungen formuliert.
1. Um die Mängel bei der Sickerwassererfassung in den verrohrten Rigolen abzustellen, seien die lokalen Gefälle entsprechend einzurichten.
2. Des Weiteren sei die Messmethode des Betreibers auf die im Gutachten vorgeschlagene Methode umzustellen.
Aufgrund der nach wie vor bestehenden Unklarheiten hinsichtlich der Setzungs- und Grundwassersituation an der bestehenden Deponie DK II hat die Stadt Sandersdorf-Brehna gemeinsam mit dem BUND zuletzt gegenüber dem LVWA ein „prozessorientiertes Grundwassermonitoring“ beantragt.
in der Vergangenheit haben sich alle Fraktionen in den Stadträten und im Kreistag klar gegen den Ausbau der Deponien ausgesprochen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass diese Haltung auch nach der bevorstehenden Kommunalwahl Bestand hat.
Wir bitten Sie daher, Ihren Wunschkandidaten bzw. Kandidatin genau zu prüfen. Stellen Sie sicher, dass diese Person den Stopp der Deponieerweiterung unterstützt und sich mit der Thematik auskennt.
Appellieren Sie an ihr Gewissen und ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Zukunft unserer Stadt, unseres Landkreises. Nur gemeinsam können wir sicherstellen, dass unsere Heimat lebenswert bleibt und wir eine gesundere Umwelt an die nächsten Generationen weitergeben.
Mit herzlichem Dank für Ihre bisherige und zukünftige Unterstützung bleibe ich
Ihr
Torsten Wolf
Netzwerk ``Unser-Sandersdorf-Brehna``