Gegen die Deponienlandschaft in Anhalt-Bitterfeld

Petition richtet sich an
Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Petitionsausschuss des Landes Sachsen-Anhalt

3.935 Unterschriften

Sammlung beendet

3.935 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 2016
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

27.04.2017, 05:53

Regionalstudio Dessau - Nachrichten um 9:30 Uhr
Demo in Roitzsch

Etwa 400 Menschen haben am Abend in Roitzsch bei Bitterfeld gegen die Hochmülldeponie und deren geplanten Ausbau vor den Toren des Ortes demonstriert. Auf Plakaten brachten sie ihre Ängste und Befürchtungen zum Ausdruck. Der Deponiebetreiber plant, zusätzlich zu bestehenden Deponie eine weitere zu errichten, hat die entsprechenden Anträge beim Landkreis Anhalt- Bitterfeld gestellt. Die Roitzscher befürchten vor allem gesundheitliche Schäden. Die Deponie liegt auf ehemaligem Bergbaugelände, so Andy Grabner Bürgermeister der Stadt Sandersdorf- Brehna. Es bestehe die Gefahr, dass die riesigen Müllberge absacken, so Schadstoffe in das Grundwasser gelangen. Man werde sich daher mit einem Gutachten, das diese Befürchtungen teilt, noch einmal an die Landesregierung wenden, kündigte das Stadtoberhaupt an.

www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessau/nachrichten124.html 2017-04-27


27.04.2017, 04:52

Demo blockiert kurzzeitig die B 100

Roitzsch -

Etwa 360 Menschen haben Mittwochabend gegen die Deponielandschaft bei Roitzsch protestiert. Sie zogen vom Ortseingang über die B 100 zum Werktor der Firma GP Papenburg Entsorgung. Dabei war die Bundesstraße zweimal rund fünf Minuten gesperrt. Die Polizei sicherte den Zug ab. Sandersdorf-Brehnas Bürgermeister Andy Grabner sprach zu den Teilnehmern.

Gegen die Deponiepläne der Firma Papenburg gibt es seit Monaten Proteste. Zuletzt hatte der Landkreis Bauarbeiten auf dem Deponiegelände untersagt.
– Quelle: www.mz-web.de/26772644 ©2017
www.mz-web.de/bitterfeld/deponie-bei-roitzsch-demo-blockiert-kurzzeitig-die-b-100-26772644


22.04.2017, 06:31

Dokument anzeigen

Protestmarsch mit Kundgebung am 26.04.2017, Treff 17.30 Uhr Roitzsch

Sehr geehrte Bürger,

+++Wir demonstrieren vor GP Papenburg!+++

kommt alle mit, vor das Werkstor der GP Papenburg Ost gegen die Mülldeponien am Mittwoch, 26.April um 18 Uhr, demonstrieren (anbei ein Lageplan).
Alle Demoteilnehmer treffen und sammeln sich eine halbe Stunde vor der Demo am Ortseingang Roitzsch, überqueren dann gemeinsam die B100 und demonstrieren direkt vor dem Werkstor.
Unser Bürgermeister Andy Grabner wurde gebeten, hier zu sprechen, er hat zugesagt und wird Euch vor Ort einen kurzen Überblick über den Sachstand geben.

Wir sehen uns. Weitersagen.

Mit freundlicher Unterstützung:
von Pro Roitzsche e.V.
den Mitgliedern unserer Freiwilligen Feuerwehren
dem gesamten Netzwerk Unser Sandersdorf-Brehna

PS:• Fahnen werden nicht verwendet
• Transparentstangen haben einen maximalen Durchmesser von 2,5 Zentimetern (Besenstielstärke) und eine maximale Länge von 1,5 Metern, sie weisen keine scharfen Kanten auf und bestehen entweder aus Holz oder aus hohlem Kunststoff
• das Mitführen bzw. ausgeben von alkoholischen Getränken ist nicht erlaubt
• nur Blinden- und Behindertenbegleithunde werden von Teilnehmern ggf. mitgeführt


07.04.2017, 10:55

Papenburg muss Deponie-Erdwall wieder abtragen

Roitzsch/Köthen -
Die Firma Papenburg soll den entstehenden Erdwall am Rand seiner Deponie bei Roitzsch wieder abtragen. Das hat der Landkreis Anhalt-Bitterfeld entschieden.

Die Anhäufung am Zaun nahe der B100 dienen laut Deponiebetreiber Papenburg einem Staubschutzwall. Doch hatten diese Arbeiten zu massiven Protesten geführt. So hatte das Netzwerk „Unser Sandersdorf-Brehna“ im März von unrechtem Verhalten gesprochen und Anzeig erstattet. Kurz danach verhängte der Landkreis einen Baustopp für den Wall. Nun ist die Behörde noch einen Schritt weiter gegangen.

Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Deponiebetreiber eingeleitet

„Nach der Überprüfung der Unregelmäßigkeiten bei der Errichtung des aufgeschütteten Randwalles im südwestlichen Teil des Betriebsgeländes der GP Papenburg AG in Roitzsch leitete der Landkreis Anhalt-Bitterfeld ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein“, teilte Landkreis-Sprecherin Marina Jank am Freitag mit.

Doch damit nicht genug. Landrat Uwe Schulze (CDU) habe außerdem festgelegt, „eine Beräumungsverfügung für den Wall zu erarbeiten“. In welchem Zeitraum dies geschehen soll, teilte der Landkreis jedoch nicht mit. Auch die „Unregelmäßigkeiten“ wurden nicht genauer erläutert.

Im vergangenen Kreistag hatte Schulze mitgeteilt, dass aus dem umstrittenen Bauschuttwall Proben genommen wurden. Ob die Untersuchungsergebnisse aus dem Landesumweltamt inzwischen vorliegen und ein Grund für die nun ergriffenen Maßnahmen des Landkreises gegen Papenburg sind, darüber gibt es trotz Nachfrage keine Auskunft. (mz)

– Quelle: www.mz-web.de/landkreis-anhalt-bitterfeld/ordnungswidrigkeitsverfahren-papenburg-muss-deponie-erdwall-wieder-abtragen-26678704

Termin bitte vormerken: Nächster Demo-Termin: Mittwoch 26.04.2017, Ortseingang Roitzsch

Freundliche Grüße
www.Unser-Sandersdorf-Brehna.de


02.04.2017, 18:43

Der Kreistag lehnt neue Deponien ab
Protest gegen Müllhalde

Roitzsch/Köthen -
Der Kreistag von Anhalt-Bitterfeld hat eine Resolution zur geplanten Deponienlandschaft im Kreis - besonders an der B 100 zwischen Roitzsch und Bitterfeld - verabschiedet. Darin werden neue Deponien abgelehnt.
Die Kreistagsmitglieder fordern die Landesregierung von Sachsen-Anhalt auf, den Abfallwirtschaftsplan für verbindlich zu erklären sowie Müllimporte zu verbieten. „Wir sind gegen eine Deponielandschaft in unserem Landkreis und wollen keine weiteren Risiken für Mensch und Natur zulassen“, heißt es in der Resolution. Die Errichtung weiterer Deponien am Stadtort Roitzsch und anderen Orten des Ladkreises Anhalt-Bitterfeld seien nicht nötig, betonen die Abgeordneten.
Proben aus dem Bauschutt entnommen
Landrat Uwe Schulze (CDU) teilte außerdem mit, dass er eine Entnahme von Proben aus dem Bauschuttwall angeordnet habe, den die Firma Papenburg als Deponieerbauer und -betreiber entlang des Deponiegebiets an der B 100 aufgeschüttet hat.
(weiter unter www.mz-web.de/bitterfeld/protest-gegen-muellhalde-der-kreistag-lehnt-neue-deponien-ab-26296572 )

Unvorstellbare Müllmassen stehen uns ins Haus.
Am Dienstag 4.4.2017 könnt Ihr Euch in der Ballsporthalle (Am Sportzentrum 25, Sandersdorf) ab 18 Uhr über die Situation und Gefahrenszenarios der Mülldeponienlandschaft informieren.

Freundliche Grüße
Unser-Sandersdorf-Brehna



22.03.2017, 08:47

Einwohnerversammlungen in Sandersdorf-Brehna und den Ortschaften Roitzsch und Stadt Brehna

Sehr geehrte Bürger,

gehen Sie bitte zu den folgenden Einwohnerversammlungen:

OT Roitzsch
Mittwoch, dem 29. März 2017, um 18.00 Uhr
in die Turnhalle der Sekundarschule „A. Diesterweg“ (Teichstraße 25, OT Roitzsch)

OT Stadt Brehna
Donnerstag dem 30. März 2017, um 18.00 Uhr
in die Aula der Grundschule „Pestalozzi“ (Pestalozzistraße 2, OT Stadt Brehna)

Sandersdorf
Dienstag, dem 04. April 2017, um 18.00 Uhr
Ballsporthalle (Am Sportzentrum 25, Sandersdorf-Brehna)

Thema:
Deponieansiedlungen mitten in Sandersdorf-Brehna

Informieren Sie sich über die brisanten Neuigkeiten.
Damit Anhalt-Bitterfeld nicht die Chance verspielt, die es mit der Wende erhalten hat.

Freundliche Grüße
Torsten Wolf

www.sandersdorf-brehna.de/de/aktuelles/einladung-zur-einwohnerversammlung-in-sandersdorf-brehna-und-den-ortschaften-roitzsch-und-stadt-brehna.html



10.03.2017, 08:58

Dafür liegt keine Genehmigung vor // Polizei und Umweltamt wurden eingeschaltet

Renneritz - Der Gegenwind gegen die Deponien in Sandersdorf-Brehna wächst. Für Argwohn sorgen nun Erd- und Schuttanhäufungen außerhalb der genehmigten Abraumkippe.

Südwestlich von ihr sind neue Erdhügel aus dem Boden gewachsen. Das sich gegen die Deponien einsetzende Netzwerk „Unser Sandersdorf-Brehna“ wittert ein unrechtes Vorgehen.

Polizei und Umweltamt wurden eingeschaltet

Bei der Polizei sei bereits Anzeige erstattet worden. Auch gegenüber dem Umweltamt des Landkreises wurde der Fall gemeldet. Der Leiter des Amtes Andreas Rößler erklärt daraufhin der MZ: „Die Erdanhäufungen sind uns bekannt. Dafür liegt keine Genehmigung vor, wir haben Papenburg zur unverzüglichen Aufklärung aufgefordert.“

Das tut das Unternehmen GP Papenburg Entsorgung Ost GmbH nun auch, bestätigt Rößler. Zwar habe das Umweltamt nichts von dem Vorgang gewusst. „Das ist aber noch kein Vergehen“, stellt Rößler klar. „Nun wird geprüft, ob das Ganze genehmigungsfähig war.“ Ein Material-Annahmestopp ist für den Bereich verhängt worden. Da es sich um ein laufendes Verfahren handele, wollte sich Rößler nicht weiter äußern.

Ein Wall soll angrenzde Grün- und Ackerflächen schützen

Der Geschäftsführer der Papenburg Entsorgung Ost GmbH kann diese Vorwürfe nicht nachvollziehen. Andreas Heilmann lasse neben dem Solarfeld einen Staubschutzwall errichten. „Das ist ein ganz normaler Prozess“, schildert er.

Momentan befinde sich der Wall noch in der Bauphase. Er soll das angrenzende Solarfeld sowie Grün- und Ackerflächen vor Verschmutzungen schützen. Bei trockenem Wetter komme es beim Deponiebetrieb zu Staubemissionen.

Der für den Wall verwendete Boden sowie der Bauschutt für die Wege bestehen laut Heilmann ausschließlich aus unbelastetem Material. Zudem habe sein Unternehmen den Landkreis (Baubereich) bereits vor einem Jahr über das Vorhaben informiert. Zum Schutz dortiger Eidechsen habe man eigens ein Gutachten eingeholt.

Das Umweltamt will das abgelagerte Material auf Belastungen prüfen

Ungeachtet dessen will sich das Umweltamt aus diesem Bereich Materialanalysen zeigen lassen – und zwar von der Papenburg-GmbH. Wie belastet sind Boden und Schutt, die dort liegen? Sind sie tatsächlich unbedenklich?

Das Umweltamt behalte sich vor, anschließend selbst das Material zu prüfen. Rößler geht aber von einer Stimmigkeit des Gutachtens aus, das der Behörde zugearbeitet werden soll. „Es würde schnell herauskommen, wenn ein Büro ein Gefälligkeitsgutachten erstellt. Dann wäre die Firma erledigt.“

Stadt und Deponiebetreiber liefern sich gegenseitig Gutachten

Die Frage der Erdanhäufungen am Solarfeld ist nur ein Teilaspekt der Protestler. Sandersdorf-Brehna und Bitterfeld-Wolfen setzen sich Seite an Seite gegen die entstehenden Deponien an der B100 ein. Sie liefern Gutachten, die dem Gutachten von Papenburg widersprechen.

Unternehmens-Chef Heilmann sagt, die Bergbaufolgelandschaft eigne sich hervorragend für Deponien. Das Sandersdorf-Brehnaer Netzwerk behauptet das Gegenteil. Während die Bürger von einer Verschandelung der Natur sprechen, zeichnet Heilmann eine Zukunft von renaturierten Deponien, zum Wandern und Schlitten fahren. (mz)
– Quelle: www.mz-web.de/26174270 ©2017

www.mz-web.de/landkreis-anhalt-bitterfeld/deponien-in-sandersdorf-brehna-anwohner-haben-anzeige-erstattet-26174270


09.03.2017, 01:00

openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Kreistag eine persönliche Stellungnahme angefordert.

Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
www.openpetition.de/petition/stellungnahme/gegen-die-deponienlandschaft-in-anhalt-bitterfeld

Warum fragen wir das Parlament?

Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.

Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete, schriftliche Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.


Was können Sie tun?

Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.

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