26.06.2026, 13:47
Hallo liebe Brühlerinnen und Brühler,
seit der beschlussfassenden Ratssitzung zur Grundsteuererhöhung ist mittlerweile mehr als eine Woche vergangen. Inzwischen habe ich zwei weitere Organisatoren gewinnen können, denn allein kann ich all die Anfragen und mögliche, weitere Vorgehensweisen kaum noch bewältigen.
Aktuell stehen nach Terminen bei Bürgermeister und Kämmerin bis zur Ratssitzung zum Haushaltssicherungskonzept im Oktober u.a. an:
- genauere Analyse der Haushaltszahlen
- Überlegung sinnvoller Einsparmöglichkeiten v.a. bei großen Ausgabenblöcken
- Sammlung von Ideen für neue Einnahmequellen
- Sichtung interessanter Vorschläge anderer Kommunen.
Nach unserer 1. Team-Sitzung Anfang nächster Woche mehr dazu.
Meine Petition hatte ich – mit über 2.000 Unterschriften – am Tag nach der letzten Ratssitzung geschlossen, damit nun alle Fraktionsvorsitzenden und der Bürgermeister öffentlich - von OpenPetition - zur Stellungnahme aufgerufen werden können. Noch gibt es hier nichts zu berichten.
Aber hier nochmal ein Hinweis auf mein veröffentlichtes „Fazit der letzten Ratssitzung“:
Vor der Entscheidung zur rückwirkenden Grundsteuererhöhung wurden zwar noch Vorschläge zur Entlastung diskutiert, aber für die Ratsmehrheit waren allein hohe konstante und solide Grundsteuer-Einnahmen ausschlaggebend.
Der Schlossbote schrieb dazu: „Brühl dreht an der Steuerschraube“ (link s.u.)
Die EinwohnerInnen dieser Stadt müssen das „hinnehmen“, war z.B. der Kommentar von Hr. Köllejan.
Dabei hatte schon der vorherige Kämmerer, Herr Radermacher, sehr eindringlich und zuletzt noch in seiner Rede zum Haushalt 2025 darauf hingewiesen: „Brühl lebt weiter weit über seine Verhältnisse“!
Begründet hat er das u.a. damit, dass schon damalig eingeplante Steuererhöhungen „bei weitem nicht ausreichen, unseren Haushalt auf Dauer finanzierbar zu stellen“.
Aber nach der Ratssitzung ist vor der nächsten Ratssitzung – nämlich am 13. Juli 2026 ab 18.00 Uhr. Diese beginnt in der Regel mit einer öffentlichen einstündigen Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohner.
Vielleicht kommen Sie dann auch einmal selbst ins Rathaus, damit die PolitikerInnen persönlich sehen und vielleicht auch hören, was ihre Beschlüsse für Auswirkungen bei den Menschen dieser Stadt haben…
Genießen Sie das Wochenende und achten Sie auf sich angesichts der großen Hitze
Gudrun Skeide-Panek
Schlossbote vom 20.6.2026 „Brühl dreht an der Steuerschraube“
https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/bruehl/c-nachrichten/das-finanzdesaster-wird-noch-viel-groesser-naechstes-jahr-fehlen-42-milionen-euro_a373016