05.07.2026, 04:24
Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,
ich habe nun die optimale, unabhängige Lösung für die Sammlung der aktuellen Baumfotos vom Baum-und Kronenzustand unserer Bäume ab Mai 2026 gefunden.
Daher bitte ich Euch nun Eure Fotos zur Baumdokumentation unter folgendem Link mit folgender Benennung hochzuladen – die Benennung ist ganz wichtig für die spätere konkrete Zuordnung des Baumes. Hier Beispiele aus meiner Dokumentation: Nummerierungen falls mehrere Bilder für einen Ort, Straße, direkte Hausnummer (falls gegenüberliegende Straßenseite dann gg. vor Laternen- oder Hausnr.) oder Laterne bei Hausnr., Aufnahmedatum, Name (nur, wenn Ihr ihn angeben wollt, gut für spätere Nachfragen). Wenn Bäume kleine rechteckige Schilder mit Nummern haben, sind sie im Kartaster, dann bitte diese Nummer dazuschreiben:
01_Schön_90_L805_18062026_Riszterer.jpg
(Nr_Straße_Hausnummer_Laternennummer_Datum_Name)
Waldfriedhof_Solln_G27_B00029_28052026_Riszterer.jpg
(Ort_Straße_Hausnummer_Abschnitt_Baumnummer_Datum_Name)
Meine Cloud ‚Baumfotos München 2026‘ findet Ihr hier:
https://cloud.wechange.de/s/RbxKLqfrKMoZT5A
Falls jemand Fragen hat, gerne melden.
Hier noch News zu meinen Aktionen:
Akteneinsicht offenbart massive Mängel bei Baumfällungen im Münchner Süden
Aktueller Sachstand:
Nach monatelanger Verzögerung und einer notwendigen Untätigkeitsbeschwerde konnte diese Woche endlich die geforderte Akteneinsicht beim Gartenbaureferat stattfinden. Im März hat ich beim Referat für Klima- und Umweltschutz (RKU) Fällgenehmigungen für Landschaftsschutzgebiete (LSG) angefordert. Die brisanten Hintergründe:
1. Zuständigkeitsgerangel der Behörden
- Ablehnung durch das RKU: Frau Dr. Kugler lehnte die Zuständigkeit ab. Ihre Begründung: Ein Großteil der LSG-Flächen im Münchner Süden sei von der Stadt zu Waldgebieten erklärt worden. Daher würden Naturschutzgesetze angeblich nicht gelten und das Gartenbaureferat sei in der alleinigen Verantwortung.
- Rechtsauffassung: Entgegen der Einschätzung der Stadt besteht in tatsächlichen Waldgebieten jedoch gerade keine Verkehrssicherungspflicht, auf die sich das Gartenbaureferat stützt.
2. Erschütterndes Ergebnis der Akteneinsicht
Nach einer weiteren Untätigkeitsbeschwerde an Frau Ehbauer wurde nun Einsicht in die Baumkontrollberichte gewährt. Die Auswertung fördert alarmierende Zustände zutage:
- Fehlende Kontrollberichte: Es werden entgegen den Vorgaben offenbar gar keine ausführlichen oder nachvollziehbaren Baumkontrollberichte geführt.
- Fiktive Beurteilungen: Stattdessen wurden teils übertrieben negative Baumzustandsbeurteilungen praktiziert, wie sie auch in den Listen an den Bezirksausschuss (BA) zu finden sind. Auf dieser dünnen Datenbasis wurden dann Fällungen beauftragt.
- Zahlen der Fällungen stimmen nicht: Anstatt der angekündigten Listen über 495 Bäume im Bezirk 19, die den Fällungen entsprechen sollen, wurden nur Unterlagen für einen Teil vorgelegt.
So geht es weiter: Ich bin aktuell dabei, die lückenhaften Unterlagen auszuwerten und gezielt nach beweisbaren Verstößen zu recherchieren, da das Gartenbaureferat für vieles Ausreden hat. Ein detaillierter Bericht zu den Ergebnissen und weiteren Schritten wird folgen.
Auf jeden Fall ist das Gartenbaureferat alarmiert und weiß jetzt, dass es professionell beobachtet wird.
Weiter bleibt wichtig, dass wir noch mehr Stimmen für die laufenden Petitionen sammeln. Ich konnte beide jetzt bis Anfang Dezember verlängern.
https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten
Vielen Dank und herzliche Grüße
Eure Baumschützerin
Rossy Riszterer